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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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4,4 von 5 Sternen
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am 19. März 2014
Schade das ich erst jetzt auf diesen Schatz treffe, wer sich Zen Buddhismus interessiert und vielleicht auch den Weg geht für den ist dieses Buch eine Bereicherung.
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am 3. Mai 2013
Herrlich ! Kein aufgesetztes spirituelles Gesülze. Kein romantisches Getue. Kein "Himmel hoch jauchzender meditativer Schnick Schnack" In 20 Jahren habe ich so manches Buch über Buddhismus und Zen gelesen, Kodo Sawaki und die "....größte Lüge aller Zeiten" steht ganz oben auf meiner Rangliste. So sehr erfrischend und deshalb so erleichternd. Für Menschen, die allerdings einen Ratgeber suchen, um sich "wieder einmal" aus dem alltäglichen Schlamassel zu "verpissen", ist das Buch nix. Denn eines wird klar: im Zen geht es um den Alltag. Hier findet genau das statt, was Du suchst. Es ist alles da. Sorry. Auch wenn es langweilig klingt. Aber Langeweile gehört eben mit zur "Erleuchtung". Aber genug der Worte. Lies das Buch. Mehr brauchst Du nicht. Ach so...stimmt nicht ganz: setz' Dich aufs Kissen und halt Deinen Mund !
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am 16. August 2017
Die Übersetzung dieses Werks aus dem Japanischen leistete der deutsche Abt von Antaiji Muho im Jahre 2005. Das Werk besteht aus Sprüchen von Kado Sawaki, die Kushiya Shusoku aus dem Gesamtwerk von Kodo Sawaki zusammengestellt hat, „weil sie in [seinem] Herzen widerhallten.“ Sie sind von ihm so angeordnet, „dass sie erläuternd miteinander kommunizieren sollen, indem sie sich gegenseitig Licht zu werfen. [S.144]“
„Sawaki Roshi hat selbst nie ein Buch verfasst. Diese Kompilation wurde ermöglicht durch die Mühe der vielen Menschen, die Vorträge stenographiert und ins Reine geschrieben haben. [S.144]“
Meiner Ansicht nach hat sich die Mühe wirklich gelohnt. Der Leser taucht ein in eine eigene, direkte Sprache, die er so weder in der klassischen Zen-Literatur noch in modernen Texten wiederfindet. Die einzelnen Abschnitte, die sich in der Regel über 3 Seiten erstrecken, können unabhängig von einander gelesen werden. Sie haben eine Intention: dich zum Sitzen und zu einem einfachen Mönchsleben verwurzelt in Praxis zu bewegen. Das schaffen sie in der Regel und zumindest das eigene Denken wird auf den Boden des Wesentlichen zurückgeführt. Doch Vorsicht: Die markige und direkte Sprache sowie die kurzen Sinnabschnitte sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um tiefgreifende Lektüre handelt, die noch lange nachhallen kann.
Was mir nicht so gefallen hat, ist die Zusammenstellung von aus dem Zusammenhang genommenen, reißerischen Sprüche auf der Buchrückseite, sowie der verunglimpfte Titel (wahrscheinlich vom deutschen Verleger gewählt). Der Titel bezieht sich wage meiner Meinung nach auf folgende Passage aus dem Buchinneren: S. 126: „Jemand fragte mich [Kodo Sawaki] einmal: 'Glaubst du nicht auch, dass der Buddhismus die größte Lüge aller Zeiten ist?' Klar, das, was die buddhistischen Mönche so von sich geben, ist genauso dahergelogen wie das, was in Büchern steht. Warum? Weil da Leute über Nirwana reden, die es selbst nicht erlebt haben, und andere sich über das große Erwachen nach dem geistigen Tod auslassen, obwohl sie selbst die Augen fest geschlossen halten. Überhaupt scheinen religiöse Menschen gerne über Dinge zu schweifen, die mit ihrem eigenen Leben nichts zu tun haben. Das gilt auch für die berühmten Sutren: Ohne Praxis sind sie bloß große Lügen.“
Bei dem Lesen solcher Passagen sollte man sich auch in Erinnerung rufen, dass dies aus dem Japanischen übersetzt ist… Im nächsten Leben werde ich das japanische Original lesen.
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am 12. Dezember 2014
Schwafelei? Vielleicht.
Sinnlos? Auf jeden Fall.
Wahrheit? ... was für ein Quatsch!
Befreiend? ... Wovon?

