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Workingman's Death

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Michael Glawogger
  • Format: Dolby, Letterboxed, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Russisch (Dolby Digital 6.1 EX), Deutsch (Dolby Digital 6.1 EX), Mandarin (Dolby Digital 6.1 EX), Englisch (Dolby Digital 6.1 EX), Türkisch (Dolby Digital 2.0), Portugiesisch (Dolby Digital 6.1 EX), Französisch (Dolby Digital 6.1 EX)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Polnisch, Estnisch, Litauisch, Türkisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 11. Mai 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 122 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000Q6ZJJK
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Workingman's Death" von Michael Glawogger präsentiert fünf atemberaubende Momentaufnahmen über Arbeit im 21. Jahrhundert. Dabei bewegt sich Glawogger einmal um die Erde: von den vergessenen Helden in den illegalen, ukrainischen Kohleminen über die geisterhaften Schwefelträger von Indonesien und die stolzen Schlachter in Nigeria, hin zu den pakistanischen Stahlschnittern auf einem riesigen Schiffsfriedhof und den Stahlgießern im aufstrebenden China. Er führt vor Augen, in welchem Verhältnis Menschen zu ihrer Arbeit und zu ihrem Leben stehen, und entdeckt Stolz und Zusammenhalt bei den Arbeitern untereinander. Eine bildgewaltige Reise zu unglaublichen Menschen und unvorstellbaren Schauplätzen, die dem Zuschauer lange im Gedächtnis bleiben werden.

Rezension

Die Arbeiterklasse hat im Kino keine Lobby. Michael Glawogger will dem mit der Dokumentation "Workingman's Death" abhelfen - und zeigt das globale Proletariat in "sechs Bildern". Der österreichische Regisseur ("Slumming") besucht eine illegale Kohlenmine in der Ukraine, einen Schlachthof in Nigeria, eine Schiffsverschrottung in Pakistan und als Epilog einen Ort, an dem die Arbeits- von der Freizeitgesellschaft abgelöst wurde: ein Hüttenwerk im Ruhrgebiet, das zur Eventlocation "Landschaftspark Duisburg-Nord" mutierte. Die radikale Ästhetisierung Glawoggers, die "Workingman's Death" als klassisches Arbeiterdenkmal durchgehen lässt, gerät bei der DVD allerdings an ihre Grenzen. Jegliches Extras sind entweder Material, das in der Filmfassung fehlt - oder es ist unnötig. Sinnvoll wäre ein Drehbericht, den gibt es aber einzig zu den Kapiteln Pakistan und Duisburg. Glawoggers Audiokommentar schließlich überstrahlt die introspektiven Bilder mit Bedeutung. Das kann man interessant finden - mit der eigentlichen Intention von "Workingman's Death" hat es aber nichts zu tun. (fis) www.kulturnews.de -- kulturnews.de

Zuerst die unglaublichen Fakten: "Workingman`s Death" hat gerade den Deutschen Filmpreis als bester Dokumentarfilm gewonnen. Im Kino sahen ihn gerade mal 8447 Besucher. Dabei beschäftigt sich Regisseur Michael Glawogger mit einem uralten Menschheitsthema: harter körperlicher Arbeit. In grandios komponierten Bildern begleitet er illegale Minenarbeiter in der Ukraine, Schwefelsammler in Indonesien oder folgt den Blutströmen eines nigerianischen Schlachthofs. Verstörend und faszinierend zugleich.

--Matthias Schmidt -- Stern

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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Workingmans Death ist einer der besten Dokumentarfilme, die ich jemals gesehen habe.

Eine sehr beklemmende Observierung der fünf körperlich schwersten und zugleich schlechtbezahltesten Arbeiten, die man als Mensch verrichten kann.

Ob Bergarbeiter in einer vergammelten Kohlengrube in der Ukraine, wo man den Staub beim Ansehen regelrecht riechen und die Enge beinahe körperlich spüren kann - Schwefelträger in Indonesien, die für ein paar Cent teilweise barfuß in einem brodelnden Vulkankrater hinabsteigen und anschließend per pedes 70 Kilogramm Schwefel bei brütender Hitze in mit Körben auf dem Rücken den Berg hinunter tragen - Schlachter in Nigeria, die unter freiem Himmel korankonform Rinder schächten, ihnen lebendig den Hals abschneiden und hektoliterweise Blut im Boden versickern, während man die Tiere danach mit Haut und Haaren ins Feuer schmeißt, weil es billiger ist, als sie zu häuten, oder Stahlarbeiter, die in Pakistan mit bloßen Händen ganze Schiffe zerlegen und verschrotten oder Stahlkocher in einer Eisenhütte in China...

Die Qualen und Unannehmlichkeiten der Protagonisten sind physisch spürbar. Hitze, Dreck, Gestank, Enge, Schmerzen... Alles glaubt man selbst wahrzunehmen. Kommentare gibt es keine, nur Originalsprache mit Untertiteln, wo sich Nigerianer gemütlich unterhalten, währen im Hintergrund eine Kuh nach der anderen abgeschlachtet wird und danach im offenen Feuer dahinkokelt. Nichts für zarte Nerven, aber sehr nachdenklich stimmend und überwältigend realistisch gefilmt.

