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Wir schaffen das - alleine!: Warum kleine Staaten einfach besser sind. Mit einem Vorwort von Roland Tichy Hardcover – 20 Mar. 2017

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»Nur die Vereinigten Staaten von Europa werden es den Europäern ermöglichen, im Wettbewerb mit Asien und Amerika bestehen zu können!« Diese These ist zum zentralen EU-Glaubenssatz ohne Alternative geworden und wird ohne jede Rücksicht auf Kosten oder den Widerstand der Bevölkerung verfolgt. Tatsächlich aber, so zeigen die beiden Bestsellerautoren Andreas Marquart und Philipp Bagus, gedeihen in riesigen, zentralistisch organisierten Staatsmolochen weder Innovation noch Freiheit, sondern Bevormundung, Korruption und Verschwendung.

Freiheit und Wohlstand hingegen zeichnen Klein- und Kleinststaaten aus. Diese sind nicht nur weitaus besser gegen Korruption gefeit, sondern auch – das zeigen historische und gegenwärtige Beispiele – sehr viel friedliebender. Gerade deshalb lohnt sich eine scharfsinnige Analyse der gebetsmühlenartigen Behauptung »Groß ist einfach besser«, denn vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Europas Zukunft liegt nicht im Brüsseler Zentralismus, sondern in möglichst zahlreichen und vielfältig ausgestalteten Kleinstaaten, die in Frieden und Freiheit miteinander kooperieren und auch konkurrieren.

Product description

Review

»Ein Ausstieg Großbritanniens aus der EU gilt in den politischen Eliten als das Aus für die europäische Integration und als Risiko für unseren Wohlstand. Aber das ist Unfug, wie ein Blick in die Historie zeigt.«
Malte Fischer, WirtschaftsWoche

Das Heilige Römische Reich – ein Vorbild für das »Europa der Regionen«? Diese Kleinstaaterei hat sich als durchaus segensreich erwiesen.
Welt

About the Author

Andreas Marquart ist Vorstand des Ludwig-von-Mises-Instituts Deutschland. Nach dem Abitur absolvierte er eine klassische Bankausbildung und machte sich 1998 nach 15 Jahren als Banker in der Finanzdienstleistung mit dem Schwerpunkt Vermögensanlage selbstständig. Er orientiert sich bei der Beratung an den Erkenntnissen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Mehr zu seiner Person unter: http://austrianconsult.de

Philipp Bagus ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid. Er veröffentlicht Beiträge in internationalen Fachzeitschriften wie Journal of Business Ethics, Independent Review und American Journal of Economics and Sociology. Seine Arbeiten wurden mit dem »O.P. Alford III Prize in Libertarian Scholarship«, dem »Sir John M. Templeton Fellowship«, dem »IREF Essay Preis« und dem »Ron Paul Liberty in Media Award« ausgezeichnet. Er ist außerdem Träger des »Ludwig Erhard Förderpreis für Wirtschaftspublizistik 2016« Sein Buch Die Tragödie des Euro (Finanzbuch Verlag) wurde in dreizehn Sprachen übersetzt. Mit David Howden hat er außerdem das Buch Deep Freeze: Iceland’s Economic Collapse veröffentlicht. eröffentlicht.

Product details

  • Publisher ‏ : ‎ FinanzBuch Verlag (20 Mar. 2017)
  • Language ‏ : ‎ German
  • Hardcover ‏ : ‎ 160 pages
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3959720432
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3959720434
  • Dimensions ‏ : ‎ 14.3 x 1.7 x 21.7 cm
  • Customer reviews:
    4.2 4.2 out of 5 stars 42 ratings

