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Winterwunderzauber: Drei zauberhafte Geschichten zur Weihnachtszeit Taschenbuch – 6. Dezember 2013

5.0 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Weihnachtswichtel
"Wenn du nie dein Zimmer aufräumst, dann bekommst du sicher nichts zu Weihnachten", neckte Lina ihren 12-jährigen Neffen Ben, der genervt die Augen verdrehte und Lina danach gelangweilt ansah. "Ja ja, die Weihnachtswichtel erzählen alles dem Weihnachtsmann. Ob man sein Zimmer aufräumt, ob man Hausaufgaben macht und ob man auch wirklich immer lieb zu seinen Eltern ist. Mal ehrlich, wen willst du mit dieser Geschichte noch hinter dem Ofen hervorlocken?" Ben schüttelte den Kopf. "Ich bin keine 6 mehr, Lina. Langsam kannst du dir etwas Neues einfallen lassen." Lina lachte und warf ein Kissen in Bens Richtung. "Glaub es oder glaub es nicht", sagte sie und ging aus dem Zimmer. In der Tür drehte sich die 16-jährige noch einmal um. "Aber wundere dich nicht, wenn du dieses Jahr nichts zu Weihnachten bekommst." Sie zwinkerte ihm zu und schloss die Tür.
Ben schüttelte abermals den Kopf. Er mochte seine Cousine zwar, aber mit ihren Geschichten von Trollen und Wichteln ging sie ihm gehörig auf die Nerven. Eigentlich ging jeder ihm auf die Nerven. Und jetzt war das Haus noch voller als normalerweise! Auch das ging ihm auf die Nerven. Die Schule ging im auf die Nerven und sein kleiner Bruder, der ständig mit ihm Lego spielen wollte, ging ihm auf die Nerven.
Die Familie sah sich jedes Jahr vor Weihnachten. Lina kam mit ihren Eltern immer in den Tagen vor Heiligabend zu Ben und seiner Familie. Heike, Linas Mutter, war die Schwester von Bens Vater. Das Haus war jetzt brechend voll. Zum Glück hatten sie im Keller ein Gästezimmer. Nicht auszudenken, wenn er noch jemanden in seinem Zimmer schlafen lassen müsste.
Er drehte sich um und bahnte sich einen Weg durch schmutzige Wäsche, Essensreste und leere Flaschen, die wild verteilt auf seinem Zimmerboden lagen. Ihm war das egal. Seine Mutter aber störte es sehr. Früher hatte sie sein Zimmer immer aufgeräumt, bis es vor 4 Wochen zu einem gehörigen Streit gekommen war. "Ich mache gar nichts mehr. Ich putze und arbeite und wasche eure Wäsche und ihr alle helft mir nie. Ihr könnt euer Zeug ab sofort alleine wegräumen", rief sie, nachdem sie nach ihrem Teilzeitjob in der Bäckerei wieder den Rest des Tages geputzt hatte, während die drei Männer im Wohnzimmer saßen und Fernsehen guckten. Sie kam vor Wut schnaubend mit dem Staubsauger ins Wohnzimmer, knallte ihn wütend auf den Fußboden und verschwand für ein paar Stunden zu einer Freundin. Ben, sein Vater und sein 8- jähriger Bruder Tom sahen Bens Mutter nach und konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen. Sie alle dachten, dass sie ihre Drohung sowieso nicht wahrmachen würde. Aber Ben, Tim und ihr Vater hatten sich getäuscht. Bens Mutter machte ab diesem Tag für die drei keinen Handschlag mehr und die anderen beiden hatten nach einigen Tagen eingelenkt und angefangen, seiner Mutter im Haushalt zu helfen. Nur Ben sah es nicht ein. Er war bockig und wollte seiner Mutter zeigen, dass er den längeren Atem hatte. Das hier war sein Zimmer und er musste sich ja schließlich hier drin wohlfühlen. Wenn es seiner Mutter nicht passte, dann sollte sie doch einfach draußen bleiben! Ben konnte sehr störrisch sein, wenn er wollte, und jetzt wollte er auch nicht mehr klein beigeben, obwohl er sich manchmal über sich selber ärgerte.
Beim Abendbrot gab Ben sich wieder ganz cool. Er half nicht, den Tisch zu decken, obwohl seine Mutter ihn darum bat, setzte sich mit gelangweiltem Gesicht auf seinen Stuhl und redete nur, wenn er angesprochen wurde. Seine Eltern warfen ihm immer wieder drohende Blicke zu, aber er reagierte gar nicht. Die Gespräche waren langweilig und seine Tante Heike erzählte die ganze Zeit von ihrem neuen Job in einem Blumenladen. Ben langweilte sich zu Tode und als er fertig gegessen hatte, stand er einfach auf, ohne etwas zu sagen, und ging zurück in sein Zimmer. Das Rufen seines Vaters überhörte er einfach und bevor er die Tür schloss, hörte er seine Mutter noch entschuldigend irgendet

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Paillettenfledermäuse
„Früher waren es viele, jedoch heute gibt auf der ganzen Welt nur noch acht von ihnen“, sagte Irmgard, die Großmutter von Michael, mit leiser Stimme. Irmgard saß in ihrem Schaukelstuhl und die Kinder im Halbkreis um sie herum. Alle lauschten gespannt der Geschichte, während draußen der Schnee in dicken Flocken fiel und das Feuer im Kamin eine wohlige Wärme in den Raum brachte.
