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Williamsburg

4.0 von 5 Sternen 98 Kundenrezensionen

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Williamsburg
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Audio-CD, 23. Oktober 2009
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Westernhagen „Williamsburg“

Nach nahezu vier Jahren Studioabstinenz, lieferte Marius Müller-Westernhagen bereits im letzten Jahr mit seinem Wunschkonzert eine fulminante Rückkehr auf die Spitzenpositionen der deutschen Charts. Und krönte das Ganze zudem mit ausverkauften Konzerten wo er mit seinen Fans gemeinsam den „Birthdaybash“ anlässlich seines 60ten Geburttages beging. Jetzt wird nachgelegt. „Williamsburg“ ist das 18te Studioalbum von Marius Müller-Westernhagen. Und mit dem Alter und der Erfahrung ging Marius Müller-Westernhagen selbstbestimmter und entspannter denn je an die Arbeit. Ohne die Hektik, die das Leben im Scheinwerferlicht mit sich bringt, gönnte er sich im letzten Frühling einen Blick über den deutschen Tellerrand. Nachdem die Kompositionsarbeit erledigt war, scharrte er im New Yorker Stadtteil Williamsburg mit Peter Stroud (Acoustic-Guitar, Electric-Guitar), Larry Campbell (Acoustic-Guitar, Electric-Guitar, Resonator-Guitar, Pedal-Steel, Violin), Jack Daley (Bass), Andy Newmark und Shawn Pelton (Drums) wie auch Kevin Bents (Keyboards, Acoustic-Guitar, Electric-Guitar) einige der begehrtesten Musiker Amerikas um sich. Ohne viel von Westernhagens Karriere, den Erfolgen, den Diskussionen um den eigenwilligen Star zu wissen, legten sie los. Auf einen Schlag war die Band da und ließ ihre Energie und Kraft zusammen mit dem Sänger Müller-Westernhagen frei.

Der bloße Studioaufenthalt für die Aufnahmen dauerte gerade mal ein paar Wochen. Auf „Williamsburg“ verbindet sich die Frische einer Spontan-Session mit der Souveränität und Klasse mit der nur ausgewiesene Könner ihr Handwerk leicht aussehen lassen.

„Williamsburg“ ist ein Album mit Biss, mit lebendigen, kantigen und gelegentlich herausfordernden Rock ‚n’’ Roll. Man spürt intuitiv wie die neue Band dem erfolgverwöhnten Musiker inspiriert hat, ihm Feuer unterm Hintern gemacht hat und ihn über sich selbst hat hinaus wachsen lassen.

Darüber hinaus wurden die Songs, die Geschichten und die wunderbaren Melodien ,die die Menschen mit Marius Müller-Westernhagen verbinden keinesfalls, vernachlässigt. Westernagen ist wieder da und hat noch einiges zu erzählen. „Williamsburg“ ist voll von tollen Songs, die unter die Haut gehen. Die Normal CD enthält 12 davon – erste Eindrücke gibt es an dieser Stelle bereits als snippets zu hören! Reinhören – es lohnt sich.

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Darauf haben wohl viele Fans schon lange gewartet: Marius Müller-Westernhagen besinnt sich auf seinem 18. Studioalbum auf seine Wurzeln und findet wieder ganz zu alter Größe zurück. Vier Jahre nach seinem letzten Studiowerk Nahaufnahme präsentiert sich der Sänger auf Williamsburg so entspannt wie nie zuvor. "Ich spüre keinen Druck mehr", beschreibt Westernhagen seine persönliche Situation während der Aufnahmen. In aller Ruhe hat er in einem Studio in Williamsburg, einem Stadtteil von New York, zwölf neue Songs eingespielt, in denen er sich wieder stark seinen Wurzeln annähert und die liegen neben der Rockmusik nun mal im Soul und Blues. Unterstützt von Co-Produzent Kevin Bents, der bereits 2002 mit Westernhagen auf dem Album In den Wahnsinn zusammenarbeite, und einer ungemein kompetenten und spielfreudigen Band um die beiden Gitarristen Peter Stroud und Larry Campbell sowie Bassist Jack Daley glänzt er in Stücken wie "Liebeswahn" oder dem lässig swingenden "Mit beiden Füßen auf dem Boden" mit tiefgründigen Texten und einprägsamen Sprachbildern wie zu seinen besten Zeiten. Westernhagen gönnt sich auf Williamsburg keinen einzigen Ausfall. Das Album klingt wie aus einem Guss und enthält mit Songs wie "Komm schon" oder dem mit erdigen Southern-Blues-Elementen angereicherten, unwiderstehlich groovenden "Wir haben die Schnauze voll" ein paar potenzielle Klassiker. Mit dieser vom ersten bis zum letzten Nummern absolut gelungenen, angenehm kantigen und authentischen Platte ist Westernhagen seinem selbst formulierten Ziel, "nie mehr als der Sänger in einer Band zu sein", jedenfalls so nahe gekommen wie noch nie zuvor. Und das ist absolut positiv gemeint. - Franz Stengel