Einfach ZEN ... und Sitzen
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am 19. März 2011
Dieses Buch gehört zu den aufrichtigsten und auch humorvollsten Büchern, das ich je gelesen habe. Kodo Sawakis Sprache ist direkt, unverblümt und oft wie ein "Gewitter, das mit Hagel und Sturm über uns hereinbricht." (Kushiya Shusoku, Nachwort) Dieses Buch ist nicht nur für diejenigen Menschen zu empfehlen, die sich für Zen-Buddhismus interessieren, sondern auch für alle Menschen, die sich selbst und anderen nichts mehr vormachen wollen.

Mir scheint, das sich Kodo Sawakis Sprüche gegen zwei Formen theatralischen Verhaltens des Menschen wenden: (1) Einmal wendet er sich gegen das engstirnige Alltagsleben der Menschen, in denen man oft ohne Rücksicht auf andere Menschen egoistische Ziele verfolgt. (2) Zum Anderen wendet er sich gegen die theatralischen Versuche, unser beschränktes menschliches Alltagsleben zu überwinden, indem man krampfhaft-willentlich versucht, sich mit einem universalen Standpunkt zu identifizieren.

Kodo Sawakis Aussprüche zielen meiner Meinung nach auf eine Lebenshaltung, die jenseits dieser Theatralik liegt. Diese Aussprüche treffen dabei keineswegs direkt ins Schwarze: "Unser tägliches Leben zu leben ist das Schwarze, um das es hier geht, und keiner, nicht einmal Sawaki Roshi, kann uns das abnehmen." (Muho, Vorwort) Und genau das scheint mir die Stärke dieses Buches zu sein: Kodo Sawaki macht sich und anderen nichts vor. Hier wird keine Erleuchtung versprochen, sondern hier werden Illusionen zerstört (inklusive die Illusion, dass sich Illusionen einfach so zerstören lassen).
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am 12. Dezember 2016
Das ist mehr als nur ein Buch, das ist ein Orakel ;)

" Du Lebst dein Leben wie ein Schlafwandler"
- Kodo
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am 16. Januar 2016
nicht mit worten auszudrücken. einfach mal in die hand nehmen und lesen. diskutieren über standpunkte ist eh nicht zielführend. die wahrheit ist immer eine eigene und deshalb nicht diskutabel.
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am 3. Dezember 2013
Ich möchte den Leser dieser Rezension einladen, mit mir ein bisschen durch Sawakis Weisheiten spazieren zu gehen. Wir beginnen in der Stimmung des heutigen Tages und wandern ein wenig durch das Sinn-des-Lebens-Tal, ehe wir hierher zurückkehren.
Also: Wie geht es dir denn heute?

Sawaki: „Dir geht's mal gut, dir geht's mal schlecht - aber lohnt es sich denn wirklich, dich von der Laune des Tages verrückt machen zu lassen? Wenn du einmal ganz loslässt, wirst du feststellen, dass das alles eigentlich ganz egal ist. Du musst sterben um ein glückliches Leben zu führen.“

Ist hiermit der Tod gemeint, wie wir ihn verstehen? Vielleicht geht es um den Tod unserer ewigen Bewertungsmuster, unseres eigenen Vorrechnens von „Wenn ich das und das hätte, wäre ich glücklich. Wäre ich nur dünner/ jünger/ reicher, dann...“ Unser Verhandeln mit dem Schicksal. Wenn wir etwas erreicht haben, wollen wir schon das nächste. Wir stehen nie still und schauen auf das, was da ist. Ein Haus, ein Dach, eine Mahlzeit. Gerade jetzt.

Es gibt dazu eine kleine Zen-Geschichte, die mir im Gedächtnis geblieben ist:
Ein Zen-Schüler fragt den Meister nach dem Weg des Zen. Der Meister antwortet: Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.

