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am 28. November 2005
Nur allzu gut kann sich der Verfasser dieser Zeilen an jenen verschneiten Abend in München erinnern, an dem vier humorlose Herren als Support Act von TYPE O NEGATIVE die Bühne betraten um ihr neuestes Werk vorzustellen. TIAMAT, jene Band von und um Jon Edlund, die bereits mit ihrem – zugegeben miesen - Debüt, dem überraschend guten „The Astral Sleep“ und dem ebenso als Meilenstein zu huldigenden „Clouds“ für Aufsehen sorgte, wälzte sich ungeheuer erhaben durch ihr nebelverraucht stimmungsvolles Set und präsentierte ein Stück Musik, das in seiner wunderbaren Gestalt eigenständig, wunderschön und intensivst beeindruckend tief unter die Haut ging und nicht wenige Augenzeugen wie geplättet zurück ließ.
„Wildhoney“ war geboren und bereit die Welt zu erobern!
Wenige Werke der Geschichte verdienen das Prädikat „Gesamtkunstwerk“ mehr als dieses mit fliesenden Übergängen aus einer anderen Welt veredelte Meisterwerk. Bereits das verträumt meditative Intro entführt in eine fragil atmosphärische Welt zwischen melancholischer Sehnsucht, düsterer Einsamkeit, Trauer und beklemmender Hoffnung der man sich kaum entziehen kann. „Whatever That Hurts“, mit seinem schleppend doomigem Groove und der oberfette Kracher „The Ar“ geleiten die ersten Schritte in die geheimnisvollen Gedanken von John Edlunds Traumlandschaft noch halbwegs standesgemäß. Was sich aber ab dem hypnotischen „25th Floor“ abspielt, sucht seinesgleichen bis heute absolut vergeblich. Verträumt nachdenklich stellt sich „Gaia“ ein, entpuppt sich der Kokon von „Visionaire“ als bretthart eindringlich Weltklasseballade, bevor ein spacig meditatives „Kalleidoscope“ entgültig den farbprächtig edlen Falter offenbart.
Herrliche Andacht macht sich breit, wenn „Do You Dream Of Me“ wie akustische Lava aus den Boxen fliest und mit Hilfe von „Planets“ in ein psychedelisches Finale mündet, das in seiner tief unter die Haut gehenden Schönheit den zurückhaltend effektiven Kompositionen endgültig die Krone aufsetzt. Sphärisch monumentale Klänge zelebrieren den Prog rockig angehauchten Abschluss und lassen ein mit Gänsehautmelodien durchzogen beschwörendes „A Pocket Size Sun“ in vollem Glanz erstrahlen. Atmosphärische Keyboards, einfühlsame Vokals und behutsam arrangiertes Seitenwerk, verpackt in ein Kunstwerk, das auf ewig wie golden wilder Honig schimmern wird. Besser geht’s nicht und an diesem an Kreativität und Eigenständigkeit nicht zu überbietenden Meisterstück von Johan Edlund kann und wird wohl nie wieder angeschlossen werden.
„Wildhoney“ ist vom Artwork über die Produktion bis zu jedem einzelnen Ton ein vollkommenes Kunstwerk, ein an unschuldiger Schönheit nicht zu überbietendes Juwel für die Ewigkeit und ein wegweisender Meilenstein in der Geschichte, der TIAMAT auch weit über ihre Zeit hinaus unsterblich macht!
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am 5. Februar 2006
Tiamat findet den Weg in die letzten Winkel der suchenden Seele. Melancholie gepaart mit schweren, spielfreudigen Gitarren eröffnen den Horizont, der nur einem Thema gewidemet ist, Schwermut und Liebe, Wildheit und zarte Angepasstheit an diese beiden Themen machen diese Scheibe einfach einzigartig. Nicht umsonst war der große Erfolg dieser Band gerade mit dieser Scheibe zu verbuchen. Psychedelisch schwebt das Damoklesschwert über dem Betrachter und er mag nun entscheiden tiefer in die bunten zugeworfenen Bälle hineinzuspringen oder die Schwere zu wählen und zu verharren in der Tiefe dieser Musik. Genial einfach...