Michael kannte die Geschichte schon, seitdem er ein kleiner Junge war. Die Geschichte der funkelnden Paillettenfledermäuse - doch er hörte sie immer wieder gern. „Die Menschen fingen an, sie zu jagen, als sie merkten, dass sich Wünsche erfüllen, wenn man sie fängt. Aber damit sich der Wunsch erfüllt, muss man sie töten, denn der Glitzerstaub einer Fledermaus reicht für einen Wunsch“, fuhr die Großmutter mit leiser Stimme fort. Lisa, die kleinste Schwester von Michael, schrie entsetzt auf: „Warum machen Menschen so was? Man kann doch nicht einfach eine Fledermaus töten.“ Irmgard sah Lisa lange an. „Weißt du, meine Kleine, manche Menschen waren so von dem Wunsch nach Reichtum, Schönheit und Glück besessen, dass sie nicht darüber nachdachten, welche Grausamkeiten sie taten. Andere taten es jedoch aus purer Verzweiflung, weil sie sich nicht mehr anders zu helfen wussten.“ Die Großmutter schwieg einen Augenblick, und bevor sie fortfuhr, trafen ihre Augen die von Michael, der sofort wusste, dass sie beide in diesem Moment dasselbe dachten. Michael schauderte es. Wenn er eine von den funkelnden Paillettenfledermäusen fangen würde, dann würde er sie auch töten, nur für seinen größten Wunsch. Den Wunsch, dass seine Mutter wieder gesund werden würde.
Die Mutter von Michael lag seit Wochen in ersten Stock in ihrem Bett, und ihr ging es jeden Tag schlechter. Es gab keinen Saft und keine Tabletten, die ihren Zustand verbesserten, und jeder Arzt, der ins Haus kam, verließ es kopfschüttelnd und mit traurigen Augen. Es gab keine Hoffnung. So sehr Irmgard, Michael und seine anderen drei Geschwister auch beteten und wünschten, wusste jeder, dass das Ende nahte.
Michael war mit seinen 15 Jahren das älteste der vier Kinder, und nachdem sein Vater vor fünf Jahren gestorben war, hatte er größtenteils dessen Rolle übernommen. Er kümmerte sich tagsüber um alles, half seiner Mutter und der Großmutter, sorgte für seine Geschwister und das Haus. Seitdem seine Mutter krank geworden war, saß er nachts an ihrem Bett, hielt ihre Hand und erzählte ihr leise Geschichten von fremden Ländern und Abenteuern, weil er wusste, dass sie solche Geschichten liebte - genau wie er. Manchmal lächelte sie, aber viel öfter sah sie ihn an und konnte die Tränen nicht zurückhalten. Sie weinte vor Angst. Nicht einmal aus Angst vor ihrem eigenen Tod, sondern aus Angst, ihre Kinder, die sie so sehr liebte, verlassen zu müssen. Und auch wegen ihrer Schmerzen und weil sie nichts dagegen tun konnte. „Mach dir keine Sorgen, Mama. Wir schaffen das schon“, sagte er dann immer leise und musste, während er das sagte, aufpassen, dass seine Stimme nicht brach und sie seine Trauer hörte. Denn beide wussten, dass er log.
Heute Abend war es besonders schlimm, denn morgen war Weihnachten und Michael wollte sich gar nicht ausmalen, wir traurig das Fest dieses Jahr werden würde, welches sonst der schönste Tag im Jahr für sie alle war. Normalerweise ging er früh morgens mit seinen Geschwistern in den Wald, um einen Baum zu schlagen. Sie zogen ihn dann alle zusammen unter lautem Lachen nach Hause, wo seine Mutter mit der Großmutter und den Kindern heißen Kakao machte. Danach schmückten sie gemeinsam den Baum und sangen Weihnachtslieder. Seine Mutter hatte eine wunderschöne Stimme und tanzte während des Singens um den Baum. Irgendwann tanzten und sangen alle, und Arndt, sein jüngerer Bruder, spielte dazu auf der Flöte. Sie aßen und redeten miteinander, erzählten sich die Weihnachtsgeschichte und vergaßen an diesem Tag alle Sorgen. So war es normalerweise. Morgen würde es anders sein.
