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am 27. Januar 2015
Der folgende Ausspruch von Zen-Meister Chih-chang bildet den Auftakt dieses ganz und gar außergewöhnlichen Zen-Buches:

„Seht: Ein höchst verheißungsvolles Licht von größter Helligkeit leuchtet im ganzen Kosmos. Es macht alles zugleich sichtbar – alle Länder, alle Ozeane, alle Berge, alle Sonnen und Monde, alle Himmel und alle Welten, von denen es jeweils hunderttausende Myriaden gibt. Ihr Mönche, seht ihr das Licht nicht?“

Es folgt ein spirituelles Feuerwerk, eine Zen-Symphonie, wie ich sie in dieser Form noch nicht erlebt habe: In 155 Kapiteln, prall gefüllt mit wunderbaren Mondos (Begegnungen zwischen Meister und Schüler) und seltenen Koans, konfrontiert uns der Autor mit der Essenz des Zen, in einer Intensität, die unseren Traum von Geburt und Tod permanent erschüttert.

Wäre diese große Sammlung handverlesener Koans und Mondos für sich alleine schon ein spiritueller Leckerbissen und Grund genug für einen Kauf, so machen die Kommentare und Erläuterungen von Zen-Meister Zensho dieses Buch erst zu dem was es ist: eine erfrischende Ausnahmeerscheinung in dem großen Angebot spiritueller Literatur.

In diesem Buch wird Zen wahrhaft lebendig – hier kann man auf jeder Seite die ursprüngliche Kraft und Klarheit, den Humor und die Kompromisslosigkeit spüren, hier konnte ich Zen wirklich schmecken und erleben … hautnah – für mich der beste Beweis dafür, dass der Autor nicht nur über Zen schreibt, sondern tatsächlich aus der gleichen Quelle schöpft, aus der alle wahrhaften Meister schöpfen.

Dieses Buch fordert, konfrontiert und will mit aller Kraft unsere selbstgeschmiedeten Ketten sprengen. Dies gelingt aber nur, wenn wir bereit sind uns zu öffnen und auf diese unaussagbare Wirklichkeit einzulassen, auf die jedes einzelne Kapitel wie ein Finger auf den Mond verweist.

Je mehr wir hierzu bereit sind, umso stärker kann uns dieses Buch verwandeln – und so endet diese wunderbare Symphonie mit den mahnenden Worten von Zen-Meister Fen-yang: „Dieser wahre große Zen-Weg … ist nichts für kleine Geister“

Kaufempfehlung für jeden, der wach werden möchte. Eines der besten Zen-Bücher, das ich kenne.
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am 13. Juni 2011
Die Wirklichkeit ist ein Ganzes und kann nicht in Teile zerbrochen werden. Zum Zwecke der Kommunikation ist es notwendig die Wahrnehmungen der Sinnesorgane in Begriffe zu zerteilen, aus denen dann die mitteilbare Weltsicht des Individuums entsteht.

Von klein an häuft der Mensch, angeleitet durch Eltern und Lehrer, Begriffe in seinem Bewußtsein an und im Laufe der Jahre entsteht daraus der Eindruck eines homogenen Abbilds der Welt, welches so realistisch erscheint, daß man darauf bauen möchte. Mancheiner tut dies auch und wundert sich später, daß er Zeit und Energie für etwas verschwendet hat, was nur Illusion sein konnte.

So dürfte es auch Gautama Siddharta ergangen sein, als er nächtens vom Fenster seines Schlosses aus den Himmel betrachtete und sich in der Folge auf den Weg machte, die Wirklichkeit, die Befreiung von der Illusion der Begriffe, zu suchen, welche er schließlich unter einem Bodhibaum fand. Von Bodhidharma nach China gebracht, mischte sich die Lehre dort mit dem Tao zum Zen, das wir heute kennen.

Mit einem mit Begriffen vollgestopften Bewußtsein sitzt der Zen-Schüler seinem Meister gegenüber, welcher, listigerweise, mit seinen Fragen in die Lücken zwischen den Begriffen zielt und so bei ersterem Verwirrung hervorruft, weil dieser sich krampfhaft daran festhält und hilflos von Begriff zu Begriff hüpft ohne zu einer Lösung zu kommen. Früher oder später, manchmal gar nicht, wird das Nichts, der endlose Raum zwischen den Begriffen und damit die Wirklichkeit erkannt, der Moment der Erleuchtung ist gekommen. Man kann das Eintreten dieses Ereignisses mit einer Lawine vergleichen, die durch das Kreischen eines Vogels, das Fallen einer Flocke oder einen Windhauch ausgelöst wird.

