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Winterschläfer [VHS]

4.2 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen


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Produktinformation

  • Darsteller: Ulrich Matthes, Marie-Lou Sellem, Floriane Daniel, Heino Ferch, Josef Bierbichler
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: AVU
  • Erscheinungstermin: 1. April 1999
  • Spieldauer: 117 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00004RX5T
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.395 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zwei Paare, aufkeimende Leidenschaften, ein furchtbarer Unfall, mordlüsterne Rache. Alles kann passieren in diesem Winter: Liebe, Sex, Tod. Am Ende wird nichts mehr so sein, wie es einmal war.

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Tom Tykwer ist ein grandioser Regisseur eines ganz von seinen Bildern und seinem Rhythmus lebenden Kinos. Er beherrscht das Handwerk perfekt und versteht es, es in einer Weise zu nutzen, die über alles handwerkliche hinausgeht. Nur kann diese im deutschen Kino der 90er Jahre einzigartige traumwandlerische Sicherheit im Umgang mit den filmischen Mitteln auch zu einem Problem werden, denn sie drängt alles andere leicht in den Hintergrund. Genau das ist bei Tykwers Debüt Die tödliche Maria und bei seinem geradezu überschwenglich aufgenommenen dritten Film Lola rennt passiert. In ihnen führt der Stil ein kaltes und letztlich selbstverliebtes Regiment. Nur bei Winterschläfer, dem dazwischen entstandenen und völlig zu Unrecht weitgehend übersehenen Film, ist Tom Tykwer visionärer Bilderschöpfer und passionierter, seine Figuren wirklich liebender Erzähler.

Fünf Menschen, fünf Schicksale in einem kleinen, verschneiten Bergdorf und Skifahrer-Paradies. Der egomanische Skilehrer Marco (Heino Ferch), René (Ulrich Matthes), der Kinovorführer ohne Kurzzeitgedächtnis, die sinnliche Übersetzerin Rebecca (Floriane Daniel), die in sich verschlossene Krankenschwester Laura (Marie-Lou Sellem) und der innerlich genauso wie finanziell zerstörte Bauer Theo (Josef Bierbichler), ihre Wege kreuzen sich, neue Konstellationen entstehen und bringen Bewegung, aber auch Zerstörung in eine im wahrsten Sinne eingefrorene Welt. Dabei wird ein Autounfall und eine eher unbewusste Fahrerflucht zum Katalysator der Ereignisse. Alles dreht sich schließlich um Vergangenheit und Schuld, Erinnern und Vergessen.

Wie Tykwer das inszeniert als Wechsel von langsamen, eleganten Kamerafahrten und wilder, den Taumel der Gefühle spiegelnder Handkamera-Direktheit, wie er jeder Figur eine Farbe zuordnet, die ihr Innerstes nach Außen kehrt, dafür gibt es im deutschen Kino keinen Vergleich. Erzählung und Erzähltes bilden eine perfekte Einheit, die etwas Hypnotisches hat; und jeder aus dem Ensemble versteht es, seiner Figur eine seltene Komplexität und Ambivalenz zu verleihen, die gerade in unseren heimischen Filmen selten geworden sind. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Winterschläfer ist einer meiner deutschsprachigen Lieblingsfilme, doch leider nur in gekürzter Fassung auf Datenträgern zu haben, es fehlen bei jeder fassung, die ich bisher gesehen hab vier, ganz kurze aber sehr wichtige, Szenen. Ich kann mich erinnern dass ich damals den Film in einer FSK 16 Version gespielt habe, arbeite nun seit 33 Jahren als Filmvorführer, auch bei, damals noch analog, Premiere wurde der Film in der ungekürzten FSK 16 Version gezeigt. Gerade zum Ende, wenn der Skilehrer abstürzt, gibt es eine Szene in der sich seine Freundin selbstbefriedigt, da gab es eine Totale, in der man sie komplett nackt auf dem Bett sah, diese Szene ist einfach nicht mehr da. Auch andere Szenen wurden geschnitten, z.B. als sich Heino Ferch komplett nackt bei der Freundin von Ulrich Mathhes vorstellt. Es wäre schön, wenn die FSK 16 Fassung erscheinen würde, denn die Dramatik, gerade am Ende, während Heino Ferch den Berg abstürzt, fehlt gänzlich. Warum müssen Meisterwerke immer zerhackt werden, ich hatte mir die DVD zwar gekauft, bin aber sehr froh, das ich damals die Version auf Premiere aufgenommen habe.
Wegen der gekürzten Fassung nur drei Sterne
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Der Film zeigt, wie ein Autounfall mit letztendlich tödlichem Ausgang die Schicksale von 5 Menschen beeinflußt und Verbindungen zerstört, aber auch zu neuen führt und zu Stillung eines Vergeltungsbedürfnisses durch den Tod der falschen Person.
Ein Landwirt (Josef Bierbichler) verursacht durch eigene Unachtsamkeit (er sucht sein Funkgerät während eines Kontaktes mit 2 seiner Kinder im Fond seines Wagens) einen Beinahezusammenstoß mit dem Filmvorführer René (Ulrich Matthes), der sich unerlaubt einen Sportwagen ausgeliehen hat. René überlebt leicht verletzt, er kann sich aus dem in eine Schneewehe gerasten Wagen ausbuddeln und findet den Landwirt im auf der Seite liegenden Fahrzeug lebend vor und entfernt sich, verwirrt wirkend. Erst nach einiger Zeit wird der Landwirt vonm Fahrer eines Wagens aus seiner Lage befreit, das Pferd im umgestürzten Anhänger erhält den Gnadenschuß. Gleichzeitig entdeckt der Bauer seine blutend im Schnee liegende Tochter, die sich in den Anhänger geschlichen hatte und offensichtlich herausgeschleudert worden war.

