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Zentrale Hinrichtungsstätten: Der Vollzug der Todesstrafe in Deutschland von 1937-1945. Scharfrichter im Dritten Reich Broschiert – 1. Juli 2008

4.7 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

Thomas Waltenbacher: Zentrale Hinrichtungsstätten. Der Vollzug der Todesstrafe in Deutschland von 1937 - 1945. Scharfrichter im Dritten Reich. Dem Autor ist es gelungen, dem interessierten Leser aufgrund seiner hervorragenden Kenntnisse und großen Übersicht zum Thema des Vollzugs der Todesstrafe in Deutschland zum ersten mal einen umfassenden und tiefgreifenden Einblick in den justizmäßigen Vollzug der Todesstrafe im nationalsozialistischen Deutschland zu geben. Das gut recherchierte Buch zeigt in geographischer Abfolge sämtliche Vollstreckungsorte des Deutschen Reiches auf, wobei jeder Vollstreckungsort - also jede Hinrichtungsstätte - seine eigene Besonderheit, seine eigene Geschichte aufweist. Mit jedem Vollstreckungsort werden erstmalig alle vertraglichen Scharfrichter des Dritten Reiches, über deren Person und Tätigkeit bis auf eine Ausnahme (Johann Reichardt) in der Öffentlichkeit nahezu nichts bekannt geworden ist, über ihre blose Namensauflistung hinaus vorgestellt. Besondere Kapitel etwa sind beispielhaften Fluchtereignissen von Todeskandidaten aus Justizvollzugsanstalten, der innerlichen Bewältigung des unausweichlichen Schicksals durch die bevorstehende Hinrichtung und der Verwertung der Leichen Hingerichteter durch die medizinisch-biologischen Wissenschaften, namentlich den Anatomischen Instituten der Deutschen Hochschulen, die einen ganz entscheidenden Beitrag im Schlussakt der Vollstreckungshandlungen durch die Übernahme der Wegschaffung der Leichen hatten, gewidmet. Zu ersten Mal wird der Vollzug der Todesstrafe im Dritten Reich fast ausschließlich durch gesicherte Angaben der 'Planenden und Ausführenden', das heißt aus der Sicht von Mitarbeitern des Reichsjustizministeriums, der Generalstaatsanwälte, der Leiter der Justizvollzugsanstalten, der Gefängnisärzte und Gefängnisgeistlichen und vor allem aus der Sicht der Scharfrichter beschrieben. Dabei wird man feststellen, das ein jeder bestrebt war, seinen Beitrag zur Vollzugshandlung der Todesstrafe vorschriftsgemäß nach seinem Vermögen so schnell und sauber als möglich abzuschließen. Das dies durch äußere Umstände bedingt nicht immer möglich war wird durch zahlreiche, zum Teil erschütternden Einzelbeispielen in diesem Buch verdeutlicht. Über Sinn und Unsinn, Recht und Unrecht kam wohl kaum einer zum Nachdenken, wohl aber über die ungeheure Arbeitsbelastung durch den Anstieg der Todesurteile und die Abhilfe aus dieser Situation. Bei aller objektivierten Sachlichkeit, die die Anfertigung dieses Werkes erforderte, steht dennoch der Mensch im Mittelpunkt dieser grausamen Tatsache, wie es die Todesstrafe nun einmal ist. Fazit: Völlig neuartiges, hoch informatives und spannendes Buch, das die Wissensbasis zum Thema Todesstrafe erheblich erweitert. Zahlreiche Einzelereignisse sind hervorragend in einem zeit- und raumlogischen Zusammenhang verarbeitet worden. Als Tatsachenbericht ist dieses Buch einzigartig, es erstaunt die Authentzität des Inhaltes, der keine künstlichen Übertreibungen oder gar Abmilderungen benötigt sondern selbst aufregend genug ist. Es kann als eines der Standardwerke zur Thematik des Vollzugs der Todesstrafe und als das Standardwerk zum Vollzug der Todesstrafe im Dritten Reich gelten und für sich den Anspruch ergeben, ein populärwissenschaftliches Fachbuch der Zeitgeschichte für Studierende und Tätige in den Bereichen Rechtswissenschaften - Strafvollzug, Politikwissenschaften, Medizin und Theologie ebenso zu sein wie für allgemein Interessierte und Neugierige. (Arne Anulfson, Mag. jur., LL. M.)

Der Vollzug der Todesstrafe in Deutschland von 1937 - 1945. Dieses Buch verdeutlicht die Modernisierung des Vollzugs der gesetzlich angedrohten Todesstrafe im Deutschland der 30er und 40er Jahre durch das Konzept einer konsequenten Intramuranhinrichtung, der einheitlichen Anwendung maschineller Enthauptungsgeräte (Guillotine) und der Schaffung zentraler Vollstreckungsorte. Damit verbunden ist die Herstellung modernster Fallbeilgeräte, die Einrichtung besonderer Räumlichkeiten (Hinrichtungstrakte) in ausgewählten Justizvollzugsanstalten und die Herausbildung eines modernen Scharfrichterbildes - der Scharfrichter des Dritten Reiches erscheint zur Amtsausübung unauffällig und schlicht im schwarzen Anzug, über seine Person ist nichts bekannt und liegt der Schleier des Geheimnisvollen. Erst das System zentraler Hinrichtungsstätten und die Anwendung einheitlicher Verfahrensweisen ermöglichte der Reichsjustizverwaltung des nationalsozialistischen deutschen Staates unter massenhaften Einsatz der Guillotine die weitestgehend reibungslose und geheime Vollstreckung derart vieler Todesurteile, wie sie in Deutschland während des zweiten Weltkrieges anfielen. Zieht man Parallelen zum Ausland so stellt man fest, das abgesehen von Frankreich als 'Erstmodernisierer' während der französischen Revolution, eine ähnliche 'Modernisierung' des Vollzugs der Todesstrafe beispielsweise in den Vereinigten Staaten Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Einführung des elektrischen Stuhls durchlaufen wurde - auch hier mußten spezielle Hinrichtungstrakte geschaffen werden, auch hier bildete sich bald ein besonderes Scharfrichterbild, wenn auch dieses nicht so beansprucht war wie jenes im Dritten Reich, heraus. Gegenwärtig befindet sich China mit der Einführung der letalen Injektion (Giftspritze) und dem Einsatz mobiler Hinrichtungsstätten (geschlossene Kraftfahrtzeuge) in dieser Neuregelungsphase. (Dr. Heribert Scali / Institut für Strafvollzugsforschung)


