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Wir waren die neue Zeit Gebundene Ausgabe – 21. September 2016

3,8 3,8 von 5 Sternen 24 Sternebewertungen

Ein so bissiger wie nostalgischer Roman über ein besetztes Haus in Berlin.
Wir schreiben das Jahr 1990: Die Mauer ist gefallen, ein von Braunkohlenebeln umwabertes, verwunschenes Land tut sich auf. Doch märchenhaft bleibt es nicht lange. Das merkt auch die bunte Truppe, die das große Gründerzeithaus in der Nähe des Rosenthaler Platzes besetzt hat. So zäh die Eroberung gegen Nazis, Bullen und konkurrierende Besetzer verteidigt wird – untereinander sind die Neusiedler sich alles andere als grün.
Mittendrin Erzähler Sebastian Brandt, der in Berlin eine Alternative zur miefigen westdeutschen Provinz sucht. Im Haus glaubt er sie gefunden zu haben. Aber so richtig warm wird er nicht mit der gelebten Utopie. Brandts kühlem Blick bleibt nicht verborgen, dass hinter den vielen Diskussionen um den politisch richtigen Weg zu oft und zu deutlich das Eigeninteresse hervorscheint. Es geht um Sex: Wann ist es befreite Liebe, wann Ausbeutung? Es geht um Macht: Wer beherrscht wen mit welchen Mitteln? Es geht um Raum: Wer kriegt das größte Zimmer? Und allmählich, zwischen Endlosplenum und Straßenschlachten, schiebt sich eine ganz hässliche Frage in den Vordergrund: Wer im Haus schnüffelt für den Verfassungsschutz?
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Mit viel Witz geschrieben ... sehr lebensnah und realistisch. ― Deutsche Welle

Nach Sven Regeners ‹Herr Lehmann› und Richard David Prechts ‹Die Kosmonauten› ist Andreas Baums ‹Wir waren die neue Zeit› der nächste etwas größere deutsche Wenderoman, der endlich wieder einmal nicht davon erzählt, dass 1989/90 eine innere Angelegenheit des Ostens war. ―
Die Welt

Muss man noch einen Roman lesen, in dem Berlin als Ort der strahlendsten Sehnsuchtsprojektionen funktioniert? Ja, sollte man. Man sollte diesen Roman unbedingt lesen. ―
taz

Baums gelungener Roman lässt den 'Spirit' der kurzen Nachwendezeit, in der alles ging, noch einmal aufleben. ―
Bücher-Magazin

Andreas Baum ist es gelungen, einen Roman über die deutsche Wendezeit zu schreiben, der die Stimmung des Moments genau einfängt. Er hat dafür eine Sprache gefunden, die so klingt, als wäre der Leser mittendrin im besetzten Haus. ―
WDR 5

Eine unterhaltsame, auch verstörende und historisch interessante Lektüre. ―
tip Berlin

Atmosphärisch stark und detailreich. ―
General-Anzeiger

Genau darum geht es auf den unterhaltsamen 280 Seiten von Andreas Baums wunderbarem Debütroman ‹Wir waren die neue Zeit›. Er lotet aus, was überhaupt ein Besetzer ist und wie sich ein ordentlicher Linker verhält: Wo sind die Grenzen der freien Liebe, der offenen Türen und des improvisierten Glücks? In sieben Kapiteln und damit sieben abgeschlossenen Geschichten stellt Baum anhand immer wiederkehrender Personen genau diese Fragen, und manche von ihnen beantwortet er. ―
Berliner Morgenpost

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Baum, Jahrgang 1967, ist in Nairobi und Nordhessen aufgewachsen. Er hat in Berlin und Mexiko Publizistik und Lateinamerikanistik studiert und als Journalist für taz, Freitag, Zitty, Lettre International, Deutschlandfunk, Neue Zürcher Zeitung und Frankfurter Rundschau geschrieben. Seit 2013 ist er Kulturredakteur und Autor bei Deutschlandfunk Kultur.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Rowohlt Buchverlag; 1. Edition (21. September 2016)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 288 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 349805810X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3498058104
  • Abmessungen ‏ : ‎ 12.5 x 2.52 x 20.5 cm
  • Kundenrezensionen:
    3,8 3,8 von 5 Sternen 24 Sternebewertungen

Informationen zum Autor

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Andreas Baum
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Andreas Baum, Jahrgang 1967, ist in Nairobi und Nordhessen aufgewachsen. Er hat in Berlin und Mexiko Publizistik und Lateinamerikanistik studiert und als Journalist für taz, Freitag, Lettre International, Deutschlandfunk, Neue Zürcher Zeitung und Frankfurter Rundschau geschrieben. Seit 2013 ist er Kulturredakteur und Autor bei Deutschlandradio Kultur.