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Karlheinz TOP 500 REZENSENT am 24. November 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Westernhagen verkündet immer wieder wie einfach die Aufnahmen waren und wie Relaxt das alles ablief und ich glaube auch das man das hier bei den Aufnahmen hört. Viele gute Musiker, ein Westernhagen der gesanglich noch immer einer der ganz großen ist, dessen Stimme immer noch voll und gut ist.

Von der Seite passte alles zusammen und auch die Veränderungen die MMW in den Jahren mitgemacht hat sind unverkennbar. Früher ein Rebel und gegen den Rest der Welt, wurde er immer angepasster und ist nun ein überzeugter Anzugträger.

Das der Rocker selten einen Anzug trägt versteht sich von selbst und so fehlt dieser Rockpart dieser CD auch größtenteils. Alles wirkt sehr brav (Musik und Texte) und es kommt nie ein wenig Spielfreude rüber. Es wirkt alles sehr steril und kühl. Aber es ist dennoch perfekt und gut, nur das dieses Zusammensetzung nicht funktioniert.

Natürlich gibt es die typischen Westernhagen Momente und auch wirklich gelungene Lieder, wie die Single "Zu lang allein". Eine nachdenkliche langsame Nummer wo Westernhagen authentisch rüber kommt. Oder "Typisch du" und "Ein Mann zwischen den Zeilen", die wirklich ins Ohr gehen und Westernhagen zeigen wie ich ihn und seine Musik mag.

Manches funktioniert dann aber leider nur bedingt, wie der Opener "Hey hey", der in Ansätzen ganz nett ist, aber nicht der Rocker ist, der er vielleicht hätte sein können. Manchmal geht es dann aber auch ganz daneben wie "Schinderhannes " zeigt.