Dadurch wird einem doch erst bewusst, wie gut wir Mitteleuropäer es doch eigentlich haben und für wenig Arbeit viel Geld verdienen.
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Format: DVD
Bereits zweimal im TV gesehen.
Zuletzt bei Phoenix im Juli 2013.

Beeindruckend, wie schlecht ein Arbeitsplatz aussehen kann.
Ganz unten, die ärmsten der Armen.

Ich finde die Bilder beindruckend und den Stil der
Doku. Ruhig kommt man schnell ins Geschehen hinein, ohne
das es reißerisch wirkt. Die Bilder sprechen für sich.
Es ist nahe an einem Alptraum.

Der Vergleich tut in diesem Falle gut, da man seinen eigenen
Arbeitsplatz vergleichen kann und feststellen muß, wie gut es
uns geht (wenn man überhaupt einen Arbeitspaltz hat).

5 Sterne. TOP.
Nachhaltige Doku.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Wer sich diese Dokumentation angeschaut hat, dem wird es künftig wahrscheinlich etwas schwerer fallen über seine eigene Arbeit zu klagen.
In verschiedenen Episoden werden uns Mesnchen bei ihrer Arbeit, besser gesagt bei ihrem Existenzkampf, vor Augen geführt.

Menschen in der Ukraine leben genügsam und entbehrungsreich. In den harten Fels hauen sie kleine Löcher, bauen sie zu minimalen "Stollen" aus, um ein paar Kilo Kohle abzubauen, unter Einsatz ihres Lebens, Tag für Tag. Allein schon beim Zuschauen bekommt man Platzangst.

Auch die Menschen in Indonesien besteigen täglich den Gipfel eines Vulkans, um den Schwefel, den dieser ausspukt, einzusammele. Giftige Dämpfe umhüllen sie, schwere Lasten tragen sie auf ihrem Rücken zu Tale, viele zahlen dafür mit einem allzu kurzen Leben.

Die wohl außergewöhnlichste Reportage kommt aus Nigeria, wo das Geschehen auf einem Massen-Schlachthof aufgezeigt wird. Massen von Tieren, Blut, Schmutz, Gestank, extreme körperliche Beanspruchung, diser Film ist nichts für schwache Nerven, doch der Alltag von hunderten von Menschen. In unseren Augen ist es einfach zuviel der Grausamheit, zudem die katastrophalen hygienischen Bedingungen erschrecken uns doch sehr.

Riesenschiffe werden in Pakistan Tag für Tag, Stunde für Stunde unter Aufbietung größter Anstrengung von den Arbeitern zerlegt und zu Kleinschrott verarbeitet. Für einen geringen Lohn leisten diese Männer Extremes.

Auch die Stahlgewinnung in China, die noch so vonstatten geht, wie bei uns vor über hundert Jahren, ist eine einzige Tortur für die geplagten Arbeiter, doch leider harter Alltag.
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Format: DVD
Völlig zurecht ist dieser Dokumentarfilm mit Preisen überhäuft worden. Workingman`s Death bildet mit Megacities und Whores’ Glory eine Film-Trilogie über den Zustand der Welt um die Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert.

Dieser Film zeigt fünf Bilder zur Arbeit. Er zeigt eine in Europa fast ausgestorbene Form, körperlicher Schwerstarbeit. Kohle Bergbau in der Ostukraine, Schwefelarbeiter in Indonesien, Schlachter in Nigeria, Schweißer in Pakistan und Stahlarbeiter in China.

In den drei Filmen verzichtet Glawogger auf den sonst üblichen Kommentar. Das zeigt nicht nur seinen Respekt gegenüber den Hauptdarstellern seiner Filme. Zu Wort kommen nur die Menschen, die in diesen Verhältnissen leben. Der fehlende Kommentar bewirkt auch, dass der Zuschauer eine fast vergessene Position einnimmt. Der Film überflutet den Zuschauer nicht mit vorgekauten Informationen, er gibt den Zuschauern Raum für eigene Gedanken. Workingman`s Death ziehlt auf sehr viel mehr als Unterhaltung oder Information. Er gibt dem Zuschauer einen Anstoß selber nach Informationen zu suchen, sich selbst Gedanken zu machen, über das Gesehene zu sprechen.

Dabei ist Glawogger immer auf der Suche nach Bildern, die wir so noch nie gesehen haben. Der Film findet sehr viele solcher Bilder, er besticht mit seinen Einstellungen und Gegensätzen. Die Bilder zeigen deutlich, was viele Filmschaffende im Zeitalter von Full HD verlernt haben. Das Bild selbst ist am wichtigsten, nicht die Schärfe, die Auflösung, die Farben oder das 3D entscheidet über die Qualität. Die Aufnahme selbst die Einstellung, die Perspektive, das Licht und natürlich die Aussage machen die Qualität von Bildern aus.
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