Grady Tripp, Dozent für "Kreatives Schreiben" und Autor einiger
Romane, die es zum Achtungserfolg gebracht haben, laboriert an seinem Opus
Magnum "Wonder Boys", das es bereits auf über 2.000 Seiten bringt.
Anläßlich des jährlichen Literaturevents "WordFest" kommt der schrullige
Agent des Helden nach Pittsburg, und gemeinsam mit Tripps Lieblingsstudent
James Leer beginnt eine zweitägige Odyssee, im Rahmen derer blinde Hunde
erschossen, Nerzjäckchen gestohlen und Autos entführt werden.
Das Buch erinnert an "Angst und Schrecken in Las Vegas", ist
vielleicht etwas weniger drogengeschwängert, aber ähnlich atemlos,
allerdings weit besser geschrieben. Mit viel Sprachwitz erzählt
Chabon vom Leiden der Literaturschaffenden, von der Konvergenz, in
der sich Romanfiguren und Autoren permanent befinden, vom Wollen und
Nichtkönnen. Rasant und überaus witzig jagen Tripp, Leer und der schwule
Agent durch Pittsburg, aber auch durch Manuskripte, Partys und Vorträge,
um sich am Ende, so, wie es sein sollte, vollständig verändert
wiederzufinden. Der Roman folgt den Prinzipien, die die Gurus des
kreativen Schreibens verkündet haben, aber er tut das augenzwinkernd und
sehr, sehr lakonisch. Eine wunderbare Satire, die leider im zweiten Teil
ein bißchen abflacht. Trotzdem ein extrem lesbares und streckenweise
brüllend komisches Buch.
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Wonderboys: Roman (dtv Literatur) Taschenbuch – 1. März 1998
Englisch Ausgabe
von
Michael Chabon
(Autor),
Hans Hermann
(Übersetzer)
|
Michael Chabon
(Autor)
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und mehr.
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|
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Seitenzahl der Print-Ausgabe384 Seiten
-
SpracheEnglisch
-
Herausgeberdtv Verlagsgesellschaft
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Erscheinungstermin1. März 1998
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ISBN-103423124172
-
ISBN-13978-3423124171
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Produktbeschreibungen
Der Verlag über das Buch
»Chabon schreibt präzise und elegant, seine Bilder, an Vladimir Nabokov geschult, sind originell ... Chabons Satire auf den Literaturbetrieb löst das Versprechen ein, das in seinem ersten Buch steckte.«Tempo
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Michael Chabon, 1963 geboren, lebt mit Frau und Tochter in Los Angeles. Sein erster Roman (Die Geheimnisse von Pittsburgh) wurde über Nacht zu einem Sensationserfolg, der monatelang auf den Bestsellerlisten stand. Wonder Boys ist der lang erwartete Folgeroman, der im November 2000 in einer Verfilmung mit Michael Douglas in die deutschen Kinos kommt. Zur Homepage der Verfilmung
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Produktinformation
- Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft (1. März 1998)
- Sprache : Englisch
- Taschenbuch : 384 Seiten
- ISBN-10 : 3423124172
- ISBN-13 : 978-3423124171
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 2,195,350 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 99,218 in Gegenwartsliteratur
- Nr. 181,643 in Literatur (Bücher)
- Nr. 452,022 in Unterhaltungsliteratur
- Kundenrezensionen:
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Rezension aus Deutschland vom 28. Oktober 2004
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Verifizierter Kauf
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
Nützlich
Rezension aus Deutschland vom 31. Mai 2020
Verifizierter Kauf
Wer den Film mag, wird das Buch lieben!
Rezension aus Deutschland vom 22. November 2014
Verifizierter Kauf
Ende April habe ich das Debüt von Michael Chabon "Geheimnisse in Pittsburgh" gelesen und war angetan von seinem Schreibstil und ich habe damals geschrieben, dass ich mehr von diesem vielversprechenden Schriftsteller lesen möchte. Nun habe ich dies knapp ein halbes Jahr später getan und bin nach wie vor beeindruckt von seiner Manier eine Geschichte in Worte zu packen aber ich konnte diesmal leider mit den Figuren wenig bis gar nichts anfangen und so fehlte eine emotionale Bindung zur an und für sich lesenswerten Geschichte. Wenn die Sympathie für die Hauptpersonen fehlt kann eine Erzählung noch gut gestaltet und geschrieben sein, man tut sich schwer mit einer wohlmeinenden Bewertung. Ich kann die vielen guten Benotungen für dieses Buch bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen gebe aber ganz subjektiv eine ehrliche drei Sterne Wertung ab.
