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ZERO: Sie wissen, was du tust Hörbuch-Download – Ungekürzte Ausgabe

4.0 von 5 Sternen 358 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 13 Stunden und 22 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 23. Mai 2014
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00JXR394K
  • Amazon Bestseller-Rang:
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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der Plot ist interessant, besonders aufgrund seiner Aktualität. Eine Datenkrake à la Facebook oder Google (Freemee) schickt sich anhand besonders entwickelter Apps an, seine Nutzer in ihren Handlungen zu beeinflussen, ihre Wesen zu verändern, was schließlich unter diesen zu mehr unnatürlichen Todesfällen führt. (Das stichhaltige Warum dafür habe ich entweder nicht verstanden oder überlesen.) Einen Gegner findet Freemee in einer Art Untergrundorganisation namens Zero, die sich den Kampf gegen Datenkraken auf die Fahne geschrieben hat und natürlich sofort von amerikanischen Behörden (FBI, CIA, NSA) zur terroristischen Organisation ausgerufen wird. Wie originell. Dazu gesellt sich ein Online-Nachrichtenportal, mehr oder weniger personalisiert durch eine geerdet erscheinen sollende Journalistin, Cyn, die zuerst aber nur das Interesse verfolgt, Zero zu entlarven bzw. zu identifizieren, im Fortlauf der Handlung aber begreift, dass sowohl ihr Arbeitgeber als auch sie selbst nur Spielbälle von Freemee sind. In der Folge kommt es zu Mordversuchen und Morden, mit denen Freemee seine verwerflichen Aktivitäten verdunkeln möchte.
Aber wie das geschieht ist seelenlos wie ein Computerprogramm. Der Roman lebt nicht, er packt nicht, obwohl er durchaus spannend sein will. Jedenfalls lässt darauf seine Szenengliederung schließen. Doch bei mir hat nie ein Funke gezündet, und ich musste mich schon sehr disziplinieren, um auch die zweite Hälfte dieses Werks zu lesen, weil mir mehr und immer mehr die Zeit dafür zu schade wurde.
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Format: Kindle Edition
Beim Thema kann man Marc Elsberg keinen Vorwurf machen. Wieder einmal nach "Blackout" hat der Autor es geschafft, mit einer Debatte über Datenspeicherung, ein Interessantes und heikles Thema zu finden. Leider ist die Ausarbeitung des Themas dieses Mal gar nicht gelungen.
Die Protagonistin und die literarischen Figuren sind dermaßen flach und teilweise auch so unsympathisch, dass man sich zu keiner Zeit in der Geschichte mit ihnen identifizieren kann.
Der Autor beschreibt die Charaktere immer direkt. Das mutet oft an wie eine Aufzählung und hat wenig mit interessantem Schreibstil zu tun, da von Anfang an ihre Motive klar sind und sich alle so verhalten, wie man es aus ihrere Beschreibung erwartet.
Das Thema Datenspeicherung wird bis zur Erschöpfung von allen Seiten beleuchtet. Fakten werden wiederholt, ohne das die Figuren oder der Leser zu einem schlüssigen Endergebnis kommt oder was neues erfährt. Marc Elsberg scheint dies selber irgendwann aufgefallen zu sein, denn seine Protagonistin sagt nach 2/3 des Buches selbst, dass sie diese Diskussion nicht mehr hören könne (vgl. S. 368)
Elsberg benutzt viel zu wenig bildliche Sprache. Schauplätze werden entweder nicht beschrieben, oder die Beschreibung wird später zu einem unpassenden Zeitpunkt nachgeschoben (vgl. New York). Dadurch verlieren im besonderen Passagen die hätte spannend werden können ihren Reiz (vgl. Verfolgungsjagd in der Kanalisation). Zudem wirkt das Nachschieben aufgesetzt.
Des weiteren werden, die zwei im Buch vorkommenden, Verfolgungsjagden immer durch technische Erklärungen unterbrochen, die einen komplett aus der gerade in Fahrt gekommene Handlung reißen.
Zuletzt bleibt noch anzumerken, dass dieses Buch, auch für eine Erstauflage, eine enorm hohe Zahl an Schreibfehlern aufweist.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Die digitale Welt ist längst die reale Welt."

Was der Freemee-Chef Carl innerhalb der Geschichte ganz lapidar daher sagt, hat mich zum Nachdenken gebracht:
Wie groß ist die Rolle wirklich, die das Internet in meinem Leben spielt?
Nimmt sie zu viel Raum ein?
Was kann man ohne weiteres veröffentlichen und womit sollte man sich zurückhalten?
Gibt es überhaupt noch etwas, was man von sich Preis geben kann, ohne das jemand, den man gar nicht auf dem Schirm hat, Nutzen davon zieht?
Diese und viele weitere Fragen gehen mir seitdem durch den Kopf und lassen mich gleichzeitig in Zwiespalt geraten, was meine Bewertung von "Zero" betrifft.

Sollte ein Buch, was derart nachhallt nicht mehr als drei Sterne erhalten?! Wenn ich nur auf diesen einen Aspekt des Veranschaulichens von Datenmissbrauch eingehe - ja, dann wäre es für mich das perfekte Buch! Doch leider spielen für mich noch die anderen Faktoren zu stark mit rein. Beispielsweise hatte ich das große Problem, mit den Charakteren nicht warm zu werden.

Die Protagonistin Cynthia handelt mir zu unbedacht, ja leichtsinnig, und die Kommunikation mit ihrer Tochter ist mehr als schlecht. Ich hätte mir mehr Feingefühl gewünscht, dass sie die Gedanken, die sie so ängstlich vor technischen Neuerungen machen, auch in passender Art und Weise an Viola weitergibt. Aber nichts...
Überhaupt bleiben die Charaktere nur sehr oberflächlich. Die Dialoge wirken hölzern, dass jemand gerade gestorben ist, wird schnell "vergessen" und zur Tagesordnung übergegangen - die Emotionen vermisse ich im gesamten Buch.

Des Weiteren hatte ich auf mehr Spannung gehofft.
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