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Yes, Virginia

Yes, Virginia

29. März 2006
4.5 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 29. März 2006
  • Erscheinungstermin: 25. März 2009
  • Label: Roadrunner Records
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 55:16
  • Genres:
  • ASIN: B001SGAK78
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.635 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Lange mussten wir warten und uns die Zeit z.B. mit den White Stripes mehr oder weniger gut vertreiben, bis die Dresden Dolls ihr mit Spannung erwartetes Nachfolgealbum zum grandiosen, selbstbetitelten Erstling endlich fertig hatten. Was sollte man erwarten? Ein auf Cash-Cow getrimmtes Hit-Album voller "coin operated boys" oder eher ein Ehrliches, welches auch noch in zehn Jahren gut klingt. Nun, es ist Zweiteres geworden. Zum Glück eigentlich, denn es zeigt, welch phantastische Songschreiber sie sind. Was auf dem ersten Album noch den Hauch von selbstbewusstem, aber erwartungsfreiem Experiment bedeutete, ist hier reifen Songs voller Tiefe restlos gewichen. Brachialer Gesang, der trotz seiner Exzentrik schmeichelhaft und stellenweise wieder zärtlich wirkt, wird von recht minimalistischem Instrumentarium um Schlagwerk und Piano umgarnt. Dabei ist alles da, wo es hingehört: Melodiös ohne Ende, sauber aus- und vor allem bis zum Ende gedacht, kommen die gegenüber dem Erstwerk ruhigeren und keineswegs kompakten Songs daher. Ausgelassen feuern uns keine zudröhnenden Soundgewitter entgegen, sondern spannungsgeladene, zeitlose und immer ideenreiche, glasklare Charaktersongs. Am meisten im Ohr bleibt vielleicht "Necessary Evil". Die anderen 12 Glückstreffer des Albums zeigen übrigens auch, dass die Dresden Dolls sogar den Songnamen besonders viel Einfall spendierten...
Fazit: Genial, ohne ein wenn "Wenn und aber".
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Format: Audio CD
...dass die Dresden Dolls ihr fantastisches Debüt-Album noch toppen können, doch sie haben es bravourös geschafft! Die CD ist insgesamt etwas eingängiger/zugänglicher als der Vorgänger, was aber erfrischenderweise kein Nachteil ist - die Tiefe der Stücke ist trotz allem unvergleichlich.

Textlich ist das Album weit weniger persönlich gehalten als das Debüt, wodurch auch mehr Themen abgehandelt werden, mal böse, mal augenzwinkernd, mal tieftraurig und immer ein wenig sarkastisch.

Die einzelnen Titel zu bewerten hätte wenig Zweck, da die Dresden Dolls die Art von Musik machen, bei der man täglich ein neues Lieblingslied entdecken kann und das ganze Album hat keinen einzigen "schwachen" Track ;-)

Mein "tagesaktuelles" Lieblingslied: "Mandy goes to Med School"...
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Format: Audio CD
Dieses Album habe ich mir nach dem beinahe genialen ersten Dresden Dolls Album blind gekauft, und zwar mit enorm (!) hohen Erwartungen. Eine Kombination die nur selten Glück bringt.

Dennoch wurden die Erwartungen kaum enttäuscht: Das zweite Dresden Dolls Album is eine grandiose und würdige Fortsetzung. Songs wie "Mrs. O" und "Dirty Business" kann man fast in Dauerschleife hören, ohne dass es langweilig wird. Und bei manchen Songs wie "First Orgasm" habe ich mich sogar ab und an dabei ertappt, dass ich vom Hören eine leichte Gänsehaut bekommen habe.

Allerdings ist es schon auffällig, wie viele vor mir ebenfalls bemerkt haben, dass die Dresden Dolls mit ihrem zweiten Album deutlich zugänglicher geworden sind:

Während das Debut-Album mitunter noch sehr experimentell, verspielt, kontrovers und wild war, fehlen musikalische Exoten wie "Coin Operated Boy", "Missed Me" oder "Girl Anachronism" mittlerweile fast komplett. Und auch sehr persönliche Stücke wie "The Perfect Fit" oder "Truce" sind etwas seltener. Die Band ist erwachsen geworden - Sowohl die Lyrics als auch die Songs sind deutlich ruhiger, weniger krass und viel massentauglicher als früher.
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Format: Audio CD
Nach ihrem erfolgreichen und gleichnamigem Debüt-Album "The Dresden Dolls" im Jahre 2004 erscheint jetzt endlich nach zwei Jahren Wartezeit der Anschluss mit "Yes, Virginia"!

Es folgt für den geneigten Hörer eine Geschichte über Liebe, Sex, und dem ersten Orgasmus, erzählt mit Dramaturgie und ohne kitschige Klischees. Aber ohne viel drum rum zu reden, kommen wir gleich zum Thema...

Songs wie „Delilah“, „Backstabber“, „Mandy Goes To Med School“, „Modern Moonlight“, „Dirty Business“ oder „Sing“ überzeugen mit ihrer Klangart, dem Klavierspiel, der Stimme und dem Text. (Ja ich weiß, ich bin Textbesessen, aber ist der Text schlecht, kann eben die gesamte Atmosphäre eines Liedes zerstört werden. Das heißt, wenn der Text nicht wirklich so geplant war.)

Die Stimme von Sängerin Amanda ist noch immer sehr liebreizend und man wird förmlich dazu hingerissen, mitzusingen und wenn man doch nicht mitsingt, dann summt man eben. Egal ob der Song schneller ist, wie „Dirty Business“ oder wie das sehr ruhige und eingängige „Sing“, in dem der Hörer dazu aufgefordert wird, zu singen, ganz gleich was die anderen Leute sagen und ist damit sozusagen eine Aufforderung zur „Tu was du gerne tust, egal was ein anderer sagt!“ Mentalität.

Erstmalig gibt es jetzt auch in einigen Songs, an einigen Stellen, eine Akustikgitarre zu hören. Zuerst denkt man sich zwar „Dresden Dolls mit Instrumenten außer Klavier und Schlagwerk?“, aber man gewöhnt sich schnell daran und mag es dann auch nicht mehr ohne.
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