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Wild at Heart [VHS]

3.6 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen


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Produktinformation

  • Darsteller: Nicolas Cage, Laura Dern, Harry Dean Stanton, Diane Ladd, Willem Dafoe
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Marketing Film
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 1991
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00004RLSK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.782 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit unendlichem Hass und glimmernder Eifersucht verfolgt Marietta die Liebe zwischen ihrer Tochter Lula und deren Lover Sailor. Zum Letzten entschlossen setzt sie einen Killer auf den gerade auf Bewährung freigelassenen Sailor an. Lula und Sailor flüchten in ihrem 65er Thunderbird. Auf ihrer ruhelosen Odyssee durch den schwülen Süden Amerikas finden sich Lula und Sailor immer wieder in brennendem Verlangen, im Wechselbad zwischen aggressiver Begierde und atemloser Erotik. Mit im Reisegepäck: die bizarren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Suche nach Wärme, Liebe und Geborgenheit endet in einem skurrilen Nest in Texas. Zwischen Säufern und Huren, Killern und Geisteskranken trifft er auf seine ehemalige Geliebte Perdita, die ihn geradewegs an Mariettas Killer ausliefert. Der zerstörerischen Kraft in dieser Welt von Drop-outs hält Lulas und Sailors Liebe nicht stand. Doch die Hilfe kommt von unerwarteter Seite...

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Als David Lynchs Wild at Heart im Mai 1990 seine Weltpremiere im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes erlebte und wenige Tage später dann auch noch mit der Goldenen Palme, dem Hauptpreis des Festivals, ausgezeichnet wurde, hatten die 90er-Jahre im Kino unwiderruflich begonnen. Das Streichholz, das im ersten Bild dieser wilden Höllenvision aufflammt, entfacht ein Feuer, das zwar nicht alles auslöscht, was vorher einmal war, aber dafür von dem kündet, was nun in den nächsten Jahren kommen sollte. Lynchs Albtraum von einer Welt, die aus allen Fugen geraten ist, in der aber trotz allem die Liebe zweier naiver Seelen nicht chancenlos ist, hat das Kino seines Jahrzehnts mehr geprägt als jeder andere Film dieser Zeit. Seine damals noch unglaublich erscheinenden Exzesse, sein überaus radikales Sounddesign, aber auch seine seltsame lyrische Schönheit haben den Weg für eine neue Generation von Filmemachern geebnet.

Mit der Verfilmung von Barry Giffords Roman Wild at Heart: Die Geschichte von Sailor und Lula hat sich David Lynch zum ersten Mal an ein klassisches Roadmovie gewagt und damit seinen eigenen Kosmos noch einmal entscheidend erweitert. Die Flucht der beiden Liebenden Sailor (Nicolas Cage) und Lula (Laura Dern) vor mehreren Killern, die von Lulas Mutter (Diane Ladd) beauftragt wurden, Sailor zu töten und Lula zurückzubringen, ist kaum mehr als ein roter Faden, auf dem Lynch eine ganze Serie von kleineren Geschichten und einzelnen Szenen gleich Perlen aufgereiht hat. Sie alle fügen sich zu einem beispiellosen Trip zusammen, der einer Fahrt durch eine besonders höllische Geisterbahn gleicht und zugleich an Dorothys Reise durch das Land hinter dem Regenbogen in Der Zauberer von Oz erinnert.

Der Kontrast zwischen der märchenhaften Liebe von Sailor und Lula, die in ihren Äußerlichkeiten, aber auch in ihrer Naivität an Figuren aus den Rebellen- und Teenagerfilmen der 50er-Jahre angelehnt sind, und dem von Gewalt und Tod, Feuer und Zerstörung geprägten Treiben um sie herum könnte kaum größer sein. In ihm liegt eine wahrhaft explosive Kraft, die einen im tiefsten Innern verstört und zugleich wie Strudel in die dunkelsten Tiefen von David Lynchs Fantasie mitreißt. Einige Szenen wie die an dem Schauplatz eines schrecklichen Autounfalls werden einen genauso wie etwa Willem Dafoes fast zahnloser Bobby Peru und Isabella Rossellinis Perdita Durango gleich Geistern auf ewig verfolgen. --Sascha Westphal

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Schade das es Universal nicht hinbekommen hat wie für die alte Auflage ohne Bonusmaterial ein unzensiertes Master aufzutreiben. So haben wir jetzt zwar 5.1 Ton und eine schöne Auswahl an Bonusmaterial bekommen, aber dafür ist das Bild weniger Scharf und übersättigt im direkten Vergleich zur Erstauflage. Besonders unverständlich, warum wir jetzt nur noch die leicht zensierte US Fassung zu sehen bekommen, anstatt wie in der alten Auflage die unzensierte Fassung. Die 2 Sterne gibts nur für den 5.1 Ton und die schönen Extras. Fans müssen wohl beide Auflagen haben.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen: Die aktuelle Veröffentlichung von Unisversal (BluRay) enthält zwar die ungekürzte Fassung (in Bezug auf die Laufzeit), diese entspricht jedoch der amerikanischen R-Rated Fassung, in der eine Kopfschuss-Szene leicht bearbeitet wurde. Über die Szene wurde eine Explosion inkl. Rauschschwaden gelegt. Es existiert allerdings eine FSK16 Fassung auf DVD (Erstauflage) mit der Unrated Fassung.

