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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
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am 28. Dezember 2013
Ich habe den Film ZIEMLICH BESTE FREUNDE nicht gesehen und ging daher relativ unvoreingenommen an dieses Buch mit dem Zusatz DIE WAHRE GESCHICHTE heran. Da der Titel in rot doch sehr prominent ist gegenüber dem klein gedruckten Untertitel, erwartete ich - gemäß den Berichten zum Kinofilm - die Details zur Geschichte der wunderbaren, ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Querschnittsgelähmten Philippe und seinem Pfleger Abdel und natürlich auch etwas Hintergrundwissen über Philippe und sein Leben selbst. Was das Buch tatsächlich bietet, ist einen Einblick in das Leben von Philippe früher und jetzt, aber keinen Hinweis, was nun diese besondere Freundschaft zu Abdel ausmacht. Er wird eher wie einer von vielen Angestellten dargestellt, die der wohlhabende Adelige beschäftigt, und erscheint darüber hinaus noch extrem unsympathisch. In das im Buch geschilderte Verhältnis zwischen Philippe und Abdel so etwas wie tiefe Freundschaft hinein zu interpretieren, ist schon recht gewagt und an den Haaren herbei gezogen.

Was Philippe passiert ist, tut mir für ihn persönlich leid, und natürlich auch für seine Familie. Umso beachtlicher ist es tatsächlich, dass er trotz des schlimmen Schicksalsschlags und seiner Lebenssituation wieder Freude am Leben und sogar eine zweite Liebe findet. Manches, was über ihn und sein Leben im Buch steht, war für mich dennoch nicht ganz nachvollziehbar.
Aus dem Buch geht hervor, dass er von Kindheit an ein recht privilegiertes Leben führen konnte. Seine Frau Beatrice hat er offensichtlich sehr geliebt. Dies wird im meiner Meinung nach besten Kapitel des Buches - jenes über Beatrice - deutlich. Dass er trotz der sehr schweren Krankheit seiner Frau einen Risikosport ausübt, hat mich ziemlich vor den Kopf gestoßen. Ich kann verstehen, dass dies vielleicht seine persönliche Auszeit von Krankheit und nahendem Tod war, aber leider wird dies im Buch nicht ausreichend dargelegt. Er erscheint eher wie ein vom Leben gelangweilter Adeliger, der halt meint, jetzt auch noch etwas Risiko in seine Freizeit zu bringen, und brüstet sich nahezu damit, dass sein letztendlich zum Unfall führender Absturz nicht das erste und einzige riskante Flugmanöver in seiner Gleitschirmflieger-Karriere war. Dies und andere Textstellen im Buch lassen ihn als ziemlichen Egoisten erscheinen.

Auch Abdel sammelt anhand der Schilderungen über ihn und seine Aktionen nicht gerade Sympathiepunkte. Ein ungebildeter Prolet, der teure Autos zu Schrott fährt, sich nicht an Vereinbarungen hält, schnell mal ohne besonderen Anlass zuschlägt und auf den wenig Verlass ist - so wird er dargestellt. Philippe berichtet in fast witzig-saloppen Unterton über Abdels Taten; findet es z.B. nahezu amüsant, wenn er jemanden blutig schlägt, dessen Parkplatz er blockiert und der es wagt, sich darüber aufzuregen. Er findet es ganz unterhaltsam, wie Abdel mit Frauen umgeht, und ermahnt ihn nur ein bisschen (obwohl manches wirklich schlimm ist). Er amüsiert sich königlich, wenn Abdel einen Wagen kaputt fährt und toleriert seine riskante Fahrweise. Die ganze Zeit wurde ich den Eindruck nicht los, dass er sich mit Abdels Taten brüstet und sie am liebsten selbst verübt hätte. Daran, wie es den Opfern von Abdels Verhaltensweisen geht, verschwendet er jedenfalls nicht mal einen Gedanken. Trotzdem bleibt das Verhältnis der beiden förmlich und steif und unterscheidet sich in den Schilderungen nicht wesentlich von seinem Umgangston mit anderen Angestellten.

Genervt hat mich der inhaltliche Aufbau des Buches: Geschichten werden angerissen, aber nicht zu Ende erzählt; irgendwann kommen wieder Personen ins Spiel, die offensichtlich eine wichtige Rolle in Philippes Leben spielten, aber der Leser wird nicht darüber informiert, WER diese Personen eigentlich sind, WOHER sie kommen, WIE sie sich kennen gelernt haben, WAS sie verbindet. Mit sehr vielen Fragezeichen liest man so beispielsweise das letzte Kapitel. Da hätte mich schon sehr interessiert, wie es nun eigentlich dazu kam, dass er trotz seiner Querschnittslähmung Frau und Kinder hat.