Zweitausendsechshundertelf Seiten ... nein, nicht dieses Buch sondern das Manuskript zu "Wonder Boys" von der Hauptfigur Grady Tripp umfasst diesen monumentalen Umfang. Grady ist Schriftsteller und Lehrer und unterrichtet einen Fortgeschritten Kurs in kreativem Schreiben. Am lokalen WordFest trifft sein Lektor Terry Crabtree ein und möchte ein paar Seiten aus der Textvorlage zu seinem neuen Buch lesen. Das Wochenende wird aber ganz anders als ursprünglich geplant. Es entwickelt sich eine Art chaotischer Road Trip in dem die Protagonisten von der einen skurrilen Szene in die nächste geraten. Das der beinahe dauerbekiffte Grady nach zwei gescheiterten Ehen ein Verhältnis mit der Frau des Rektors und somit Gradys Chef hat bringt die zu erwartenden Schwierigkeiten mit sich. Das der Lektor Terry Crabtree, der auf gleichgeschlechtliche Beziehungen steht, mit dem talentierten aber etwas verschrobenen Studenten James Leer anbandeln möchte ist wiederum ein anderes eigentümliches Thema. Ein paar kuriose Szenen, besonders im ersten Teil, sorgen über die 380 Seiten hinweg für ein Schmunzeln bei der Leserschaft.
Michael Chabon besitzt ein bewundernswertes Talent für erzählerische Abschweifungen. Wo andere Autoren noch mehr Action in die Geschichte gepackt hätten und auf Teufel komm raus auf billigen Witz gesetzt hätten bremst er die Handlung mit seiner eloquenten Erzählweise immer wieder aus. Irgendwie seltsam, irgendwie aber auch ein Merkmal für sein Gespür für Qualität und um das Ganze niveaumässig nicht ins lächerliche abdriften zu lassen. Ganz ehrlich, gefühlt übertreibt er in der zweiten Hälfte des Romans aber etwas mit Tempo rausnehmen und verliert dadurch die dramaturgische Balance. Diese Wahrnehmung könnte aber auch daran liegen, dass ich im Verlauf des letzten Buchdrittels das Interesse etwas verloren und meine innere (Be-)Wertung schon getroffen habe und den Roman nur noch auslesen wollte.
Zweitausendsechshundertelf Seiten ... nein, nicht dieses Buch sondern das Manuskript zu "Wonder Boys" von der Hauptfigur Grady Tripp umfasst diesen monumentalen Umfang. Grady ist Schriftsteller und Lehrer und unterrichtet einen Fortgeschritten Kurs in kreativem Schreiben. Am lokalen WordFest trifft sein Lektor Terry Crabtree ein und möchte ein paar Seiten aus der Textvorlage zu seinem neuen Buch lesen. Das Wochenende wird aber ganz anders als ursprünglich geplant. Es entwickelt sich eine Art chaotischer Road Trip in dem die Protagonisten von der einen skurrilen Szene in die nächste geraten. Das der beinahe dauerbekiffte Grady nach zwei gescheiterten Ehen ein Verhältnis mit der Frau des Rektors und somit Gradys Chef hat bringt die zu erwartenden Schwierigkeiten mit sich. Das der Lektor Terry Crabtree, der auf gleichgeschlechtliche Beziehungen steht, mit dem talentierten aber etwas verschrobenen Studenten James Leer anbandeln möchte ist wiederum ein anderes eigentümliches Thema. Ein paar kuriose Szenen, besonders im ersten Teil, sorgen über die 380 Seiten hinweg für ein Schmunzeln bei der Leserschaft.
Michael Chabon besitzt ein bewundernswertes Talent für erzählerische Abschweifungen. Wo andere Autoren noch mehr Action in die Geschichte gepackt hätten und auf Teufel komm raus auf billigen Witz gesetzt hätten bremst er die Handlung mit seiner eloquenten Erzählweise immer wieder aus. Irgendwie seltsam, irgendwie aber auch ein Merkmal für sein Gespür für Qualität und um das Ganze niveaumässig nicht ins lächerliche abdriften zu lassen. Ganz ehrlich, gefühlt übertreibt er in der zweiten Hälfte des Romans aber etwas mit Tempo rausnehmen und verliert dadurch die dramaturgische Balance. Diese Wahrnehmung könnte aber auch daran liegen, dass ich im Verlauf des letzten Buchdrittels das Interesse etwas verloren und meine innere (Be-)Wertung schon getroffen habe und den Roman nur noch auslesen wollte.
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Rezension aus Deutschland vom 16. Februar 2004
Wonderboys, Michael Chabons zweiter Roman nach seinem grandiosem Debüt "Die Geheimnisse von Pittsburgh", ist ein Universum voller skurriler Typen und ebensolcher Situationen. Akteure sind dabei überwiegend Schriftsteller: solche die es bereits sind, und jene die verzweifelt danach streben, zu jener Gattung zu gehören. Da wäre z.B. Grady Tripp, Professor für kreatives Schreiben an der Universität Pittsburgh, der nach einem erfolgreichen und hochgelobtem Debüt seit Jahren an einem Folgeroman arbeitet. Das scheint ihm so viel Spaß zu machen, das er mittlerweile auf Seite 2600 angelangt ist. In Wirklichkeit spiegelt der Roman mit dem gleichnahmigen Titel Wonderboys jedoch nur sein chaotisches Leben zwischen drogengeschwängerten Schreibphasen und Momenten mentaler Brillanz wieder.
