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Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede Taschenbuch – 1. März 2010

4.3 von 5 Sternen 43 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Was für eine gebündelte, stille Kraft dieser Text hat, welche klare Frische.“


(Süddeutsche Zeitung)

„Gradlinig und offen [...] eine ganz spezielle Autobiographie.“


(Frankfurter Rundschau)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa. Er ist der gefeierte und mit höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. 2006 wurde ihm der Franz-Kafka-Preis verliehen. Er hat die Werke von Raymond Chandler, John Irving, Truman Capote und Raymond Carver ins Japanische übersetzt.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Der japanische Autor Haruki Murakami hat ein Buch über das Laufen geschrieben - auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick handelt es sich um Betrachtungen seiner Arbeit, seines Schreibens und Lebens.

Haruki Murakami hat einen Produktivitäts-Ratgeber verfasst. Obwohl sich der japanische Literat (Wilde Schafsjagd: Roman, Kafka am Strand: Roman, "1Q84: Roman") vermutlich gegen diese Bezeichnung wehren würde. "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" sind seine Memoiren als Läufer; Murakami betreibt den Sport seit 30 Jahren, hat 25 Marathons hinter sich. Ein Jahr lang, 2005/2006, hat er seine Gedanken zum Laufen aufgeschrieben.

Einordnen lässt sich dieses Lauftagebuch nicht: Eine Biographie ist es nicht, weil es nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem Leben darstellt. Eine "Lauffibel" kann es auch nicht sein, dazu fehlen die Grundlagen, Trainingspläne oder medizinisches Wissen. Und ein herkömmlicher Produktivitäts-Ratgeber ist es ehrlich gesagt auch nicht: Der Autor gibt uns keine Checklisten, keine Tools, keine Take-aways und keine "In sieben Schritten zu... "-Versprechen.

Murakami plaudert in neun Aufsätzen darüber, was er sich beim Laufen denkt. Das beginnt mit der Musik, die er beim Laufen mit seinem MiniDisc-Player (im Jahr 2006 ein deutliches Statement zu Gadgets) hört. "Altersgerecht" stehen Eric Clapton, Creedence Clearwater Revival und Carla Thomas auf seiner Playlist.
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Format: Taschenbuch
...handelt Haruki Murakamis Buch -Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede-. Der Titel ist an einen Raymond Carver Titel angelehnt; das sollte schon mal allen Läufern zu denken geben, die einen "Lauf-Ratgeber" suchen. Gleich vorweg: Murakamis Buch ist nichts für Läufer, die sich ihrem Sport nur aus Richtung der Stoppuhr nähern. Es gibt keine wertvollen Ratschläge über Training und Ausrüstung(Gott sei Dank!). Ich bin selbst Lauftrainer; ob ein Guter oder Schlechter mögen andere entscheiden. Und ich halte Haruki Murakami für einen der talentiertesten Schriftsteller der Gegenwart. Obwohl ich stets zwanghaft versuche von keinem Menschen "Fan" zu sein, fällt mir das bei Murakami schwer. Seine -Gefährliche Geliebte- oder -Kafka am Strand- sind Romane, bei denen ich dankbar war sie lesen zu dürfen.
Beim Lesen des Buchs war mir klar: Murakami ist kein begnadeter Läufer! Er kann mir auch keine Neuigkeiten über das Laufen verraten(jedenfalls nicht was den körperlichen Teil davon angeht). Aber der Mann kann schreiben! Und er öffnet sich dem Leser mehr, als das in jeder Autobiografie möglich wäre. Murakami läuft, um zu schreiben. Allein das war mir völlig neu.

Am meisten begeisterete mich die Schönheit des Scheiterns, wenn Murakami darüber berichtet, wie er sich diszipliniert und engagiert trainierend einem Wettkampf näherte und dann das Ergebnis nicht seinen Vorstellungen entsprach. Ich nenne das immer die "asiatische Ansicht" des Laufens. Bei Murakmai ist diese Ansicht zu Fleisch und Blut geworden. Sie ist leicht zu skizzieren: "Schmerz muss sein, Leid ist eine Option.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich lese gerne Bücher von haruki Murakami und kann "wovon ich rede wenn ich vom laufen rede" wirklich nur jedem empfehlen. Es ist ganz eigen und etwas anders als seine anderen Bücher (weil er wirklich mal nur über sich schreibt) aber für mich macht ihn dieses Werk zu einer noch faszinierenderen Person als bisher schon.
Lesenswert wenn man den Autor mag
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Haruki Murakami schreibt auch mit diesem sehr autobiographischen Buch ein sehr gutes und lesenswertes Werk. Natürlich unterscheidet es sich recht deutlich von seinen fiktionalen Werken, der Grundton ist aber ähnlich. Das Buch hat mich jedenfalls motiviert, etwas mehr laufen zu gehen - bisher hält die Motivation an.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Gottseidank kein Laufratgeber oder Motivationsbuch. Haruki ist Schriftsteller, läuft einfach nur gern und in diesem Buch beschreibt er, wie sich diese beiden Seiten seines Lebens sinnvoll ergänzen. Obwohl es alles andere als spannend ist, kann man seine Gedanken als Läufer nachempfinden und erliest sich bei der Lektüre automatisch neue Motivation.
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Format: Taschenbuch
Ich mag Murakami als Romanautor und ich interessiere mich für den Laufsport, dieses Buch musste also wie geschaffen für mich sein. So wurde ich auch nicht enttäuscht und fand besonders die Parallelen, die Murakami zwischen dem Laufen und dem Schreiben zieht, interessant. Seine Disziplin ist bewundernswert und ebenso, dass er sehr offen über seine Persönlichkeit spricht.
Für reine Läufer ist das Buch wahrscheinlich nicht so interessant, da andere Dinge doch auch großen Raum einnehmen. Wer Murakami liebt und selbst nicht läuft, für den wird das Buch trotzdem spannend sein, am ergiebigsten aber letztlich für Menschen, auf die beides zutrifft.
Ich persönlich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, es hätte aber gern länger sein und an manchen Stellen mehr in die Tiefe gehen dürfen.
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