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am 23. Juli 2017
Jeden Cent wert, ist dieser Prachtvolle Band. Ich bin mit meinen Sohn zusammen , beim schauen, in andere Welten versunken. Tolles Papier,toller Druck. Bitte lieber Taschen Verlag, auch den zur Zeit noch 150 Euro teuren Marvel Band, in das gleiche Format adaptieren.
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TOP 500 REZENSENTam 29. Juni 2017
Bereits vor Tausenden von Jahren malten Menschen Geschichten von Bedeutung an die Wände von Höhlen und Pyramiden. Die ersten Comics wurden geboren. Paul Levitz spürt dieser Tradition des Geschichtenerzählens in einem fulminanten Kunstband nach, der Fanherzen höher schlagen lassen wird – und das nun auch noch zu einem erschwinglichen Preis.

Bereits im Jahre 2010 setzte der Verlag TASCHEN den Comics aus dem Hause DC anlässlich des 75ten Verlagsjubiläums ein eindrucksvolles Denkmal. In einer übergroßen Box and sich eine eindrucksvolle Sammlung von Comickunst, versehen mit dem liebevoll persönlichen Text von Comiclegende Paul Levitz. Ganze acht Kilo brachte das Kolossalwerk auf die Waage und vermochte schon allein deshalb den Leser mit Ehrfurcht zu erfüllen. Über 700 Seiten farbige Comickunst von den Anfängen in den 1930er Jahren bis ins Jahr 2010 erwarteten den zahlungskräftigen Fan. Denn das Kunstwerk von einem Buch hatte einen stolzen Preis. Etwa 150 Euro sollte das Paket damals kosten. Heute ist es zurück, etwas kleiner und handlicher und vor allem deutlich günstiger. Den Leser erwartet eine Zeitreise voller Nostalgie und Comicromantik, aber auch eine Ode an die Kunst der kleinen Bilder und ihre großen Geschichten.

Inhalt

Wer 75 Jahre DC Comics in den Händen hält, dem ist schnell klar, dass der Text nicht den Kern des Buches ausmacht. Natürlich, Comic-Legende Paul Levitz, der auch die Worte für 75 Jahre Marvel lieferte, erzählt aus der Sicht eines echten Insiders über die Geschichte der Comics und gibt einen kleinen Abriss über die Entwicklung der Helden aus dem Hause DC Comics, aber auch tiefe Einsichten in die Kunst des Geschichtenerzählens an sich. Aus jedem seiner Worte spricht die Liebe, die er für die Welten von Superman, Batman und all den anderen Helden empfindet. Auch vermag er es, eine kleine Wahrnehmungsgeschichte der Neunten Kunst aufzuzeigen und gibt einen interessanten, heute schon fast ein wenig prophetisch erscheinenden Ausblick darauf, wie die Digitalisierung den Blick auf die Comics verändern könnte. Doch bleibt vieles an der Oberfläche, erinnert an einen Lobgesang und wagt nicht den Blick in die Tiefe, auf die Schattenseiten des Verlages, sei es der Umgang mit Bill Finger oder mit den Superman-Erschaffern, oder die vielen Inspirationen, die man sich beim Konkurrenten Marvel geholt hat. Stattdessen wirft Levitz einen glorifizierenden und sehr amerikanischen Blick auf die Zeitalter, in die sich die Geschichte der Comics unterteilen lässt.

