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Wir schaffen das - alleine!: Warum kleine Staaten einfach besser sind. Mit einem Vorwort von Roland Tichy Hardcover – 20 Mar. 2017
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Freiheit und Wohlstand hingegen zeichnen Klein- und Kleinststaaten aus. Diese sind nicht nur weitaus besser gegen Korruption gefeit, sondern auch – das zeigen historische und gegenwärtige Beispiele – sehr viel friedliebender. Gerade deshalb lohnt sich eine scharfsinnige Analyse der gebetsmühlenartigen Behauptung »Groß ist einfach besser«, denn vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Europas Zukunft liegt nicht im Brüsseler Zentralismus, sondern in möglichst zahlreichen und vielfältig ausgestalteten Kleinstaaten, die in Frieden und Freiheit miteinander kooperieren und auch konkurrieren.
- Print length160 pages
- LanguageGerman
- PublisherFinanzBuch Verlag
- Publication date20 Mar. 2017
- Dimensions14.3 x 1.7 x 21.7 cm
- ISBN-103959720432
- ISBN-13978-3959720434
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Review
Malte Fischer, WirtschaftsWoche
Das Heilige Römische Reich – ein Vorbild für das »Europa der Regionen«? Diese Kleinstaaterei hat sich als durchaus segensreich erwiesen.
Welt
About the Author
Philipp Bagus ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid. Er veröffentlicht Beiträge in internationalen Fachzeitschriften wie Journal of Business Ethics, Independent Review und American Journal of Economics and Sociology. Seine Arbeiten wurden mit dem »O.P. Alford III Prize in Libertarian Scholarship«, dem »Sir John M. Templeton Fellowship«, dem »IREF Essay Preis« und dem »Ron Paul Liberty in Media Award« ausgezeichnet. Er ist außerdem Träger des »Ludwig Erhard Förderpreis für Wirtschaftspublizistik 2016« Sein Buch Die Tragödie des Euro (Finanzbuch Verlag) wurde in dreizehn Sprachen übersetzt. Mit David Howden hat er außerdem das Buch Deep Freeze: Iceland’s Economic Collapse veröffentlicht. eröffentlicht.
Product details
- Publisher : FinanzBuch Verlag (20 Mar. 2017)
- Language : German
- Hardcover : 160 pages
- ISBN-10 : 3959720432
- ISBN-13 : 978-3959720434
- Dimensions : 14.3 x 1.7 x 21.7 cm
- Best Sellers Rank: 784,217 in Books (See Top 100 in Books)
- 270 in History of Benelux Countries (Books)
- 959 in Economic Globalization
- 1,611 in Government
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Die ersten zwei Absätze des ersten Zukunftsszenarios sind fast harmlos und das erste wie das zweite Zukunftsszenario könnte man noch ausführlicher weiterspinnen, aber dafür gibt es schon genügend andere kritische Sachbücher bzw. Dystopien (der scheinbar immerwährende Klassiker 1984 von George Orwell sollte wenigstens einem ins Gedächtnis gelangen wo die Welt von nur drei "Vereinigten Staaten" zum erdrückenden Leid der mehrheitlichen Bevölkerung beherrscht wird) und wer sich eine schöne und effiziente "Kleinstaaterei" nicht genauer vorstellen kann ist empfohlen in den Quellenangaben weiterzulesen und kritisch in Geschichtsbüchern zu lesen (bzw. auf zukünftige näher durch die Ökonomie beleuchtete Geschichtsschreibung zu hoffen).
Ansonsten wäre zu erwähnen, dass es sich bei dem Buch nicht, wie der Titel den Anschein ergeben möge, um die Migrationskrise handelt, auch wenn die erläuterten Prinzipien im Buch genauso hätten angewendet werden können zur Lösung dieser Krise. Eine detaillierte Erläuterung des Themas hätte vielleicht Erwartungen in diese Richtung genüge getan, aber dafür wäre das viel wichtigere und übergreifendere Thema in den Schatten gestellt worden. Wichtig ist, dass das Buch gelesen wird und dafür soll ein Titel primär dienen und wird dieser hoffentlich gut dienen. In jedem Fall eine Pflichtlektüre: Lesen und verbreiten, verbreiten, verbereiten, wenn einem sein eigenes Wohl und das aller lieb ist. Wir schaffen das alleine, im Handel miteinander.
