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am 5. Mai 2016
Das ist ehrlich. Für jeden Sportler als Bestätigung und Motivation, auch für Nicht-Sportler ;) Mein Lieblingsbuch von Murakami, leider ein kurzes.
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am 20. Januar 2013
Im Plauderton schildert Haruki Murakami seine Liebe zum Laufen und der Schriftstellerei. Angenehm zu lesen, eine Geschichte so unbeschwert wie sein Laufstil.
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am 7. Oktober 2010
Der japanische Autor Haruki Murakami hat ein Buch über das Laufen geschrieben - auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick handelt es sich um Betrachtungen seiner Arbeit, seines Schreibens und Lebens.

Haruki Murakami hat einen Produktivitäts-Ratgeber verfasst. Obwohl sich der japanische Literat (Wilde Schafsjagd: Roman,Kafka am Strand: Roman, "1Q84: Roman") vermutlich gegen diese Bezeichnung wehren würde. "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" sind seine Memoiren als Läufer; Murakami betreibt den Sport seit 30 Jahren, hat 25 Marathons hinter sich. Ein Jahr lang, 2005/2006, hat er seine Gedanken zum Laufen aufgeschrieben.

Einordnen lässt sich dieses Lauftagebuch nicht: Eine Biographie ist es nicht, weil es nur einen kleinen Ausschnitt aus seinem Leben darstellt. Eine "Lauffibel" kann es auch nicht sein, dazu fehlen die Grundlagen, Trainingspläne oder medizinisches Wissen. Und ein herkömmlicher Produktivitäts-Ratgeber ist es ehrlich gesagt auch nicht: Der Autor gibt uns keine Checklisten, keine Tools, keine Take-aways und keine "In sieben Schritten zu... "-Versprechen.

Murakami plaudert in neun Aufsätzen darüber, was er sich beim Laufen denkt. Das beginnt mit der Musik, die er beim Laufen mit seinem MiniDisc-Player (im Jahr 2006 ein deutliches Statement zu Gadgets) hört. "Altersgerecht" stehen Eric Clapton, Creedence Clearwater Revival und Carla Thomas auf seiner Playlist. Häufig folgen Beschreibungen der aktuellen Trainingseinheiten, der geplanten Rennen oder der Schmerzen, die sich nach dem letzten Marathon bemerkbar machen.

Zum Produktivitäts-Ratgeber wird das Buch jedoch, wenn Murakami beschreibt, wie das Laufen seine Arbeit als Schriftsteller geformt und beeinflusst hat. Er beendet sein Training immer an dem Punkt, an dem er noch gut weiter rennen könne. Das gleiche, so Murakami, gelte für das Schreiben bzw. die Arbeit: Er schreibe jeden Tag nur soviel, dass er am nächsten Tag mit Lust und Energie weiter arbeiten kann. Nur so ließen sich langfristige und lange Projekte erfolgreich realisieren.

Er beschäftigt sich auch mit dem Setzen von Zielen und dem Bestreben, besser zu werden: Der einzige Gegner, den man schlagen muss, ist man selbst. Das gelte für Läufer, die die Zeit ihres letzten Rennens verbessern wollen, aber auch beim Schreiben hält er es so: Er könne nur sein eigenes, selbstgesetztes Ziel verbessern. Externe Ziele, von anderen Leuten vorgegeben, können ihn langfristig nicht motivieren. So beschreibt Murakami auf 180 Seiten seine Einsichten zu seiner Arbeit, seinem Talent, zur Tagesplanung, Prioritäten oder zu der Frage, wie man am besten Reden auswendig lernt. Selbst Marketing ist ein Thema: Seine Jazzbar in Tokio versuchte Murakami so zu führen, dass sie einzigartig ist. Sein Ziel war es, jeden zehnten Besucher als Stammgast zu gewinnen. Denn jedem gefallen konnte er nicht; aber um erfolgreich zu sein, brauchte er auch nicht jeden. Aus jedem Zehnten einen echten Fan zu machen, war ihm genug.