Das Manko der CD ist, dass vieles nicht wirklich bis zum Ende umgesetzt ist. Da fängt ein Lied als Rocker an und man denke "WOW" und dann läuft es weiter und weiter bis es belanglos ist.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Klar, Westernhagen ist nicht mehr der Rocker, der er zwischen 'Westernhagen' 1987 und 'Radio Maria' 1998 war: Respektlos und pointensicher, stonesaffin und affektiert, geil einfach. Mittlerweile fast 65 ist sein Williamsburg auch schon jenseits der 60er-Marke entstanden. Und dafür ist es trotz allem besser als zunächst angenommen. Musikalisch eher downgestrippt und reduziert, ein bisschen back to where it all came from. Mal bluesig (Wir Haben Die Schnauze Voll), mal balladesk (Liebeswahn), mal hymnisch (Zu Lang Allein). Anspieltipp sicherlich auch 'Ein Mann Zwischen Den Zeilen'. Also nach vier Jahren von einem Fan der ersten Stunde Abbitte: Williamsburg ist gut produziert, MMW hat versierte Musiker daselbst in Williamsburg rekrutiert, das Album ist seinem Alter angemessen und insgesamt durchaus gelungen. Jedenfalls deutlich besser hörbar als der Nachfolger Hottentottenmusik aus 2011, das versucht, die 'alten Zeiten' irgendwie live aufleben zu lassen.
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Format: Audio CD
"Williamsburg" ist ein ganz wunderbares Album von Marius Müller-Westernhagen. Besonders die Songs "Zu lang allein", "Wir haben die Schnauze voll" und "Heute Nacht" gefallen mir total super, die restlichen Songs sind auch absolut hörenswert. Im TV habe ich neulich durch Zufall eine Reportage über Westernhagen gesehen, dort wurden auch einige seiner Songs angespielt, unter anderem das oben schon erwähnte Stück "Zu lang allein", das seitdem zu meinem Lieblingslied geworden ist. Für meine Begriffe ist dies ein "must-have"-Album für alle MMW-Fans. In dem beigefügten Booklet sind die Texte zum Mitlesen dabei, was ich immer besonders schön finde, wenn es diesen Service dazu gibt.
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Format: Audio CD
Ich bin nicht zum ersten mal auf mmw gestoßen. Immer wieder versuchte ich die eine oder andere CD zu erwerben. Hat wohl nicht gereicht. Bin dann über einen Live Ausschnitt im TV wieder auf ihn aufmerksam geworden und habe mir die "Neue" angehört und gekauft. Diese Scheibe hat mir den Blues in Erinnerung gebracht was sonst nur ein paar wenige bei mir erwecken.
Alles in Allem für Leute die gute Texte und BLuesmusik mögen, eine klare Empfehlung.
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Format: Vinyl
Als alter HIFI Fan und Nostalgiker, neige ich dazu, mir Neuerscheinungen auf LP sowie auf CD zu genehmigen. Im Falle Westernhagens keinesfalls ein Reinfall. Ich betreibe die Bose 901er Serie an einem vernünftigen, alten Yamaha Verstärker, beide nutzen die Stärken dieser Vinyl aus. Ich habe selten so eine klare Pressung und so einen dynamischen Klang auf einer LP erlebt. Tiefe Bässe, kristallklare Höhen, der Sound deutlich wärmer und lebendiger als auf der CD. Das ich das noch erleben darf. Unbedingte Vinyl-Kaufempfehlung, nicht nur für Nostalgiker.... Auf Neudeutsch: Hammergeil!
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Format: Audio CD
Marius Müller-Westernhagen hatte eine große Zeit. Seine ersten Alben waren Kult, insbesondere textlich. Die Musik kam ziemlich authentisch herüber - sie war Stimmungsmusik pur (zum Abhotten, zum Abhängen, zum träumen und auch ein wenig zum sich selbst darin wieder zu finden). Gefühle pur! Dafür: Danke!! Das haben nicht viele geschafft!!

Aber hätten heute wirklich noch Alben wie "Stinker" oder "Mit Pfefferminz ..." eine echte Chance auf dem Markt? Ich glaube nicht! Die Masse könnte sich nicht damit identifizieren, denn egal wie "roh" manche Texte waren, so gingen so doch tief! So kaufen natürlich primär die "alten" Marius-Fans seine Alben - immer mit der Hoffnung, er würde zu seiner alten Form zurückkehren.
Doch die ist lange vorbei, und auch Hr. Westernhagen muss nun auch dem Mainstream gerecht werden. Wie andere Altstars muss er den Spagat zwischen seinem langsam verblassenden Ruhm und dem Zwang / Drang, Neues zu präsentieren hinbekommen! Frei nach dem Motto: Wer nimmt einem reichen Punk noch die Punk-Einstellung ab? Wer nimmt einem Armani-Rocker noch seine Rock ab?

So produziert man also ein feines Album, mit einem Super Sound (wirklich), mit einer gefälligen Mischung aus (manchmal rockigen) Balladen (Typisch Du, Heute Nacht, Liebeswahn, Aus Dir Mutter) und einigen Stücken im Midtempo-Bereich (Wir haben die Schnauze voll, Hey Hey), manchmal etwas cool-modern (Schinderhannes, Mit beiden Füssen auf dem Boden), manchmal sogar ein wenig im Country-Style (Liebe stinkt).

Alles nicht schlecht, zumal Marius Stimme irgendwie nicht alt werden will (ob die wohl geliftet ist? :-), aber auch nicht wirklich gut.
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5 Kommentare 47 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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