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am 31. März 2015
1994 veröffentlichten Tiamat ihren Magnum Opus. Es war das vierte Studioalbum der Band und nach Clouds das zweite in Perfektion eingespielte Werk auf einem schmalen Grat zwischen Death Doom, Gothic Metal und Psychedelic. Diesmal jedoch in einem Ausmaß, dass kaum noch zu erfassen ist. Das von Pink Floyd inspirierte und unter bewusstseinserweiterndem Drogenkonsum entstandene Wildhoney wurde in diversen Zeitschriften Album des Monats, bei der Frage des Metalalbum des Jahres konnten jedoch andere gewinnen und dennoch blieb die Wildhoney in einem bestimmten Bereich das Maß der Dinge. Der kreativ-offene und kommerzielle Erfolg des Gothic Metal erreichte mit Wildhoney, Like Gods of the Sun(1996), Draconian Times(1995) und vielleicht noch Bloody Kisses(1993) seinen ersten Höhepunkt, spätestens danach waren alle Schleusen offen- Ähnliche Bands krochen da schon lange wie Geziefer ans Licht, wobei nicht viele hielten was man sich von der Idee versprach und der stilistisch nachfolgende Dark Rock von Bands wie HIM oder the 69Eyes war nicht viel mehr als ein gut gemeinter Aufguß, der vorgeführten Düsterrockmischung mit einem ziemlich phallisch anmutendem Rockposen-Wumps.
Diese vier Alben markieren so auch den Zeitraum in welchem aus Gothic Metal das wurde was man später als Dark Rock bezeichnete, ein Stil der sich besonders bei Paradise Lost und Type O schon auf diesen Alben abzeichnete. Wildhoney jedoch war etwas ganz eigenes, etwas überragendes, dass ich bis heute für viele doomige progressive und psychedelische Alben als Vergleichsgröße heranziehe, ein Album von dem ich bis heute noch häufig lese, dass es "ein Pflichtbesitz in jeder gut sortierten Metalsammlung" sei. Man mag von solchen Äußerungen halten was man will -ich hab sie selbst bedient und find es dennoch irgendwie albern-, aber sie verdeutlichen die Anerkennung die man diesem Album entgegenbringt. Tiamat, insbesondere (mittlerweile Ex-)Mastermind Johan Edlund litt insgeheim an diesem Album. Es war ihm unmöglich daran anzuknüpfen und so orientierte sich die Band lange Jahre in Synth- und Dark-Rock-Gefilde bis Tiamat 2008 mit Amanethes wieder zu der schweren harten Mischung kurzfristig zurückkehrten. Und dennoch gab und gibt es kaum eine Rezension der einschlägigen Zeitschriften zu irgendeiner Post-Wildhoney-Tiamat-Veröffentlichung die nicht den Vergleich zu diesem einen alles überstrahlenden Album zieht. Ein Miststück von einem selbst gebauten Monument, trug die Band da seither mit sich herum. Wobei man fairnesshalber sagen muss, dass ein solches Album nur wenigen Bands gelingt und jenen welchen es gelingt, gelingt es noch unwahrscheinlicher mehrmals. Wildhoney bleibt unerreicht und selbst Clouds hatte nicht die kreative Dichte dieser Platte.
Wildhoney ist ein durchgängiges Gesamtkunstwerk atmosphärischer Dichte, es ist schwülstig warm und zugleich melancholisch und düster. Um die Stimmung zu umschreiben bezeichne ich es ab und an als flirrend-schwüles Sommernachtsalbum. Die Stücke gehen nahtlos ineinander über und die drei Instrumentals fügen sich hervorragend in die schwermütig warme und drohende Stimmung ein.