Das "geliehene Auto" gehört dem Skilehrer Marco (Heino Ferch), der zu einem Treffen mit seiner Freundin, der Übersetzerin
Rebecca (Floriane Daniel) gefahren war und den Wagen mit steckendem Schlüssel hatte offenstehen lassen, um möglichst schnell mit ihr zu schlafen. Rebecca hat eine Bergvilla geerbt, dort wohnt auchihre Freundin, die Krankenschwester Laura (Marielou Sellem), die auch bei der Not-Op des kleinen Mädchens dabei ist.
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Format: DVD
Ist unser Leben nur eine Aneinanderreihung von bloßen Zufällen oder gibt es eine größere Logik nach der sich alles richtet? Dieser Frage ging Tom Tykwer mit seinem zweiten Film "Winterschläfer" nach und näherte sich dem großen Thema mit einer magischen Bildsprache, die dem großen Werk eine nahezu übersinnliche Schönheit gibt. Auf faszinierende Weise werden die Lebensschicksale fünf unterschiedlicher Menschen in einem verschneiten Dorf miteinander verbunden. Dank der lebensnahen Figuren entsteht daraus ein psychologisch dichtes Kammerspiel, das sich allerdings nicht in seinen intensiven Porträtierungen der einzelnen Charaktere erschöpft, sondern durch seine vielperspektivische Struktur verdeutlicht, wie stark die Leben der Menschen sich gegenseitig beeinflussen. Die erhabene Winterlandschaft bildet dazu den perfekten atmosphärischen Hintergrund und verleiht vielen Stellen eine meditative Ruhe. "Winterschläfer" ist ein hochästhetisches Filmjuwel und eine intelligente Reflexion über den Lauf der Dinge.

"Winterschläfer" beginnt mit einem schweren Autounfall, dessen Folgen das Leben von fünf verschiedenen Menschen beeinflussen werden. Rene (Ulrich Matthes) hat etwas zuviel getrunken und beschließt den Nachhauseweg zu Fuß anzutreten, als er plötzlich vor sich einen nagelneuen Sportwagen mit offener Tür und Schlüssel in der Zündung stehen sieht. Kurzentschlossen beschließt er damit eine kurze Spritztour zu machen. Doch dabei rammt er fast das Auto des Landwirtes Theo (Josef Bierbichler), der mit seiner kleinen Tochter auf den Weg in die Stadt ist.
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Format: Videokassette
Ein Film, der einen mit seiner erzählerischen Leichtigkeit einfängt und einen mit einer Beiläufigkeit in das Geschehen zieht, die schon erahnen lässt, dass hier mehr eine Rolle spielt, als einem Bilder, Dialoge und Musik zeigen wollen. Die Bilder haben teilweise eine immense Wucht, ebenso wie die Musik, die besser nicht sein könnte. Die Schauspieler verleihen den Charakteren die passende Persönlichkeit, nichts wirkt unpassend, überzeichnet, hergesucht. Ein Film, der vor Ideen und künstlerischen Finessen nur so strotzt. Ich kann sagen, dass dies mit Abstand mein Lieblingsfilm ist, je öfter ich ihn sehe, umso fantastischer finde ich ihn. Es passt eigentlich nicht zu dem Film, dass man weint, aber irgendwie hat er selbst das geschafft beim letzten Mal, wo ich ihn gesehen habe. Es gibt immer Momente in Filmen, die einem sofort im Gedächtnis bleiben, weil einen etwas fasziniert hat, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist - bei diesem Film könnte ich wahnsinnig viele davon aufzählen! Alleine die eingangs erwähnte Leichtigkeit des Anfang ("Ich fahre früher") ist genial und ist neben Szenen wie der Silvesternacht, der Unterhaltung mit der drehenden Kamera, der Nacht im Sleepers, der Farben-Anpassung, des Bar-Spieles und der Foto-Merktechnik einfach alleine stehend beeindruckend, zusammen ergibt sich aber eine "schillernde Kugel".
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