Irgendwie faszinierend, und irgendwie höre ich es immer mal wieder - so im Abstand von einem Jahr.
Auch wenn die Meinungen sehr kontrovers sind.
Ich empfinde dieses "Hörspiel" als sehr gelungene Komposition.
Sowohl die Stimmen als auch die Geräusche, die Charaktere, die seltsame Musik die einem die noch seltsamere Stimmungen dieser "wir-hier-oben"-Mentalität näherbringt und miterleben läßt.
Abstrakt und doch irgendwie rund. Und ich dachte nie das ich mich mal für Thomas Mann interessieren würde.
Aber das macht Neugierig.
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Der Zauberberg, 10 Audio-CDs Audio CD – 1. Januar 2000
von
Thomas Mann
(Autor),
Valerie Stiegele
(Bearbeitung),
Ulrich Lampen
(Redakteur),
Udo Samel
(Sprecher),
Konstantin Graudus
(Sprecher),
Felix von Manteuffel
(Sprecher)
&
3
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|
Thomas Mann
(Autor)
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-
SpracheDeutsch
-
HerausgeberHÖR Verlag
-
Erscheinungstermin1. Januar 2000
-
ISBN-10389584182X
-
ISBN-13978-3895841828
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Produktinformation
- Herausgeber : HÖR Verlag (1. Januar 2000)
- Sprache : Deutsch
- ISBN-10 : 389584182X
- ISBN-13 : 978-3895841828
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 1,288,398 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Thomas Mann wurde 1875 in Lübeck geboren und wohnte seit 1894 in München. 1933 verließ er Deutschland und lebte zuerst in der Schweiz am Zürichsee, dann in den Vereinigten Staaten, wo er 1938 eine Professur an der Universität in Princeton annahm. Später hatte er seinen Wohnsitz in Kalifornien, danach wieder in der Schweiz. Er starb in Zürich am 12. August 1955.
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Kundenrezensionen
3,8 von 5 Sternen
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Rezension aus Deutschland vom 15. Februar 2014
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Verifizierter Kauf
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 12. August 2013
Thomas Manns Roman "Der Zauberberg" ist der Prototyp unter den Romanen der klassischen Moderne, die das herkömmliche Erzählen noch nicht ganz unter Generalverdacht gestellt haben. Seine Rezeptionsgeschichte ist ebenso weitschweifig wie sein Bekanntheitsgrad auch unter Nicht-Lesern groß ist. Es ist daher kein geringes Wagnis, sich an eine Radio- und Hörbuchfassung zu setzen. Die Gefahr des Scheiterns, und sei es auch auf hohem Niveau, ist einfach zu hoch, als dass man den Verantwortlichen vorwerfen könnte, mit der Vorlage auf Nummer sicher gehen zu wollen. Auf einem derart komplexen und dazu prominenten (wenn auch nicht immer präsenten) Text wie dem „Zauberberg“ kann man sich einfach nicht ausruhen, wenn man ihn in ein anderes Medium, hier in das eines Hörspiels, übertragen will. Wie beim Film lautet die Kritik auch hier zu häufig, die zweite Version sei entweder ein bloßer Aufguss der ersten, ohne die spezifischen Bedingungen des Mediums zu nutzen, oder sie lasse der Fantasiewelt des Lesers keinen Raum zur Entfaltung und überdecke den Leseeindruck nur unnötig durch technische Spielereien.
Nun ist „Der Zauberberg“ nicht die erste Vorlage von hohem Bekanntheitsgrad, an der sich Valerie Stiegele, die Hörspielbearbeiterin des vorliegenden, bereits 2000 erstmals erschienenen Hörbuchs, versucht hat. Hervorgetan hatte sie sich bis dato vor allem mit den Bearbeitungen der Mankell-Krimis, während in letzter Zeit literarische Schwergewichte wie Hesses „Steppenwolf“ oder Prousts „Combray“ im Vordergrund standen. Auch die übrigen Mitwirkenden können sich sehen und (vor allem) hören lassen: Regie geführt hat der durch Peter Steins Faust-Lesung bekannte Ulrich Lampen, und Felix von Manteuffel, Traugott Buhre oder Karina Krawczyk lauten nur einige der geläufigeren Namen der Sprecherinnen und Sprecher, die dem Personal des Kurhotels ihre Stimme leihen. Produziert wurde das ganze Projekt vom Bayerischen Rundfunk unter Barbara Schäfer und Herbert Kapfer, die zuletzt auch für die Redaktion des „Moby Dick“-Hörbuchs verantwortlich zeichneten.