Zusammengefasst: Respekt vor einem Mann, der trotz Querschnittslähmung sein Leben meistert; aber die Geschichte des Films ist offenbar sehr geschönt, um ein großes Publikum zu begeistern, und für dieses Buch ist der (mit dem Film identische) Titel ein billiger Marketing-Coup.
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am 16. Oktober 2015
und wunderschön. Eigentlich ist das Schicksal ein Grausames. Aber durch die Freundschaft von diesem ungleichen Paar wird es doch viel erträglicher. Mir hat besonders gefallen, wie ein an den Rollstuhl gefesselter Mann durch seinen unkonventionellen Pfleger so richtig gut aus dem Schneckenhaus gelockt wurde. Herrlich!

Ein ernstes Thema, mit Tiefgang und Respekt und trotzdem mit Humor geschrieben.
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am 9. März 2014
Ich habe den Film inzwischen schon 7-mal gesehen, Rekord! Ich habe das Buch von Abdel gelesen und jetzt das Buch von Philippe. Der Film gehört absolut zu meinen Lieblingsfilmen, eigentlich der Lieblingsfilm überhaupt. Und ich finde es gut, dass er fürs Kino so toll und unterhaltend gedreht wurde. Eine Wahnsinns-Geschichte über wahre Freundschaft. Zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, haben sich gegenseitig ihr Leben bereichert. Und die beiden Bücher, natürlich jedes aus der jeweiligen Sicht und Lebenssituation geschrieben - sie bekommen alle Sternchen. Ich habe dieses Buch quasi am Stück gelesen und ich finde es sehr gut geschrieben, ehrlich, unterhaltsam und ich habe keinen Augenblick daran gezweifelt, dass es alles genau so war. Philippe sagt, Abdel hat ihm sein zweites Leben geschenkt, ihn ins Leben zurückgeführt. Ganz pragmatisch eben. Und Philippe hat ganz offensichtlich Abdel auf einen guten Weg gebracht. Selten hat mich eine Geschichte so berührt und fasziniert. Einfach großartig!
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am 22. Dezember 2014
Nach dem Film griff ich nun zum Buch, und bin auch da begeistert. Ich kann es nur weiterempfehlen.
Für Alle, die den Film gesehen haben, sollte auch da Buch lesen, hier kann man sich richtig reinleben.
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am 22. Dezember 2014
Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Wie viel Lebensmut und Optimismus muss er in sich tragen, um so humorvoll über das Leid seines Lebens schreiben und berichten zu können?
Ohne Dramaturgie schildert der Autor autobiografisch aus seinem Leben, angefangen von der Kindheit bis hin zur Gegenwart in dieser überarbeiteten Auflage nach den Dreharbeiten zur Verfilmung des Buches. Über dieses Buch zu sprechen führt automatisch hin zu einem Gespräch über diesen Menschen Pozzo di Borgo. Einen Menschen, den all sein Lebensmut auch nach schweren Tiefschlägen nicht verlassen hat, dessen Geschichte zwei Filmemacher aufgegriffen haben, weil sie unbedingt verfilmt werden musste.
Der Autor ist hineingeboren und aufgewachsen in eine reiche Familie, der Champagner-Familie Moët. Er verlebte die Kindheit eines reichen Schnösels mit seinen Geschwistern. Doch beim Studium lernte er wie auch andere 68er die Lehren von Marx und Engels kennen, die ihn an seinem schönen Leben zweifeln ließen. Zu dieser Zeit lernte er Beatrice kennen, mit der er jede Minute seines Lebens verbringen wollte. Er bekam hochdotierte Posten in den Konzernen seiner Familie, zu welcher auch die Marke "Louis Vuitton" gehört. Er arbeitete sehr viel und heiratete irgendwann Beatrice. Es schien alles perfekt. Doch Beatrice bekam eine Fehlgeburt nach der anderen. Der Kinderwunsch beider wurde trotz des Geldes nicht gestillt. Bis sie schließlich Kinder adoptierten. Dann wurde bei Beatrice Krebs diagnostiziert. Auch hier halfen kein Geld der Welt und nicht die besten Kliniken. Philippe war stets an ihrer Seite. Seinen Job stellte er hintenan bzw. absolvierte er in weniger Zeit wesentlich intensiver. Als Ausgleich diente ihm Gleitschirmfliegen. Doch dann passierte 1993 der Unfall. Bis auf seinen Kopf und "etwas Leblosem zwischen seinen Lenden" bewegte sich gar nichts mehr. Da trat Abdel in sein Leben. Abdel kannte bis zu diesem Zeitpunkt nur das Leben auf der Straße und lebte von Drogenhandel, Diebstahl und anderen Delikten. Pozzo di Borgo lernte nach Beatrice zum zweiten Mal einen Menschen kennen, dem er sich auf Gedeih und Verderb auslieferte, obwohl dieser aus einer ganz anderen Gesellschaftsschicht stammte.
