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Der Winter tut den Fischen gut Gebundene Ausgabe – 4. September 2012

4.1 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

...Allerdings ist Der Winter tut den Fischen gut viel mehr als ein Buch über Arbeitslosigkeit: Es macht aus dem Fall der Maria Beerenberger eine individuelle Lebensgeschichte, es gibt der ehemaligen Verkäuferin im Textilhandel, gekündigt mit 47 Jahren, nach neunzehn Jahren, Gesicht und Stimme ohne Pathos und ohne plumpe Parteilichkeit. (...) Der Autorin gelingt es, solch banale Lebenserschwernisse durch eine Fülle von Details plastisch, interessant, bisweilen auch sacht komisch erscheinen zu lassen. Maßgeschneidert wirkt, bis in die Dialoge hinein, die Sprache: Sie ist schlicht, prägnant und von einer schartigen Schönheit. (FAZ, Daniela Strigl)

Anna Weidenholzer hat eine reduzierte, lakonische, sehr durchgearbeitete Sprache gewählt, die sich der Ereignisarmut mimetisch anschmiegt und ebenso auf dem Teppich bleibt wie die Hauptfigur selbst. (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Jutta Person)

Anna Weidenholzers Roman Der Winter tut den Fischen gut ist nicht nur erfüllt von gut beobachteten, behutsam eingebauten Details der Innen- und Außenwelt und vielen kleinen großen Bemerkungen. Der Roman der gebürtigen Linzerin vom Jahrgang 1984 ist in einem besonderen Muster gestrickt. (KURIER, Peter Pisa)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Anna Weidenholzer, geboren 1984 in Linz, lebt in Wien. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien und Wroc aw, Polen. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Alfred-Gesswein-Preis 2009, Aufenthaltsstipendium Schloss Wiepersdorf 2011, Staatsstipendium für Literatur 2011/2012. Mit ihrem ersten Buch, Der Platz des Hundes (2010), war sie 2011 für das Europäische Festival des Debutromans in Kiel nominiert.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Die Story: Maria Beerenberger ist "über 48", verwitwet und nun auch noch arbeitslos. Seit Jahren hat sie nichts anderes getan als jeden Tag zur Arbeit zu gehen und sich abends mit ihrem Mann Walter auf das Sofa zu setzen. Doch nun ist alles anders.
Maria zieht sich immer weiter zurück. Sie geht weder zu den Terminen beim Arbeitsamt, noch zu ihrer Schwester. Kinder hat sie mit ihrem Mann nie gehabt, so dass sie nun allein in der Wohnung (Anmerkung: in Österreich) lebt.
Auch ihre alten Arbeitskollegen können sie nicht mehr aus dem Loch herausholen - alles erscheint sinnlos und befremdlich...

Der Stil: Dieses Buch hat mich direkt am Anfang schon überrascht. Man liest die Geschichte rund um Marie rückwärts. Das Buch hat 54 Kapitel und mit diesem fängt es auch, wobei ein Er-Erzähler über Marias vergangenes Leben berichtet. *Spoiler* Man reist dabei durch die verschiedenen Abschnitte, angefangen beim Ende. Man erfährt mehr über Marias Werdegang nach der Entlassung im Modegeschäft und wie sie beim Arbeitsamt behandelt wird. Man erlebt wie die Freundschaften zu ihren Kolleginnen immer weiter zerfallen, ebenso die Nähe zu ihren Nachbarn. Selbst zu ihrer Schwester pflegt Maria keinen Kontakt mehr. Das Ende des Buches beginnt eigentlich in der Kindheit von Maria und erklärt wie sie so geworden ist.
Denn Marias Charakter ist sehr eigen. Anna Weidenholzer muss meiner Meinung nach eine sehr gute Fantasie haben oder hat selbst solche Erfahrungen gemacht (ob nun persönlich oder im Umfeld kann ich nicht sagen). Und so eigen Maria ist, so eigen ist auch der Schreibstil. Keine direkten Dialoge, dafür jede Menge Selbstgespräche.
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Format: Gebundene Ausgabe
Inhalt:
Maria Berrenberger ist 48, Textilverkäuferin, verwitwet und arbeitslos. Jahrelang bestand ihr Alltag daraus, zur Arbeit zu gehen, spät abends nach Hause zu kommen und es sich dort auf dem Sofa, mit ihrem Mann Walter, gemütlich zu machen. Diese Welt gibt es nun nicht mehr, alles scheint zerbrochen.
Sie beginnt zu Vereinsamen, geht nicht zu den Terminen vom Arbeitsamt, wehrt den Kontakt mit ihren ehemaligen Arbeitskollegen ab und auch Besuche bei der Familie unterlässt sie. Sie und Walter hatten niemals Kinder, der Freundeskreis beschränkt – so bleibt sie alleine mit ihren trüben Gedanken und dem Gefühl, versagt zu haben, nicht mehr brauchbar für die Welt zu sein.