Dass die Mitwirkenden sich der Anmaßung weitgehend bewusst sind, die darin liegt, ein so in sich geschlossenes Werk wie den „Zauberberg“ umformen und transferieren zu wollen, erfährt man nicht nur anhand einiger Äußerungen im Booklet, sondern auch beim Hören. Denn die Hörspielbearbeitung zeichnet sich vor allem durch den Versuch gewissenhafter Werktreue und Genauigkeit aus. Das entscheidende Problem wird es auch hier gewesen sein, aus dem für ein herkömmliches Hörspiel viel zu großen Umfang Teile herauszulösen, um sie in einer der Radioform angemessenen Weise wieder zu einem Ganzen zusammenzufügen. Das alles, ohne das viel gerühmte Beziehungsgeflecht aus Leitmotiven und Symbolen zu stark anzutasten. Das Hörspiel zeichnet sich durch einen großen Respekt vor der Vorlage aus, der das Ganze zuweilen allerdings ein wenig steif und unbeweglich macht. Es überwiegt bei der Produktion nicht gerade experimentierfreudige Entdeckerlust, was vor allem die musikalische Bearbeitung deutlich macht. Jedes Kapitel mit der selben Cellosequenz zu beginnen, mag orientierungsstiftend sein, trägt aber auch zu einer gewissen Eintönigkeit bei. Auch die historischen Aufnahmen z. B. von „Aida“ im Kapitel „Fülle des Wohllauts“ kommen gewiss gefällig daher, sind aber nichts, was einem Deutschleistungskurs nicht auch eingefallen wäre.
Gleichwohl ist der „Zauberberg“ ein ideales Modell für eine Hörspielbearbeitung, wie sich beim konzentrierten Hören erweist. Sowieso sei das Epische Hörwerk weit eher als Lesewerk, wie Thomas Mann schon 1940 anlässlich einer Schallplattenausgabe der „Buddenbrooks“ eingestanden hat. Ähnlich dem Buch vermag auch die akustische Form, uns in die Welt derer „da oben“ hinein zu ziehen. Die Atmosphäre ist extrem dicht und nimmt im Verlauf an Dichte sogar noch zu, was vor allem an der hervorragenden Leistung der Sprecherinnen und Sprecher liegt.
Die Auswahl Konstantin Graudus‘ für die Rolle des Hans Castorp muss als Glücksgriff bezeichnet werden, gelingt es seiner zwischen Naivität, Arglosigkeit und Altklugheit angelegten Stimme doch ausgezeichnet, den Charakter des Helden hörbar zu machen. Auch Udo Samels „märchenhaft“ sonore Erzählerstimme oder Friedhelm Ptoks Leistung als Hofrat Behrens hat man noch lange Zeit nach dem Hören im Ohr. Felix von Manteuffel hält sich dazu streng an Thomas Manns „Regieanweisungen“, nach der Settembrini „ohne fremden Akzent“ zu sprechen sei, während man „nur an der Genauigkeit seiner Lautbildung“ den Ausländer hätte erkennen können.
In seinem Vorwort zur Buddenbrooks-Schallplatte richtet sich Thomas Mann noch vornehmlich an die, „denen das Schicksal das Augenlicht zum Lesen versagt hat.“ Heutzutage später ist das Publikum für Hörbücher sehr viel breiter geworden. Auch die, die lesen könnten, wenden sich dem anderen Medium zu, und das nicht ohne Grund, wie die vorliegende Hörspielbearbeitung zeigt. Ihr großes Verdienst ist es, sich zugleich an diejenigen zu wenden, die das Werk schon in Buchform kannten, als auch an diejenigen, die zum ersten Mal mit dem Stoff in Berührung kommen. Beiden Hörergruppen wird es wohl gleich viel Spaß machen, Thomas Manns Forderung zu erfüllen, den Roman eigentlich zweimal lesen (oder hören) zu wollen.