Murakamis Ideen und Einsichten sind nicht neu. Aber sie werden erfrischend und pragmatisch präsentiert. Seth Godin brauchte immerhin ein ganzes Buch, um seine "Purple Cow" zu präsentieren; Murakamis Jazzbar-Beispiel schafft dasselbe auf einer halben Seite. Und die Gedanken des Japaners sind originell im Sinne des Wortes: Es sind seine Einsichten, keine (pseudo-)wissenschaftlichen Konzepte und Leitfäden. Es sind Erkenntnisse aus einem reichen Arbeitsleben, das angesichts der Jobbeschreibung eines Schriftstellers einiges an Motivation, Struktur und systematischem Vorgehen verlangt. Er präsentiert seine Gedanken in leichter Form, mit Beispielen aus seinem Leben, mit Humor und ohne die Absicht, den Leser bekehren zu wollen. Das macht die Lektüre zu einem Lesevergnügen und motiviert.

Und deshalb empfehle ich das Buch für jeden Strandkoffer und gebe ihm 5 Sterne, zum puren Vergnügen oder um die Pause zu nutzen, eigene Ziele und Pläne zu überdenken. In diesem Sinne sei noch erwähnt, was Haruki Murakami gerne auf seinem Grabstein stehen hätte; auch eine Art, sich Ziele zu setzen:

Haruki Murakami
1949 - 20**
Writer (and Runner)
At least he never walked
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am 2. Januar 2012
...handelt Haruki Murakamis Buch -Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede-. Der Titel ist an einen Raymond Carver Titel angelehnt; das sollte schon mal allen Läufern zu denken geben, die einen "Lauf-Ratgeber" suchen. Gleich vorweg: Murakamis Buch ist nichts für Läufer, die sich ihrem Sport nur aus Richtung der Stoppuhr nähern. Es gibt keine wertvollen Ratschläge über Training und Ausrüstung(Gott sei Dank!). Ich bin selbst Lauftrainer; ob ein Guter oder Schlechter mögen andere entscheiden. Und ich halte Haruki Murakami für einen der talentiertesten Schriftsteller der Gegenwart. Obwohl ich stets zwanghaft versuche von keinem Menschen "Fan" zu sein, fällt mir das bei Murakami schwer. Seine -Gefährliche Geliebte- oder -Kafka am Strand- sind Romane, bei denen ich dankbar war sie lesen zu dürfen.
Beim Lesen des Buchs war mir klar: Murakami ist kein begnadeter Läufer! Er kann mir auch keine Neuigkeiten über das Laufen verraten(jedenfalls nicht was den körperlichen Teil davon angeht). Aber der Mann kann schreiben! Und er öffnet sich dem Leser mehr, als das in jeder Autobiografie möglich wäre. Murakami läuft, um zu schreiben. Allein das war mir völlig neu.

Am meisten begeisterete mich die Schönheit des Scheiterns, wenn Murakami darüber berichtet, wie er sich diszipliniert und engagiert trainierend einem Wettkampf näherte und dann das Ergebnis nicht seinen Vorstellungen entsprach. Ich nenne das immer die "asiatische Ansicht" des Laufens. Bei Murakmai ist diese Ansicht zu Fleisch und Blut geworden. Sie ist leicht zu skizzieren: "Schmerz muss sein, Leid ist eine Option." Diesbezüglich finde ich es herrlich, wie man sich einem strengen Diktat unterordnet, um den Laufsport, eine der schönsten Nebensachen der Welt zu betreiben. Logisch, dass man etwas geben muss, um etwas zu nehmen, aber ich bin eher ein Vertreter von Trainingsinhalten mit positiven Begleiterscheinungen. Doch ich schweife ab...