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Reviewed in Germany on 10 April 2017
In ihrem wunderbaren ersten gemeinsamen Buch "Warum andere auf ihre Kosten immer reicher werden" lieferten Andreas Marquart und Philipp Bagus für jeden Laien eine tiefgehende Erklärung des zentralen Themas unseres Geldsystems und dessen verheerenden Folgen auf die Wirtschaft und unser aller Leben - nun liefern sie mit ihrem neuen Buch "Wir schaffen das - alleine" eine genauso wichtige und erhellende Fortsetzung, worin sie grundlegendes ökonomisches Denken für jeden Laien einfach aber nicht vereinfachend an eines der größten und womöglich verheerendsten politischen Irrtümer anwenden: der Irrglaube, dass in der Politik eine (steigende) Zentralisierung und Monopolisierung für die Mehrheit der Menschen vorteilhaft sei. Der Irrglaube, dass die europäischen Länder nur durch eine politische Union, durch eine "Vereinigten Staaten von Europa" in der Weltpolitik "sich durchsetzen" können ist ein so ökonomisch und somit auch moralisch eklatanter Fehler, dass es erschreckend ist, dass dieser Irrglaube mittlerweile Einzug erhalten hat in das Denken eines großen Anteils der politischen Elite. Diesen Irrtum weiterhin zu begehen wäre ein weiterer Verrat an die Selbstbestimmung der europäischen Völker, sowie an die Intentionen der Gründerväter der EU (bzw. EGKS/EWG) und lässt das EU-Grundprinzip der Subsidiarität weiterhin zum Lippenbekenntnis ausarten. Marquart und Bagus liefern ein leicht verträgliches Antidot zu diesem Irrtum - das Buch ist nicht zu lang und nicht zu kurz und führt einen sicher zum Verständnis dieses Irrtums, deshalb möchte ich hier nicht den Anschein erwecken, dass eine kurze Rezension das Lesen des vollständigen Buches irgendwie ersetzten könne, aber neben meiner Empfehlung möchte ich nur zwei Anmerkungen anbringen:

Die ersten zwei Absätze des ersten Zukunftsszenarios sind fast harmlos und das erste wie das zweite Zukunftsszenario könnte man noch ausführlicher weiterspinnen, aber dafür gibt es schon genügend andere kritische Sachbücher bzw. Dystopien (der scheinbar immerwährende Klassiker 1984 von George Orwell sollte wenigstens einem ins Gedächtnis gelangen wo die Welt von nur drei "Vereinigten Staaten" zum erdrückenden Leid der mehrheitlichen Bevölkerung beherrscht wird) und wer sich eine schöne und effiziente "Kleinstaaterei" nicht genauer vorstellen kann ist empfohlen in den Quellenangaben weiterzulesen und kritisch in Geschichtsbüchern zu lesen (bzw. auf zukünftige näher durch die Ökonomie beleuchtete Geschichtsschreibung zu hoffen).

Ansonsten wäre zu erwähnen, dass es sich bei dem Buch nicht, wie der Titel den Anschein ergeben möge, um die Migrationskrise handelt, auch wenn die erläuterten Prinzipien im Buch genauso hätten angewendet werden können zur Lösung dieser Krise. Eine detaillierte Erläuterung des Themas hätte vielleicht Erwartungen in diese Richtung genüge getan, aber dafür wäre das viel wichtigere und übergreifendere Thema in den Schatten gestellt worden. Wichtig ist, dass das Buch gelesen wird und dafür soll ein Titel primär dienen und wird dieser hoffentlich gut dienen. In jedem Fall eine Pflichtlektüre: Lesen und verbreiten, verbreiten, verbereiten, wenn einem sein eigenes Wohl und das aller lieb ist. Wir schaffen das alleine, im Handel miteinander.
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Reviewed in Germany on 28 April 2019
Ich habe mir dieses Buch angesichts der Anstehenden EU-Wahl im Mai 2019 gekauft. Ein wesentliches Thema – zumindest scheint dies laut Plakatwerbung so zu sein – ist die künftige Ausrichtung der EU und des Europäisches Kontinentes. Die SPD fordert die "Vereinigten Staaten von Europa", die FDP eine bundesstaatlich organsierte EU, die AfD will ein "Europa der Vaterländer", die Grünen wollen ein neues Europa, die Linken ein solid arisches Europa und die Union möchte ein weiter so - aber was ist denn nun das Richtige?