Nun ist „Der Zauberberg“ nicht die erste Vorlage von hohem Bekanntheitsgrad, an der sich Valerie Stiegele, die Hörspielbearbeiterin des vorliegenden, bereits 2000 erstmals erschienenen Hörbuchs, versucht hat. Hervorgetan hatte sie sich bis dato vor allem mit den Bearbeitungen der Mankell-Krimis, während in letzter Zeit literarische Schwergewichte wie Hesses „Steppenwolf“ oder Prousts „Combray“ im Vordergrund standen. Auch die übrigen Mitwirkenden können sich sehen und (vor allem) hören lassen: Regie geführt hat der durch Peter Steins Faust-Lesung bekannte Ulrich Lampen, und Felix von Manteuffel, Traugott Buhre oder Karina Krawczyk lauten nur einige der geläufigeren Namen der Sprecherinnen und Sprecher, die dem Personal des Kurhotels ihre Stimme leihen. Produziert wurde das ganze Projekt vom Bayerischen Rundfunk unter Barbara Schäfer und Herbert Kapfer, die zuletzt auch für die Redaktion des „Moby Dick“-Hörbuchs verantwortlich zeichneten.
Dass die Mitwirkenden sich der Anmaßung weitgehend bewusst sind, die darin liegt, ein so in sich geschlossenes Werk wie den „Zauberberg“ umformen und transferieren zu wollen, erfährt man nicht nur anhand einiger Äußerungen im Booklet, sondern auch beim Hören. Denn die Hörspielbearbeitung zeichnet sich vor allem durch den Versuch gewissenhafter Werktreue und Genauigkeit aus. Das entscheidende Problem wird es auch hier gewesen sein, aus dem für ein herkömmliches Hörspiel viel zu großen Umfang Teile herauszulösen, um sie in einer der Radioform angemessenen Weise wieder zu einem Ganzen zusammenzufügen. Das alles, ohne das viel gerühmte Beziehungsgeflecht aus Leitmotiven und Symbolen zu stark anzutasten. Das Hörspiel zeichnet sich durch einen großen Respekt vor der Vorlage aus, der das Ganze zuweilen allerdings ein wenig steif und unbeweglich macht. Es überwiegt bei der Produktion nicht gerade experimentierfreudige Entdeckerlust, was vor allem die musikalische Bearbeitung deutlich macht. Jedes Kapitel mit der selben Cellosequenz zu beginnen, mag orientierungsstiftend sein, trägt aber auch zu einer gewissen Eintönigkeit bei. Auch die historischen Aufnahmen z. B. von „Aida“ im Kapitel „Fülle des Wohllauts“ kommen gewiss gefällig daher, sind aber nichts, was einem Deutschleistungskurs nicht auch eingefallen wäre.
Gleichwohl ist der „Zauberberg“ ein ideales Modell für eine Hörspielbearbeitung, wie sich beim konzentrierten Hören erweist. Sowieso sei das Epische Hörwerk weit eher als Lesewerk, wie Thomas Mann schon 1940 anlässlich einer Schallplattenausgabe der „Buddenbrooks“ eingestanden hat. Ähnlich dem Buch vermag auch die akustische Form, uns in die Welt derer „da oben“ hinein zu ziehen. Die Atmosphäre ist extrem dicht und nimmt im Verlauf an Dichte sogar noch zu, was vor allem an der hervorragenden Leistung der Sprecherinnen und Sprecher liegt.
Die Auswahl Konstantin Graudus‘ für die Rolle des Hans Castorp muss als Glücksgriff bezeichnet werden, gelingt es seiner zwischen Naivität, Arglosigkeit und Altklugheit angelegten Stimme doch ausgezeichnet, den Charakter des Helden hörbar zu machen. Auch Udo Samels „märchenhaft“ sonore Erzählerstimme oder Friedhelm Ptoks Leistung als Hofrat Behrens hat man noch lange Zeit nach dem Hören im Ohr. Felix von Manteuffel hält sich dazu streng an Thomas Manns „Regieanweisungen“, nach der Settembrini „ohne fremden Akzent“ zu sprechen sei, während man „nur an der Genauigkeit seiner Lautbildung“ den Ausländer hätte erkennen können.