Nicht: Wenn ich gehe, bin ich in Gedanken schon da, wo ich hinwill. Wenn ich esse, läuft der Fernseher.
Das ist das, was ein Rezensent hier als „Lebe dein Leben aufmerksam(er)“ bezeichnet und es ist es auch nicht. Von analytischen Durchhaltesprüchen wie „Lebe dein Leben... aufmerksam“, die uns von der Tätigkeit selbst, dem Leben, distanzieren, hin zum tatsächlichen Praktizieren ist es ein großer Sprung.

Sawaki: „Sich der Übung zu widmen ist etwas anderes, als über die Übung nachzudenken.“

Alles, was ist, ist Übung. Wir nehmen die Zen-Sprüche zu ernst, die uns sagen, wir sollen alle Besitztümer aufgeben und unser Ego sterben lassen. Wir denken schon wieder zu materialistisch. Wie kann man diesen Spruch (negativ) ernst nehmen von jemandem, der über die „Klo-Schule“ spricht?

Sawaki: „Zen ist dein tägliches Leben. Wenn du auf's Klo gehst, musst du auf dem Klo dein Leben neu erfinden.“

Unsere Besitztümer also aufzugeben?
Das heißt nicht, nichts mehr zu schätzen und alles wegzuwerfen und zu verschmähen. Es heißt nur, dass wir uns nicht vom Verlust von Dingen zerstören lassen. Dann „haben“ wir keine Besitztümer mehr, keine Anhaftungen. Ich liebe viele Dinge, die mir kostbar sind. Bei genauerem Hinsehen sind sie mir nur kostbar, weil ich Erinnerungen habe, die ich mit ihnen verbinde. Ich brauche die Dinge also scheinbar nur, um den Zugang zu diesen Erinnerungen zu aktivieren. Also hänge ich nicht an den Dingen als solchen, denn sie sind nur Erinnerungshilfen. Mit allen daran hängenden Fragen.

Sawaki: „Um zu erkennen, dass die Buddhanatur uns ganz erfüllt, müssen wir erstmal die Vergänglichkeit erkennen. Die Vergänglichkeit zu erkennen bedeutet, unserem Leben einen Sinn zu verleihen. Wenn du die Vergänglichkeit erkennst, wirst du verstehen, dass es besser ist, dich für andere zu opfern als für dich selbst zu leben. Es ist dieser Geist, der sich für andere opfert, der die Vergänglichkeit erkennt.“

Mit dem westlichen Geist überflogen, nur halb gelesen (wenn ich lese, lese ich?), ist man schnell ermüdet. Vergänglichkeit. Natürlich. Der Sinn. Irgendwie gehört der Sinn des Lebens ja ohnehin in eine neumoderne Denkweise. Wir sind abgestumpft auf der Sinnsuche, haben uns wundgesucht und nichts gefunden.
Wir denken und analysieren und machen uns niemals wirklich in aller Ernsthaftigkeit klar, was diese Worte über Vergänglichkeit bedeuten:

Wir werden ALLES verlieren, was wir haben.

Alles, was wir jemals erringen, wird kaputt gehen. Jeder Mensch, den wir jemals treffen, wird sterben. Wir werden jeden Menschen in unserem Leben verlieren.

Das ist eine harte Wahrheit, deren Ernst wir uns niemals vollständig zu Bewusstsein treten lassen, aus Angst vor den Konsequenzen. Denn es macht auch vor uns nicht halt:

Sawaki: „Wer weiß schon, ob ich morgen noch leben werde?“

Auch wir werden sterben und wir werden nichts mitnehmen können. Wir werden aufhören, zu existieren. Wie soll man im Angesichts dieses bodenlosen Abgrundes einen Sinn finden können, der diese Schmerzen heilt? Ist das nicht der Grund, warum wir uns ständig ablenken?
Wir leben ewig im Morgen, in dem, was wir erreichen wollen, was wir haben wollen, was wir (heute) noch tun wollen. Wir tun so, als hätten wir ewig Zeit. Und wenn wir nicht gerade im Morgen verweilen, verlegen wir unsere Gedanken aufs Gestern und schwelgen wehmütig in Erinnerungen. Wir leben in Mustern, wir leben in Spielen. Wir leben nach Lebensregeln, die wir aufgeschnappt haben, glauben, in einem bestimmten Alter müsse man gewisse Dinge erreicht haben, Errungenschaften vorzeigen können. Ein ewiger Rush, vorbei am Sein, ein ewiges Mehr-Werden, ein Anders-Werden.

