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Wilhelm II.: Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers Gebundene Ausgabe – Oktober 2008

4.3 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Selten ist ein Biograf einer so umstrittenen Persönlichkeit und so komplexen Epoche so gerecht geworden wie Christopher Clark.« (literaturkritik.de, Nr.3/ März 10)

»Nicht nur dem Historiker sei dieses Buch empfohlen, sondern v.a. dem politisch-strategisch interessierten Leser, der so mancherlei Parallelen zum heutigen Ränkespiel auf oberster Ebene wird erkennen können.« (ÖMZ, 03/10)

"Elegant und präzise beschreibt Clark die Herrschaft des Kaisers und dessen Versagen auf vielen Feldern und in den vielen Rollen, die ihm zufielen. Clarks Buch, eher ein grossangelegter biografischer Essay, ist ein brillantes Stück pointierter Geschichtsschreibung." (NZZ)

Klappentext

"Christopher Clarks fulminante Geschichte Preußens beweist: Qualität und kommerzieller Erfolg müssen sich nicht ausschließen."
Die Zeit

"Das Buch ist ein wirkliches Ereignis, ein neuer Blick auf die Geschichte unserer Nation."
Berliner Zeitung

"Elegant und präzise beschreibt Clark die Herrschaft des Kaisers und dessen Versagen auf vielen Feldern und in den vielen Rollen, die ihm zufielen. Clarks Buch, eher ein grossangelegter biografischer Essay, ist ein brillantes Stück pointierter Geschichtsschreibung."
NZZ

