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Wretch [Explicit]
 
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Wretch [Explicit]

19. Dezember 2006 | Format: MP3

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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Kyuss aus Kalifornien gehören unstrittig zu den wichtigsten und einflussreichsten Rockbands der 90er. Als Pioniere eines neuen Sub-Genres, dem Stoner- oder Desert Rock, erschlossen sie mit ihrem gesamten Schaffenswerk neues musikalisches Terrain und inspirierten damit viele Bands, die sich später ebenfalls dem Wüsten-Sound verschrieben (Fu Manchu, Mondo Generator, etc.). Fortgeführt wird das Kyuss-Erbe in gewisser Weise heute noch von den Gründungsmitgliedern Josh Homme und Nick Oliveri, die beispielsweise mit den Queens of the Stone Age in eine ähnliche, wenngleich sehr viel kommerzielle, Niesche schlagen wie einst Kyuss: Tiefer, trockener, bodenständiger, harter Metal mit gelegentlichen Psychedelic Rock-Anleihen.
In diesem Kontext kann man Wretch, das 1991 erschienene Debütalbum von Kyuss, quasi als den Beginn einer neuen Ära betrachten, denn hier präsentiert die Band erstmals ihren eigentümlichen Sound auf einem Longplayer, auch wenn er noch nicht ganz so ausgreift und eigenständig ist wie auf späteren Platten. Dennoch ist Wretch ein beeindruckendes Album, das stellenweise mit großartigen Songs aufwartet.
Zunächst fällt auf, dass der Kyuss-Sound auf Wretch über weite Strecken noch extrem Metal-lastig ist, denn viele Stücke sind sehr viel aggressiver und temporeicher, als man es von späteren Veröffentlichungen gewohnt ist. Als Beleg können hier beispielsweise der rasende Opener '[Beginning of What's About to Happen) HWY 74' oder 'Katzenjammer' dienen. Andere Songs wie 'Son of a Bitch', 'The Law', oder 'Big Bikes' dagegen gehen bereits in eine etwas andere Richtung; weniger Tempo, mehr Groove, mehr Psychedelic, ebensoviel Power. Und alles furztrocken.
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Format: Audio CD
Nachdem ich mir "Welcome to sky valley" bereits zig mal angehört und genossen habe und auch die anderen Alben einen Ehrenplatz in meinem Regal haben, musste ich breit grinsen, als ich deren erstes Album "Wretch" endlich in die Finger bekam. Nach dem ersten Durchhören kam aber dann schnell die Ernüchterung. Das geniale Bassspiel und die einzigartige Atmosphäre, die Kyuss normalerweise erzeugt, fehlen hier fast völlig und werden durch lauten eintönigen und leider über weite Strecken auch einfallslosen Rock ersetzt. Nur bei zwei oder drei Songs kam überhaupt etwas Stimmung auf. Das Desertfeeling, was andere Rezensenten hier gespürt haben wollen, mochte sich bei mir aber überhaupt nicht einstellen (dann könnte man die frühen motörhead ja auch als desert rock bezeichnen). Je nachdem von welcher Stilrichtung man kommt, kann einem das Album zwar Spass machen. Es ist aber im Gegensatz zu den drei großartigen nachfolgenden Alben nichts Besonderes und leider noch nicht ausgereift. Schade.
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Von Ein Kunde am 1. August 2004
Format: Audio CD
Eine CD, die gut auch bei Sub Pop hätte rauskommen können: durchschnittliche Produktion, durchnschnittlicher Sound, aber viel viel Hall über Instrumenten und der Stimme. Oft erinnert die Platte an die frühen Soundgarden! Qualitativ erreichen die "Wüstenrocker" ihre späteren Meilensteine wie "Blues for the Red Sun" oder "Sky Valley" zwar bei weitem noch nicht (vor allem das langatmige "Son of a Bitch" oder "Big Bikes" mit seinem nervigen Gitarren-Rückkopplungsgequietsche stressen ein wenig...), für Fans ist die Platte aber sicherlich interessant, weil die Band hier rockiger und ungeschliffener klingt und vor allem der Gesang wesentlich dreckiger und roher daherkommt als bei späteren Aufnahmen (überhaupt klingt Garcia hier noch sehr jugendlich...). Und es finden sich beispielsweise mit "I'm not", "Deadly Kiss" oder dem ungewöhnlich punkigen "Katzenjammer" auch einige frühe Kyuss-Klassiker.
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Format: Audio CD
Auch ich war damals, ca. Anfang 1997, zunächst durch das brilliante "...and the circus leaves town" Album auf Kyuss gestoßen und kaufte mir dann diese Scheibe im Laufe der Zeit nach. Bin mit dem Teil nie warm geworden, trotz diverser Durchläufe. Hier ist rudimentär erkennbar, was bereits auf dem (wirklich guten) Zweitwerk "Blues for..." dann als "die" Kyuss-Mucke bezeichnet werden kann. Die "Wretch" hat einen relativ schlechten und rumpeligen Sound. Insgesamt hört sich das Ganze an, wie live in einem Zuge im Studio eingespielt. Auf die Songs will ich nicht weiter im Detail eingehen. Einiges an Licht - viel Schatten. Undifferenziertes Songwriting, das nervt. Fazit: der Vollständigkeit halber kann man sich diese Scheibe zulegen und in die Sammlung stellen. Bei den heutigen Dumping-Preisen für ne CD ja kein Thema. Ingesamt aber kein "must have".
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Format: Audio CD
"Wretch" ist das erste Studioalbum von Kyuss (sieht man mal von der EP "Sons Of Kyuss" ab) und hat somit in jedem Fall historischen Wert. Aber nicht nur das: Musikalisch hat es in jedem Fall auch was auf dem Kasten. Wer von Kyuss nur die späteren, erfolgreichen Alben "Welcome To Sky Valley" oder "...And The Circus Leaves Town" kennt, wird beim Hören sofort bemerken, dass auf "Wretch" viele Songs eher punkig daherkommen. Genau diese rohe Rotzigkeit gepaart mit dem typischen Wüstenrock macht aber den Charme aus.
"HWY 74" gibt das Thema vor: Stoner Rock mit dem Fuß auf dem Gaspedal. "Love Has Passed Me By" ist mit gerade mal 3 Minuten ein Schnellschuss für Kyuss-Verhältnisse, kann aber mit den späteren Songs durchaus mithalten. Auch hier wird ordentlich Tempo gegeben, so dass man kaum stillsitzen kann. Ähnlich ist es bei "Katzenjammer" (ja, der Song heißt wirklich so!).
Ansonsten fällt auf, dass die Songs meist nicht ganz so ausgereift sind, wie die der 3 Nachfolgealben und dass hier der große Hit wie "50 Million Year Trip" oder "Gardenia" fehlt. Aber wer Kyuss mag, der wird auch dieses Album mindestens gut finden.
Highlights: Love Has Passed Me By | Katzenjammer | I'm Not
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