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Kundenrezensionen

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... der als Neurologe und Schriftsteller taetig ist. Hier wird die Geschichte eines Arztes erzaehlt (Oliver Sacks), der die Europaeische Schlafkrankheit (Enzephalitis Lethargica) erforscht. Er findet in einem Krankenhaus diverse Faelle vor, die unter dieser geheimnisvollen Krankeit leiden und verabreicht ihnen ein Medikament namens L-Dopa. Wider Erwarten erwachen die Patienten aus ihrem Daemmerzustand und nehmen das erste Mal ihre Umwelt war. Leider gelingt es Sacks nicht die Wirkung des Medikamentes zu kontrollieren und so kommt es zu Ueberreaktionen.

Das fazsinierende an diesem Film ist das Beobachten der Patienten, wie sie erstaunt und unglaeubig aus einem tiefen Schlaf erwachen. "Jung" an Geist geblieben, fangen sie an ihre Umwelt zu sehen und zu erkennen. Dieses ist nicht immer einfach, wenn z.B. der Minirock, den es in ihrer Welt, bevor sie in den Daemmerzustand verfielen, nicht gab nicht zu ihren moralischen Vorstellungen passen will. Der Bruch, der dann entsteht, wenn ihnen klar wird, dass sie dreissig Jahre und mehr verpasst haben, laesst einen nicht unberuehrt und spaetestens hier wird einem klar, was es bedeutet fuer laengere Zeit isoliert zu leben.