Als Michael sah, dass seine Mutter eingeschlafen war, verließ er leise das Zimmer, zog sich seine dicke Jacke an, setzte seine Mütze auf und schlang sich seinen Schal um den Hals. Er stapfte durch den hohen Schnee um das Haus herum. Es hatte aufgehört zu schneien und der kalte Wind blies ihm ins Gesicht. Michael aber bemerkte es kaum. Seine Trauer und seine Hilflosigkeit betäubten ihn. Er fühlte sich wie hinter einer durchsichtigen Wand und setzte sich auf die Bank hinter dem Haus.
Er sah, wie klar die Sterne leuchteten und er versuchte, sie zu zählen, um sich von seiner Trauer abzulenken. Michael saß oft hier, gerade abends, wenn die anderen schliefen. Er brauchte diese Momente, um sich zu sammeln und Kraft zu schöpfen, damit er vor seiner Mutter, Irmgard und vor seinen Geschwistern stark sein konnte. Hier konnte er weinen. Hier konnte er seinen Gefühlen freien Lauf lassen, und wenn seine Tränen versiegt waren, dann ließ auch das betäubende Gefühl wieder nach. So saß Michael da und weinte wie jeden Abend. Sein Körper bebte und er schluchzte in seinen Schal. Michael vergrub sein Gesicht in seine behandschuhten Hände, bis er plötzlich das Gefühl hatte, nicht mehr alleine zu sein. Es schauderte ihn und er blickte hoch. Keiner war zu sehen. Er schaute nach rechts und nach links, aber er konnte keinen anderen Menschen ausmachen. Dann wanderte sein Blick neben sich auf die Bank. Er traute seinen Augen kaum, aber dort auf der linken Seite, direkt neben ihm, saß sie und schaute ihn an. „Das kann doch nicht wahr sein“, dachte Michael, „Das träume ich nur.“ Aber auch nachdem er sich die Augen zum fünften Mal gerieben hatte, saß sie noch immer dort. Er war sich sicher. Es war eine funkelnde Paillettenfledermaus. Sie war etwa so groß wie seine Handfläche, und anstatt des brauen Fells, das normale Fledermäuse am Körper tragen, war sie über und über mit funkelnden, paillettenartigen Schuppen überzogen. Sie leuchteten in Gold und Silber und sie selbst schien von innen zu strahlen. Michael hatte nie zuvor etwas Schöneres gesehen.
Er starrte nur auf sie hinab und war wie gelähmt. Sein größter Wunsch wurde ihm erfüllt. Er konnte seine Mutter retten. Er erwachte aus seiner ersten Verwunderung und griff zu. Er hielt sie ganz fest in beiden Händen, denn sie durfte ihm nicht entwischen. Michael rannte ins Haus, das inzwischen dunkel war. Die Großmutter hatte ihm nur im Treppenhaus eine einzelne Kerze brennen gelassen. Er nahm die Fledermaus nun fest in die rechte Hand, die Kerze in die linke, und lief so schnell es ging die Treppe nach oben in sein Zimmer.
Dort angekommen, verriegelte er das Fenster und die Tür, so dass die Fledermaus keine Gelegenheit haben würde, ihm zu entwischen, und stellte die Kerze auf dem Schreibtisch ab. Dann setzte er sich auf sein Bett und hielt die Paillettenfledermaus vor sein Gesicht. Diese hatte ihren Gesichtsausdruck, seitdem er sie vor dem Haus das erste Mal sah, nicht verändert. Sie beobachtete ihn mit großen, weisen Augen und machte keine Anstalten, sich aus Michaels festem Handgriff zu befreien. „Wie willst du es machen?“, hörte Michael plötzlich eine Stimme. Er erschrak und guckte sich im Zimmer um. „Hier ist keiner außer dir und mir“, hörte er die Stimme erneut. Er sah die Fledermaus irritiert an. „Sprichst du mit mir?“, fragte er staunend. „Aber natürlich spreche ich mit dir, Michael. Du bist der, der mich töten wird, deswegen wüsste ich gerne, wie du es machen willst.“ Michael setzte die Fledermaus erschrocken auf dem Bett ab und wich ein Stück zurück. Sie streckte ihre Flügel, und erhob sich in die Luft. Die Fledermaus drehte eine Runde im Zimmer und während sie durch die Luft glitt, schien es, als zöge sie einen Schweif aus feinem Glitzerstaub hinter sich her, der funkelnd zu Boden fiel. Sie landete auf dem großen Holzschrank gegenüber von Michaels Bett und blickte auf ihn hinunter.
Michaels Gedanken rasten. „Ich habe darüber nicht nachgedacht“, antwortete er...


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TOP 1000 REZENSENTam 2. Dezember 2015
Format: Taschenbuch
am 26. September 2014
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am 16. Dezember 2013
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am 16. Dezember 2013
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am 24. Dezember 2012
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am 18. Dezember 2013
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