Das Buch von Zensho W. Kopp ist keine Anleitung zum Erlangen der Erleuchtung, er reiht Beschreibungen von Momenten aneinander, in welchen der Geist des Schülers, durch Worte des Meisters bzw durch winzige Ereignisse ausgelöst, den Sprung vom begrifflichen Denken zum Erkennen der Wirklichkeit geschafft, anders ausgedrückt, das Tor vom Etwas der Begriffe zum Nichts der Wirklichkeit hin durchschritten hat.

Um noch einmal zum vorherigen Vergleich zurückzukehren: wenn sich im Geist des Lesers genügend Schnee angehäuft hat, kann es sein, daß beim Lesen des Buchs die Lawine ausgelöst wird.
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am 23. April 2014
Dummerweise beschäftigte ich mich nicht damit, wer Autor dieses Buches ist, da ich blind nach Koans suchte. Dem Inhalt wollte ich dennoch eine Chance geben. Leider hat er sich nicht bewährt, also 1 von 5 Sternen.

Manche Koans & Mondos in diesem Buch mag ich. Doch die meisten der Mondos laufen im Prinzip ähnlich ab. Ein Mönch fragt den Zen-Meister, dieser hat sofort eine (im Zen gewollt unlogische) Antwort parat und/oder schlägt den Mönch (was auch helfen soll). Mit der Zeit ödet das an. Dazu hat W. Kopp ein paar sich wiederholende Worte aus dem Ärmel geschüttelt, welche in dieser Art zu Schreiben für mich eher pseudospirituell, als nach einem Zen-"Meister" klingen.

Da fallen mir gleich die beiden folgenden Zitate aus dem Buch ein, welches ich nicht empfehlen würde:

"Man hört heutzutage überall von spirituellen Lehrern, die als autorisierte Zen-Lehrer auftreten (...)" (S. 199)

"Wenn er von einem Zen-Meister dazu autorisiert wurde, dann kann er sich mit ruhigem Gewissen Zen-Lehrer nennen." (S. 200)
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am 28. Februar 2016
kauft dieses Buch. Neben Lao-Tse mein Lieblingsbuch.
Aber Vorsicht, wer Zen verstehen will ist mit dem Buch nicht gut beraten.
Wer bereit ist zu spüren, dass er nichts weiss....
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am 27. August 2014
Zen Meister Zensho W. Kopp kommentiert in diesem Buch eine Sammlung toller Zen-Mondos, Koans und Aussprüche der großen Zen-Meister. Er benutzt dabei keine weitschweifigen Erläuterungen, sondern arbeitet kurz und knackig die jeweiligen Kernpunkte der Zitate heraus und zieht oft zur Verdeutlichung weitere Zen-Meister heran. Die einzelnen Abschnitte sind nie länger als zwei Seiten. In seinem Kommentaren zeigt Zensho immer wieder das Festhalten am eigenen Denken als Haupthindernis, das der Erfahrung unseres wirklichen Selbsts im Wege steht. Richtiges Verstehen unserer wahren Natur ist nur möglich, wenn wir den Verstand außen vorlassen.

Nicht immer sorgen seine Erläuterungen und die ergänzenden Meisterworte für ein schnelles intellektuelles Verstehen. Manchmal ziehen mir seine direkten und kraftvollen Erläuterungen den Boden unter den Füßen weg. Aber darum geht es im Zen, ganz in den Augenblick zu kommen und sich nicht mit Spekulationen und weitschweifigen Erläuterungen selbst zu fesseln. Das praktizieren die alten Meister in ihren Mondos und Zensho mit seinen prägnanten Aussagen meisterhaft. Er redet halt Klartext und nimmt kein Blatt vor den Mund.