Das Buch Wir schaffen das alleine! von A. Marquart und P. Bagus stellt einen ganz anderen Ansatz vor: Ein Europa der 1000 Lichtensteins. Darunter verstehen die beiden Autoren, dass der europäische Kontinent in möglichst kleine Regionen zerfallen sollte (dies könnten in Deutschland Bundesländer wie Bayern aber auch Regionen wie die Oberlausitz sein, das müssen am Ende die Bürger vor Ort selbst wissen!). Für die europäischen Bürger sei es das Beste, wenn große Staaten nicht mehr existieren. Damit erteilen sie den allen o.g. Forderungen eine klare Absage.
Hingegen sei small beautiful! Die Autoren führen eine Menge historischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Argumente an, die genau das Belegen (sollen) und befassen sich mit ökonomischen, politischen, bürokratischen, freiheitlichen und friedenssicherenden Aspekten der Kleinstaaterei und legen ebenso dar, wie der Bestand eines solchen Kleinstaates gesichert sei. Ich möchte in dieser Rezension allerdings nicht zu sehr auf die einzelnen Argumente der Autoren eingehen - so viel Denkvermögen traue ich dem Leser selbst zu - sondern viel mehr auf den Stiel des Buches.
Das Buch ist wahrlich nicht lang (abzüglich des Vorworts (geschrieben von Roland Tichy und völlig unpassend zum Inhalt des Buches) und des Epilogs (der Aufgrund der Zielgruppe sehr schwarz-weiß-malerisch ist) sind es gerade mal 110 Seiten), die auch nicht sehr akademisch geschrieben sind.
Die Textgröße ist für ein Sachbuch relativ groß und auch die Absätze sind großzügig Formatiert (hier hätte man wirklich platzsparender arbeiten können!). Des Weiteren werden einige Suggestivfrage und rhetorische Fragen gestellt, welche die eigene Argumentation schnell abwürgen (soll?). Auch kommen an einigen wenigen Stellen reißerische Worte wie „Merkeldeutsch“ (z.B. um „Alternativlosigkeit“ näher zu beschreiben) in dem Buch vor. Dies finde ich insgesamt unschön und entspricht auch nicht der Qualität der Arbeit, die ich sonst von den beiden Autoren gewöhnt bin. Ich erkenne natürlich an, dass das Buch keine wissenschaftliche Abhandlung sein soll, sondern für „Ottonormalverbraucher“ verfasst wurde, weswegen es für diese Kritik von mir nur ein Stern Abzug gibt.
Ein großes Vorwissen zu dem Themenbereich ist nicht notwendig. Der Text ist sehr nüchtern und sachlich gehalten und verzichtet auf „Big words“. Die Zusammenhänge werden deutlich gemacht und wo Fachbegriffe notwendigerweise eingeführt werden, werden diese auch ausreichend erklärt.
Nichtsdestotrotz ist dies auch ein Buch für all jene, die sich von sich glauben zu höherem berufen zu sein: Die Argumente sind keineswegs irgendwelche abgedroschenen Phrasen und inhaltsleere Parolen, sondern zumeist gut recherchierte Aussagen, die auch in diesem Buch mit diversen Studien, Artikeln und den Aussagen von Wissenschaftlern und Politikern belegt werden (da alle Quellen genannt werden, kann sich auch jeder, dem danach ist, mit der Thematik vertieft auseinandersetzen).
Alles in allem muss sich sagen, dass sowohl das Thema als auch dieses Buch hinter dem eigenen Potential geblieben ist und sich aufgrund der genannten Schnitzer einiges an Angriffsfläche erlaubt. Dennoch würde ich dieses Buch an alle weiterempfehlen, die nach Lösungen jenseits von Nationalismus und Pannationalismus suchen und die erkannt haben, dass weder die EU noch die BRD die Lösung für eine Freie Weltordnung sind. Wer allerdings in nationalistischen und/oder EUropäischen Denkmuster festgefahren ist, sollte von diesem Buch besser die Finger lassen und das Geld vielmehr in einen Kinobesuch investieren.