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Wittgensteins Neffe: Eine Freundschaft (suhrkamp taschenbuch) von [Bernhard, Thomas]
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Wittgensteins Neffe: Eine Freundschaft (suhrkamp taschenbuch) Kindle Edition

4.5 von 5 Sternen 25 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Nie hat Thomas Bernhard menschenfreundlicher, nie zärtlicher geschrieben." (Marcel Reich-Ranicki)

"Berührend wie brillant, mitreißend wie meisterlich." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Kurzbeschreibung

Mit seiner 1982 vorgelegten Arbeit über die Geschichte einer Freundschaft führt Bernhard seine Autobiographie, die Beschreibung seiner Kindheit und Jugend in fünf Bänden, weiter in die Jahre 1967 bis 1979. Bei einem Sanatoriumsaufenthalt vertiefte sich seine Freundschaft mit Paul Wittgenstein, die in leidenschaftlichen Diskussionen über Musik begonnen hatte. Paul Wittgenstein, der Neffe Ludwig Wittgensteins, maturierte am Theresianeum in Wien und studierte danach Mathematik. Seit seinem 35. Lebensjahr brach seine Nervenkrankheit immer wieder durch. Anfänglich finanziell sehr gut gesichert durch die Reichtümer einer der reichsten Familien Österreichs, verschenkte er sein Vermögen unbekümmert an Freunde und Arme, bis er selber in Armut dahinvegetierte. In seinen letzten Lebensjahren vereinsamte er mehr und mehr, nur noch mit seinem Freund Thomas Bernhard verbunden. Bernhards Notizen sind zum Bericht der Sterbegeschichte des Paul Wittgenstein geworden. Zwölf Jahre hindurch hatte er das Sterben seines Freundes beobachtet. Und durch diese Beobachtung hat sich auch die Selbstbeobachtung Thomas Bernhards verschärft – so daß durch den Porträtierten auch das Bild des Porträtisten starke Konturen gewinnt.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 988 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 103 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (22. Oktober 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B009NVDVSA
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 25 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #92.672 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Thomas Bernhard schildert in "Wittgensteins Neffe" in der für ihn typischen Form des inneren Monologs die Zeit seiner zwölf Jahre währenden Freundschaft zu dem deutlich älteren Paul Wittgenstein, einem Neffen des Philosophen Ludwig Wittgenstein.
Die Erzählung beginnt in einem Wiener Sanatorium. Bernhard hält sich dort in der Abteilung für Lungenkranke auf, Wittgenstein in der psychiatrischen Anstalt. Und sie begleitet uns durch die Jahre der Freundschaft bis zum Tode Wittgensteins.