Er erzählt, wie die Superhelden während ihres Goldenen Zeitalters in den Kampf gegen die Nazis zogen und ihren amerikanischen Landsleuten Mut und Hoffnung gaben. Denn wenn Batman und Robin Hitler schlagen konnten, dann konnten die G.I.s das auch. Er schildert die schrille und bunte Zeit des Silbernen Zeitalters in den 60er Jahren, in der Serien wie Batman mit Adam West die Comiclandschaft veränderten und der selbst auferlegte Comic Code die Jugend vor den Schattenseiten der bunten Comicwelt schützen sollte. Oder wie im Bronzenen Zeitalter die Wissenschaft und die rasanten Entwicklungen der Technik die Comics in kosmische Höhen trieben und ungewöhnliche Superkräfte plötzlich immer mehr in den Fokus der Leser gerieten, sodass Helden wie der Flash den Höhepunkt ihres Daseins erlebten. Und er beschreibt das Herausziehen des Düsteren Zeitalters, Ende der Achtziger und durch die kompletten Neunziger, als eine kleine Elite überwiegend britischer Autoren und Künstler eine neue Ernsthaftigkeit für sich entdeckten, Helden wie Swamp Thing und Antihelden wie Lobo zum Leben erwachten und die Comics plötzlich erwachsen wurden. Er endet in der von ihm so genannten Neuzeit, in der die Notwendigkeit für neue Geschichten aus dem alten Stoff zum Vorschein trat, die Helden neu interpretiert und in den All Star – Reihen teilweise radikal verändert werden durften. Auch erhielten die Helden nun mehr Persönlichkeit und hatten wirklich in ihren Konflikten auch auf der Gefühlsebene mehr zu gewinnen oder zu verlieren. In dieser Zeit entstand Green Lantern: Rebirth, eine Graphic Novel, die bekannte Elemente aus dem Leben von Hal Jordan aufnehmen und neu ausrichten sollte. Dieser Band ist bis heute relevant und gilt als Vorvater des Rebirth-Ereignisses, in dem sich die DC-Titel im deutschen Lauf derzeit befinden.

Die Zeichnungen

Die Zeichnungen machen den Kern dieses Kunstbandes aus. Wer das Buch öffnet, sieht sich mit vielen hundert Titel- und Innenseiten aus alten und neueren Comics konfrontiert, die zum Teil zu festen Bestandteilen der Popkultur geworden sind. Bizarres wie ein Blick durch Hitlers Mund, ein fliegendes Superpferd oder Lois Lanes Ritt auf einem Hexenbesen mischt sich mit Bedeutungsvollem wie dem Titelblatt von Action Comics 1, der Geburtsstunde des Superhelden an sich. Filmplakaten und Sammelobjekte haben Eingang in die Sammlung dieses Bandes gefunden. Der Reichtum an Charakteren, die man als Leser hier wiederfinden darf, ist überwältigend und vielfältig. Von den Superfreunden bis zu Neil Gaimans Sandman, vom Gruftwächter aus Tales from the Crypt bis Plastic Man, sie sind alle da und warten darauf, mit nostalgischem Blick oder mit der Neugier über die vielen kuriosen Interpretationen neu entdeckt zu werden.

Erscheinungsbild

Sieben Jahre sind seit dem Erscheinen der Erstauflage vergangen und inhaltlich hat sich an 75 Jahre DC Comics nichts geändert. Noch immer erscheint der Band als ein gelungener Versuch, nach dem Scheitern der Reihe mit Einzelbänden zu den Zeitaltern der Comicgeschichte, nun doch noch die Zeitreise zu einem Ende zu führen. Denn Teile dieses Buches wurden bereits in The Golden Age of DC Comics, The Silver Age of DC Comics und The Bronze Age of DC Comics veröffentlicht, und zum Teil sogar umfassender. Leider hat diese Einzelbandreihe aber nach dem dritten Band ein Ende gefunden und ist nie zum Abschluss gebracht worden. 75 Jahre DC Comics schafft dies.

Acht Kilo brachte die Erstauflage auf die Waage und war im Format noch größer als diese neue Version. Doch das fällt kaum auf, denn mit knappen fünf Kilo ist auch dieser Band noch ein Gigant. Die Illustrationen erstrahlen auf hochwertigem Papier und kommen wunderbar zur Geltung. Einband und Gesamtverarbeitung sind großartig und langlebig.

Der deutsche Text wird in einem Zusatzheftchen mit extrem kleinem Schriftbild geliefert und umfasst knapp 60 Seiten.

Wem die Erstausgabe mit ihrem Preis von 150 Euro zu teuer war, der findet jetzt diese erstaunlich umfangreiche und kunstvolle Sammlung von Popkultur zu einem Preis, der fast schon erschreckend niedrig erscheint. Denn die Einbußen, die man bei der günstigeren Variante in Kauf nehmen muss, fallen kaum auf, wenn man nicht die Erstausgabe direkt daneben legt.

