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Zigeuner: Begegnungen mit einem ungeliebten Volk Gebundene Ausgabe – 11. März 2013

4.6 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein lebenspraller Erfahrungsschatz, geschildert in einer für ein Sachbuch ungewöhnlich leuchtenden, bildreichen Sprache.« (WDR5 - Osteuropamagazin, 11.08.2013)

»Bauerdicks Buch ist ein großes und hinreißend zu lesendes Abenteuerbuch und ein Plädoyer für die Freiheit: eine Freiheit, die sich nur gemeinsam verwirklichen lässt.« (BR B5aktuell – Neues vom Buchmarkt)

»Ein bemerkenswertes Buch.« (DIE WELT, 16.03.2013)

»Rolf Bauerdick hat kein Buch über Zigeuner geschrieben, sondern entführt den Leser auf eine nachdenkliche Reise in ihre Welt. Beeindruckend.« (BuchMarkt, 04/13)

»Auch wenn man nicht jede politische Einschätzung Bauerdicks teilt, so überzeugen und beeindrucken seine Reportagen durch ihre schonungslose Offenheit.« (Der Bund (CH), 19.09.2013)

»368 Seiten geballtes Wissen über Zigeuner, die sicher das eine oder andere Vorurteil endlich verschwinden lassen.« (fachbuchkritik.de, 11/15)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rolf Bauerdick, geboren 1957, lebt im Münsterland. Nach dem Studium der Literaturwissenschaft und Theologie wurde er Journalist. Er hat Reportagereisen in rund sechzig Länder unternommen; seine Text- und Bildreportagen erscheinen in europäischen Tageszeitungen und Magazinen und sind vielfach ausgezeichnet. Sein viel beachteter Roman »Wie die Madonna auf den Mond kam« erschien 2009 und erhielt den Europäischen Buchpreis 2012 in der Kategorie »Roman«. Sein zweiter Roman »Pakete an Frau Blech« erschien 2015.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Von Krenberger TOP 500 REZENSENT am 8. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich nicht um eine weitere, womöglich praxisferne wissenschaftliche Abhandlung zum Ziganismus, sondern um eine höchst subjektiv gefärbte Zusammenstellung der Erlebnisse des Autors mit einem Portrait verschiedenster Stämme und Volksgruppen in ganz Europa mit dem Schwerpunkt auf Osteuropa. Der Autor hat als Reporter und Fotograf jahrelang zahlreiche Reisen unternommen und seine Eindrücke und Gewissheiten notiert, verfestigt, abgewogen und nunmehr zusammenfassend veröffentlicht. Dabei grenzt er sich bewusst von diversen anderen Spielarten von Veröffentlichungen ab, die rund um das Thema Zigeuner, Sinti oder Roma existieren: er möchte mit Autoren, die nie einen Fuß in die Lebensgebiete und Dörfer der betroffenen Menschen gesetzt haben, auf keinen Fall gleichgesetzt werden. Und er sieht sich auch nicht in der Position, eine irgendwie geartete Moralkeule über den von ihm portraitierten Menschen zu schwingen. Schließlich möchte er sich auch von Betroffenheitsliteratur distanziert sehen. Dennoch spricht er selbstverständlich die Probleme des Zusammenlebens mit den Zigeunern, sei es in ihrem heimatlichen Lebensraum, sei es nach ihrer Migration Richtung Westen an, dazu aber auch ihre zahlreichen und heftigen Querelen untereinander. Es bleibt also nicht bei der bloßen Beobachtung, sondern diese wird beschreibend und bewertend ergänzt, wenngleich es für meinen Geschmack manchmal doch mehr als der erlebten Geschichten bedurft hätte, um ein angesprochenes Thema gelungen abzurunden. Denn Konsequenzen vorzuschlagen oder gar belehrende Schlussfolgerungen zu machen, dazu lässt sich der Autor nicht hinreißen - dies würde die Komposition seines Buches empfindlich stören.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Begegnungen mit Zigeunern hinterlassen starke Eindrücke: Klaukinder in St. Marie de la mer, Rumänische Pappbudenbewohner am Kreisverkehr in der Normandie, Wohnwagen-Camps in Penmarc'h (Bretagne), barfüßige Kinder am Markt in Tirana oder am Bahnhof Suceava, Metallsammler in Dortmund und Alt-Fratauz (Bukowina) und ganze Sippen aus Stolipinovo, die auf dem Mittelstreifen der Malinckrodtstrasse in Dortmund-Nord leben...