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Format: Gebundene Ausgabe
Das neue Buch von Christopher Clark befasst sich mit dem Leben und Wirken des letzten Deutschen Kaisers. Es beginnt mit der schwierigen Kindheit, in der die zwei politischen Lager der Hohenzollern (liberal/probritisch und konservativ/prorussisch) versuchen, Einfluß auf Wilhelm zu erlangen. Es folgt die frühe Thronbesteigung im Alter von 29 Jahren. Wilhelm versucht in dieser Anfangszeit seiner Herrschaft mehr Einfluss auf die deutsche Politik zu gewinnen. Dabei stehen ihm sowohl die dezentrale Reichsverfassung, als auch mächtige Gegenspieler im Weg (Berater, Regierungsbeamte, Reichstag, Parteien usw.).
Clark erzählt wie der Kaiser erst infolge der Kollerkrise 1895 mehr Einfluss auf die Politik gewinnt und diesen Einfluss durch die Daily Telegraph-Affäre 1908 wieder verliert. Dabei geht Clark insbesondere auf andere Historiker ein (Röhl, Gutsche usw.), die seiner Meinung nach hervorragende Quellen aufbieten, jedoch vergessen "...seine Äußerungen und Handlungen in den zugehörigen Kontext..." einzubetten.
Clark geht auch auf den Ausbruch des Ersten Weltkrieges und dessen Vorgeschichte ein. Dabei stellt er fest, dass Wilhelm keinesfalls eine Allein- oder Hauptschuld am Ausbruch des Krieges trifft. Hauptverantwortlich seien die Russen und die Österreicher, sowie die Militärs auf allen Seiten, die schnelle Aktionen von den Regierenden forderten. Zweimal hatte Wilhelm sich sogar gegen seine eigenen Militärs gestellt und den Stopp aller Mobilmachungsvorbereitungen befohlen. Mit den Militärs hatte Wilhelm laut Clark ein unterkühltes Verhältnis, weil "...die hohen Militärs der Unentschlossenheit und Zögerlichkeit des Friedenskaisers nicht trauten." Noch am 28.
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Format: Gebundene Ausgabe
Entgegen hier geäußerter Meinungen sei eindeutig gesagt: Clarks hervorragende Studie zu Deutschlands letztem Kaiser ist eindeutig geeignet, den schillernden, hochkomplizierten Menschen Wilhelm dem interessierten Leser ebenso nahezubringen, wie auch den ebenso schillernden Kaiser Wilhelm II., dessen großspuriges Benehmen oftmals den Menschen Wilhelm verdeckte. Wer ein leichtes Lesevergnügen in der Art der Zergliederung eines Menschen à la "'Deutschland sucht den Superstar'" erwartet wird freilich enttäuscht sein. Clark ist aber kein oberflächlicher Bohlen, der sich darauf versteht, Menschen mit unverschämten Bemerkungen hinzurichten, sondern ein Historiker, der es versteht aus den facettenreichen Fakten einer hochkomplizierten Zeit und einer ausgezeichneten Gesellschafts- und Politikanalyse das ebenso facettenreiche Bild eines Menschen zu zeichnen, der durch seine Geburt berufen war, Deutschland in einer schwierigen Zeit zu regieren und an sich, seiner Umgebung und den politischen Zuständen scheiterte, ohne allerdings auf allen Gebieten gleichermaßen zu versagen.
Interessant ist ein Nebenkriegsschauplatz in diesem Werk: Der Wilhelm-Kenner Clark widerlegt an vielen Stellen sehr glaubhaft den anderen großen Wilhelm-Kenner John Röhl nachhaltig, ohne ihn und seine Leistung allerdings zu demontieren. Richtig und einzig begrüßenswert ist die Einordnung Wilhelms II. in einen größeren politischen Rahmen, um seine Verhaltensweise zu erklären, wo Röhl stets das Bild eines alleinverantwortlichen Alleinherrschers bemüht und sich so als Anhänger eines überholten Geschichtsbildes zeigt. Nicht ein Mann machte Geschichte, wie Röhl postuliert, sondern die Geschichte, neben vielen anderen Faktoren, formte einen Mann, der dann Geschichte schrieb. Fazit: Eine hervorragende, scharfsinnige Analyse Wilhelms II. und mit ihm des gesamten wilhelminischen Kaiserreiches.
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Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 16. November 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Ein ganz außergewöhnliches Buch ist mit WILHELM II. auf den deutschen Buchmarkt gekommen, denn der letzte deutsche Kaiser war seit seiner Abdankung bis zu seinem Tod und darüber hinaus das Ziel von Verrissen und Anfeindungen. Der Autor Christopher Clark räumt mit den gängigen Vorurteilen auf und versteht es meisterhaft ein sachliches und fundiertes Bild dieser Persönlichkeit zu zeichnen.

Wieder einmal ein Buch das ich mir persönlich für so manchen Geschichtsunterricht gewünscht hätte, zeigt es eine der umstrittensten Personen der deutschen Geschichte so wir er wirklich war - gefangen im Spannungsfeld zwischen Herrschen und Dienen müssen und dem Aufbruch in eine wackelige doch erstarkende Demokratie und Mitbestimmung im politischen Bereich.

Man könnte sogar sagen, er war zur falschen Zeit am falschen Ort und nicht immer so schuldig wie man es in der NS Zeit und auf linker Seite gerne gehabt hätte - dies ist in der Tat eine interessante Information, dass der Kaiser sowohl von Rechtsextrem wie auch von Linksextrem gleichermaßen angegriffen wurde und das Geschichtsbild über Jahrzehnte verzehrt dargestellt wurde.

Dieses Buch ist natürlich keine Rehabilitationsschrift für Wilhelm II. es ist vielmehr eine Korrektur in so manchen Details, um ein korrektes und klares Geschichtsbild zu generieren.

Dem Autor ist mit seiner Darstellung der Kindheit und Jugend des letzten deutschen Kaisers ein interessantes Bild gelungen. Auch im Spannungsfeld zwischen Hof und Politik sowie im Bereich des Militärs machte er nicht immer die Figur eines absoluten Herrschers - das System gab ihm Macht aber beschnitt ihn auch zusehends.
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