Fazit

75 Jahre DC Comics ist eine Art Festschrift. Es ist ein Loblied auf einen Verlag, der das Superhelden-Genre begründete und maßgeblich prägte. Das Buch ist jedoch keine objektive Geschichte der Comickunst, kein Werk, aus dem spektakuläre Enthüllungen zu erwarten wären. Das will es auch gar nicht sein. Paul Levitz und TASCHEN haben hier dem Verlag DC Comics, seinen zahlreichen Charakteren, Künstlern und Geschichten ein Denkmal gesetzt. Dabei ist die Sammlung an Illustrationen, Plakaten und Sammelobjekten, die der Leser hier beim Schmökern vorfindet, ausgesprochen umfangreich und lädt dazu ein, das Buch wieder und wieder zur Hand zu nehmen. Wer in schönen Erinnerungen schwelgen oder der Vorgeschichte seiner Helden nachstöbern möchte, noch einmal einen Hauch Kindheit erleben oder Nostalgie erfahren will, der wird in diesem Kunstband finden, was er sucht.

Dabei steht die sehr preisgünstige Neuauflage der ersten Auflage nur in Sachen Gewicht und Größe ein wenig nach. Der Band ist ein paar Zentimeter und wenige Kilos, aber im Preis erheblich geschrumpft. In dieser Version gehört er eigentlich ganz fest in den Schrank eines jeden ernsthaften DC-Fans und Sammlers. Für den weniger Eingeweihten wird er vermutlich ein Kuriosum bleiben: interessant zu sehen, aber nicht mehr.
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TOP 500 REZENSENTam 26. September 2015
Es war das größte Paket, das ich je erhalten hatte. Der Paketbote hatte ganz schön zu schleppen und schon die Verpackung war spektakulär. Das gewaltige 30 x 40 cm große 720-seitige Werk steckte in einem Schuber, der zugleich auch ein Koffer war. Doch auch der Inhalt konnte begeistern. Der Comicautor Paul Levitz, der von 2002 bis 2009 Präsident von DC war, fasst die 75-jährige Geschichte der Superhelden-Schmiede zusammen.

Im Buch ist dieser Text in Englisch enthalten, doch ein knapp hundertseitiges ebenfalls farbig bebildertes Büchlein enthält die deutsche Übersetzung (allerdings leider nicht zu den meist ebenfalls sehr interessanten Kommentaren zur reichhaltigen Bebilderung). Levitz konzentriert sich in seinen Texten auf das Wesentliche, wobei er die selbst bei DC erlebte Zeit natürlich deutlich lebendiger zu Papier bringt als etwa das Eröffnungskapitel 'The Stone Age' ('Die Steinzeit'), das recht knapp jene Zeit vor dem ersten Auftritt Supermans in 'Action Comics # 1' schildert.

Sehr viel schwärmerischer wird das danach anbrechende 'Golden Age' geschildert, das den Siegeszug der Comichefte einläutete und Superman schon recht bald weitere Helden wie Batman, Wonder Woman oder den schnellen Flash an die Seite stellte. Dass die Superman-Schöpfer Jerry Siegel und Joe Shuster 1938 mit einem Taschengeld abgespeist und erst sehr viel später namentlich in den Comics genannt wurden und Tantiemen erhielten wird immerhin nicht völlig verschwiegen.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs, in dem die Superhelden schon langen vor den US-Truppen gegen die Achsenmächte kämpften, erlebten die Helden eher alberne Abenteuer an der Heimatfront, bevor 1956 schließlich das 'Silver Age' eingeläutet wurde. Das DC-Heft 'Showcase' präsentierte modernisierte Versionen von angestaubten Helden wie Flash oder Green Lantern. Das lief so gut, dass auch die Konkurrenz Marvel auf den Geschmack kam und DC mit stärker in der US-Realität verankerten Helden wie Fantastic Four oder Spider-Man recht bald den Rang ablief. Doch eine bewusst trashige TV-Serie mit Adam West machte Batman Ende der Sechziger Jahre zum Millionen-Seller und DC fit für das 1970 beginnende 'Bronze Age'. Hier war der Verlag mit einer von Denny O'Neil getexteten und von Neal Adams gezeichneten Serie in der Green Lantern und Green Arrow nicht nur mit Rassenhass und Drogenmissbrauch konfrontiert - sondern auch in ihrer Heldenfunktion hinterfragt wurden - voll auf der Höhe der Zeit.