Die Konsequenzen, die daraus fuer den einzelnen entstehen, werden hier anhand eines Patienten, der von Robert De Niro dargestellt wird, verdeutlicht. Bei allem Bemuehen seinerseits, weiss der Zuschauer, dass es ihm nicht vergoennt sein wird, eine Partnerin zu finden und Kinder zu kriegen und damit ein normales Familienleben zu fuehren. Robin Williams als Counterpart laesst seine Fuersorge und Zweifel an seinem Tun sensibel und damit ehrlich erscheinen. Er verzweifelt letztendlich an der Tatsache, dass er die Kontrollierbarkeit der Wirkung des Medikamentes nicht im Griff hat und somit das Ende bereits vorhersieht. Dieser Kontrollverlust wird von Sacks aufgefangen, indem er, hervorgerufen durch seine Schuldgefuehle, jahrelang an seinen Faellen weiterarbeitet und spaeter durch Studien der Chaosforschung in die Lage versetzt wird, das unkontrollierbare Verhaltensmuster seiner Patienten zu erklaeren. Dieses wird leider im Film nicht deutlich gezeigt. Wie auch immer, die sensible Darstellung durch Williams und seine glaubhaft ruebergebrachte Fuersorge und vor allen Dingen seine quaelenden Zweifel, lassen ihn eher als Retter, denn als Verursacher erscheinen. Fuer mich ein Film, der durch eine hervorragende schauspielerische Leistung glaenzt sowie durch die Thematik einer seltenen Krankheit mich zum Erwachen bringt.
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am 16. Juni 2008
Ich hatte mich auf einen gemütlichen Abend eingestellt und war nicht darauf vorbereitet, einen derart beeindruckenden, anrührenden Film zu sehen. Robert de Niros schauspielerische Leistung, hier einen Patienten mit solch gravierenden Symptomen zu spielen, ist wahrhaft eine Glanzleistung und kann nicht genug betont werden. Insgesamt ist der Film, auch trotz seiner nicht alltäglichen Thematik, einfühlsam gemacht und wärmstens zu empfehlen. Was bleibt ist der Einblick in eine fremde Welt und Mitgefühl für die vom Schicksal betroffenen Menschen, die nach anfänglicher Hoffnung ihrer Krankheit letztendlich nicht entrinnen können.
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am 17. Juni 2005
zunächst mal: diese Rezension bezieht sich eigentlich auf das Buch zum Film bzw. auf die schriftliche Grundlage des Films.
Aber ich dachte mir, ich kann das auch hier für euch zusammenfassen, um die Neugierde zu wecken den Film zu sehen und auch das Buch zu lesen, da es natürlich so viel ausführlicher ist als der Film...
Der Neuropsychologe Oliver Sacks stieß Ende der sechziger Jahre in einem Krankenhaus bei New York auf die letzten, fast vergessenen Überlebenden einer Epidemie (die sogenannte Europäische Schlafkrankheit encephalitis lethargica) die zwischen 1916 und 1927 weltweit grassierte und fast fünf Millionen Tote und unzählige schwergeschädigte Menschen hinterließ. Sacks findet seine „schlafenden" Patienten überwiegend völlig apathisch, in einer mysteriöser Starre gefangen, vor sich hin vegetierend vor; bis die Behandlung mit einem zunächst wenig vielversprechenden Medikament, dem Neurotransmitter L-Dopa, eine kurze aber intensive „Zeit des Erwachens" einleitet.
Die Wirkung des Medikaments ist ebenso überwältigend wie unberechenbar- jahrzehntelang in ihrem regungslosen Körper gefangene Menschen erwachen plötzlich wieder zum Leben und können schließlich von ihren Erfahrungen und ihrem Sein berichten; doch bald müssen alle Beteiligten erkennen, dass L-Dopa nicht das perfekte Wunder- und Heilmittel ist und sie müssen sich verabschieden von der Illusion einer uneingeschränkten Heilung dieser Krankheit. Der Autor beschreibt in den Fallgeschichten seines Buches die ganz persönliche Geschichte seiner Patienten und die unglaublichen Folgen der Dopaminbehandlung. (im Film wird besonders der Fall Leonard L. dargestellt).
Man kann sagen, dass dieses Buch biografische, erzählende ja fast literarische Elemente besitzt, die mit detailreichem Fachwissen verquickt sind. Selbst schwierigste Fachbegriffe werden (spätestens im Anhang) erklärt und werden mit der Zeit geläufig. Es handelt sich also nicht um eine bloße Aufzählung und Beschreibung von Symptomen, sondern viel mehr um die Geschichte der einzelnen Personen und ihre Beziehung zu sich selbst und ihrer Umwelt.
Das Buch beginnt im Einleitungsteil mit der Beschreibung des Parkinsonismus, einer der Schlafkrankheit sehr ähnlichen Krankheit und beleuchtet im Wesentlichen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser beiden Krankheiten, die Funktionsweise von L-Dopa und gibt auch Einblicke in das Treiben auf seiner Krankenstation. Oliver Sacks veröffentlicht im Anschluss daran seine Umfangreichen Fallstudien. Insgesamt stellt er uns 20 beeindruckende Fälle vor, von denen er glaubt, dass sie dem Leser einen breitgefächerten Eindruck vermitteln.
