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Wir Menschen: Woher wir kommen, wer wir sind, wohin wir gehen Gebundene Ausgabe – 19. März 2004

4.2 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Es gibt zweifellos viele Lehrer, von denen mancher Schüler froh wäre, wenn sie ihren Beruf ebenso schnell wieder aufgegeben hätten, wie Henning Engeln. Doch ausgerechnet der wäre wahrscheinlich ein ganz guter Lehrer geworden. Dafür jedenfalls spricht dieses Buch, in dem der Autor seine Leser von Beginn an in den Bann seiner Neugier zieht, -- gerade so, wie ein guter Lehrer seine Schüler. Und auch dafür, dass diese Neugier den richtigen und wichtigen Fragen gilt, ist das Buch ein Beleg: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir?

Angefangen beim "Vormenschen", der als "Affe auf zwei Beinen" durch die Wälder strich, über den frühen Homo sapiens bis zum "verrückten" modernen Menschen lässt der Autor im ersten Teil unser Herkommen Revue passieren und erklärt, was den Menschen zum Menschen machte: "die Explosion des Gehirns". Im zweiten Teil macht er an den Phänomenen der Liebe, des Krieges und der Gefühle deutlich, warum wir so sind, wie wir sind und differenziert die Bedeutung, die einerseits die genetische Disposition, andererseits die Umwelt auf die Persönlichkeitsentwicklung haben. Der dritte Teil schließlich ist den Zukunftsfragen des Menschseins gewidmet. Was macht unsere Intelligenz aus? Wo liegen die Grenzen der Erkenntnis? Und: Wie gehen wir mit unseren Möglichkeiten um, in die Zukunft des Menschseins und der Schöpfung technologisch einzugreifen?

Große Themen also. Und Berge an wissenschaftlicher Forschungsliteratur, die es bei der Bearbeitung zu durchpflügen galt. Keine leichte Aufgabe, die Quintessenz all dessen auf gerade einmal gut 400 Seiten zu präsentieren. Doch Engeln ist dies mit dem Gespür für das Wesentliche auf glänzende Weise gelungen. --Alexander Dohnberg