Murakami berichtet, wie er zum Laufen kam. Wie er jährlich einen Marathon bestreitet und sich auch für Triathlon begeistert. Er gibt uns Einblicke in sein Training(worüber jeder Marathonprofi den Kopf schütteln würde) und seine Pläne. All das ist sehr gut zu lesen, ohne wirklich etwas über den Laufsport auszusagen. Aber dann ist da noch Murakamis Psyche, seine Gedanken und Gefühle, die er bei den Wettkämpfen hat. Genau dort findet sich jede Menge Wissenswertes über das Laufen. Ich habe schon etliche Marathons und Ultraläufe hinter mich gebracht. Die Empfindungen Murakamis sind vermutlich deckungsgleich mit denen von ungefähr 90 Prozent der Läufer, die sich diesen Herausforderungen gestellt haben. Allerdings hätte kaum einer von denen sie so brilliant formulieren können. Es ist das, was der "Normalsterbliche" in solchen Situationen empfindet, und nicht etwa der Olympiasieger oder Weltmeister. Hier liegt die Stärke in Murakamis Texten über das Laufen. Mich haben diese Textpassagen teilweise zu Tränen gerührt. Vor allem zeigen Murakamis Zeilen auf, dass gegen den Leistungsabfall im Alter nur ein Mittel gibt: Einen Tropfen Philosophie. Der hilft, im Gegensatz zu den gängigen Nahrungsergänzungsmitteln oder verbotenen Substanzen, wirklich.

Also: Dieses Buch ist kein Laufbuch! Es ist hervorragend geschrieben! Für Läufer, die ihren Sport bis zum Exzess betrieben haben und sich mittlerweile auf dem absteigenden Ast der Karriere befinden ist es, meiner Ansicht nach, ein Muss! Wenn sie mit dieser Intention an -Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede- herangehen, werden sie ihren Spaß an dem Buch haben. Ach ja...wenn sie Haruki Murakami noch nicht kennen sollten, verpassen sie es auf gar keinen Fall, seine Romane zu lesen. Er mag kein Weltklasseläufer sein, aber er ist ein begnadeter Autor!
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am 20. Juli 2017
Ich habe das Buch mit Vergnügen und in einem Stück durchgelesen. Wie ich hat Herr Murakami erst mit Mitte 30 mit dem Laufen angefangen und hatte damit bald vor Augen, dass die Leistungssteigerung mit zunehmendem Alter irgendwann ein Ende haben wird. Ein Buch für den etwas reiferen Läufer.

