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Year Zero (International Version)

Year Zero (International Version)

1. Januar 2007
4.4 von 5 Sternen 57 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Januar 2007
  • Erscheinungstermin: 13. April 2007
  • Label: Interscope
  • Copyright: (C) 2007 Interscope Records
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:03:31
  • Genres:
  • ASIN: B001SPKTMK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 57 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.597 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Bereits zwei Jahre nach "With Teeth" ein neues Album?! Der Fan ist erstaunt.
Dank intelligenter Internetschnitzeljagd und günstig plazierten USB-Sticks bekam man bereits ein paar Wochen vor Veröffentlichung Clips und einzelne Tracks rund um "Year Zero" geboten.

Die Geschichte hinter dem Album ist schnell erzählt: Trent Reznor, mittlerweile abstinent, ist jetzt aufgeräumter. Was Selbstgeißelung und -zerstörung angeht, scheint er mit sich ins Reine gekommen zu sein. Daher geht es hier "nur" um Reznors Sicht der Dinge, was die Politik unter George W. Bush und etwaiger Zukunftsszenarien mit Überwachung und Unmündigkeit der Bürger im Jahre 2022 betrifft und am Ende... steht die Hoffnung, um Vergebung und Besserung.
Gut, der 12784. musikalische Kritiker der Bush-Regierung zu sein ist nicht sonderlich kreativ, aber was soll's - wichtig ist ja, wie man's macht.

Gestartet wird mit "Hyperpower", einem kurzen rohklingenden Intro und dem folgenden "Beginning Of The End". Zunächst konnte man denken, hier wird der Stil von "With Teeth" konsequent fortgesetzt, wenn der Song gegen Ende nicht von Noisegewittern und Verzerrungen attackiert werden würde.
"Year Zero" greift oft auf noisige Elemente und elektronischen Frickeleien zurück, ohne überladen zu wirken, denn die Kompaktheit der Songs erinnert ein wenig an den Vorgänger - klammert man das überragende Endstück "Zero-Sum" aus, bringen es alle Tracks auf eine Dauer von unter fünf Minuten.
An dritter Stelle gibt es dann "Survivalism" - ein hartes Industrialbrett, das man vorab als Single erstehen konnte.
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Format: Audio CD
NIN. Die waren ja schon immer bekannt für düstere Soundkollagen, verstörende Texte und ein unbehagliches Ambiente. Bzw. eigentlich nur der, Trent Reznor ist ja das einzig feste Mitglied. Wie auch immer. Der typische NIN-Sound bleibt auch beim neuesten Werk erhalten. Allerdings klingt das ganze wieder lärmiger, bedrohlicher, härter als beim für Nägels-Verhältnisse relativ "soften" With Teeth.

Hyperpower! leitet das Album wunderbar ein - in einer Minute und 42 Sekunden von Null auf Hundert, von trockenen Drum-Beats zu einem Crescendo aus verzerrten Gitarren und infernalischem Geschrei. Wer nach dem Opener ein ganzes Album in diesem Stil erwartet, wird erstmal enttäuscht. The Beginning of the End, welches sogar ein bisschen an das Vorgängeralbum erinnert, leitet die Grundstimmung ein, die sich durch das gesamte Album zieht. "We face our consequence / this is the beginning of the end". Thema ist eine Zukunftsvision aus dem Jahr 2022, auch als Year Zero ("Jahr Null") bekannt. In dieser Zeit hat die amerikanische Regierung die völlige Kontrolle übernommen. Drogen im Trinkwasser machen den durchschnittlichen amerikanischen Bürger willenlos. Wer sich nicht daran hält, wird aufgesucht und verschleppt. Widerstand scheint zwecklos. Von den Songtexten allein wird die Story allerdings nicht erzählt. Rund um Year Zero hat Trent Reznor eine eigene alternative Realität aufgebaut. Wer ein bisschen recherchiert, wird zahlreiche Websites finden, die aus der Zukunft zu stammen scheinen und ein erschreckendes Bild des Amerikas im Jahr Null nach und nach vervollständigen.

Zurück zur Musik. Die gestaltet sich bei den ersten Durchläufen als eher mühselig.
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Format: Audio CD
In Anbetracht der bisherigen Kommentare erscheint es fast schon überflüssig etwas zu dieser Scheibe zu schreiben. Unterm Strich macht sich eine gewisse Zufriedenheit und auch Erleichterung der Hörerschaft breit, und die teile ich durchaus.

"Year Zero" ist weder eine komerzielle noch überproduziert verquere Platte geworden. Es lässt sich eh kaum darüber streiten, ob dieses Werk nun besser, schlechter oder einfach nur anders als die Vorgänger ist. Wenn man sich die Alben aus der Vergangenheit einmal nebeneinander aufstellt, und darüber nachdenkt, welches nun wie klingt und was für persönliche Favoriten sich für jeden einzelnen darauf befinden, so ist für mich persönlich diese Scheibe eindeutig das beste seit "Downward Spiral". Dies hat in erster Linie den Grund, dass für mich hier endlich wieder einmal ein paar Songs drauf sind, die ich immer und immer wieder hören möchte.

Die Songs auf diesem Album ergehen sich nicht in endlosen Experimenten, sondern kommen, Titel für Titel, kompromisslos und schnell auf den Punkt. Und trotzdem bleibt viel Spielraum für NIN typische Klangexperimente, die ich in dieser Kompromisslosigkeit lange nicht mehr von ihm gehört habe.

Mir gefällt die kratzige und dennoch glasklare Produktion, das treibende, wenngleich eher simpel gestrickte Schlagzeug, genauso wie die reinen Industrial-Passagen, wie sie in "The Great Destroyer", "Vessel" und "My Violent Heart" grandios zelebriert werden.

Eine klassische Single, selbst für NIN Verhältnisse, befindet sich meiner Meinung nach nicht auf "Year Zero", und "Survivalism" zählt für mich nicht unbedingt zu den besten Songs.
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