Auch im ' nicht von allen Comichistorikern anerkannten - 'Dark Age' hatte DC ab 1984 die Nase vorn und veröffentlichte bahnbrechende düstere Meisterwerke wie Frank Millers 'The Dark Knight Returns' oder 'Watchmen' von Alan Moore und Dave Gibbons, was auch Hollywood nicht verborgen blieb. Das 'Modern Age' lässt Levitz schließlich im Jahre 1998 beginnen und setzt aktuell auch weiterhin große Hoffnungen auf den Marvel-Flüchling Jim Lee, der für DC erfolgreiche Serien mit Batman und Superman zeichnete. Ein eher nichtsagender Ausblick auf das 'Digital Age' schließt das im Anhang noch mit interessanten Kurzbiografien zu wichtigen DC-Persönlichkeiten ergänzte Buch ab.
Jedes Kapitel wird mit dicken glänzenden goldenen, silbernen oder bronzenen Pappseiten eingeleitet und enthält außerdem zu jedem 'Zeitalter' noch eine Klappseite mit tabellarischer Übersicht.

Zusätzlich gibt es außerdem jeweils noch unglaublich reich bebilderte Anhänge, die sich vertiefend mit einzelnen Superhelden aber auch Künstlern wie Bob Kane, Neal Adams oder Frank Miller des jeweiligen Zeitraums beschäftigen. Die im Buch reproduzierten Comiccover gewinnen durch das Riesenformat aber auch dadurch, dass hier meist Hefte mit leichten Gebrauchsspuren abgebildet wurden.
Aufmachung, Gliederung und Bebilderung machen '75 Jahre DC Comics' zu einem einzigartigen Buch, das seinem Riesenformat voll gerecht wird. Taschen präsentiert außerdem eine fünfbändige ergänzte Neuauflage von '75 Jahre DC Comics'. Die kleinformatigeren Bücher zum 'Golden Age', 'Silver Age', 'Bronze Age', 'Dark Age' und zum 'Modern Age' enthalten Interviews mit den in den jeweiligen Zeitaltern besonders aktiven Comicschaffenden Joe Kubert, Neal Adams, Denny O' Neil, Jeanette Kahn und Jim Lee sowie über 1000 zusätzliche Abbildungen!

Doch natürlich ist 150 Euro für den Prachtband eine Menge Holz. Daher hat Taschen noch vor Abschluss der fünfbändigen Ausgabe eine deutlich preiswertere Ausgabe von “75 Years of DC Comics“ herausgebracht. Dieses ist mit 25 x 34 cm zwar etwas kleiner, enthält jedoch alle 720 Seiten der Originalausgabe und der Preis mit knapp 50 Euro beträgt nur ein Drittel der Erstausgabe.
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am 16. März 2011
Die Aufmachung ist so oder so schon verblüffend, doch bietet der Band beim Blättern immer wieder Überraschungen. Die Kapitel sind eingeteilt nach den verschiedenen Epochen, die DC im Laufe der Zeit durchmachte, und jedes Kapitel wird durch ein wunderschönes Titelblatt eingeleitet. So wird etwa "The Golden Age" - die Jahre von 1938 bis 1956 - von einer herrlichen Doppelseite in hochglänzendem Gold begleitet, entsprechend schimmert der Anfang von "The Silver Age" (1956 - 1970) in blendendem Silber. Ebenso spektakulär sind die Einleitungsseiten von "The Dark Age" (1984 - 1998) - düster-anthrazitfarbene Folie - oder "The Modern Age" (1998 - 2010) mit einer hologrammartigen Doppelseite in metallischen Regenbogenfarben. Auch sonst ist die Aufmachung mit zahlreichen Gimmicks versehen, zum Beispiel Zeitleisten zum Ausklappen - sie nehmen im aufgefalteten Zustand eine Breite von 1,20 Metern ein! -, einem geprägten Stoffumschlag unter dem Hochglanz-Schutzumschlag und einem leuchtend gelben Lesebändchen.
Neben den hunderten und aberhunderten farbigen Abbildungen, die dieser Band bereithält - von kleinen Cover-Nachdrucken bis zu doppelseitigen Szenen aus den Superman-, Batman- und anderen Universen - enthält "75 Years of DC Comics" zahlreiche Artikel aus der Feder von Paul Levitz, der die Geschichte von DC und seinen Figuren von den Anfängen bis heute spannend und anschaulich schildert. Levitz ist selbst ein riesiger Comicfan, hat mehr als 300 Stories verfasst und war Herausgeber des "The Comic Reader", der Batman-Comics und vieler weiterer Serien.
Neben Nachdrucken von Comics und Covern zeigt das Buch auch eine Reihe von Kuriositäten, Abbildungen von Merchandising und skurrilen Memorabilia-Artikeln, Originalskizzen der Zeichner, die in Zitaten zu Wort kommen, und Biografien der Superhelden und sonstigen Charakteren. Die einzelnen Beiträge und Abbildungen sind nicht nur aus Popkultur-Sicht sehens- und lesenswert, sie geben auch ein Bild von Amerikas Geschichte wieder und zeigen, wie sich Comics etwa zur Zeit des Zweiten Weltkriegs verändert haben. Somit ist der Band nicht nur eine Retrospektive der Verlagsgeschichte, sondern auch eine spannende und bisweilen humorvolle Zeitreise von 1934 bis heute. Vor allem die ganz alten Hefte mit ihren teils sehr naiv wirkenden Charakteren reizen heute zum Lachen.