Diese Menschen sind laut, bunt und oft lästig. Wenn sie sich nicht verstecken müssen. Und sie sind eindruck-weckend.
Diese Eindrücke werfen Fragen auf. Was verbindet die Zigeuner? Was macht sie so besonders?
Vernachlässigen sie ihre Kinder wirklich so? Woher kommt diese Musikalität? Warum ziehen sie immer wieder Hass und Ablehnung auf sich? Und vor allem: Warum landen sie immer wieder an den unteren Rändern der Gesellschaft?

Wer nach Antworten sucht, findet die Filme von Gatlif und Kusturica oder jahrhundertealte Bücher mit Berichten über Versuche der Ansiedlung und Beschulung von Zigeunern. Man findet viel wissenschaftliches, romantisierendes aber auch hasserfülltes. Aber gute Antworten findet man nicht.

Gute Antworten gibt auch Bauerdick nicht. Aber er läßt uns Leser an seinen farbigen, bedrückenden und nachdenklich machenden Erfahrungen teilhaben. Und er scheut sich nicht, Ross und Reiter zu benennen. Nicht immer sind die Zigeuner die Opfer, die Gadsche die Täter. Der Begriff "Zigeunerkriminalität" mag politisch unkorrekt sein. Wer aber mit Zigeunern zu tun hat, lernt oft schnell, was damit gemeint ist.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Autor schafft beachtliches: Einen Blick hinter den Klischeevorhang zu liefern, ohne Probleme und Mißstände bei Zigeunern politisch korrekt auszulassen. Dies ist kein sentimentales "Die armen Ziegeuner sind alle Opfer"-Buch noch bleibt es bei Berichten über Verfehlungen und Verbrechen dieser Bevölkerungsgruppe stehen. Bei allen reportagehaften Schilderungen scheint immer wieder der Respekt und die Liebe des Autors zu den Zigeunern durch, die er (im Gegensatz zu wohl vielen anderen, die nur ÜBER sie schreiben) oft selbst besucht und mit denen er einiges über die Jahre an Zeit verbracht hat.
Für mich war dieses Buch ein lohnenswerter Anfang, der Lust auf mehr macht, z.B. darauf, Romane von Zigeunern über Zigeuner zu lesen. Dafür danke ich dem Autor.
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Format: Broschiert
Zigeuner? Ein diskriminierendes Schimpfwort, das sagt man nicht! Zumindest, wenn es nach dem Zentralrat der Sinti und Roma und zahlreichen Meinungsbildnern in der deutschen Öffentlichkeit geht. Im Widerspruch dazu bezeichnen sich aber nicht nur weltweit Menschen als Gitanos, Tzigani oder Zingaros und in Deutschland nicht wenige selbstbewusst und mit Stolz als Zigeuner. Rolf Bauerdick betitelt sein Buch „Zigeuner – Begegnungen mit einem ungeliebten Volk“, auch, weil er den jahrhundertealten Begriff keineswegs als pejorativ, den Streit um den richtigen Begriff dagegen als grotesk empfindet und ihm nichts ferner liegt als rassistische Diskriminierung. Die Rede vom „Volk der Zigeuner“ rufe die Vorstellung einer ethnischen Homogenität hervor, die schon lange nicht mehr existiere. Seit sie vor tausend Jahren aus dem indischen Punjab nach Europa aufbrachen, habe sich ein Geflecht von Stämmen, Sippen und Familienverbänden herausgebildet, deren Fremd- und Eigenbezeichnungen auch Ethnologen nur schwer überblickten.

Der Autor hat „weit mehr als einhundert Reisen zu Zigeunern in zwölf europäischen Ländern unternommen“ und dabei „viele humorvolle, gastfreundliche, schlitzohrige, rundum liebenswerte Menschen“ kennengelernt. Er erzählt herzzerreißende Geschichten aus dem Alltag der zerfallenden Ostblockländer in den 90er Jahren, in denen die Zigeuner durch alle Ritzen der zerborstenen gesellschaftlichen Strukturen fallen. Ein unvorstellbares Elend wird voller Anteilnahme und Verzweiflung zugleich geschildert. In den nachsozialistischen Gesellschaften wurden sie als Arbeitskräfte zuerst entlassen, mit ihren vielköpfigen Familien nicht mehr aufgefangen durch die ohnehin dürftigen Netze sozialer Sicherung.
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