Humorvoll und mit einer gehörigen Prise Sarkasmus und Ironie hat der Autor sein Leben niedergeschrieben. Der Leser spürt jede Depression, die der Autor bei einem Tiefschlag wie dem Tod seiner Frau, erleidet. Aber er will den Lesern nichts vorheulen und über das verpasste Leben klagen. Er will ihnen zeigen, dass es immer weiter geht, egal, was passiert. Dabei vergisst er sein Leid nicht, wie sollte er auch, wo er seinen Rollstuhl doch mit dem Mund bedienen muss. Das ist so geschickt in die humorvollen Szenen eingearbeitet, dass auch der Leser bei lauter Lachen immer wieder in die Realität des Autors zurückgeholt wird. Wenn das Buch auch nicht wie ein fiktiver Roman mit Dramaturgie aufgebaut ist, so ist es doch so interessant geschrieben, dass man unbedingt wissen möchte, wie das Leben dieses optimistischen Menschen weitergeht. Darin liegt ein besonderes Moment der Spannung. Und wer den Film vor dem Buch gesehen hat, darf sich auf ein ebenso schönes, aber anderes Ende freuen.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2014
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am 14. Februar 2014
Mein Sohn hat das Buch als Schullektüre (BK Richtung Gesundheit) lesen müssen und ich habe mich angeschlossen.
Das Buch ist schnell erzählt:
Auf den ersten 200 Seiten wird der komplette Krankheitsverlauf sowohl von Philippe als auch seiner Frau (hat Krebs) haarklein erzählt, incl. jeder Fehlgeburt, jedem Fieber und jedem Harnverschluss. Man erfährt viel über Rehamaßnahmen und (natürlich) Depressionen.
Auf den letzten 40 Seiten bekommt man eine Idee, wie der Film sein muss (den ich nicht gesehen habe) - denn da wurden witzige Anekdoten im Zusammenleben zwischen Philipp und seinem Pfleger erzählt.
Fazit: ich, als Vielleserin, habe mich durch das Buch durch gequält - und es hat nur 240 Seiten.
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am 28. Januar 2014
Fand die Schreibweise sehr langweilig. Meine Tochter schwärmte für den Film. Ich lese lieber, drum hab ich mit das Buch gekauft. Das war ein Fehler. Hätte gleich den Film ansehen sollen, der ist besser
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am 19. Juli 2014
1. passt, wie auch schon erwähnt wurde, der Titel überhaupt nicht zum Buch. und ich dachte auch, dass ich den Film nun in einem Buch lesen kann - war aber leider nicht so, da es nur die Vorgeschichte zum Buch ist.. es wird auch relativ wenig von der besonderen Freundschaft beschrieben, sondern eigentlich nur der Krankheitsverlauf von Phiippe und Bea!
ich werde es sicher nicht noch mal lesen.. ist einfach nur ein Buch zum "durchquälen"
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am 15. März 2016
Die "Geschichte" um einen querschnittsgelähmten Mann, der versucht, ein zweites Leben zu erschaffen.. (Buch zum gleichnamigen Film)
Ich bin mit großen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen, weil ich viel Gutes über den Film gehört habe.. und da die Bücher meist besser als die Filme sind, war meine Neugier natürlich echt enorm..
Der erste Teil des Buches sagte mir dann aber so gar nicht zu. :(
So ab der Mitte wurde es dann aber interessanter.. Der Schreibstil gefiel mir und man konnte die Gedankengänge endlich mal nachvollziehen.. Der viertel Teil des Buches ist für mich >der< beste schlechthin! Da kommen sooo viele Gedanken auf einmal zusammen, die im Schreibstil auch noch richtig gut umgesetzt sind..
S. 130 zum Beispiel zeigt, wie stark er sein möchte und wie schwach er doch ist..
"Trockne deine Tränen und weine nicht, wenn du mich liebst."
S. 138 ist ein Abschnitt, der einen kurz das Leid vergessen lässt und zeigt, dass man auch in so einer Situation lachen kann.. "Nach mehreren Dutzenden Metern, in denen wir den Boden umpflügen, kommen wir endlich zum Stehen und brechen in Gelächter aus."
S. 141 beinhaltet eine Textstelle, die aufzeigt, wie verzweifelt er immer wieder ist.. "..; ich gehöre mir nicht mehr,.."
S. 155 lässt wieder ein bisschen Hoffnung zu.. "..Sabrya - >Geduld< auf Arabisch."
Ich finde, man erfährt im ganzen Buch wenig vom Autor selbst und viel vom Drumherum, wobei Abdel irgendwie auch ziemlich kurz kommt, obwohl die beiden ja eigentlich Hauptbestandteil sind, so, wie ich das verstanden habe?!
Wenn man zwischen den Zeilen liest, bekommt man aber mehr mit, als man anfangs vielleicht glaubt, trotzdem würde ich gerne den Film sehen, um einfach Vergleiche ziehen zu können.. und um vielleicht das Ein oder Andere besser zu verstehen..
Schade, aber bisher leider kein Buch, was ich weiter empfehlen würde.. :(

©2012
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am 15. Januar 2016
Wenn man vorher den Film gesehen hat, der sehr spannend und humorvoll ist, dann gefällt das buch nicht so richtig, es beschreibt aber gut die Mühsal solcher Behinderung.
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