Rezension

Das Buch des Hamburger Wissenschaftspublizisten erhebt einen hohen Anspruch. Henning Engeln will die Entstehung des Menschen aus biologischer Perspektive nachzeichnen und zum Verständnis seiner heutigen Neigungs- und Interessensituation verfolgen. Dabei wendet er sich an den naturwissenschaftlich interessierten Leser, aber auch – wie er in der Einleitung klar macht – an jene religiös gläubigen Menschen, die in den Lücken des wissenschaftlichen Weltbilds Handlungsspielraum für das Walten des (christlichen) Gottes sehen. Diese heute auch von theologischer Seite als fragwürdig angesehene metaphysische Begründungsfigur wirkt sich aber zunächst auf den weiteren Duktus des Buchs nicht aus.
Engeln schildert in einer sehr angenehm zu lesenden, klaren Sprache die Geschichte des prähistorischen Menschen, wobei er geschickt biografische Details der Forscher und die vielen Zufälligkeiten der Funde und Entdeckungen in die systematische Darstellung einflicht. Mit besonderer Akribie widmet er sich der Entdeckungsgeschichte und der Einordnung des Neandertalers, der ja den Anthropologen des 19. Jahrhunderts große Rätsel aufgegeben hatte.
Aus diesem Kapitel des Buchs ist der Abschnitt über die Entwicklung des Gehirns wohl der interessanteste. Spannend und unter Berücksichtigung allerjüngster Forschungen beschreibt der Autor den Übergang vom Tier zum Menschen, samt den evolutiven Faktoren, die vermutlich zum Werkzeuggebrauch und zur Ausbildung von Sprache führten.
Im zweiten Teil wertet Engeln die Verhaltensneigungen aus, die der heutige Mensch im Verlauf der Evolution erworben hat, und versucht daraus die Komplexität seiner Verhaltensmuster zu verstehen. Geschickt und mit vielen anschaulichen Beispielen schildert er die Schwierigkeiten der Geschlechter miteinander, die teilweise unglaublichen Monstrositäten im Bereich der Aggression sowie die physiologischen Grundlagen der Emotionen. Vor allem der erste Komplex, die biologischen Wurzeln des Partnerschaftsverhaltens, hat auch praktische Relevanz: Wer weiß, mit welchen Mechanismen das Gehirn eines jeden von der Evolution ausgestattet wurde, wird mehr Verständnis für unangenehme Reaktionsmuster – wie zum Beispiel Eifersucht – aufbringen.
Im dritten Teil verlässt der Autor die biologische Ebene und wendet sich dem Verhältnis von natürlichem Denken und künstlicher Intelligenz zu. In der weltanschaulich sehr vorbelasteten Debatte zur Einordnung der maschinellen Denkfähigkeit ist er bereit, auch »mancher Software eine gewisse Teilintelligenz« zuzugestehen; aber gegenüber den extravaganten Utopien mancher Computertheoretiker wie Raymond Kurzweil wahrt er eine wohltuende Skepsis: So bald werden künstliche intelligente Apparate den Menschen nicht überflügeln.
Zuletzt befasst sich der Autor noch mit Astrophysik und Kosmologie und stößt dabei auf die oben erwähnten metaphysischen Fragen. Offensichtlich beeindruckt durch die naiven Projektionen religiöser amerikanischer Forscher, kolportiert er die seltsame Vorstellung, dass man aus den Temperaturkontrasten der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung die Spuren göttlicher Tätigkeit herauslesen könne. Ohne es wörtlich zu erwähnen, führt er auch das anthropische Prinzip und Frank Tiplers kuriose Physik der Unsterblichkeit an, wobei ihm entgangen zu sein scheint, dass die Wissenschaftstheorie diese Konzepte längst als unhaltbar erwiesen hat. Seltsam unkritisch und leichtgläubig wird der Autor, wenn er Bekenntnisse und Geständnisse frommer Naturwissenschaftler sammelt und – allerdings stets mit Vorbehalt – als neue metaphysische Entdeckungen einer religiös gewordenen Naturwissenschaft anführt. Dabei spiegeln diese interpretatorischen Naivitäten nur die Tatsache wider, dass deren Urheber weder David Hume noch Immanuel Kant noch moderne Wissenschaftstheoretiker gelesen haben. Wie kann man übersehen, dass jedes Eingreifen einer transzendenten Macht in den Ablauf der Natur sämtliche Erhaltungssätze verletzen würde?
Seltsamerweise zitiert Engeln danach die Experimente von Neurologen, die transzendente Erfahrungen physiologisch stimulieren können. Das wäre so etwas wie ein Gotteserlebnis auf Knopfdruck – nicht gerade eine Stütze für die naiv-religiöse Position. Darüber hinaus gibt es gute evolutionsbiologische Gründe dafür, dass eine verzerrte Wahrnehmung der Realität einen Überlebensvorteil bieten kann. Wenn also ein spiritu-elles Erlebnis dem Erlebenden sogar nützlich ist, besteht noch ein Anlass weniger, es metaphysisch zu deuten. Der Autor schwankt zwischen verschiedenen Interpretationen, kann sich philosophisch aber nicht richtig entscheiden.
Lassen wir die religionsphilosophischen Bemerkungen beiseite; was übrig bleibt, ist immer noch ein lesenswerter Bericht über die moderne biologische Anthropologie.
-- Bernulf Kanitscheider

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Top-Kundenrezensionen

Von Mehayaido TOP 1000 REZENSENT am 9. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Der Verfasser des Buches ist freier Wissenschaftspublizist und war über viele Jahre Wissenschaftsredakteur von GEO. Dies merkt man dem Buch an, denn der Autor beherrscht sein Handwerk.

Gegliedert ist das Buch in die drei Hauptabschnitte:
I. Woher wir kamen
II. Warum wir so sind und nicht anders
III. Wohin wir gehen.

Der reine Text umfasst 400 Seiten. Dazu gibt es noch ein Glossar und ein Literatur- und Stichwortverzeichnis.