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Top-Kundenrezensionen

Von SKF am 21. Januar 2014
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Das Buch hat prinzipiell meine Erwartunen erfüllt. Es gibt einen recht guten Einblick in die Organisation und Handhabung der Todesstrafe im dritten Reich. Interessant hierbei ist, dass man auch Einblicke in bürokratische Abläufe erhält. Angefangen bei Überlegungen, welche Vollstreckungsmethode im gesamten Reichsgebiet zum Standard erklärt werden solle (primär ging es um die Frage:"Handbeil oder Fallbeil?"), über die Organisation der einzelnen zentralen Richtstätten und Vollstreckungsbezirke, bis hin zum Verhalten der medizinischen Fakultäten, die weit jenseits ethischer Grenzen im wahrsten Sinne des Wortes »Leichenfledderei« betrieben. Das Buch zitiert sehr ausgiebig den Schriftverkehr der damals verantwortlichen Stellen und es ist erschreckend, wie gut man darin auch heutige Amtsgeschäfte noch wiedererkennt.
Bei der Beschreibung der einzelnen Vollstreckungsbezirke wird das Buch teilweise ein wenig langatmig, aber nicht langweilig. Unter dem Strich halte ich es durchaus für sehr empfehlenswert, wenn man sich mit dem Thema "Todesstrafe im Dritten Reich" ein wenig näher befassen möchte.

Nun noch eine Anmerkung zum Stern, den ich abzog:
Am liebsten hätte ich 3 Sterne oder weniger vergeben, wäre dem Buch inhaltlich damit jedoch nicht gerecht geworden, da ich rein in Bezug auf den Informationsgehalt sehr zufrieden bin. Ein Lektorat hat dieses Buch allerdings nie gesehen. Es strotzt regelrecht vor Rechtschreibfehlern an denen man beim Lesen immer wieder hängenbleibt. Auch besteht das Buch zu bestimmt 60-70% aus Zitaten alter Schriftstücke aus der damaligen Zeit. Das ist im Kontext des Themas jedoch auch recht sinnvoll.
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Von Martin TOP 500 REZENSENT am 20. Januar 2011
Format: Broschiert
Ein erstklassiges Sachbuch zum Vollzug der Todesstrafe im Dritten Reich.
Der Autor stellt im wesentlichen anhand von Akten der Justizverwaltung dar, wie sich der Vollzug der Todesstrafe im Dritten gestaltete.
Dabei wird deutlich, wie sich die vermeintliche unpolitische Justiz immer mehr (und zumindest in großen Teilen auch sehr willig) dem Wunsch der Nazi-Machthaber nach einer Gesinnungsjustiz unterwarf.

In der Weimarer Republik wurde die Todesstrafe eigentlich nur selten tatsächlich vollstreckt. Bereits kurz nach der Machtergreifung der Nazis wird deutlich, dass sich hier etwas verändern soll. Die Enthauptung durch ein Fallbeil wird zur Standardexekutionsmethode und die Zahl der Hinrichtungsstätten wird erhöht.
Mit der steigenden Zahl der Hinrichtungen wird auch der Vollzug der Todesstrafe immer weiter perfektioniert. Insbesondere legen die neuen Machthaber Wert auf Geheimhaltung.
Die Akten der Justizverwaltung belegen mit welch kühler Brutalität hier über das Leben einzelner Todeskandidaten entschieden wird und wie immer weiter versucht wird, die Tötungsmachinerie in den Strafanstalten zu optimieren.
Mit Beginn des Krieges steigt die Zahl der zu vollstreckenden Todesurteile stark an. Hatte die Todesstrafe bis dahin noch so etwas wie einen Ausnahmestatus, wird sie jetzt schon fast zur Regelstrafe. Auch hier folgt die Justizverwaltung willig dem politischen Diktat und organisiert Mehrfachhinrichtungen. Zur Exekution durch das Fallbeil tritt das Erhängen als besonders brutale Hinrichtungsmethode.
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Format: Broschiert
Habe mich kurzzeitig mit dem Thema "Scharfrichter im 2. Weltkrieg" befasst.
Wer sich für dieses sehr makabre und nunmal erschreckend grausame Thema
interessiert, dem sei das Buch sehr empfohlen. Es ist die beste Arbeit dazu.
Recherche und Umfang der Darstellung einer Epoche, eines schrecklichen Handwerks,
der Bürokratie und des striktes Ablaufs einer Menschenschlachtung sind hier akribisch
festgehalten. Es ist erschreckend, zu welchen Auswüchsen "Recht" und "Gesetz" fähig sind.
Ein wichtiges Buch, das einem die Absurdität und die Abartigkeit der Todesstrafe ein für allemal
vor Augen hält. Dabei wird nicht rummoralisiert, sondern einfach nur klar und deutlich die
Faktenlage präsentiert.
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