Beim Lesen dieser Geschichten sieht man sich mit unglaublichem Leiden und eingeschränktem Leben konfrontiert und zugleich spürt man einen schier unbeugsamen Überlebenswillen. Immer wieder muss man verwundert den Kopf schütteln und erlebt eine Faszination für menschlich Mögliches und Tragik, Dramatik und Komik liegen sehr nahe beieinander.
Oliver Sacks entführt uns in eine Welt von Menschen, die mit fast sechzig noch aussehen wie fünfundzwanzig, deren Bewegungen oft zu schnell für das menschliche Auge sind, deren Gehirne manchmal Bilder so schnell verarbeiten, dass sie praktisch in die Zukunft sehen. Menschen, die kompliziertesten Zwängen ausgeliefert sind, wie „ Häufigkeit des „e" in Klappentexten zählen" und „ganze Sätze rückwärts sprechen" , Menschen, die ein einzelnes Staubkorn auf einer Fläche manchmal so groß wahrnehmen, dass ihr Gesichtsfeld ausgefüllt ist; Menschen, die sechs Stunden benötigen, um ihre Nase zu putzen und behaupten nur wenige Sekunden beschäftigt gewesen zu sein; die 600 mal in der Minute zuerst an ihre Nase, ihr Ohr und dann an ihre Brille tippen und zum Schlafen, auf dem Stuhl neben dem Bett sitzend, dieses letztlich nur erreichen, indem sie komplizierte Bahnberechnungen aufstellen, „Jetzt" rufen und losrennen, durch offene Türen, an Wänden entlang und um Sessel herum rennen, um schließlich in ihr Bett zu fallen.
Die Beweggründe Sacks` für die Veröffentlichung dieses Buches sind einfach: „Bei der Erstveröffentlichung der „Stories" unserer Patienten und ihres Lebens habe ich stark gezögert. Doch sie haben mich selbst dazu ermutigt und mir von Anfang an gesagt <<Erzählen sie unsere Geschichte- sonst wird sie nie bekannt>>...Sie waren nicht nur Patienten, sondern Lehrer und Freunde, und die Jahre, die ich mit ihnen verbracht habe, waren die bedeutsamsten meines Lebens. Ich möchte etwas von ihrem Leben und ihrer Gegenwärtigkeit für andere lebendig erhalten; als Beispiel für menschliches Elend und Überleben. Dies ist das einzige Zeugnis eines einzigartigen Ereignisses..."
Besonders interessant sind außerdem Sacks Überlegungen zur Definition Gesundheit/ Krankheit in der heutigen Zeit und zu den derzeit durchgeführten Therapien bzw. die Gedankenanstöße zu einem grundlegend neuem Verständnis von Krankheit und Heilung .
Auch zu erwähnen sind die vielen Fußnoten (manchmal besteht eine Seite aus 2/3 Fußnote*?*), doch es lohnt sich wirklich, diese ebenfalls aufmerksam zu lesen, da sie mit sehr interessanten Zusatzinformationen und anschaulichen Beispielen gespickt sind.
Außerdem erfahren wir von den Dreharbeiten zum gleichnamigen Film, wobei der Autor dem Leser ganz nebenbei noch einen kleinen Einblick in die Genialität der beiden Hauptdarsteller Robert De Niro und Robin Williams (spielt Oliver Sacks) ermöglicht.
Alles in allem ein Buch, das man gelesen haben sollte wegen der zum Ausdruck kommenden Menschlichkeit, dem aufkommenden Gefühl des Staunens und wegen dem starken Bewusstwerden der eigenen, viel zu selbstverständlich hingenommenen Gesundheit....
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am 30. Dezember 2014
Ich habe den Film gesehen, als er noch relativ neu war, ich habe ihn viele Jahre später gesehen und kürzlich noch einmal und immer wieder komme ich zum gleichen Ergebnis: Diesen Film sollte sich jeder mindestens einmal ansehen, denn seine Botschaft ist zutiefst menschlich und bereichernd für das eigene Leben. Es geht um den Wert des Lebens an sich anhand einer Geschichte, die sich wirklich zugetragen hat. Robert de Niro spielt meisterhaft einen Patienten, der als Kind ins Koma fiel und nicht mehr erwachte. Seine Mutter musste ihn unterbringen lassen und besucht ihn seitdem regelmäßig. In dieses Krankenhaus kommt ein junger Arzt, gespielt von Robin Williams, der sich sehr ambitioniert und einfühlsam um seine Patienten kümmert. Er experimentiert mit L-Dopa, einer Substanz, die bei Parkinson-Patienten angewendet wird.Da geschieht ein Wunder...Das Wiedererwachen ist wie eine Zeitreise, wie eine Auferstehung, die man als Zuschauer emotional miterlebt...Das Ende des Films ist nur bedingt ein happy end, aber es zeigt den Wert jedes Lebens auf. Ich kann mir diesen Film immer wieder ansehen und möchte ihn dringend weiter empfehlen!
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am 3. Juni 2013
Dieser Film ist gigantisch. Kaum ein anderer Film dieser Art schafft es so brilliant den Zuseher mit Bildern, Musik und tollen Zehnen so zu umgarnen, dass man nach dem Abspann des Filmes es für Stunden nicht schafft, sich mit auch nur einem anderen Thema ernsthaft zu befassen.