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
24 weltweite Bewertungen

Spitzenrezensionen aus Deutschland

Bewertet in Deutschland am 22. Oktober 2016
Tolles Buch, das in einer fast vergessenen Zeit spielt, dem Berlin der Wendezeit nämlich. Wer etwas über die subtilen Mechanismen der Gruppendynamik erfahren möchte und zudem einen Sinn für den feinsinnigen Humor des Ich-Erzählers Sebastian Brandt hat, ist mit diesem wunderschönen Stück Gegenwartsliteratur herrvorragend bedient. Eine klare Leseempfehlung!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 15. Juli 2017
Oft fehlt Beschreibungen der "linken" Szene kurz nach der Wende der Humor, hier nicht. Mit ausreichend Abstand zum Sujet beschreibt der Autor drei Episoden in der Hausbesetzerszene in Ostberlin. Plenensprache, Basisdemokratie, Subkulturensegregation (Homosexuelle, Künstler, Autonome, Punker, "Kinderfreunde"), alles kriegt liebevoll sein Fett weg. Dabei nimmt sich der Ich-Erzähler selbst weniger wichtig als seine oft aufgeblasenen Mitstreiter. Auch wer sich nicht speziell für die Hausbesetzer interessiert bekommt hier ein liebevolles Tableau interessanter Figuren vorgeführt im passenden, weil gut erinnerten (oder recherchierten) Ambiente. Tacheles, Eimer, Café Zapata, wer diese Orte erlebt hat, erinnert sich hier gern zurück.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 30. Januar 2017
Mauerfall ,Berlin ,Hausbesetzerszene ,... Zeugs genug für einen guten Nachwenderoman.Linksautonom zu sein kostet Nerven ,Plenums ,Veganer ,Antisexismus und die eigene Geilheit,Pazifismus und Faschos und Bullen aufs Maul.
Dieser Roman über die frühen Neunziger in Ostberlin macht Spaß,informiert und zeigt das das Leben als "Linker " ganz schön schwierig ist.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 25. Oktober 2016
"Wir waren die neue Zeit" ist ein etwas spröde-intellektueller Titel, aber er fängt wunderbar das Lebensgefühl ein, das Andreas Baum in seinem Erstling beschreibt: eine einmalige Aufbruchsstimmung voller (wenn auch mitunter ideologisch verquastem) Idealismus in einer Stadt, die 1990 zwischen zwei Welten lag: die DDR war nicht mehr, und die real existierende Marktwirtschaft ließ sich noch ein wenig Zeit mit ihrem Sturm auf die Gründerzeit-Ensembles. Besonders hat mir Baums Zeichnung der Personen gefallen: Der Autor macht sich nicht gemein, auch nicht mit dem Ich-Erzähler, sondern erzählt mit wohlwollender, augenzwinkernder Distanz von einem Leben voller schräger Ideen und menschlich-allzumenschlicher Abenteuer. Damit ist ihm zugleich ein Plädoyer gelungen, das in die Gegenwart reicht: Mehr Träumen wagen! Klare Empfehlung.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 1. November 2016
Woran retrospektive Literatur gemessen werden sollte, ist , ob sie es vermag das Lebensgefühl einer Zeit zu transportieren und ja, dieses Buch kann das! Man riecht geradezu die Braunkohlenasche beim Lesen..... Die wohlgewählte Sprache tut ein Übriges, man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 27. Oktober 2016
Ich war bei einer Autorenlesung in Berlin. Tolles Buch und ich kann es jedem, der sich für Berlin zu Beginn der 90er interessiert, empfehlen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 1. Dezember 2016
Es liest sich, als wenn ein langweiliger Spießer sich ausgedacht hat, wie es wohl wäre, wenn er ein verruchtes Leben führen würde. Die Dialoge sind gekünstelt, die Beschreibungen stilistisch auf dem Niveau eines Schulaufsatzes.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Bewertet in Deutschland am 14. Mai 2018
Kurzweiliges Portrait der Hausbesetzerszene der 90er, angelehnt an das Haus in der Brunnenstraße. Liest sich gut runter. Zwischen den Episoden gibt es allerdings einige Fehler in der "script continuity". Fährt Nele jetzt einen alten Golf oder einen alten Polo? Und seit wann heißt die Weitlingstraße Weydlingstraße (in der ersten Episode)? Da entsteht der Eindruck, dass die sieben Episoden etwas zu hastig zum Roman zusammengeschustert wurden. Die Figuren werden nur flüchtig skizziert, der Fokus liegt eher auf dem großen, bunten Gemälde. Die Dialoge wirken manchmal bemüht, wenn sie nicht gleich in die indirekte Rede "abgeschoben" werden. Große Literatur sieht anders aus.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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