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Kommentar: Rowohlt Verlag 2004, 336 S. Gebundene Ausgabe m. Orig.-SU. Einmal gelesen
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Wladimir Putin: Wohin steuert er Russland? Gebundene Ausgabe – 16. Januar 2004

4,4 4,4 von 5 Sternen 9 Sternebewertungen

Wer ist Wladimir Putin? Der russische Präsident regiert sein Land in Zarenmanier, lässt in Tschetschenien einen grausamen Krieg führen und unterdrückt jeden Widerspruch. Und doch ist seine Popularität in Russland ungebrochen. Auch im Westen wird er als verlässlicher Partner und Garant der Stabilität geschätzt. Der Russlandkenner Boris Reitschuster hat den Aufsteig und die Präsidentschaft Putins seit Jahren aus unmittelbarer Nähe erlebt und zeichnet ein beeindruckendes Porträt dieses Mannes, der Russland aus dem Chaos führen will und damit die Zukunft Europas entscheidend beeinflussen wird.
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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
9 weltweite Bewertungen

Spitzenrezensionen aus Deutschland

Bewertet in Deutschland am 1. August 2014
Ein lesenswertes und informatives Buch, das Boris Reitschuster als weitsichtigen Autor zeigt. Die negativen Rezensionen dieses Buches an dieser Stelle kann man getrost vergessen. Sie sind durch die Wirklichkeit widerlegt worden. Wer sich mit den ersten Jahren von Putins Regentschaft genauer befassen will, der kommt nicht um dieses Buch herum.

Boris Reitschuster ist kein Schwarzmaler sondern ein Realist. Am Ende des Buches gibt er Anfang 2004 einen Ausblick, aus dem ich einige Passagen zitiere:

„Die Befürchtungen vor einer Rückkehr zum autoritären Staat unter Putin haben sich weitgehend bestätigt. Die Entwicklung ist beunruhigend: Die Macht des Kreml wird weder durch ein unabhängiges Parlament noch durch Gerichte begrenzt, die wichtigen Medien sind gleichgeschaltet und die Geheimdienste keiner Kontrolle unterworfen.“

Politiker wie Gerhard Schröder waren damals voll des Lobes für Putin und ignorierten dessen zahlreiche Schattenseiten. Boris Reitschuster schreibt:

„Wenn der Westen auf die Schein-Demokratie mit Lob statt Kritik reagiert und nur die ohne Zweifel vorhandenen positiven Aspekte betont, erweist er Putin und Russland einen schlechten Dienst“. Dann zitiert Reitschuster den Reformer Jawlinski mit den Worten: „Die westlichen Politiker kommen nach Russland, klopfen unseren auf die Schulter und sagen, oh, wie schön, wie viel ihr erreicht habt. Weiter so! Unsere Politiker leben in der Lüge, haben die Mentalität von pubertierenden Jungen – sie überschätzen sich, sind bei Kritik sofort beleidigt und lassen sich nichts beibringen.“

Boris Reitschuster sagte schon damals voraus, dass die russischen Wähler bei der Präsidentenwahl 2008 keine wirkliche Wahl haben werden und wahrscheinlich einen Kronprinzen zum Abnicken vorgesetzt bekommen. Dass dieser Kronprinz Medjedew heißen würde, konnte Boris Reitschuster damals noch nicht ahnen.

Der Nachfolger von Medjedew hieß dann wieder Wladimir Putin und wer noch mehr zu diesem Thriller erfahren will, der lese „Putins Demokratur“ von Boris Reitschuster.