Dann ist da James Leer, ein Student von Tripp. Hochbegabt, aber manchmal etwas neben der Spur. Er ist ein manischer Filmfreak und kennt jeden noch so kleinen Filmstar, der sich durch Suizid ins Jenseits befördert hat. Nicht minder exaltiert ist Graddys Lektor der anläßlich des jährlich stattfindenden Wordfestes nach Pittsburgh kommt und sich prompt in James Leer verliebt. Als wäre das nicht schon genug Stoff für einen Roman gibt es da noch Walter Gaskel, Graddys Chef an der Uni und Sara, seine Frau, mit der Grady ein Verhältnis hat. Und es wird noch besser, denn weitere Highlights der Handlung ruhen auf einem blinden Hund, einem Python als Haustier, einer überraschenden (und späten) Schwangerschaft, den Geschichten eines längst vergessenen Schriftstellers sowie einer schwarzen Satinjacke die von Marylin Monroe getragen wurde.
Bei weitem ist das nicht alles und manchmal verlieren sich die Handlungsstränge etwas im nirgendwo zwischen Redundanz und Überfluß. Eigentlich mag man es kaum glauben, das sich die gesamten Vorgänge an einem Wochenende abspielen, zumal ganze Passagen nur von Joints und Autofahrten zu handeln scheinen. Trotzdem, oder gerade auch deshalb ist der Roman voller Humor und kluger Gedanken. Die Charaktere sind so echt und lebendig beschrieben, das man überhaupt keinen Gedanken daran verschwendet, sie könnten nur der überaus lebhaften Fantasie eines Schriftstellers entsprungen sein. Wonderboys ist eine wunderbare Satire über das Schreiben und den Literaturbetrieb. Allerdings ein wenig komplexer und manchmal unnötig komplizierter als sein Vorgänger, womit der Roman im direkten Vergleich leider auch etwas an Leichtigkeit und Esprit eingebüßt hat.
Als Einstieg in die Welt des Michael Chabon sind die Geheimnisse von Pittsburgh vielleicht besser geeignet. Wonderboys, das ist Chabon für Fans und Pittsburgh für Fortgeschrittende. Ein wildes, grandioses und turbulentes Wochenende mit Durchhängern. Fast wie im richtigen Leben.
Dann ist da James Leer, ein Student von Tripp. Hochbegabt, aber manchmal etwas neben der Spur. Er ist ein manischer Filmfreak und kennt jeden noch so kleinen Filmstar, der sich durch Suizid ins Jenseits befördert hat. Nicht minder exaltiert ist Graddys Lektor der anläßlich des jährlich stattfindenden Wordfestes nach Pittsburgh kommt und sich prompt in James Leer verliebt. Als wäre das nicht schon genug Stoff für einen Roman gibt es da noch Walter Gaskel, Graddys Chef an der Uni und Sara, seine Frau, mit der Grady ein Verhältnis hat. Und es wird noch besser, denn weitere Highlights der Handlung ruhen auf einem blinden Hund, einem Python als Haustier, einer überraschenden (und späten) Schwangerschaft, den Geschichten eines längst vergessenen Schriftstellers sowie einer schwarzen Satinjacke die von Marylin Monroe getragen wurde.
Bei weitem ist das nicht alles und manchmal verlieren sich die Handlungsstränge etwas im nirgendwo zwischen Redundanz und Überfluß. Eigentlich mag man es kaum glauben, das sich die gesamten Vorgänge an einem Wochenende abspielen, zumal ganze Passagen nur von Joints und Autofahrten zu handeln scheinen. Trotzdem, oder gerade auch deshalb ist der Roman voller Humor und kluger Gedanken. Die Charaktere sind so echt und lebendig beschrieben, das man überhaupt keinen Gedanken daran verschwendet, sie könnten nur der überaus lebhaften Fantasie eines Schriftstellers entsprungen sein. Wonderboys ist eine wunderbare Satire über das Schreiben und den Literaturbetrieb. Allerdings ein wenig komplexer und manchmal unnötig komplizierter als sein Vorgänger, womit der Roman im direkten Vergleich leider auch etwas an Leichtigkeit und Esprit eingebüßt hat.
Als Einstieg in die Welt des Michael Chabon sind die Geheimnisse von Pittsburgh vielleicht besser geeignet. Wonderboys, das ist Chabon für Fans und Pittsburgh für Fortgeschrittende. Ein wildes, grandioses und turbulentes Wochenende mit Durchhängern. Fast wie im richtigen Leben.
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