Wer sich durch die ersten rund 30 Seiten (den Klinikaufenthalt) gekämpft und an Bernhards Wiederholungstechnik und Rotation der Sätze gewöhnt hat, wird anschließend mit einer virtuosen Musikalität der Sprache reich belohnt. Und mit großer Emotionalität, Lebenseinsicht und natürlich der üblichen Bernhardschen Skandale.
Bedrückend und traurig stimmt, wie er schmerzlich den Verfall der einstigen Genialität und des Intellekts seines Freundes Paul Wittgenstein beschreibt und bedauert. Allein die glänzend geschriebene Passage, in der Bernhard schildert, wie Kranke aus der Gesellschaft der Gesunden ausgegrenzt werden, berührt zutiefst.
Grandios ebenfalls die ironisch-unterhaltsam geschilderten Einzelszenen. Die Schilderung der gemeinsamen Unternehmungen, die Besuche im Hotel Sacher, um stundenlang zusammen Zeitung zu lesen oder Menschen zu beobachten, die Spaziergänge, … Bernhard schafft hier eine Nähe und Intimität, die es dem Leser leicht macht immer „mit dabei“ zu sein. Seitenhiebe auf Österreich und den Kulturbetrieb fehlen natürlich auch nicht. Da liest man u.a. vom Skandal bei der Entgegennahme des Grillparzer-Preises, (siehe hierzu auch T.B.
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Format: Taschenbuch
ein bernhard der auch sehr gut für interessierte (einsteiger) geeignet ist und der den ein oder anderen in den sog nach mehr hineinziehen wird. nicht zu umfangreich, nicht zu unverständlich tiefgründig. in dieser, anfang der 80er jahre erschienenen erzählung, wird man mit sämtlichen eigenheiten von thomas bernhard konfrontiert. da ist zum ersten, die weltanklage schlechthin. da ist zum zweiten die masslose übertreibung dieser anklage. und zum dritten, und dahin führt das ganze, ist der meist übersehene oder (meiner meinung nach) missverstandene HUMOR. das foto auf dem einband zeigt bernhard schmunzelnd, und genauso muss man sich bernhard beim verfassen des textes vorstellen. er selbst sagte in einem interview, wenn er über etwas lachen wolle, so lese er entweder eines seiner eigenen bücher oder etwas der verbitterten pessimistischen philosophen (schopenhauer, kant,..) die tragische komik. das komische an der tragödie.... der schreibstil ist hier leicht verdaulich für jedermann, ohne der langatmigkeit wie bei zB "frost", büßt aber dennoch nichts an der rhytmik und eingänglichkeit, die so typisch für bernhard sind, ein. die geschichte ist teils real und teils fiktiv, bernhard war in behandlung aufgrund einer lungenerkrankung und wittgenstein war in psychiatrischer behandlung, die beiden kannten sich (es gibt fotomaterial), und beide waren auf der baumgartnerhöhe in wien16 in behandlung.
ich habe dieses buch jedesmal in einem einzigen zug ausgelesen, um nicht zu sagen, in einem einzigen ATEMzug ausgelesen, vor begeisterung und hingabe.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mit diesem 1982 erschienenen Werk legt Bernhard zweifellos eines seiner schönsten, ausgeglichensten Werke vor. Bernhard führt hier sein autobiographisches Werk fort und beschreibt die tiefe Freundschaft zu Paul Wittgenstein, dem Neffen des berühmten Philosophen. Eine Freundschaft, so der Erzähler, die sich nicht einfach so entwickelt hat, sondern um die beide immer wieder kämpfen mussten. Eine lange, tiefe Freundschaft zwischen zwei krassen, dafür umso genialeren Außenseiter, die beide in ihrer ganz eigenen Welt, oder, wie Bernhard sagen würde, Geisteswelt existierten. Zwei Genies, die sich in ihrer unendlichen Liebe zur Kultur, besonders der Musik, so viel bereichern konnten. Das alles ist, naturgemäß, begleitet von Krankheit, Zerfall und Tod. Die Sprache schwebt zwischen dem atemlosen, galoppierenden, ausweglosen Duktus Bernhards, wie man ihn aus dem Kalkwerk oder Amras kennt und einer herrlichen Leichtfüßigkeit. Auch die Themen sind auf das Ausgewogenste und Harmonischte variiert: Nicht mehr findet sich nur die Ausweglosigkeit, die Kälte, die Krankheit, schließlich der Zerfall und Tod, sondern es gelingt Bernhard hier eben auch menschlich, liebenswürdig zu schreiben, ohne ins Lächerliche, Tränenschwappende zu geraten. Diese menschliche Note macht das Werk sowohl für Einsteiger als auch Bernhard-Fanatiker zum vielleicht besten seines Spätwerks.
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Von Ein Kunde am 20. Januar 2001
Format: Taschenbuch
Diese selten erwähnte, kurze Schilderung der Freundschaft zwischen Bernhard und Wittgenstein bietet einen geradezu idealen Einstieg in die Welt Bernhards. Geschildert wird die (manische) Erkrankung Wittgensteins, seine Vereinsamung, welche die Vereinsamung des Erzählers spiegelt, bis Bernhard selbst dem vom Tode Gezeichneten aus dem Wege geht, weil dieser ihn mit dem eigenen Tode konfrontiert. In komprimierter Form ist in diesem Buch alles drin, was besonders den späten Bernhard ausmacht: die Krankheit, die Schimpftiraden, die Übertreibungen, die Polarisierungen. Doch dann ist auch überdeutlich der menschliche Bernhard spürbar, jener Bernhard, der sich einer Sentimentalität hingeben kann, ohne kitschig zu werden.
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