Das Buch Wir schaffen das alleine! von A. Marquart und P. Bagus stellt einen ganz anderen Ansatz vor: Ein Europa der 1000 Lichtensteins. Darunter verstehen die beiden Autoren, dass der europäische Kontinent in möglichst kleine Regionen zerfallen sollte (dies könnten in Deutschland Bundesländer wie Bayern aber auch Regionen wie die Oberlausitz sein, das müssen am Ende die Bürger vor Ort selbst wissen!). Für die europäischen Bürger sei es das Beste, wenn große Staaten nicht mehr existieren. Damit erteilen sie den allen o.g. Forderungen eine klare Absage.

Hingegen sei small beautiful! Die Autoren führen eine Menge historischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Argumente an, die genau das Belegen (sollen) und befassen sich mit ökonomischen, politischen, bürokratischen, freiheitlichen und friedenssicherenden Aspekten der Kleinstaaterei und legen ebenso dar, wie der Bestand eines solchen Kleinstaates gesichert sei. Ich möchte in dieser Rezension allerdings nicht zu sehr auf die einzelnen Argumente der Autoren eingehen - so viel Denkvermögen traue ich dem Leser selbst zu - sondern viel mehr auf den Stiel des Buches.
Das Buch ist wahrlich nicht lang (abzüglich des Vorworts (geschrieben von Roland Tichy und völlig unpassend zum Inhalt des Buches) und des Epilogs (der Aufgrund der Zielgruppe sehr schwarz-weiß-malerisch ist) sind es gerade mal 110 Seiten), die auch nicht sehr akademisch geschrieben sind.
Die Textgröße ist für ein Sachbuch relativ groß und auch die Absätze sind großzügig Formatiert (hier hätte man wirklich platzsparender arbeiten können!). Des Weiteren werden einige Suggestivfrage und rhetorische Fragen gestellt, welche die eigene Argumentation schnell abwürgen (soll?). Auch kommen an einigen wenigen Stellen reißerische Worte wie „Merkeldeutsch“ (z.B. um „Alternativlosigkeit“ näher zu beschreiben) in dem Buch vor. Dies finde ich insgesamt unschön und entspricht auch nicht der Qualität der Arbeit, die ich sonst von den beiden Autoren gewöhnt bin. Ich erkenne natürlich an, dass das Buch keine wissenschaftliche Abhandlung sein soll, sondern für „Ottonormalverbraucher“ verfasst wurde, weswegen es für diese Kritik von mir nur ein Stern Abzug gibt.
Ein großes Vorwissen zu dem Themenbereich ist nicht notwendig. Der Text ist sehr nüchtern und sachlich gehalten und verzichtet auf „Big words“. Die Zusammenhänge werden deutlich gemacht und wo Fachbegriffe notwendigerweise eingeführt werden, werden diese auch ausreichend erklärt.

Nichtsdestotrotz ist dies auch ein Buch für all jene, die sich von sich glauben zu höherem berufen zu sein: Die Argumente sind keineswegs irgendwelche abgedroschenen Phrasen und inhaltsleere Parolen, sondern zumeist gut recherchierte Aussagen, die auch in diesem Buch mit diversen Studien, Artikeln und den Aussagen von Wissenschaftlern und Politikern belegt werden (da alle Quellen genannt werden, kann sich auch jeder, dem danach ist, mit der Thematik vertieft auseinandersetzen).

Alles in allem muss sich sagen, dass sowohl das Thema als auch dieses Buch hinter dem eigenen Potential geblieben ist und sich aufgrund der genannten Schnitzer einiges an Angriffsfläche erlaubt. Dennoch würde ich dieses Buch an alle weiterempfehlen, die nach Lösungen jenseits von Nationalismus und Pannationalismus suchen und die erkannt haben, dass weder die EU noch die BRD die Lösung für eine Freie Weltordnung sind. Wer allerdings in nationalistischen und/oder EUropäischen Denkmuster festgefahren ist, sollte von diesem Buch besser die Finger lassen und das Geld vielmehr in einen Kinobesuch investieren.
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