Wenn es nicht ums Laufen, sondern um Schreiben geht, werden manche Läufer diese Teile unnötig finden. Aber Herr Murakami schildert nachvollziehbar, wie für ihn Schreiben und Laufen zwei Seiten einer Medaille sind.
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am 16. Dezember 2015
Irgendwo habe ich über das Buch gehört oder gelsen, dass es ums Schreiben geht (und ums Laufen). Es geht nur ums Laufen. Den Einstieg fand ich gut und dann habe ich mich zunehmend gelangweilt, weil es nur um die ewig gleichen Beschreibungen des Lauf- und Trainigsprozesses geht. Nach drei Vierteln habe ich das Buch weggelegt und nicht mehr zuende gelesen. Ich habe mir dann gesagt, mit einem berühmten Namen kann man wohl alles veröffentlichen...
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am 10. November 2012
wie ein Langstreckenlauf. Sorry, ich mag den Autor, aber das Buch konnte ich nicht lange lesen. Diese Worte hier schreibe ich nur noch, um auf 20 zu kommen, da ich nicht wie der Autor langweilen möchte.
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am 4. Oktober 2011
Wer vom Laufen redet, redet über viele Dinge, nur selten über das Laufen selbst. Er redet von seinen Gedanken beim Laufen, von seiner Art, sich zu motivieren, vom Versuch, die Qualen zu rechtfertigen oder ganz allgemein von seiner Einstellung zum Leben und dem ganzen Rest.
Auch Murakami tut das. Wer ihn als Romanautor schätzt, kommt ihm hier näher. Eine Annäherung. Genau das versucht das Buch auch zu sein, nicht mehr und nicht weniger. Dieses für Murakami-Verhältnisse kleine Büchlein ist nicht in erster Linie für Langstreckenläufer geschrieben. Natürlich finden auch die sich wieder. Es ist zuallererst ein Buch über Murakami, über sein Schreiben, seine Lebenseinstellung, über ihn selbst. Vieles erfährt der Leser über ihn und sein Denken und Schreiben, davon, wie ihm das Laufen beim Schreiben hilft, vom Prozess des Schreibens selbst, während anderes wie Biographie, Familie und die üblichen Datenberge, also das ganze David Copperfield-Zeugs, komplett fehlen.
Lesenswert für Langläufer und Murakami-Fans, in Teilen fesselnd wie seine Romane, aber keine Pflichtlektüre für Literaturfreunde.
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am 3. April 2010
Gleich vorweg, ich habe zuvor noch kein Werk des mittlerweile sehr populären Schriftstellers gelesen.
Wer sich vom Titel täuschen lässt und eine reine Autobiographie oder eine Lehrbuch über das Laufen erhofft, wird das Buch wieder enttäuscht zur Seite legen.
Beides versucht der japanische Autor anscheinend bewusst zu vermeiden und genau das macht den eigentlichen Reiz dieses Werkes aus.
Sehr persönlich beschreibt er das Laufen und Schreiben und lässt uns etwas hinter die beiden Eckpfeiler seines Lebens blicken.
Auf jeden Fall ist es auch für nichtsportliche und laufuninteressierte Menschen interessant, die Beweggründe Murakamis dafür zu entdecken. Und keine Angst, er sieht sich nicht als moderner Bewegungsguru, der uns von der absoluten Heilkraft des Laufens überzeugen will.
Ich habe auf jeden Fall Lust auf mehr Murakami bekommen und werde sicher bald wieder etwas von ihm lesen.
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am 17. Juli 2016
Wer einmal einen Murakami gelesen hat, der wird schnell süchtig. Herrlich fantasievoll und doch lakonisch sind seine Romane und Erzählungen, die oft genug in Parallelwelten spielen. Ich habe immer das Gefühl: Er schreibt kein Wort zu viel, auch wenn seine Romane oft 500 Seiten oder länger sind.

Ganz im Hier und Jetzt spielt dagegen sein Laufbuch. Murakami berichtet, wie er zum Laufen gekommen ist, weil er für Mannschaftssportarten einfach nie der Typ war, und was es ihm bedeutet. Er berichtet von seinen täglichen Trainingsrunden, von seinen Marathon-Erfahrungen (erstmals läuft er die Strecke ganz für sich allein auf der klassischen Strecke in Griechenland - was für ein Wahnsinn), sogar von einem 100-km-Lauf ist die Rede. Und außerdem übt sich der Japaner sogar im Triathlon. Davon berichtet er aber in einer Bescheidenheit, als wenn er mit seinem Dackel einmal ums Karree spazieren würde.

Das alles hat seinen Reiz vor allem, weil Murakami herrlich anschaulich beschreiben kann, was ihm das Laufen gibt und wie er sich dabei fühlt. Wer zum Beispiel denkt, dass er dabei Ideen für seine Bücher entwickelt, Er läuft, um Leere zu erlangen. Und er sieht das Laufen auch als ideales Training für seine Schriftstellerei - Kondidtion und Konzentration benötigt man für beide Tätigkeiten.

Zwei Sätze haben mir besonders gefallen. Der Kommentar dazu, dass man im Laufe der Jahre langsamer wird: “Und eines der glücklichen Privilegien der Menschen, die einem frühen Tod entgangen sind, ist die besondere Gnade, alt zu werden. Uns wird die Ehre körperlichen Verfalls zuteil. Dies ist die Realität, an die wir uns gewöhnen müssen.” Und der Spruch, der auf seinem Grabstein stehen soll: "Zumindest ist er nie gegangen." Ein wenig lernt man auch das Wesen der Japaner im allgemeinen kennen. Viele von ihnen sind nicht gerade die schnellsten, aber doch sehr ausdauernde Athleten, bei allen möglichen Ultraläufen treten sie in großer Zahl an. Wer Murakami liest und ihn bei aller Einzigartigkeit doch als typischen Vertreter seines Volks ansieht, der weiß, warum.
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