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"Wir dachten alles neu": Die Feministin Erika Wisselinck und ihre Zeit Taschenbuch – 1. Februar 2010

4,7 4,7 von 5 Sternen 3 Sternebewertungen

Schon in den 60er Jahren thematisierte Erika Wisselinck Fragen, die erst in den 70er und 80er Jahren ins Zentrum (frauen-)politischer Diskussionen rückten. Als Seminarleiterin (z.B. in der Ev. Akademie Tutzing oder bei 'Frauenstudien München') und Rezensentin setzte sie sich für die Verbreitung der frühen Werke der neuen Frauenbewegung ein - und machte vor allem auch die Erkenntnisse der bis dahin in Deutschland wenig bekannten amerikanischen feministischen Theologinnen zugänglich. Wobei es ihr wichtig war, immer von konkreten Frauenerfahrungen auszugehen und nicht von theologischen Grundsätzen. Die Übersetzung der Werke von Mary Daly, deren Denken für viele Frauen weltweit wie eine feministische Initialzündung wirkte, wurde zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit.
Doch auch mit ihren eigenen Büchern ('Frauen denken anders', 'Hexen. Warum wir so wenig von ihrer Geschichte erfahren und was davon auch noch falsch ist', 'Jetzt wären wir dran. Frauen und Politik', 'Mit Mut und Phantasie. Frauen suchen ihre verlorene Geschichte', 'Anna im Goldenen Tor') hatte Wisselick sich dem überwältigenden Bewusstseinswandel der Frauen verschrieben.
Gabriele Meixner zeigt Erika Wisselinck zudem als eine Frau, die begeistert teilnahm an inter-nationalen Frauenkonferenzen und großen Frauenfesten, wie dem 'Fest der 1000 Frauen' 1986 in Frankfurt am Main oder der 'Ausrufung des Jahrtausends der Frau' 2000 in Hambach. Und als eine, die gern lachte und viel Humor zeigte, die zupackend und nicht larmoyant war.
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Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Christel Göttert Verlag; 1., 1. Auflage 2010 (1. Februar 2010)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 332 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3939623229
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3939623229
  • Abmessungen ‏ : ‎ 14.7 x 2.5 x 20.5 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,7 4,7 von 5 Sternen 3 Sternebewertungen

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Gabriele Meixner
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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
4,7 von 5
3 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 11. Oktober 2020
Das Buch hat mir sehr gut gefallen ... interessanter Einblick in die (Kriegs-)Zeiten, als ich noch nicht auf der Welt war und in denen meine Eltern sich durch das Leben schlagen mussten.

Im Vergleich zu heute sehe ich klarer, warum damals viele "nichts gesehen" und gehört haben wollen.
Sie mussten sich fügen, es bliebt ihnen nicht viel anderes übrig. Wer rebellierte und Rückgrat zeigte, lebte gefährlich. Doch starke Frauen gab es schon immer ... und das ist gut so.
Rezension aus Deutschland vom 15. März 2010
Ein hervorragendes, sehr gut lesbares Buch, in dem die Jahrzehnte der neuen deutschen Frauenbewegung lebendig werden. Gabriele Meixner gelingt es, Leben und Werk von Erika Wisselinck vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Situation so darzustelen, dass Probleme, Erfolge und Entwicklungen deutlich werden. Einfühlsam, respektvoll, aber nicht unkritisch. Habe Erika Wisselinck selbst gekannt und sehr geschätzt und finde die Darstellung sehr sachkundig und angemessen. Die vielen Fotos sind eine Freude, da kommen viele Erinnerungen hoch! Ein bißchen mehr hätte man noch auf Erikas Humor eingehen können - es wird zwar öfters erwähnt, dass sie gerne gelacht hat, aber das Worüber kommt ein bißchen zu kurz. Zwei Dinge haben mich am Stil des Buches etwas gestört: Der ständige Tempuswechsel, der die Lesbarkeit beeinträchtigt, und die recht distanzierte Beschreibung ihrer Freund/innen und Weggenoss/innen. Da hätte gerne mehr von Erikas Warmherzigkeit und Begeisterungsfähigkeit durchschimmern können! Trotz dieser Punkte aber ein wunderbares, rundum empfehlenswertes Buch - für die Älteren zur Erinnerung, für die Jüngeren als faszinierender zeitgeschichtlicher Spiegel, aus dem sich viel für die frauenpolitische Gegenwart lernen lässt.
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Rezension aus Deutschland vom 19. Juni 2011
Zu den ersten Büchern, die ich als Jungfeministin im alternativen Buchladen fand, gehörten Wisselincks 'Hexen' und 'Frauen denken anders'. Mein natürlicher Widerstandsgeist bekam hier intellektuelles Futter, verstörendes und bestärkendes Material, ebenso auch in Mary Dalys Büchern 'Gyn/Ökology' und 'Auswärts reisen', die von Wisselinck genial übersetzt worden waren. Worte als Magie des Benennens, des feministischen Bewusstseins, das durch Jahrhunderte immer weiter getragen wird. Leider müssen wir unsere eigentliche Frauengeschichte durch die patriarchalen Einflüsse immer abwechselnd vergessen und wieder erinnern. Erika Wisselinck war so eine Erinnernde, Benennende und Weitertragende der Frauenkraft.

Gabriele Meixner hat aus 30.000 Dateien (Briefen, Tagebüchern, Artikeln, Notizen) in langer Fleißarbeit die Geschichte von Wisselincks Lebens, Entwicklung und Beziehungen zusammengetragen, die zugleich auch die Geschichte der neuen Frauenbewegung ist. Meixner, selbst Teil dieser Bewegung, ist Autorin des Erinnerns mit ihren mir kostbaren Büchern 'Frauenpaare in kulturgeschichtlichen Zeugnissen' und 'Auf der Suche nach dem Anfang der Kultur. Marie E. P. König - Eine Biographie'. Sie knüpft für mich in diesem dritten Buch sehr lebendig an eine Zeit an, in der ich selbst noch Mädchen war. Sie tut dies mit gewohnter wissenschaftlicher Sorgfalt. Eines der Bücher, die unsere Erinnerung erneuern und wach halten, und die deshalb unbedingt in den feministischen Bücherschrank gehören.
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