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Wo warst Du?: Ein Septembertag in New York von [Reich, Anja, Osang, Alexander]
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Wo warst Du?: Ein Septembertag in New York Kindle Edition

3.5 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine psychologisch aufschlussreiche und ungemein fesselnde Lektüre.«, Ostthüringer Zeitung

»Außerordentlich intensiv, geradezu atemberaubend. (...) Gratulation an Piper für ein Buch, das sich kaum wieder aus der Hand legen lässt.«, Nordkurier, 16.07.2011

»Dem schreibenden Paar, das seit 2006 wieder in Berlin lebt, ist nicht nur eine spannende Reportage, ganz ohne tränenseligen Pathos über diesen Katastrophentag gelungen, sondern in gleicher Weise eine über Kompromisse in einer Ehe mit kleinen Kinder und eine Beziehung, in der beide dieselbe Leidenschaft teilen: das Schreiben.«, Die Presse, 13.08.2011

»Sie lassen den Leser ganz dicht ran, offenbaren Zweifel und Unsicherheiten auch jenseits der brennenden Türme. Diese absolute Offenheit ist faszinierend und macht den ungemein dichten und mitreißenden Bericht auch über den 11. September hinaus zu einer sehr persönlichen Reflexion über den Zweispalt von Familie und Karriere und der ewigen Suche des Reporters nach einer Geschichte, die es sich zu erzählen lohnt.«, Bücher, 15.08.2011

»Merkwürdigerweise ist ein dezidiert unpolitisches Buch das aufwühlendste Dokument über die unabgeschlossene Geschichte von 9/11.«, Die Zeit, 08.09.2011

»Mitreißend und mit dem Mut, Privates preiszugeben, erzählen beide von ihrem 11. September.«, Schweriner Volkszeitung, 10.09.2011

»Nicht nur eine packende 9/11 – Reportage, sondern auch eine Geschichte über Ängste, Zweifel, Schwächen, die in Extremsituationen an die Oberfläche drängen. Spannend, bewegend, echt.«, WDR1 Live, 01.08.2011

»›Wo warst du?‹ lebt von einem Metier, dass Reich und Osang beherrschen wie nur wenige andere: der Reportage – auf Champions-League-Niveau. «, Handelsblatt, 26.08.2011

»Geradezu Pflichtlektüre in diesem bedeutenden Erinnerungsmonat!«, Madame

Kurzbeschreibung

So ist über den 11. September noch nie berichtet worden: persönlich, berührend und manchmal sogar komisch. Alexander Osang, damals Spiegel-Korrespondent, erzählt von seiner Odyssee durch das geschockte New York, immer auf der Suche nach »seiner« Geschichte. Seine Frau und Kollegin Anja Reich sieht die schwarzen Wolken aus Manhattan auf ihr Haus in Brooklyn zukommen. Sie durchlebt diesen Tag mit den gemeinsamen Kindern und Nachbarn in der Straße ganz anders, nicht weniger dramatisch – und ohne Nachricht von ihrem Mann. Jeder von beiden schreibt nun seine eigene Geschichte über den längsten Tag von New York City. So entstehen zwei Erzählungen, die zusammen einen ungemein dichten, mitreißenden und farbigen Bericht eines Paares ergeben – über die Katastrophe und darüber, was diese mit ihnen macht.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 4443 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 271 Seiten
  • Verlag: Piper ebooks; Auflage: 3 (4. August 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005CMVOFG
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #211.651 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch beschreibt so treffend das Leben einer Journalisten-Familie, wie ich es selbst erlebt habe. Journalisten sind Besessene, sind Menschen, bei denen man nie weiß, wofür sie im Moment leben: Das Erzählen, das Dabeisein, der "Kick" oder eben doch die familiäre Geborgenheit? Gute Reporter und Erzähler, die Reich und Osang zweifellos sind, haben durch ihre Arbeit in einem atemberaubeneden Tempo aufregende und skurrile, zum Teil erschreckende und verstörende Situationen erlebt. Sie haben darüber berichtet und schon am nächsten Tag kommt der nächste "weltverändernde", "bahnbrechende" Auftrag. Ein Leben, das so unschön mit "spannend" bezeichnet wird und das so schnell in eine Abgeklärtheit für die "Problemchen" der normalen Leute mündet. Dass man dafür eine ganz spezielle Persönlichkeit sein muss, finde ich in diesem Roman hervorragend von Alexander Osang beschrieben. Beim Lesen fragt man sich oft, ob der noch ganz normal tickt und wie ein Mann so leben kann. Osangs faszinierende Melancholie, die sich in all seinen Arbeiten findet, ist die Kehrseite seiner Besessenheit. Wer diesen Zusammenhang versteht, wird das Buch mögen. Ich finde es angenehm ansteckend melancholisch und gleichzeitig motivierend, etwas zu tun, wofür man brennt. Anja Reichs Texte erzählen exakt die gleiche Situation aus der Perspektive der Frau. Eine Idee, die mir schon immer gefallen hat. Und die Umsetzung ist gut gelungen. Nicht außerordentlich, aber es geht hier ja auch nicht um Sprachspiele.
Wer nachvollziehen will, wir gute Medienleute fühlen und denken, was deren unstetes Leben ausmacht und wie man so etwas aushält - oder eben nicht, für diesen Leser/diese Leserin ist das Buch eine Bereicherung. Ich konnte es nicht aus den Händen legen. Für mich hat es mit dem 11. September eher weniger zu tun - es ist mehr ein Psychogramm.
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Von Philli am 18. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Geschichte einer deutschen Journalisten-Familie, die zum Zeitpunkt des 11. September in New York wohnt.