Einige Aufmerksamkeit widmet der Autor der Frage, worin sich der Mensch in der Natur auszeichnet (162): "Er geht aufrecht, stellt Werkzeuge her, führt Kriege, lügt und betrügt, hat Bewusstsein seiner selbst, besitzt Sprache und Kultur. Je genauer aber die Forscher auf die Tierwelt blickten, desto häufiger entdeckten sie dort Eigenschaften, die zumindest in Ansätzen den vermeintlich exklusiv menschlichen entsprachen." Letztlich kommt er dann doch wieder zu dem Schluss, dass die besonderen kognitiven Fähigkeiten (Sprache etc.) des Menschen seine Einzigartigkeit ausmachen. Ein wenig vermisste ich hier den Hinweis auf die sozialen Fähigkeiten und die ausgeprägte Kooperationsbereitschaft des Menschen (er ist wohl die einzige Art, bei der Nichtverwandte im großen Stil miteinander kooperieren), wenngleich auch der Autor darauf hinweist, dass sich der Mensch in der letzten Phase der Hominiden-Evolution "selbst zur Umwelt geworden" ist (183).

Als sehr interessant empfand ich eine von ihm vorgetragene Hypothese zum Autismus, wobei hier in erster Linie die Hochbegabten-Formen des Autismus (Inselbegabungen, Asperger-Syndrom) gemeint sein dürften.
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Format: Gebundene Ausgabe
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Hinter dem schrecklich klingenden Anglizismus Infotainment vermutet man schlecht recherchierte Effekthascherei. Dass es auch anders geht beweist Henning Engeln in seinem neuen Buch „Wir Menschen". Der Journalist, der Biologie studierte, nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Homo Sapiens.
In diese drei Teile aufgeteilt bringt uns der Autor die Gattung Homo und speziell den modernen Menschen mit all seinen Eigenschaften und Eigenarten näher, erklärt warum unser Wesen so und nicht anders ist, wo die Ursachen darin liegen, und was für Möglichkeiten die Zukunft birgt. Vom „Urmenschen" bis zum „Cyborg" , von der Anthropologie bis zur Gen- und Nanotechnik , dieses Buch ist eine angenehm zu lesende, umfassende Reportage, die nicht nur interessierten Biologiestudenten Freude bereiten wird.
Lars Hackelberg, Biologiestudent im 4. Semester
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Von Ein Kunde am 19. Mai 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Hinter dem schrecklich klingenden Anglizismus Infotainment vermutet man schlecht recherchierte Effekthascherei. Dass es auch anders geht beweist Henning Engeln in seinem neuen Buch „Wir Menschen". Der Journalist, der Biologie studierte, nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Homo Sapiens.
In diese drei Teile aufgeteilt bringt uns der Autor die Gattung Homo und speziell den modernen Menschen mit all seinen Eigenschaften und Eigenarten näher, erklärt warum unser Wesen so und nicht anders ist, wo die Ursachen darin liegen, und was für Möglichkeiten die Zukunft birgt. Vom „Urmenschen" bis zum „Cyborg" , von der Anthropologie bis zur Gen- und Nanotechnik , dieses Buch ist eine angenehm zu lesende, umfassende Reportage, die nicht nur interessierten Biologiestudenten Freude bereiten wird.
Lars Hackelberg, Biologiestudent im 4. Semester
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor verschafft in diesem Buch auf sehr verständliche Art einen Gesamtüberblick über das Phänomen Mensch.
Äußerst interessant ist hierbei der Ansatz Erklärungen für das menschliche Verhalten mit Hilfe der evolutionären Geschichte zu suchen sowie die Beleuchtung elementarere Antriebsmotive wie der Liebe und des Bösen. Aber auch die Entwicklung vom Affenbruder bis zum (fast) allmächtigem modernen Menschen wird auf spannende Weise erklärt.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Wir Menschen" ist informativ und lesenswert. Das Stichwortverzeichnis ist aber mangelhaft, weil die Seitenangaben oft nicht stimmen.
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