So viel Luxus hat einen stolzen Preis: 150 Euro muss der Käufer des Jubiläumswerkes auf den Tisch legen. Lohnt sich das? Unbedingt. Wer nicht ohne "75 Years of DC Comics" leben kann, der darf bedenkenlos zuschlagen und in diesem herrlich aufgemachten und ungemein interessanten Rückblick über vergangene acht Jahrzehnte Comickunst schwelgen - es wird wirklich sehr viel geboten, inhaltlich und optisch!
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am 30. Januar 2011
Das "Deutsche" an der deutschen Version ist lediglich die Übersetzungsbeilage in der Größe eines Comic - Heftes. Das Buch selbst hat 720 Seiten (wie angegeben) und ist hinsichtlich Ausstattung und Detailverliebtheit > 150€ wert. Teilweise werden die Einzelseiten aus den (historischen) Comics 1:1 wiedergegeben oder noch größer dargestellt, so daß die Helden, ihre charakterliche Entwicklung und das Medium "Comic" selbst (in Kombination mit den unterhaltsamen Bilderklärungen sowie verschiedenen Papierqualitäten zur Kapiteleinteilung) in ihrer ganzen Plastizität atmosphärisch zur Geltung kommen. Ein ähnlich gutes und vergleichbares Buch für den interessierten Leser ist der Ausstellungskatalog des Jüdischen Museums Berlin: Helden, Freaks und Superrabbis, wenngleich die Ausstattung etwas bescheidener, die Druckqualität jedoch genau so gut ist.

p.s.: Bitte bei amazon.de kaufen, der offizielle Ladenpreis beträgt immer noch 150€.
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am 20. April 2011
Die Aufmachung des Buches ist mit einem Wort super. Der Preis is ja nicht gerade günstig, aber wenn man das Buch zum ersten mal in den Händen hält dann sieht man das es den Preis absolut wert ist. Denn dieses Buch ist nicht nur etwas für Sammler sonder auch etwas für jeden der Comics liebt und schätzt.

Der Inhalt des Buches ist Chronologisch aufgebaut und geht über die Steinzeit bis hin zur Modern Age, man kann also die gesammte Verlagschronik von anfang an bis in die heutige Zeit verfolgen und beobachten wie die Zeiten sich änderten, genauso wie sich auch die Helden änderten.

Und wenn es einmal eine Universität geben sollte die, die Geschichte der Comics unterrichten sollte dann wird das ganz sicher das Standartwerk sein das jeder Student haben muss.

Also alles in allen eine absolute Kauf empfehlung.
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am 27. Oktober 2010
Wer mit Superman, Batman, dem Roten Blitz und der Grünen Laterne aufwuchs, wird wohl beim ersten Blättern durch diesen riesigen Band nicht um die Verkürzung des eigenen Wortschatzes auf die drei Buchstaben "WOW" (und dabei sind es eigentlich nur zwei Buchstaben) herumkommen.

Der Foliant kommt im eigenen Pappköfferchen mit Henkel - sehr sinnvoll bei einem Gewicht von über 7 Kg. Alleine das Durchblättern dauert seine Zeit. Das liegt zum einen an den 750 Seiten, zum anderen an den vielen Erinnerungen, die einen unvermeidbar übermannen und so das Weiterblättern verlangsamen.

