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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
6
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 13. August 2017
Ein kleines interessanten Buch. Ihm werden anschaulich die Herausforderungen der Zukunft dargestellt und diskutiert. Für Stadtentwickler und Wirtschaftsförderer ist das Buch auch als Ideengeber zu verstehen...
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am 20. Januar 2016
Über kein anderes Buch zu diesem Thema wird derzeit so intensiv und anregend diskutiert wie über dieses. Es wirft in vielfacher Hinsicht einen vorausschauenden Blick auf die künftigen Entwicklungen des öffentliches Leben, geprägt durch die digitalen Medien, ohne wie die Stadtplaner es meistens tun, in wohlfeilen Pessimismus zu verfallen. Hanno Rauterberg beschönigt nicht die Probleme, er zeigt aber, wie sehr die Stadt als Lebenraum durch die neuen Techniken bereichern und neu entdecken lässt. Ein Buch, das Mut macht zur eigenen Kreativität! Und den Blick auch dank der vielen Beispiele auch auf die internationale Dimension des Themas lenkt. Für alle, denen ihre Stadt nicht egal ist!
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am 12. März 2015
Die Stadt ist ein ziemlich komplexes Phänomen. Sie besteht aus unterschiedlichen Quartieren, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen leben. Es gibt Wohnen, Gewerbe, Grün, Einkaufsstraßen und Shopping-Center, sogar Landwirtschaft. Es gibt jede Menge Dynamik und jede Menge Probleme, und eine Fülle von Handlungsoptionen, von denen die meisten heftig umstritten sind.
Für Rauterberg ist das alles ganz einfach. Erstens gibt es für ihn nur Berlin, New York und London, die als Städte zählen. Na ja, vielleicht noch die eine oder andere Metropole in den USA oder England. Und in diesen Städten gibt es nur Szeneviertel, für die sich Rauterberg interessiert, und die einzigen Bewohner, über die er schreibt, ist die antikapitalistische, kreative Bohème - also solche Leute wie ihn selber.
Die Probleme der Städte interessieren ihn überhaupt nicht - Segregation, Armutsinseln, demographischer Wandel, Deindustrialisierung, Verödung der Stadtteilzentren, Leerstände...
Was ihn interessiert, ist Guerllia-Gardening, Geo-Caching, Shared Space, Pop-Up-Dinners und ähnliche Spielereien, die weder von nennenswerten Anteilen der Stadtbevölkerung getragen werden noch irgendeinen signifikanten Einfluss auf die Entwicklung der Städte oder die Lösung ihrer Probleme haben.
Aber diese Phänemene begeistern ihn - so sehr, dass er die immer gleichen Initiativen in jedem Kapitel wiederholt. Urban Gardening kommt mindestens ein halbes Dutzend mal an verschiedenen Stellen des Buches vor. Überhaupt kennt man das ganze Buch, wenn man das Einleitungskapitel gelesen hat - der Rest ist Wiederholung. Und was wird wiederholt: Endlose Auflistungen von Initiativen, die irgendjemand in irgendeiner Stadt in den USA, in England, selten auch in Berlin, ganz selten in den Niederlanden und einmal auch in Wien gestartet hat. Man kann sich des Eindrucks nicht verwehren, als sei das Buch nichts anderes als das Ergebnis einer oberflächlichen Internetrecherche, denn die Initiativen, für die sich der Autor so sehr begeistert, werden nur sehr oberflächlich, aber ganz gewiss durch die rosarote Brille beschrieben. Man erfährt nichts über die Rahmenbedingungen dieser Projekte, über Teilnehmerzahlen, über benötigte Ressourcen, über Finanzen, über Besucherzahlen oder ähnliches, was eigentlich wichtig wäre, um die Qualität der Projekte zu beurteilen.
Stattdessen handelt es sich um recherchefreien Journalismus. Besonders erstaunlich ist, dass Rauterberg für die "Zeit" über Architektur und Städtebau schreibt, und das normalerweise gar nicht schlecht. Das ganze Buch enthält nur ein winziges Kapitelchen über Architektur, das starke Aussagen und steile Thesen enthält, aber nicht einen einzigen Beleg. Rauterbergs Vision einer Stadtarchitektur, die aus Müll Gebäude schafft, gründet sich auf ein einziges obskures Architekturbüro in - Sie haben es erraten: Holland.
Da ist der Smart Guide to Utopia ein viel besseres Buch mit ähnlicher Themenstellung.
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am 27. Januar 2015
Wie sich die kulturelle Identität entwickelt, lässt sich am besten an den Entwicklungen in den Städten ablesen. War es einige Dekaden angesagt in die Randgebiete oder gar ganz aufs Land zu ziehen, so liegt nun der Trend zurück in den Mittelpunkt der Urbanität. Wer mithalten will kann sich nicht aufs Land zurückziehen um auszuspannen - man muss bereit sein jeden Trend zu spüren und evtl. mitzumachen. Sonst ist man out?!

