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am 8. Dezember 2013
Der Autor präsentiert ein mutiges und engagiertes Werk, welches in einigen Passagen durchaus hätte ausführlicher sein können. Allerdings hat die vorliegende Darstellung den klaren Vorteil, dass sie für den Leser leichter verständlich ist.

Unter anderem werden folgende Themen aufgegriffen:

EU-Politiker fordern, dass Parteien Strafe zahlen sollen, soweit sie EU-kritische Positionen in die Öffentlichkeit bringen. Eine Medienkontrolle, nach welcher nicht pro EU eingestellte Medien Zensur bzw. Verbot droht, sei möglich. Gleichzeitig sollen EU-willfährige Medien selbst dann finanziell gefördert werden, wenn diese wenig oder gar keinen Gewinn abwerfen. Begründet wird dies mit einem „schleichenden Qualitätsverlust in der Berichterstattung“.
Auch die Hetze gegen EU- und Eurokritiker steht im Raum, so der Autor. Jüngstes Beispiel hierfür ist der mediale Beschuss der erst kürzlich gegründeten AfD (Alternative für Deutschland), einer eurokritischen Partei aus der politischen Mitte. Bekannt und bewährt ist zudem die Katalogisierung von der EU unliebsamen Parteien bzw. Gruppierungen als rechts- oder linksextrem, um diese aus der politischen Willensbildung auszugrenzen.

Mehr als besorgniserregend stellt sich dar, dass neben schon bestehenden Überwachungsmaßnahmen – v.a. aufgrund der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung – noch weitere überwachungstechnische Vorgehensweisen geplant sind. Dass dies gegen die Datenschutzgesetze in einigen Mitgliedstaaten vorstößt, spiele dabei keine Rolle.
Die bereits umgesetze Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung, welche unter maßgeblicher Beteiligung der Kommission zustande kam, erlaubt die Speicherung des Standorts einer Person, deren Telefon- und Internetverbindungen, E-Mails etc. für die Dauer von mindestens 6 Monaten. Weitere der schon in Richtung Überwachungsstaat durchgeführte Schritte bestehen in der Positionierung zahlreicher Überwachungskameras, Rasterfahndung, Lauschangriff, Rufdatenrückerfassung, der Flugdatenübertragung und auch Registrierungspflichten von Kapitalbewegungen ab eines gewissen Volumens, wenn keine Terrorgefahr als Vorwand präsentiert werden kann. (zu Finanzermittlern vgl. Seite netzpolitik.org). Auf diese Art und Weise sollen sämtliche EU-Bürger unter Generalverdacht gestellt und die Unschuldsvermutung ausgehebelt werden.

Doch damit noch nicht genug: geplant und gefördert (mit 15 Millionen Euro) wird die Schaffung eines neuen Überwachungssystems namens „Indect“, welches die bereits beschriebenen Informationsstränge zusammenlegen und zu einem automatischen Bevölkerungsscanner mutieren soll.
Kein Wunder, dass in der Vergangenheit auch diktatorisch organisierte Staaten, wie z.B. Ägypten oder der Iran, Interesse an entsprechender Überwachungstechnologie bekundeten und auch damit ausgestattet wurden.

Kombiniert man die beiden oben genannten Missstände (umfassende Überwachung/Hetze gegen Kritiker) ist der Weg in die EU-Diktatur nicht mehr weit.
In diesem Zusammenhang wird folgendes, weises Zitat von Heinz Galinski eingearbeitet: „Demokratie (…) ist kein Geschenk, das man ein für allemal in Besitz nehmen kann. Sie muss täglich erkämpft und verteidigt werden.“
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Weitere Aspekte/Kapitel des Buches sind:

- ausgeführte und gescheiterte Privatisierungen bei welchen Staatsbetriebe, welche einst dem Gemeinwohl dienten, an Großunternehmen und Konzerne verschachert werden. Danach verbessert sich weder deren Dienstleistung noch die Arbeitsbedingungen der Bediensteten. Die Wasserprivatisierung spielt dabei u.a. eine wichtige Rolle; ebenso wie Monsanto.

- das Heer der 15.000 in Brüssel registrierten Lobbyisten und der in Verhältnis dazu verschwindend geringen Anzahl der Vertreter des öffentlichen Interesses (z.B. Gewerkschaften, Umweltorganisationen, Lebensmittelwächter). Verbraucherschützer haben kaum Einfluss.

- EU-kritische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens

- einzelne bekannte Lobbyisten und EU-Funktionäre, deren Verflechtungen sowohl untereinander als auch mit der Bank Goldman Sachs

- die enorme Haftung Deutschlands und Österreichs im Hinblick auf den Euro und auch die diese auslösenden Rechtsbrüche innerhalb und außerhalb der EU. Die den Steuerzahler aussaugenden Bankenrettungen und das Absinken des Wohlstands.

- dass Medien das Gewaltpotential bei Anti-EU-Demonstrationen herunterspielen oder verschweigen

- Eurobonds und die steigende Unbeliebtheit des europäischen Staatskonstrukts

Fazit: Während in Massenmedien – wenn überhaupt – essentielle und nachhaltige Missstände neutral oder als gegeben dargestellt werden, setzt der Autor diese in einen Gesamtzusammenhang und folgert die daraus resultierenden zumeist sehr negativen Auswirkungen für die Zukunft. Für aufgeklärt demokratisch eingestellte Menschen tun sich da bei so mancher Schilderung Abgründe auf. Falsch wäre es jedoch, die teilweise bereits geschaffenen Fakten einfach zu ignorieren, da sich dies in Zukunft rächen würde.

Der ehemalige Eurogruppenchef, Jean-Claude Juncker, bringt dies selbst auf den Punkt:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein zurück mehr gibt.“

5 Sterne (für das Buch, nicht die jetzige EU!)
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am 5. Oktober 2015
Ich habe das Buch von einem Bekannten bekommen, leider war der dazugehörige Aluhut nicht im Paket enthalten, so konnte ich nicht sofort mit dem Lesen beginnen. Letzteren benötigt man bei dieser kruden Mischung aus Antiamerikanismus, Kapitalismuskritik, EU-Skepsis und Verschwörungstheorie dringend!!
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