Der englische Text ist in einem eigenen, ebenfalls bebilderten, Heftchen übersetzt und dem Band beigelegt.

Ein wunderbares Buch für den in die Jahre gekommenen Superhelden-Fan, wenn man über Weihnachten die Familie in den Urlaub schicken kann und dann viel Zeit für diesen Band und das eigene Archiv hat - oder einen Comicladen mit alten Heften im Angebot in seiner Nähe hat.

Viel Geld für viel Buch.
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am 9. Dezember 2012
Ich bin total begeistert von diesem Buch. Das Äußere beeindruckt. Das Format des Buches, aber auch die Qualität der Bindung und des Papiers überzeugen.

Inhaltlich ist das Buch ebenfalls top. Es ist kein trockener Abriss der Geschichte eines Comicverlages, sondern ein fundierter kulturwissenschaftlicher Rückblick auf ein Genre, das über Jahrzehnte Höhen und Tiefen durchlebt hat. Dabei steht nie der Text, sondern immer die Kunst im Mittelpunkt. Ganzseitige Covers und Seiten aus dem Innenleben von Comicraritäten werden dem Leser geboten.

Das Buch ist in "Ages", also in grobe Zeitepochen gegliedert. Innerhalb der Epochen wird dann thematisch vorgegangen. Da gibt es eine Doppelseite zu Comicverbrennungen in den 40er-Jahren, zu Moulton-Marston und seiner Intention hinter der Erfindung von Wonder Woman, aber auch Doppelseiten, die unbekanntere Comicserien vorstellen: Funnies oder Romantic Comics.

Obwohl ich mich für Comics interessiere, habe ich viel Neues erfahren, denn der Autor, Levitz, ist ein Insider. Auch wenn also die zahlreichen Bilder in "75 years of DC Comics" verzaubern und einem zu schnellem Umblättern verleiten mögen, empfehle ich wärmstens, sich die Zeit zu nehmen, um die Texte zu lesen.

Uneingeschränkte Empfehlung!
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am 23. Mai 2012
Wooow! Gewaltige Fülle an Bild- und Textinformationen! Dieses vom brillanten und immer wieder in Erstaunen versetzenden Taschen-Verlag heraus gegebene Buch über die 75jährige Geschichte jenes Verlages, der uns 1938 den "Stählernen" - Superman - brachte, wiegt 7,5 kg und offeriert auf 720 Seiten eine Flut an exzellenten Coverabbildungen, an Standfotos aus den TV-Serials und Kinofilmen, an Aufnahmen vom Superman/Batman-Merchandising (2.000 Abbildungen in Summe!) sowie an Informationen über die Entstehungs-, Entwicklungs- und Veränderungsgeschichte des Verlages und seiner Helden. Paul Levitz, selbst langjähriger DC-Mann, präsentiert auf mitunter auf 1,2 Meter ausklappbaren Zeitleisten die verschiedenen "Zeitalter" des Verlages: vom "Stone Age" (1938) bis herauf ins "Modern Age" (bis 2010). Es braucht Zeit, all diese Abbildungen und die Informationen des Buches entsprechend zu würdigen... ein ABSOLUTES MUSS für jeden Comicfreund!
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am 30. Oktober 2010
Wow! Bang! Smash! - was fuer ein Buch.

Schon das Auspacken erfordert fast athletische Qualitaeten:
fast 7 Kg schwer, ca. 30 x 45 x 9 cm in den Abmessungen und geliefert
in einem Extra-Pappkoffer mit Tragegriff. Das Ergebnis ist - im woertlichen Sinne! -
fast erschlagend.

Das ist ein Buch der Superlative; so eine Ausgabe, in dieser Qualitaet und zu diesem Preis, das bekommt
nur der Taschen-Verlag hin.

Die Aufmachung und Verarbeitung sind vorbildlich, der deutsche Text ist dem
"Waelzer" als Extra, in Form eines Comicheftes (ca. 100 Seiten stark), beigefuegt.

Bleibt als einziger "Kritikpunkt": wohin mit diesem Waelzer?
Bitte, bitte lieber Taschen-Verlag: liefert doch naechstens (gegen einen geringen Aufpreis natuerlich) das entsprechende Mini-Regal und einen Lesetisch gleich mit.

Daumen hoch und mindestens die volle Punktzahl - Glueckwunsch an den Verlag und Danke!
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