Für mich ist das Buch ein unverzichtbarer Begleiter auf dem geistigen Weg, gerade auch wenn mal wenig Zeit bleibt, längere Texte zu lesen. Treffender hinweisen auf das, worum es geht, können die auch nicht.
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am 27. September 2010
Dieses neue, außergewöhnliche Buch von Zen-Meister Zensho W. Kopp ist erfüllt vom ursprünglichen Zen der alten chinesischen Zen-Meister. Es macht deutlich, dass derjenige, der den Zen-Weg wirklich praktizieren möchte, mit seinem sog. gesunden Menschenverstand nicht weiterkommt. Es geht darum, unseren Verstand zu übersteigen, zu transzendieren, damit wir uns unseres wahren Wesens bewusst werden können. Unser wahres Wesen aber ist unser ursprüngliches Sein vor aller Geburt, das nie geboren wurde und niemals sterben wird.
Zen-Meister Zensho will uns auch mit seinem neuesten Buch aus diesem von Verhaltensmustern und Denkmodellen geprägten Leben heraus-und hineinführen in ein neues freies Leben. Es handelt sich um ein Grundlagenwerk, das jeder, der an Zen wirklich interessiert ist, gelesen haben sollte. Es räumt mit allem Unwesentlichen auf und verweist auf das Eigentliche, Wesenhafte.
Dieses umfangreiche Werk enthält auf über 300 Seiten, mit einem Glossar versehen, eine Sammlung der besten Koans und Mondos der Zen-Literatur, die sich mit dem Text des Autors zu einer wundervollen Einheit zusammenfügen. Eine Besonderheit stellen die von Zen-Meister Zensho gezeichneten Porträts verschiedener Zen-Meister dar, die Weisheit und Humor ausdrücken, sowie eine von ihm gemalte Kalligraphie.
Als ich das Buch durchlas und dabei auf die vielen Zwiegespräche zwischen den alten chinesischen Zen-Meistern und ihren Schülern stieß,war ich von dem Witz und der Schlagfertigkeit der Meister sehr angetan. Man kann über diese oft herzerfrischenden Mondos schmunzeln und lachen, gleichzeitig ist man jedoch in seinem Innersten tief berührt von der Treffsicherheit der Aussagen und Handlungen, mit denen die festgefahrenen Vorstellungen der Schüler zerschlagen werden sollen.
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am 3. September 2014
Mit dem Buch Zen-Worte der blitzartigen Erleuchung, einer Sammlung von Koans und Mondos, taucht man ein in die Welt der alten chinesischen Meister. Der westliche Zen-Meister Zensho fügt den für den Nichterleuchteten Geist nicht erfassbaren Zwiegesprächen zwischen Schüler und Meister oder den „unlösbaren“ Aufgaben immer eine Erklärung hinzu. Stets verweist er aber darauf, dass es dennoch „über die allerhöchste Wahrheit, die jenseits aller Worte ist“, nichts zu sagen gibt. Auf 265 Seiten kann man die geballte Kraft der Zen-Meister förmlich spüren, die alles, was dem Verstand unterstellt ist, einfach hinwegfegen. Klasse zum Nachschlagen ist auch das Glossar am Ende des Buches, das dem Leser die grundlegenden Begriffe des Zen noch einmal nahebringt. Ergänzend hierzu gibt es eine Liste der Meister, die Zensho in seinem Buch zu Worte kommen lässt. Ein Buch für Zen-Fans und solche, die es werden wollen. Auch wenn der nichterleuchtete Leser immer mit seinem eigenen Ungenügen konfrontiert ist.
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am 20. Januar 2012
In und zu dem Buch finden sich einige falsche Behauptungen. Der Autor will Dharma-Nachfolger von Soji Enku sein. Dabei handelt es sich jedoch um den Mönchsnamen von Francois A. Viallet, der beim Zen-Meister Uchiyama übte. Viallet selbst war kein authorisierter Meister und konnte deshalb auch keinen Dharma-Nachfolger ernennen. Man kann sich also vorstellen, wie dieses Buch gehalten ist. Da schmückt sich einer mit fremden Federn und gibt seinen eigenen unausgegorenen Senf dazu.
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am 30. März 2011
Das Buch besteht aus vielen ganz kurzen "Geschichten". So kann man "noch mal eben kurz" reinlesen. Super Gute-Nacht-Lektüre.
ABER für ein Verständnis sind doch fundierte Vorkenntnisse notwendig.
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