In seinem Vorwort zur Buddenbrooks-Schallplatte richtet sich Thomas Mann noch vornehmlich an die, „denen das Schicksal das Augenlicht zum Lesen versagt hat.“ Heutzutage später ist das Publikum für Hörbücher sehr viel breiter geworden. Auch die, die lesen könnten, wenden sich dem anderen Medium zu, und das nicht ohne Grund, wie die vorliegende Hörspielbearbeitung zeigt. Ihr großes Verdienst ist es, sich zugleich an diejenigen zu wenden, die das Werk schon in Buchform kannten, als auch an diejenigen, die zum ersten Mal mit dem Stoff in Berührung kommen. Beiden Hörergruppen wird es wohl gleich viel Spaß machen, Thomas Manns Forderung zu erfüllen, den Roman eigentlich zweimal lesen (oder hören) zu wollen.
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Rezension aus Deutschland vom 21. April 2013
Der junge Ingenieur Hans Castorp besucht seinen Vetter Joachim Ziehmßen im Lungen-Sanatorium in Davos. Was zunächst als dreiwöchiger Besuch geplant war, endet erst jäh durch die Wirren des ersten Weltkrieges nach sieben Jahren. Denn auch bei Hans Castorp wird eine „feuchte Stelle“ über der Lunge diagnostiziert, die eine weitere Behandlung im „Berghof“ notwendig macht. Dabei reift der zunächst tappsig erscheinende Hans Castorp zu einer interessanten Persönlichkeit in dieser abgeschlossenen und eigenen Gesellschaft hoch oben in den Bergen. Er führt intensive Gespräche mit seinen Lehrmeistern Settembrini und Naphta, erlebt seine große Liebe mit Madame Chauchat und schätzt die Freundschaft mit dem Lebemann Mynheer Pepperkorn. Tod und Untergang begleiten Hans Castorp zudem, verliert er während seiner Zeit im Berghof doch mehrere ihm nahestehende Personen. Und wäre nicht der Krieg eingebrochen, hätte der junge Ingenieur sicherlich noch viele weitere Jahre in dieser Parallelwelt verbracht.
Ich habe schon Bücher von Thomas Mann gelesen und weiß um seinen eigenen Schreibstil, den man mögen muss, um durchzuhalten. Dennoch habe ich mich an den Zauberberg nie herangetraut, aber nach diesem Hörspiel will ich es doch gerne doch noch versuchen.
Einfach nur grandios – selten habe ich ein Hörbuch so fesselnd empfunden, und das, obwohl doch eigentlich gar nicht viel passiert. Das Hörspiel hält sich stark an den Originaltext und dank der geschickten Aufteilung von Monologen und Dialogen, immer wieder eingerahmt durch Passagen des Erzählers, macht das Hörspiel großen Spaß und der eigene Sprachstil stört überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil – die vielen Anspielungen auf Philosophie, Mystik, Politik, Musik und Theologie (um nur einige zu nennen) haben mir Lust gemacht, das Buch auch noch zu lesen. Denn es gibt für mich noch viel zu entdecken.
Die Charaktere sind alle gut gezeichnet, jeder mit eigenen Stärken und Schwächen. Sie alle bilden eine bunte gemischte, von der Außenwelt nahezu abgeschlossene Gemeinschaft in den Bergen, in die Hans Castorp eintaucht und den Zuhörer mitnimmt. Ich habe mich selbst in dem Sanatorium sehen können, fasziniert von den verschiedenen Menschen mit ihren jeweils sehr eigenen Gedanken und Einstellungen, die sie in genialen Dialogen austauschen.
Alles in allem ein grandioses Werk, welches ich sicherlich auch noch einmal hören werde. Einziger Kritikpunkt meinerseits sind die eingespielten Geräusche und Untermalungen, die ich als billige und störende Effekthascherei empfunden habe. Darauf hätte ich gut verzichten können, dennoch hat dies meinem Hörgenuss keinen Abbruch getan – daher vergebe ich ganze 5 Sterne!
Ich habe schon Bücher von Thomas Mann gelesen und weiß um seinen eigenen Schreibstil, den man mögen muss, um durchzuhalten. Dennoch habe ich mich an den Zauberberg nie herangetraut, aber nach diesem Hörspiel will ich es doch gerne doch noch versuchen.