Abwechselnd beschreiben beide Ehepartner den Tag, aus ihren jeweiligen Sichtweisen. Eine sehr interessante Form ein solches Ereignis zu beschreiben.

Es gibt natürlich ein Davor und ein Danach, aber im wesentlichen geht es nur um diesen einen Tag. Den Tag, der das Leben wohl der meisten Menschen dieser Erde in irgendeiner Art und Weise berührt und verändert hat. Es geht natürlich auch, aber eher weniger um Fakten des Anschlages. Vielmehr geht es um die Familie und ihr Umfeld, um den Einfluss dieses Tages auf ihr Leben.

Ein sehr berührendes Buch. Vielleicht auch, weil ich kurz zuvor in NY war und ein wenig die Orte und die Atmosphäre dort nachvollziehen konnte. Ganz sicher aber, weil man sich so sehr an den Tag erinnern kann, wie man ihn selbst erlebt hat. Und hier liest man die Geschichte einer Familie, die ganz nah dabei war.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe die Buchvorstellung in Berlin live erlebt und mußte diese unsägliche Lesung um ein Haar vor Verärgerung verlassen. Nur der vollgestopfte Raum verunmöglichte es mir.
Ein ärgerlich unpolitisches, dummes Buch, dazu langatmig und langweilig geschrieben. Jeder Absatz ist eine Qual. Die Szenen einer Ehe sind nicht amüsant oder treffend, sondern spiegeln uralte Geschlechterklischees wieder, die ich leider zu Unrecht in der Mottenkoste wähnte: Er, der Reporter, der für die Karriere alles riskiert, darf sich ganz darauf verlassen, von ihr, der treusorgenden Hausfrau und Mutter (und wenn sie auch arbietet) den Rücken freigehalten zu bekommen. Lesung und Buch strotzten vor Dialogen einer Paar-Interaktion, die ich nie habe erleben wollen: so viel zu dem, was Pressestimmen "persönlich" nannten. Sie jammert und wirft vor, er lebt hemmungslos seinen Ego-Trip und weiß, daß er damit durchkommt.
Das größte Ärgernis für mich ist aber die Banalität des Geschriebenen, in dem tausendfacher Tod von 9/11 neben banalsten Privatquatsch gereiht wird. Osang hat nicht begriffen, was 9/11 für die Welt bedeutet hat. Entlarvendster und schockierender Satz: Osang schreibt, er habe sich nie für US-Politik interessiert - und feiert sich selbst anschließend in ekelhaft narzistischem Selbstlob, wie er, der kleine Junge aus dem Osten, es geschafft habe, im großen Amerika zu landen. An dieser Stelle verließen mehrere Leute empört die Lesung. Eigentlich hätte ihn das den Job kosten müssen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ein super Buch über New York. Die Geschichte ist so authentisch und super genial geschrieben durch die 2 Ansichten die Schreiber, die die ganze Geschichte auch erlebt haben. Ich werde es in naher Zukunft wieder lesen. Es gibt Bücher, da fällt es einem schwer Sie wegzulegen. So eines ist "Wo warst Du?"
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Journalistenpaar Anja Reich und Alexander Osang ziehen 1999 mit ihren beiden Kindern nach New York. Besonders für Osang geht mit dem Umzug ein großer Wunsch in Erfüllung: Er als Korrespondent für den SPIEGEL in New York! Die Stadt bedeutet unbegrenzte Möglichkeiten, die Projektion seiner Hoffnungen und Träume. Doch dann lenken Selbstmordattentäter 2001 Passagiermaschinen in die Twin Towers.

Überrascht, aber wenig beunruhigt beobachtet das Ehepaar von ihrem Wohnsitz aus die Rauchschwaden des „Unfalls“. Bis dahin weiß noch niemand, welche Katastrophe hereinbrechen wird. Einzig getrieben von der ewigen Suche nach Geschichten, und sei sie noch so klein, bricht Osang halbherzig in die City auf. Was er noch nicht weiß: Im Staub der zusammenbrechenden Türme wird der Journalist an seine Grenzen stoßen. Reich bleibt an diesem Tag bei den Kindern, verfolgt mit wachsender Sorge um ihren Mann die Nachrichten und muss mit ihrer Angst alleine fertig werden.

Abwechselnd schildern die beiden ihren sehr persönlichen 11. September. Das Buch ist keine Nabelschau, sondern vielmehr die Entwicklung eines menschlichen Dramas fernab von nüchternen Statistiken. Die Lektüre ist hervorragend geschrieben, auch und gerade weil sich Reich und Osang nicht vor selbstkritischen Tönen scheuen. Ganz nah rückt der Tag durch die Schilderungen der beiden Journalisten, so dass man sich unweigerlich am Ende des Buches fragt: Wie hätte ich im Zentrum des Schreckens gehandelt?
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