Der Ton der BluRay liegt zwar in DTS 5.1 vor (Englisch in DTS HD-MA 5.1), jedoch ist diese Tonspur nicht gerade perfekt, die Stimmen sind sehr leise, die Musikszenen dagegen sehr laut. Gewöhnungsbedürftig ist auch die Stimme von Nicolas Cage, dieser wird erst ab 1994 von Martin Keßler gesprochen und die damalige Bugs Bunny Stimme klingt dagegen eher komisch. Auch Laura Dern (bekannt aus Jurassic Park) wurde damals noch nicht von Sabine Jaeger gesprochen.

Punktabzug auch, da die BluRay keinerlei Bonusmaterial enthält. Das Bild der BluRay wurde etwas aufgepeppt, ist aber auch nicht unbedingt besser als das Bild der DVD, ein Upgrade auf BluRay lohnt sich somit nicht!
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Format: DVD
Neue David Lynch Fans sollten sich vom Marketinggeschwätz einiger DVD-Produzenten nicht beeindrucken lassen. Diese sogenannte Collectors-Edition ist definitiv gekürzt! David Lynch hat dieser kommerziellen Maßnahme zu keinem Zeitpunkt zugestimmt. Die berüchtigte Kopfschussszene war den amerikanischen Behörden schon immer ein Dorn im Auge und wurde zwecks Altersfreigabe entsprechend entschärft.

Nur die normale Ausgabe mit dem roten "Herz-Cover" ist dagegen in der Originalfassung zu bewundern! Die Abtastung ist übrigens auch besser als bei dieser Edition mit einem eher weichgezeichnetem Bild.

2 Sterne wegen den Extras, sonst keine Kaufempfehlung...
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Format: DVD
...aber dennoch ein fantastischer Film,der vor Allem durch seine schönen Bilder zu begeistern weiß.Wer Road-Movies mag und ein Faible für schwarzen Humor hat,der wird diesen Film lieben.
Zur Handlung sage ich nichts,da ihr sie wahrscheinlich sowieso bereits kennt und es würde auch zu weit führen sie zu erläutern.Falls ihr nichts wisst,empfehle ich: einfach selber anschauen!
Am meisten beeindruckt hat mich bei diesem Film Nicolas Cage in seiner Rolle als Sailor.Ich mochte Nicolas Cage nie sonderlich gerne.Seit ich aber Wild at Heart auf Englisch gesehen habe und seine Orginalstimme hören konnte (Elvis lässt grüssen),verstehe ich warum er so beliebt ist.Ich finde,seine deutsche Synchronstimme passt irgendwie nicht zu ihm und klingt irgendwie doof.Ich empfehle daher allen,sich diesen Film auf Englisch anzusehen.Das sollte man eigentlich immer tun,da bei den meisten Filmen durch die Synchronisation jeglicher Witz und Pepp verloren geht(zum Glück gibt es ja DVD).
Ich verstehe nicht,warum so viele hier etwas an der Technik und Ausstattung der DVD auszusetzen haben.Die Bildqualität kann sich für einen Film von 1990 echt sehen lassen.Da gibt es jüngere Filme mit wesentlich schlechterem Bild.Beim Ton ist es ähnlich.Zwar kommt dieser nicht sonderlich Druckvoll,aber reicht immer noch mehr als aus (zumindestens in der englischen Version).Zur Ausstattung: Warum sind alle hier so versessen auf Bonus-Material?Kommt es nicht eigentlich auf den Film an?Was habt ihr denn bei Videofilmen gemacht,die ja (ausser in seltenen Fällen einem Interview) so gut wie nie einen Bonus hatten und vom Preis fast genauso lagen wie DVDs?
Alles in Allem ein toller Film,der auch ohne Extras super viel Spaß macht.Nicht nur für Lynch Fans!
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Format: Blu-ray
Die Handlung werde ich nicht erläutern.

Film:
Wer David Lynch normalerweise für seine surrealen, alptraumhaften Reisen ins Unterbewusstsein des Menschen kennt, wird hier mit etwas ganz anderem überrascht. Hierbei handelt es sich um eine eher lineare Erzählung, die zwei sich beinahe schon krankhaft Liebende als Protagonisten hat, welche in eine gewalttätige, bösartige Welt aufbrechen, um dort an schrecklichen Unfallstellen vorbeizukommen und skurrilen Psychopathen zu begegnen. Das ganze wird aus einer sehr schwarzhumorigen, märchenhaften Haltung heraus erzählt. Nicht zuletzt ist "Wild at Heart" auch eine Hommage an "Wizard of Oz". Nicht zu vergessen ist, dass auch Szenen, die dem Leben positive Werte abgewinnen, und unheimlich einfühlsame Szenen nicht zu kurz kommen. Das gewaltige Format der Inszenierung zieht in Bann, auch wenn es teilweise schwer ist, sich in die Hauptcharaktere hineinzuversetzen. Nicolas Cage und Laura Dern spielen ihre Rollen, wie gewohnt überzeugend und auch Willem Dafoe darf man in einer seiner abartigsten und gleichzeitig lustigsten Rollen nicht unerwähnt lassen. - Ein imposantes Machwerk für Hartgesottene.
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