Sawaki: „Du widmest dich eifrig deinem Studium, weil du ein klares Ziel vor den Augen hast. Außerdem motiviert es dich, wenn andere deinen Erfolg sehen. Aber sobald du dein Ziel erreicht hast, überkommt dich wieder die Schwermut: Irgendetwas fehlt da doch noch. Deinem wirklichen Selbst wirst du erst dann begegnen, wenn du aus diesem stinkenden Fleischsack ausbrichst und eins wirst mit dem Universum.“

Die Vergänglichkeit, die Endlichkeit und die Suche haben nichts Lebensverneinendes. Sie machen den Augenblick kostbar.

Sawaki: „Glück findet der, der arm geboren durch eine harte Schule geht. Er versteht, dass eine Not nicht unbedingt eine Not und eine Freude nicht unbedingt eine Freude ist.“

Erstaunlicherweise (für mich selbst erstaunlich) fällt mir auch hier wieder eine Geschichte ein, die Geschichte vom Glück im Unglück und dem Unglück im Glück. Es ist die Geschichte von einem Mann, seinen Pferden und seinem Sohn und ist zugleich eine der "bekanntesten Parabeln aus dem Huainanzi", die uns die Relativität von Glück und Unglück lehrt.

Glück und Unglück sind Glück und Unglück, weil wir sie zuordnen in diese Kategorien. Was uns temporär voranbringt, halten wir für Glück. Wenn uns etwas hindert, halten wir es für Unglück.

Westlich gesagt: Die Dinge, die man hinter sich hat, sehen irgendwann immer anders aus als sie uns zur damaligen Zeit erschienen. Viele Quellen des Frustes können uns später als fruchtbare Wachstumsquellen erscheinen, wenn wir erst einmal die Größe erreicht haben, es uns - befreit vom Schmerz der Erfahrung - einzugestehen.

Und nun, lieber Leser dieser Rezension, habe ich dich wohlbehalten wieder beim Startpunkt abgeliefert. Nun kannst du nach diesem kleinen Spaziergang im Sonnenschein mit den zenbuddhistischen Wölkchen am Himmel selbst entscheiden, ob Sawaki zu dieser Zeit für dich das Richtige ist.

Ich kann nur sagen: Für mich war es und ist es großartig und damit eine klare Kaufempfehlung für all diejenigen, die sich Wahrheiten auch aus Sätzen herauspicken können, in denen "Arsch" oder "Furz" steht. Entschuldigung. Das ist dann die wenig meisterliche und darum umso meisterlichere Seite des Herrn Sawaki, der den "Herrn Sawaki nicht immer nach seiner Meinung" fragt, wie er selbst sagt.
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am 5. Mai 2013
Zen von der praktischen Seite. Das Buch ist speziell. Dem aufmerksamen Leser eröffnen sich Einblicke in eine innere Haltung, der sich die "moderne" Gesellschaft konsequent verschlossen hat.
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am 8. Oktober 2009
Kodo Sawaki spricht Buddhisten und Zen-Praktiker unmittelbar an. Für einen Laien ist das Buch eine Anregung zum Kontemplieren, nicht zum Denken. Denn das Alltagsdenkenist konsterniert bei denn Aussprüchen des Zenmeisters. Aber wer schon etwas Ahnung hat, "auf dem Wege ist", der wird hell lachen, seufzen : wunderbar, ja, der Mann hat total recht, und ich habe auch Recht. Zen fordert,um einen mitten in die ruhige Mitte zu bringen. Man muss sich schon entdeckt haben, als Mittelpunkt des Alls und als Nichts, verbunden mit Allem.
Ein wunderbares Buch.
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