Einfach nur grandios – selten habe ich ein Hörbuch so fesselnd empfunden, und das, obwohl doch eigentlich gar nicht viel passiert. Das Hörspiel hält sich stark an den Originaltext und dank der geschickten Aufteilung von Monologen und Dialogen, immer wieder eingerahmt durch Passagen des Erzählers, macht das Hörspiel großen Spaß und der eigene Sprachstil stört überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil – die vielen Anspielungen auf Philosophie, Mystik, Politik, Musik und Theologie (um nur einige zu nennen) haben mir Lust gemacht, das Buch auch noch zu lesen. Denn es gibt für mich noch viel zu entdecken.
Die Charaktere sind alle gut gezeichnet, jeder mit eigenen Stärken und Schwächen. Sie alle bilden eine bunte gemischte, von der Außenwelt nahezu abgeschlossene Gemeinschaft in den Bergen, in die Hans Castorp eintaucht und den Zuhörer mitnimmt. Ich habe mich selbst in dem Sanatorium sehen können, fasziniert von den verschiedenen Menschen mit ihren jeweils sehr eigenen Gedanken und Einstellungen, die sie in genialen Dialogen austauschen.
Alles in allem ein grandioses Werk, welches ich sicherlich auch noch einmal hören werde. Einziger Kritikpunkt meinerseits sind die eingespielten Geräusche und Untermalungen, die ich als billige und störende Effekthascherei empfunden habe. Darauf hätte ich gut verzichten können, dennoch hat dies meinem Hörgenuss keinen Abbruch getan – daher vergebe ich ganze 5 Sterne!
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Rezension aus Deutschland vom 14. März 2007
Genau so wenig wie ein Film kann auch ein Hörspiel alle Facetten eines Tausendseiten-Romans berücksichtigen. Jeder, der den Roman kennt und liebt, wird etwas vermissen. Kunststück! Die Regisseurin muss sich allerdings keine Vorwürfe machen, denn sie eröffnet dem Hörer eine authentische Darbietung, die Manns Meisterwerk alle Ehre macht. Die Sprecher sind über jeden Zweifel erhaben, sehr sorgfältig ausgewählt (von Naphta vielleicht abgesehen) und geben die Charaktere gut wieder. Nur dass der Erzähler (Udo Samel) stets von einem Kanal zum anderen verschoben wird, halte ich nicht immer für glücklich gewählt und ausgeführt. Die Mannsche Syntax wird sensibel gekürzt, um sprechbar zu bleiben und die Perlen seines Stils frei zu legen. Die Geräuschkulisse ist von adäquater Dosierung und "anschaulich". Die Musik gibt auf kongeniale Weise die Stimmung des Romans wieder. Ich bin absolut zufrieden damit und höre immer wieder gerne rein. Wer mehr will, muss sich halt mit dem Roman begnügen.
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ash-ra
3,0 von 5 Sternen
短縮版ですのでご注意のほどを
Rezension aus Japan vom 2. September 2018Verifizierter Kauf
CD10枚、総時間数9時間以上と言えども、この大作を網羅できる時間数ではありません。たまたま安い中古品を入手できたのですが、見事に省略版で落胆しました。ダイアローグは地の部分と別に、演者を変えて戯曲風なのはいいとしても。にしてもビックリは、例の「ワルプルギスの夜」の章、仏語部分を殆ど独語に訳してます。こんな改作アリ?
gerry yukevich
5,0 von 5 Sternen
Zauberberg - life at the top of the world and at deepest level of the human heart.
Rezension aus den Vereinigten Staaten vom 15. Juni 2017Verifizierter Kauf
A wonderful and imaginative stereo sound enactmentment of one the greatest books of the twentieth century. The sound effects and superb verbal interchanges put the"reader" right up there on the mountain. The tragic undercurrent of the book has a glistening surface of mordantly humorous irony. This recording brings Hans Castorp alive in his peculiar and metaphorically profound magic trance- along with his companions on the spiritual pilgrimage toward an understanding of death. Gerry Yukevich, vineyard haven, ma.
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![Thomas Mann: Der Zauberberg - Der komplette 3-Teiler (Langfassung) (Fernsehjuwelen) [4 DVDs]](https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/612dqoudgSL._AC_UL160_SR160,160_.jpg)