Wenn man über eine Blu-ray schreibt, geht es ja in aller erster Linie um die Bild & Ton Qualität! Also bildtechnisch ist die Scheibe auf gutem Niveau - definitiv besser als die DVD. Auch beim Ton merkt man das Alter, trotzdem trübt den Filmgenuss eigentlich nichts an dieser Blu-ray! Selbstverständlich gibt es besseres an Qualität, aber hier wurde eine grundsolide Arbeit abgegeben!

Fazit: Bild & Sound der Blu-ray sind in tadelloser Qualität. Der Film hat nun endlich eine würdige Umsetzung bekommen was dem Kultcharakter des Films mehr als förderlich ist. Daher eine absolute Kaufempfehlung!
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am 9. Februar 2014
allen voran die schauspielerischen Leistungen sind angefangen von Robert De Niro bis zur kleinsten Nebenrolle einfach großartig.

Einfühlsam, glaubwürdig zeigt der Film wie Menschen aus Ihrer jahrelangen Krankheit buchstäblich erwachen und das Leben wieder geniessen so lange sie ihr "neues" altes Leben wiederhaben.

DIe BluRay liefert ein sehr gutes Bild, so dass auch technisch nichts dagegen spricht sich diesen Meilenstein des Kinos in die Sammlung zu stellen.
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am 9. Februar 2014
"Zeit des Erwachens" hat mich wirklich sehr beeindruckt. Ich mag Robin Williams und Robert DeNiro sehr gerne und deswegen wollte ich diesen Film unbdeingt gucken. Der Trailer hat mir schon sehr gut gefallen und deswegen war ich so froh, das er im Fernseh kam. Als ich ihn dann gesehn habe, war ich völlig "fertig" Der Film ist so unglaublich trurig, aber ich konnte auch lachen und ich hab mich einfach wohl gefühlt. Das ist ein Film, den man einfach gucken muss !!!! Er lässt einen nicht mehr los :)
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am 24. September 2013
Es sei nur kurz gesagt, dieser Film ist allemal sein Geld wert und bannt einen beim Zuschauen. Robert De Niro spielt einen glaubwürdigen körperlich behinderten Mann, den man ihm auch abnimmt, was in vielen Filmen mit Behinderten kaum der Fall ist. Zu empfehlen wäre da noch "Rain Man". Robbin Williams, einer der größten Comedians und Schauspieler aller Zeiten spielt den behandelden Arzt, der versucht ein Heilmittel für das medizinische Problem vieler Menschen in der Klinik zu finden, die schon längst als "unheilbar" galten. Der Weg dahin ist schwierig aber auch teilweise von Erfolg gekrönt. Rückschläge in der Story sind das bindende stilistische Element, welches dem Plot zuspielt.
Die Geschichte ist fesselnd und emotional perfekt verarbeitet ohne Hollywood Kitsch, sodass sogar mir (ich hasse alle Filme mit Freddie Prinze Jr. und Reese Witherspoon) ein wenig die Tränendrüse juckt. Keine Szene ist überflüssig.

Die Qualität der DVD ist absolut in Ordnung und empfehlenswert. Kaufen!
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am 28. Dezember 2002
Eine Story, die zum einen autobiografisch ist und zudem alles andere als "leichte" Kost darstellt.
Eine Krankheit, die einen am Leben und bei Bewusstsein hält, aber lähmt und zur Inaktivität zwingt.
Ein Arzt, der (zu der Zeit) verrückt genug ist, diesem Phänomen nachzugehen - entgegen der Kollegen und trotz Rückschläge.
De Niro weiss in diesem Film extrem zu brillieren und spielt den Charakter des Patienten mit derart grosser Aussagekraft, dass der Zuschauer mit zunehmender Dauer nicht nur vom Film sondern insbesondere von der schauspielerischen Leistung in den Bann gezogen wird. An seiner Seite ein Robin Williams der bereits damals zeigt, dass nicht nur komische Typen seine Stärke sind. Es entsteht ein starkes Zusammenspiel zwischen Arzt und Patient, welches den Zuschauer spätestens ab dem letzten Viertel nicht mehr unberührt lässt.
Lange hab ich darauf gewartet diesen Film als DVD zu bekommen und bin (wieder einmal) nicht enttäuscht. Obwohl die dt. Tonspur nur Mono ist, stört dieses bei diesem Film absolut nicht. Die Bildqualität ist durchweg gut.
Lohnenswert - aber nicht's für "leichte" Gemüter! Ein Film der zum Nachdenken anregt.
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am 18. Dezember 2014
Ein unglaublich toller Film. Wer sich in der Medizin ein wenig auskennt und mit der Erkranung Parkinson etwas anfangen kann, sollte diesen Film gesehen haben. Es zeigt unglaubliche Eindrücke die der Realität verdammt nahe sind und die Menschen mit Hintergrundwissen wirklich beeindrucken wird. Aber auch wer keine Ahnung davon hat sollte sich den Film ansehen, denn er ist ausgesprochen spannend.
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