Insgesamt ist Wildhoney eine der eindrucksvollsten CDs, die ich kenne habe. Der Stil, den Tiamat auf Clouds präsentierten wurde von Edlund abschließend perfektioniert. Die Keyboards rücken in den Vordergrund und untermalen die Songs mit flirrend warmer und zugleich spielerischer Atmosphäre.

Die Songs stehen fast durchweg für sich, wobei ich glaube, dass sich das Album erst so richtig als Album entfaltet. Alle Stücke sind von einer eigenen Melodie, die einen durch das jeweilige Stück trägt, getragen, die sich zumeist aus dem zuvor gehörten Stück entwickelt. Mit einer Reihe von Natursamples (Tiergeräusche, Gewitter etc.) leiten die Stücke zu einander über oder verstärken einfach ihre Atmosphäre. Die ersten beiden regulären Songs Whatever that hurts und The Ar, sind energiegeladene kraftvolle Nummern, die eine eher bedrohlich (Whatever) die andere mehr kraftvoll. Der Mittelteil mit Gaia und Visionaire ist ruhiger elegischer mit zum Teil gehauchten Vocals. Den Abschluss machen die beiden balladesken Stücke Do you dream of me? und A pocket size of sun mit Spoken-Words-Passagen. Ohne die in jedem Stück gegebene Qualität der anderen Stücke schmälern zu wollen reißen mich seit je Whatever That Hurts, The Ar, Gaia und Do You Dream Of Me? Am stärksten mit. Andererseits bleibe ich dabei, dass Wildhoney eigentlich als Gesamtkunstwerk gesehen werden muss und als Album gehört werden sollte. Und gerade als solches ist es 'für mich- ein Album in Perfektion.
Volle Punktzahl
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am 6. August 2007
Wildhoney ist ein Kunstwerk allerhöchster Güte. Es ist, so wie es ist, absolut perfekt.
Es gibt nur sehr wenige Bands die das auch noch mit anscheinend spielerischer Leichtigkeit fertig bringen. Denn egal wie man es dreht und wendet, Wilhoney hat einfach keine Schwachstelle. Einzelne Songs kann man nicht hervorheben, denn die Songs sind allesamt erstklassig. Und die dazwischengestreuten Überleitungen verdichten die atmosphärische Dichte ins nahezu unermessliche. Ein Album in dem man sich richtig verlieren kann. Am besten am offenen Kamin mit einem Glas Rotwein :)

Ich habe das Album seit 1994 und bin immer noch jedes Mal aufs neue hin und weg wenn ich es entweder als Schallplatte oder auch als CD auflege. Was soll ich noch mehr sagen, außer vielleicht das auch aufgeschlossenen Pink Floyd Fans mal ein Ohr riskieren sollten.

Leider kann ich nicht mehr als 5 Sterne geben, aber jeder weitere Sterne wäre voll und ganz verdient.
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am 22. März 2010
die geradezu überwältigt! Selten hat mich ein Musikalbum so mitgerissen wie "Wildhoney" von Tiamat: ein atmosphärisch dichtes, intensives und eindringliches Gesamtkunswerk, das ansatzweise wie eine Mischung aus Pink Floyd und Nick Cave & The Bad Seeds klingt.

Der Sound ist melancholisch samtig-düster, die Songs episch angehaucht, untermalt von Akustikgitarren, Keyboardteppichen, stampfenden Drums und eher zurückhaltendem Gesang.

Die Songs dieses Werks, das wunderschöne Intro "Wildhoney", gefolgt vom melancholischen und doch kraftvollen "Wathever That Hurts", dann das atmosphärische "The Ar", die geniale Hymne "Gaia", die düsteren "Visionaire" und "Do you dream of me?" und die dazwischen eingebetteten Istrumentalstücke "Planets" oder "Kaleidoscope" wirken noch lange nach.

Selbst die Death Metal-Growl-Einlagen, die ich normalerweise überhaupt nicht mag, können nicht wirklich stören und passen hervorragend zur Melancholie der Songs.

"Wildhoney" ist schlichtweg Honig für die Ohren. Sehr empfehlenswert!
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am 29. April 2007
Leute ich gebe es zu...ich bin eigentlich in der trance/dance szene zu hause,aber die wildhoney und die clouds sind meine besten cds die ich seid über 10 jahren besitze..leider sind die nachfolgenden tiamat cds nicht für mein geschmack..wer aus der szene kann mir helfen?ich suche cds die genauso großartig sind wie die clouds und die wildhoney..!der finstere gesang und die himmlische melodie sind einfach nur super.
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am 11. Mai 2007
Es ist ein Wunder, dass Wildhoney" noch nicht auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien steht, ist doch fast die gesamte CD ausschließlich der musikalischen Verarbeitung diverser Drogenexperimente und ihrer Folgen zu verdanken.

Herausgekommen ist jedoch ein Werk, das wohl seinesgleichen sucht. Ein wunderbarer Trip zwischen Hardrock und Sphärenklängen, eine musikalische Reise durch den Wahnsinn und wieder zurück. Stücke wie Gaia" und Planets" lassen den Zuhörer von ganz allein in Trance verfallen und so am Zustand von Jon Edlund teilhaben, als er diese Musik schrieb.

Ein Meisterwerk musikalischer Vielfalt und auch nach fast zehn Jahren seit dem ersten Hören immer noch Spitzenklasse!
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