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am 26. April 2014
Ganz einfach war die Musik von Arkona noch nie, doch diesmal hat die Band die Messlatte noch etwas höher gehängt. Obwohl schon an den ersten Klängen die Handschrift ARKONAS eindeutig zu erkennen ist, ist diese Scheibe irgendwie anders. Die Songs sind komplizierter, sperriger und wollen einfach nicht richtig ins Ohr. Sonst typische Chöre und tanzbare Nummern fehlen ganz. Die mir bekannten Strukturen des Pagan Metal , oder harmonische Melodien finde ich fast gar nicht. Nur ganz vereinzelt flammen Erinnerungen an die zurückliegenden Alben auf, wie z.B. im Titelstück. Schön wenn Bands nicht immer wieder das gleiche spielen, aber diesmal fällt es mir wirklich schwer zu folgen. Yav ist sicherlich kein schlechtes Album, nur erschließt es sich einem nicht beim ersten Hören. Richtige Arkona Fans werden es trotzdem mögen. Für Einsteiger ist es wohl weniger geeignet.
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am 2. Juni 2014
Nachdem ich das neue Album von Arkona nun einige Male gehört habe, bin ich etwas ratlos.
Die neuen Songs sind sehr gewöhnungsbedürftig, es fehlt mir die Eingängigkeit. Es ist ein sehr "sperriges" Werk geworden.
Ich würde die Sache mal als Prog-Death-Metal bezeichnen. Klasse ist der Song Serbia. Der Rest ist für mich nicht schlüssig,es bleibt wenig hängen.Es stört auch, dass die gute Mascha ständig schreit. Sie kann doch eigentlich ganz gut singen.
Ist wohl eine Frage des Geschmacks. Die Songs berühren mich nur stellenweise. Da hätte man mehr daraus machen können.
Die DVD ist ganz gut geworden.

Fazit: Die Vorgänger Alben fand ich deutlich melodiöser und besser. .
22 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2014
Ja, mit diesem Album machen es Arkona ihren Fans nicht leicht. Um überhaupt diesen Brocken von Album einigermaßen begreifen zu können, benötigt man schon mehrere Durchläufe. Am Besten ist es, überhaupt keinerlei Erwartungen zu haben und die älteren Alben nicht als Vergleich heranzuziehen.

Das Album ist gigantisch, manchmal fühlt man sich von einer Wand aus Sound einfach erschlagen und es gibt so viele versteckte Details, dass es unmöglich ist, diese alle beim ersten Höreindruck zu erfassen. Ständig etwas neues entdecken zu wollen, kann hier durchaus süchtig machen. Ins Detail möchte ich gar nicht gehen und viele der Veränderungen werden bereits in anderen Reviews erwähnt.

Was interessant ist, ist Maschas Variation ihrer Stimme. So hat man sie noch nie zuvor gehört und es gibt sehr ungewöhnliche Gesangslinien, die einen auch nicht mehr loslassen wollen. Auf dem Album warten eine Menge Überraschungen und Dinge, die man nicht erwartet. In einigen Vorab-Interviews war bereits die Rede davon, dass man auf keinen Fall ein typisches Arkona-Album erwarten soll. So hieß es beispielsweise von Sergei "Lazar": "Die Musik hat sich sehr verändert. Sie klingt nicht mehr so heavy und die Songs haben eine weitestgehend komplizierte Struktur bekommen. Es finden sich viele Elemente des Hard Rocks wieder, stellenweise aus der Musik der Siebziger Jahre. Auch sind die Songs länger geworden. Wir versuchen von Album zu Album unseren Sound zu verändern, wobei jetzt sehr starke Veränderungen auf den Hörer zukommen. Im Grunde werden wir jetzt eine ziemlich andere Musik spielen, aber das hängt dann letztendlich alles von den Ideen unserer Autorin ab, also von unserer Leaderin Mascha. So wie sie es will, so macht sie das dann auch."

Das nennt man künstlerische Freiheit. Und Mascha ist definitiv eine Frau, die ihre Kunst, das Songwriting, weiter entwickelt. Stagnation und Wiederholung wird es bei Arkona nie geben. Andere Musiker mögen ihre Songs nach dem selben Schema F schreiben und auf Nummer sicher gehen, was das neue Album oftmals zum ähnlichen kommerziellen Erfolgen führt, wenn man mal die richtige Formel gefunden hat. Einen früheren Meilenstein wie "Na Moyey Zemle" mit u.a. Sängern von Bands wie Heidevolk (Holland), Manegarm (Schweden), Skyforger (Lettland) und Menhir (Deutschland) hätte man leicht kopieren können und Musiker von diesmal bspw. Ensiferum (Finnland), Einherjer (Norwegen), Tyr (Faröer Inseln) Eluveitie (Schweiz), Ancient Rites (Belgien) usw. einladen können. Man kann Fans verstehen, die genau so etwas wieder hören wollen, doch aus künstlerischer Sicht wäre dies nicht in Frage gekommen. Keine Herausforderung, nichts neues, denn so etwas wurde ja bereits schon erschaffen.

Sicherlich wird die Band mit diesem Album einige Fans verlieren, doch es ist ein mutiger und vielleicht auch notwendiger Schritt, das nächste Level anzuvisieren. Dieses Album verdient daher viel Respekt.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2015
Was die da machen ist auf jeden Fall nicht schlecht. Aber wirklich nicht jedermanns Sache.
Oftmals fehlt der Druck hinter den Stücken.
Wer jedoch die Chance hat die Band live zu sehen... Machen!
Dieses Frontweib ist verdammt gut live und plötzlich ist auch der Druck da... in Hülle und Fülle.
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am 27. April 2014
Nicht unbedingt was "Neues", eher wie von arkona gewöhnt,guter pagan, mit sehr melodischen und kontroversen harten Parts und Riffen. Absolut empfehlenswert!
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