Die Stadt bietet den „Möglichkeitsraum, offen für widerstreitende Interessen“. „Wir sind die Stadt!, ist kein Schlachtruf und keine Werbeparole, der Titel benennt eine von vielen geteilte Empfindung“. Ist die Gesellschaft in einer Orientierungsphase? Wenn man die vielen Beispiele wie Chair Bombing, Planking, Adbusting, Containern, Parkour, Outdoor Clubbing und vieles andere mehr anschaut, dann ist die Stadt ein riesiges Versuchsfeld für Freiheitsempfinden und neue Lebensgestaltung. Bestehende Ordnungen werden überall in Frage gestellt. Dabei handelt es sich aber keineswegs um eine politisch revolutionäre Richtung. Vielmehr haben die Menschen erkannt, dass und wie sie ihren Lebensraum ohne Obrigkeitsreglementierung erforschen und erschaffen können. Grenzüberschreitungen ja, aber nicht um zu bekämpfen, sondern um eine vitale Beteiligung am Leben zu erlangen.

Massgeblich für diese Entwicklung stehen die neuen Techniken, welche das Bewusstsein dafür schaffen, wie sich das Leben im öffentlichen Raum wandelt. Jeder steht heute mit jedem in Verbindung von jedem Ort aus. Dafür bedarf es oft noch nicht einmal den Dialog. Man verabredet sich zu einem Flash Mob und trifft sich mit denen die daran teilnehmen. Alles darf - nichts muss. Eine Unverbindlichkeit die Basis für ein anderes soziales Miteinander bietet. Und dieses Miteinander ist nicht länger auf dafür etablierte Lokationen angewiesen, es findet im öffentlichen Raum statt. Die Menschen spüren und denken diesen Raum, und durch „ihre Wahrnehmung und ihr Verhalten bestimmen sie ihn“. Vielleicht ist dies ein Ventil um der Überreglementierung zu entweichen. Immerhin gibt es allein 20 Millionen Verkehrsschilder in der BRD, dazu kommen wer-weiß-wie-viele weitere Gebots- und Verbotsverweise. Die Entmündigung unter dem Deckmäntelchen der Sicherheit ist vielleicht der Grund zum Wunsch für einen selbst bestimmten Lebensraum.

Hanno Rauterberg ist promovierter Kunsthistoriker und schreibt als Redakteur im Feuilleton der Wochenzeitung „Die Zeit“ regelmäßig über Architektur, Kunst und Stadtentwicklung. Er hat in diesem Buch eine weitreichende Recherche zusammen geführt. Zitiert werden einige Projekte die im Internet nachgelesen werden können. Es gibt zahlreiche Beispiele und exemplarische Beschreibungen wie Bürger durch Eigeninitiative städtebauliche- und Stadtentwicklungsprobleme auf kreative Weise gelöst haben, oder zumindest Impulse setzen konnten, die sogar von der Verwaltung und den Regierungen aufgegriffen wurden.
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am 21. April 2015
Hanno Rauterberg liefert eine gute Einführung in urbane Raumkonzepte und die vielen Ebenen, in denen eine Stadt denkbar ist. Wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigt, wird sicherlich genügend Sammelbände, Blogeinträge und Artikel finden, die wegweisender sind und tiefer gehen. Wer deutschsprachig in die Urbanität des 21. Jahrhunderts einsteigen möchte und Gedankenpunkte zum Aknüpfen sucht, wird mit "Wir sind die Stadt!" ordentlich versorgt.
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am 1. April 2014
Eine absolut empfehlenswerte kleine Lektüre für Hobbyurbanisten. Nichts, was man kontrovers diskutieren müsste, aber eine gut lesbare Inspiration gleichermaßen für solche, die über die Stadt reden wie für solche, die sie anpacken wollen.
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