Meine Meinung:
Laut inneren Klappentext hatte ich mir eigentlich ein Buch erwartet, was darauf zielt, verschiedenste Menschen in ihrem Leben zu beobachten. Ihre oft seltsam wirkenden Verhaltensweisen näher zu beleuchten, während man bei der Geschichte stiller Beobachter spielt. So ist es aber nicht, ganz und gar nicht, beobachtet wird, wenn man es überhaupt so nennen will, nur Maria. Hat jetzt meine Erwartungshaltung nicht erfüllt, fand ich ein wenig schade, weil ich mir einfach Geschichten in einer Geschichte erhofft hatte, aber es heißt nicht, dass mir die Umsetzung nicht trotzdem gefallen hat.

Du sagst: Was schaust du immer in den Himmel, Maria, dort siehst du nichts. Ich sage: Ich sehe die Wolken, ich sehe die Sonne, dann und wann ein Flugzeug, dann und wann ein Vogel, das genügt. Du drehst dich nicht um, ich bleibe zwei Schritte hinter dir. Dort, wo wir stehen, wird der Schnee stärker platt gedrückt als dort, wo wir nur darüber gehen. Der Schnee deckt alles zu, auch deine Spuren, sie werden verschwinden.
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Format: Gebundene Ausgabe
Maria ist 48, Verkäuferin, Witwe und arbeitslos. Die Welt um sie herum entgleitet ihr zunehmend mit jedem Tag, den sie zuhause verbringt, an jedem Tag, an dem sie wieder keine Arbeit findet, wieder keinen Anschluss findet, wieder – versagt.

Sie hatte doch alles, aber hatte sie alles was sie sich wünschte? Hat Maria nicht doch auch, wie wir vielleicht alle, vertagt, auf später verschoben, Kompromisse geschlossen, sich abgefunden, akzeptiert um am Ende herauszufinden….

Die Protagonistin Maria, erlebt ihr Leben rückwärts, die LeserInnen begleiten sie auf zermürbenden Gängen zum Arbeitsamt, zählen mit ihr die Minuten und lassen Stunde um Stunde mit ihr gemeinsam vorüberziehen.

Maria ist eine Frau, die in den letzten Kriegsjahren jung gewesen ist und den Wiederaufbau mitgetragen hat, verzichtet hat um ihren Beitrag zu leisten, von dem sie glaubte, er würde ihr mehrfach vergolten werden.

Aber die Welt hat sich weiter entwickelt und Maria erkennt langsam, dass sie sich an ihr vorbei entwickelt hat. Die Welt dreht sich schneller und schneller, nur sie selbst bleibt gefangen in ihren Denkmustern in angelernter Kleinkariertheit und als sie beginnt über den Tellerrand zu blicken, scheint es bereits zu spät.

Der rückwärts gerichtete Schreibstil verstört auf den ersten Blick, aber er animiert die LeserInnen zum konzentrierten Lesen, zum Innehalten und Nachdenken, damit die Ereignisse langsam ins rechte Bild gerückt werden können und das erwähnte Bild sich zu einem großen Ganzen zusammen setzen lässt.

Ein seltsamer Roman, der die LeserInnen verstört, berührt, ins Dunkel stößt, ihnen einen Spiegel vorhält und es doch vermag uns mit unserem Leben zu versöhnen.
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