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Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten: Die Wahrheit über die Popindustrie Broschiert – 15. Oktober 2013

3.9 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das Buch lässt sich im besten Sinne wie eine deftige Anekdotensammlung wegkonsumieren, aber genauso als kritisches Fachbuch und wohl auch als so etwas wie eine Gebrauchsanweisung studieren.«, booknerds.de, Klaus Reckert, 25.12.2014

»Pop ist so tun als ob. Nur Insider kennen die Wahrheit. So wie Tim Renner und Sarah Wächter, die Licht ins Dunkel bringen.«, BILD am Sonntag, 24.11.2013

»Rock und Pop sind unverwüstlich und suchen sich wie Wasser stets einen Weg. Wo der heute verläuft, zeigen Branchenkenner Tim Renner und Sarah Wächter - cool und inbrünstig, wie sich das für Pop gehört.«, WDR 3 "Mosaik/Passagen", Udo Feist, 22.11.2013

»Der Musikmarkt gilt als Musterbeispiel dafür, wie man im Umgang mit Digitalisierung beinahe alles falsch machen kann. Bisher. Denn der Absturz ist vorbei. […]. Das Geschäft funktioniert wieder, so die Meinung der Autoren, weil die Musikindustrie die Logik der digitalen Netzte akzeptiert: Sie hat gelernt, mit dem Kontrollverlust zu leben. […] Nur wer versteht, dass es keinen privilegierten Vertriebskanal mehr gibt, sondern viele unterschiedlichen Zugänge, der kann sich behaupten.«, Der Spiegel, 28.10.2013

»Tim Renner und Sarah Wächter, zwei Profis der Musikindustrie, haben ihr gemeinsames Buch "Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten" nach dem Refrain des Sterne-Songs "Trrrmmer" benannt. Beide schauen hinter die Kulissen der Musikbranche, aber auch nach vorne.«, Deutschlandfunk "Corso", Marietta Schwarz, 25.10.2013

»Kaum eine Branche lebt so von Gerüchten, Gründungsmythen und Halbwahrheiten wie die Musikindustrie. Die beiden Branchen-Insider lassen uns hinter die Kulissen blicken und lüften einige Geheimnisse des Popgeschäfts.«, Glamour, Wolfgang Hertel, 22.10.2013

»Kein Sex, keine Träume, viele Trümmer – eine Metapher für die Popindustrie. Lange lag sie am Boden, jetzt geht's wieder aufwärts. Das neue Buch von Tim Renner blickt hinter die Kulissen der Branche und macht Bands viel Mut. […]. So ist 'Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten' vor allem eines: Ein Plädoyer dafür, Sachen anzupacken. Sich nicht kleinkriegen zu lassen von der großen Industrie. Für Musiker gilt das erst recht.«, BR Puls, Michael Bartlewski, 17.10.2013

»Die Plattenfirmen haben die Digitalisierung der Musik verschlafen, der Musikmarkt hat im vergangenen Jahrzehnt die Hälfte seiner Größe eingebüßt. Doch das muss nicht unbedingt zum Schaden der Künstler sein, meint der Musikmanager Tim Renner. Es gibt Wege, diese Veränderungen zu nutzen - auch für kleine Künstler.«, Deutschlandradio Kultur, Frank Meyer, 16.10.2013

»Ein bissiges Liebeslied an und eine liebevolle Abrechnung mit dem Pop - ein Buch, das uns seine Stars aber auch die unzähligen Hintermänner und -frauen zeigt, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben.«, Radio Eins, 14.10.2013

»Auf unterhaltsame Art und Weise schildern die beiden, was und wer einen Star zum Star macht. Das Buch liefert fundierte Einblicke in die Struktur des Systems Popindustrie. Außerdem gehen sie der Frage nach, wie sich die Industrie nach der digitalen Revolution verändert hat.«, WDR 5 "Scala", Maria Ott, 22.10.2013

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tim Renner, geboren 1964, ist einer der prominentesten deutschen Musikmanager, der u.a. Künstler wie Rammstein, Sportfreunde Stiller oder Element of Crime aufgebaut hat. Er begann seine Karriere 1986 als Talentscout bei Polydor und stieg 2001 bis zum CEO und Chairman von Universal Deutschland auf. Als sich das Unternehmen Anfang 2004 von vielen nationalen Interpreten trennen wollte, kündigte Renner und beschrieb seine Erfahrungen in dem viel beachtete Buch »Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm!« (2004). Ab 2005 baute er mit Motor Entertainment eine eigene Firmengruppe auf. 2009 wurde Tim Renner zum Professor an der Popakademie Baden-Württemberg ernannt. Er lebt in Berlin.

Sarah Wächter, geboren 1984, legte bereits mit 18 Jahren als DJane in Kölner Clubs Platten auf und schrieb für diverse Musikmagazine. Nach dem Umzug nach Berlin kam sie 2008 zum Label Motor Music und arbeitete zudem als Radio-Promoterin, Künstlermanagerin und Texteschreiberin. Seit 2012 leitet sie ihre eigene Promotion- und PR-Firma »s'läuft!«.