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5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 5. März 2004
Boris Reitschusters Putin-Biographie ist nicht nur die aktuellste, sondern meines Erachtens auch die bislang beste aller erschienenen Putin-Biographien. Der Autor zeigt eindeutig auf, dass sich Russland unter Putin auf dem Weg rückwärts in den autoritären "starken" Staat befindet und Putin eindeutig - wie übrigens auch Jurij Andropow - nicht zu den Reformatoren, sondern zu den Gegenreformatoren zu rechnen ist - wie Stalin oder Alexander III. Scharf kritisiert Reitschuster die Ausblendung der Realität in Rußland durch führende westliche Politiker, die die Realität - etwa des grausamen Tschetschenien-Feldzuges, nicht beim Namen nennen. Deutlich wird auch, dass Putin gegen die Oligarchen eingestellt ist. Putin hat auch alle Jelzin-Anhänger inzwischen ausgebootet. Nicht nur Jukos-Chef Chodorkowski befindet sich in Haft, alle wichtigen Oligarchen sind inzwischen entweder aus dem Land geflohen oder üben keinen politischen Einfluss mehr aus.
Wenn man sich den Alltag im Rußland Putins vergegenwärtigt (so schildert der Autor ausführlich im ersten Kapitel die verschärften Einreise- und Visabestimmungen, so fühlt man sich an das Rußland des Marquis de Custine von 1839 erinnert. Doch der Westen drückt ein Auge zu, weil er in Putin den Garanten von Stabilität sieht.
Zeichnet sich die im vergangenen Jahr erschienene Biographie von Timoschenko durch Schönfärberei aus, so bietet Reitschuster ein realistisches Bild der russischen Zustände unter Putin. Der Autor, Jahrgang 1971, kennt das Land seit anderthalb Jahrzehnten und lebt mit einer russischen Frau in Moskau seit 1990. Dies gibt dem packend und fesselnd geschriebenen Buch eine ungewöhnliche Authentizität. Mit enormer Einfühlungskraft beschreibt er das russische Dilemma: einerseits führt die scheinbare "Stärke des Staates" zu einem Ausbau von Bürokratie und Machtinstrumenten, anderererseits zu einer völlig korrupten Staatsmaschinerie, wie dies ja auch Kerstin Holm in ihrem hervorragenden Buch: "Das korrupte Imperium" gezeigt hat. Putin mag liberaler sein als andere Geheimdienstler, auf die er sich stützt: langfristig führt er - so zeigt Reitschuster korrekt auf - in die autoritäre Diktatur zurück. Aufgrund der Machtkonzentration, die in Rußland alleine beim Präsidenten liegt, kann auch nur dieser "Reformen von oben" durchführen - und genau dazu ist Putin nicht willens. Nach der Jukos-Affäre spräche wenig dafür, dass Putin noch als Modernisierer in die Geschichte eingeht - da hat Reitschuster sehr sehr recht. Die von anderen Biographen - etwa Alexander Rahr - herausgestellte Prägung durch den früheren Petersburger Oberbürgermeister Sobtschak, einem Demokraten, reichte nicht aus, Putins zweite Prägung durch den Geheimdienst, zu verdrängen. Eine Rolle für das autoritäre Weltbild des seit 2000 amtierenden Präsidenten ist sicherlich auch, dass Putin während der Periode Gorbatschows, die Rußland Glasnost und Perestroika brachte, in der DDR verbrachte - die diesen "Neuerungen" ablehnend gegenüberstand. Das Ende der Sowjetunion, so hat er schon zwei Tage vor Amtsantritt am 31. Dezember 1999 in einem Aufsatz betont, kann er nicht als Befreiung vom totalitären System erlebt haben. Als er nach Rußland zurückkehrte, war die "demokratische Aufbruchsstimmung" unter Gorbatschow bereits einer Enttäuschung über die neue Freiheit, der neuen "Zeit der Wirren" gewichen.
Genau darin liegt die Stärke des Buches: Putin, immer noch ein Rätsel für viele Politiker im Westen, wird "verstehbar". Auch seine heftigen Reaktionen beim Thema Tschetschenien, wo er nach wie vor einen brutalen Krieg führen läßt (vgl. : "Der Krieg im Schatten" / hrsg. von Florin Hassel, Suhrkamp-Verl., 2003) zeigt deutlich, dass Putin nichts von den Werten einer demokratischen Zivilgesellschaft verinnerlicht hat. Er sieht den Kampf gegen Tschetschenien als Kampf gegen die Terroristen. Doch müssen dafür ganze Dörfer ausgerottet werden? Es ist eine traurige Bilanz, die Reitschuster vom neuen "Putinesien" zieht - aber meines Erachtens eine realistische. Sie erinnert in der Tat sehr an die kritischen Betrachtungen des Marquis de Custine aus dem Jahre 1839. Wie wenig sich doch geändert hat in Rußland! Diesen Tatbestand zeigt eindrucksvoll das vorliegende Buch, welches auch eine Bilanz von 4 Jahren Putin enthält. Es ist daher aktueller als die - an sich ebenfalls sehr guten - Putin-Biogrpahien von Alexander Rahr oder Wolfgang Seiffert, die im Jahre 2000 zum Amtsantritt Putins erschienen sind.
Leider fehlt eine Analyse der Putinschen Außenpolitik, die sich ja nach dem 11. September 2001 geändert und dem Westen angenähert hatte. Der eindeutige Schwerpunkt liegt auf der Innen- und Gesellschaftspolitik des Landes, um die These von Putins Rückkehr zum autoritären Staat zu illustrieren. Dennoch hätte ein Kapitel über die Putinsche Außenpolitik unbedingt in diese Biographie mit hineingehört. Dies empfinde ich als Manquo und vergebe daher nicht die volle Punktzahl. Dennoch insgesamt ein interessantes,sehr gut lesbares und spannendesBuch, welches ein desillusionierendes Bild des heutigen Rußland zeichnet.
29 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 5. April 2015
Boris Reitschusters Putin-Biographie ist meines Erachtens eine der besten der erschienenen Biographien. Auch wenn das Buch bereits vor über 10 Jahren geschrieben wurde. Boris Reitschuster zeigt auf, dass sich Russland unter Putin auf dem Weg rückwärts in den autoritären "starken" Staat befindet und nicht zu den Reformatoren, sondern zu den Gegenreformatoren zu rechnen ist - wie Stalin oder Alexander III. Scharf kritisiert der Autor die Ausblendung der Realität in Rußland durch führende westliche Politiker, die die Realität - etwa des grausamen Tschetschenien-Feldzuges, nicht beim Namen nennen. Deutlich wird auch, dass Putin gegen die Oligarchen eingestellt ist. Putin hat auch alle Jelzin-Anhänger inzwischen ausgebootet. Alle wichtigen Oligarchen sind inzwischen entweder aus dem Land geflohen oder üben keinen politischen Einfluss mehr aus.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 12. September 2005
Hinter der vermeintlich freudlicher Ironie und Humor steckt eine Schwarzmalerei der russischen Politik und des Alltags. Im Buch wird es ganz eindeutig versucht die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen und ehe seltene Ausnahmen im Russland zur Regeln zu deklarieren. Die freie Auslegung der gesellschaftlichen und politischen Erreignissen ist sehr fraglich und wenig kompetent.
26 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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