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Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Für den bezeichnenden Titel ihres Buches können Sarah Wächter und Tim Renner nichts – den hat die Hamburger Band „die Sterne“ bereits in den 90ern geliefert. Alternativ hätte ein anderer Titel der Sterne auch ganz gut gepasst: „Was hat dich bloß so ruiniert“: Die beiden Brancheninsider Renner und Wächter rechnen ab, decken auf und kommentieren pointiert den Affenzirkus des Musik-Business. Dabei werden alle Bereiche und Posten der Musikindustrie mit einem aufregenden Quickie bedacht. Ein Streifzug durch die Absurditäten und Machenschaften einer Branche, deren Größenwahn und Exzentrik zwangsläufig in Trümmern enden musste – und die nicht aufhört, von einer besseren Zukunft zu träumen. Dieses Buch ist eine Bereicherung für jeden Musikliebhaber. Es lässt Zusammenhänge verstehen, ist schonungslos ehrlich und gerade deshalb wunderbar unterhaltsam. So manches Album entpuppt sich in der scharfsinnigen Analyse als ausgetüftelte Marketingstrategie. Hinter jedem Fan verbirgt sich ein Kunde. Aus Kunst wird Kommerz. Die Band wird zum Produkt – und leider viel zu oft zur Nebensache. Aber das Buch ist auch ein Hommage an viele Bands, Manager, Produzenten und einzigartige Persönlichkeiten einer Branche - zu denen ich im Übrigen auch Tim Renner zähle - die mit ihrer Leidenschaft und Besessenheit dafür sorgen, dass die Musik niemals verstummt. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen. Am besten schön laut!
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Format: Broschiert
Mir war Tim Renner bekannt als Macher bei Motor FM, einem tollen Radiosender. Deshalb mal das Buch gekauft, wobei alles in allem es leider eher enttäuscht hat.

Positiv: es liest sich kurzweilig. Man merkt dass die Autoren wissen von was sie schreiben, Insiderwissen wird manchmal zwar überdeutlich als solches verkauft, trotzdem, an der ein oder anderen Stelle kommt eine "aha" oder ein Schmunzeln. Auch was die Auseinandersetzung mit der digitalen Vermarktung angeht, lohnt es für jeden Musiker da mal reinzusehen und sich über Marketing und Vertriebsmöglichkeiten schlau zu machen. Sehr hilfreich auch der Hinweis auf detektor.fm. Lohnt sich da mal draufzuklicken.

Negativ: das Gejammere dass es "kaum GeschäftsführerInnen oder ProduzentInnen gibt" u.ä.. Es fehlt nur noch die Frauenquotenforderung - jeder zweite Platte muss von einer Frau kommen. Gerade im Musikbusiness gibt es genug Gegenbeispiele wie GUTE Frauen es schon seit den 70/80ern schaffen (Kate Bush usw.)können oder wo Frausein einfach ein Vorteil ist (Madonna schlachtet das bis zum Exzess aus). Auch "tummeln" sich im Business deutlich mehr Männer (wie viele Männerbands, wie viele Frauenbands gibts?), so dass die Relationen völlig normal sind.
Nicht sonderlich interssant auch diverse Binsenweisheiten und das Postulieren von Marktregeln, die eine Seite später mit Gegenbeispielen wieder ad absurdum geführt werden. Eine Berechenbarkeit des Erfolges gibt es nicht, trotz bestem Marketing "funktionieren" viele Lieder halt doch nicht. Jeder der mal im Business war oder ist weiss das zu gut.
Zu kurz kommt das Thema "Qualität" der Musik und der ganze Indiebereich, da hätte ich mir mehr gewünscht (schon wegen Tim Renner/motor fm).
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Das Buch kommt pompös daher, verspricht (gleich mal mit Goldkante) tiefe Einblicke in Mechanismen und Methoden des Popbusiness nach dem großen Kater, gar eine kritische Zustandsbeschreibung der darbenden Branche und ihrer Fehler. Es ist dann aber leider nicht mehr als eine lose, sehr dünne Sammlung von Allerweltswissen über Musik, Heldenkult und die Regeln dieses seltsamen Marktes, die jeder, der in der Popkultur auch nur halbwegs Herz und Hirn aufsperrt, schon tausendmal gelesen oder gehört hat.

Dazu kommen unerklärliche Fehler in der Sprache (Lektorat, anyone?) und in der Sache (nein, Robbie Williams hat "Angels" nicht seiner "Drogentherapeutin" gewidmet, sondern seiner Mutter, die als solche arbeitete). Das ist um so erstaunlicher, als beide Autoren doch eigentlich wissen, was sie tun.

Ich mag Tim Renner und sein Buch "Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm", die fröhlich arrogante, apodiktische Art, mit der er den Goldkettchenjungs, den Klemmbrettträgern und dem weniger klugen Gesocks in dem irren Laden die Leviten liest. Das hier jedoch ist dünne Soße. Vielleicht hätte er auf eine Koautorin verzichten sollen - oder einfach ein bisschen tiefer graben. Dies ist - dem feinen Titelzitat zum Trotz - eine Mischung aus oberflächlich gegoogeltem Standardwissen über Popmechanismen und viel zu teuer verkauften Plattitüden.

Schade. Nennen wir's "Renners schwieriges drittes Album".
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Ein sehr interessanter Blick auf die Musikbrache,die Herr Renner hier uns preis gibt.
Ein amüsantes Werk für Branchenerfahrene,aber um so interessanter für Leute die mal einen Blick hinter der Musikindustrie und deren Zukunft werfen möchten!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Wer sich für die Musikwirtschaft und Szene interessiert findet hier ein gut zu lesendes, kurzweiliges Buch.
Naturgemäss ist aufgrund von Tim Renners beruflicher Vorgeschichte das Buch nicht unbedingt umfassend und objektiv, man sollte deshalb nicht alle Aussagen im Buch zu ernst nehmen.
Im Zusammenhang mit anderen Publikationen zu diesen Themen ist es aber eine nette Ergänzung.
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