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Kundenrezensionen

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am 23. Juli 2017
Besaß ich schon in meiner Jugend und griff daher erneut zu. Sehr gute remastered. Klare Empfehlung, Gary Moores rockige Phase.
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am 3. Juli 2017
Nach dem allzu kommerziellen (aber auch erfolgreichen) "Run for Cover" ging Gary Moore mit "Wild Frontier" neue Wege. Das Album kann durchaus als Gesamtkunstwerk bezeichnet werden, das von vorne bis hinten durchkonzipiert ist. Zwar gibt es wieder programmierte Synthesizer, eine ziemlich höhenreiche Produktion (wieder nicht gerade besser auf dem Remaster) und diesmal sogar programmierte Drums, doch das wird durch die Intensität der Songs und die keltischen Einflüsse ausgeglichen. Anders als bei "Run for Cover" ist der Sound also diesmal kein Hindernis, sondern Teil der Ästhetik des Albums. Und das hat es in sich. Allein schon wegen der Story dahinter.

Gary Moore hatte mit "Parisienne Walkways" 1979 seinen ersten Top-10-Hit. Geschrieben hatte er den Song mit seinem Freund, dem Sänger und Bassisten von Thin Lizzy (bei denen Moore auch mal kurz Mitglied war), Phil Lynott, der auf dem Song auch singt und Bass spielt. Gary spielt "nur" Gitarre und singt im Hintergrund mit. Sechs Jahre später was Gary Moore ein arrivierter Solostar und lud Phil ein, auf seiner Single "Out in the Fields" mit ihm im Duett zu singen. Das passte sehr gut, denn der Song handelte in großen Teilen vom blutigen Nordirlandkonflikt. Gary Moore stammte aus Belfast (Nordirland) und Phil Lynott aus Dublin (Republik Irland). "Out in the Fields" wurde Moores zweiter Top-10-Hit, und der Nachfolger sollte ein Song sein, der noch spezifischer von der Nordirland-Thematik handelte: "Wild Frontier". Das Stück war mit seiner Twin-Leadgitarren-Melodielinie an den Stil von Thin Lizzy angelehnt und sollte wieder ein Duett mit Lynott sein, doch dazu kam es nicht mehr.

Denn Lynott starb am 4.1.1986 als Folge seines langjährigen Drogenmissbrauchs.

Gary Moore war am Boden zerstört. Schließlich entschied er sich, dem Song "Wild Frontier" einige Zeilen hinzuzufügen und das Stück zum Mittelpunkt eines Albums zu machen, das er Lynott widmen wollte, und gleichzeitig die Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Nordirland-Konfliktes anzuklagen. Heraus kam eines seiner besten und emotionalsten Alben. Ein Album, das Moore mehr als Singer/Songwriter zeigt, denn als Gitarristen. Die Gitarre bleibt meist im "Melodiemodus" (also wenig Griffbrett-Akrobatik und kaum Geschrammel - wer das will, kommt aber bei den Bonustracks auf seine Kosten).

Eröffnet wird der Song-Reigen von dem unsterblichen (ja, das darf man hier sagen) "Over the Hills and Far Away", einem Song, den wohl jeder kennt, der 1987 Radio gehört hat. Das Stück startet mit kraftvollem Getrommel und Moores ausdrucksstarker Stimme, die eine Story rüberbringt, bei der ich sofort an Thin Lizzys größten Hit denken muss: "Whisky in the Jar". In beiden Songs geht es um einen Raub, und beide besitzen unüberhörbare irische Anklänge. "Over the Hills and Far Away" hat zwar nichts direkt mit dem Nordirlandkonflikt zu tun, doch die Geschichte voller Ungerechtigkeit ist eine gute Grundlage für das, was noch folgt. "Wild Frontier" ist weniger aggressiv, etwas melancholischer, doch stilistisch ähnlich; man kann also von einem Doppelschlag-Intro sprechen. Gary Moore erzählt von seinen eigenen persönlichen Erfahrungen, doch das Thema berührt jeden: "Ich erinnere mich an die Straßen meiner Stadt, bevor die Soldaten kamen/ Jetzt rufen uns Panzer und Barrikaden unsere Schande ins Gedächtnis". Dennoch geht es in dem Stück auch um Heimat, den Drang Moores, zur "wilden Grenze" zurückzukehren - trotz allem, was zu der Zeit dort los war. Und dann am Ende der kurze Nachruf auf Phil Lynott (zwei Jahre später sollte mit "Blood of Emeralds" ein weitaus ausführlicherer folgen).
Das folgende "Take a Little Time" ist für meinen Geschmack dann ein leichter Ausfall. Ein Text, der wie eine Kopie von "Don't Take Me For a Loser" wirkt (beide Songs mit "Take" im Titel...interessant), allerdings mit noch mehr Platitüden; dazu ein Gitarrensolo, das vielleicht das uninspirerteste ist, welches Meister Moore je gespielt hat. Doch selbst hier schafft er es, dem Song seinen keltischen Stempel aufzudrücken - angefangen mit dem archaischen Hook, bis zu dem überraschenden Akustikgitarren-Break.
Es folgt "The Loner", eines der schönsten Instrumentals, das Moore je aufgenommen hat (auch wenn er ein paar Mal "Loner" und "so lonely" reinsingt), und das in seiner unendlichen Weite die irischen Landschaften wiederspiegelt, aber auch die Einsamkeit des Einzelkämpfers. Das kann sowohl auf Phil Lynott als auch auf Moore selbst (oder auf Jeff Beck) gemünzt sein, wichtig ist es nicht. Übrigens stört mich der Gebrauch von programmierten Drums hier genauso wenig wie auf den anderen Songs des Albums. Erstens, weil es so überzeugend gemacht ist, dass man es nur selten bemerkt; zweitens aber auch, weil es zu der Stimmung der Songs passt. Gerade "The Loner" wirkt dadurch noch kälter, noch verlorener.

Die zweite Seite wird mit "Friday on my Mind" eröffnet, das ebenfalls als Single ausgekoppelt wurde und das mir ein bisschen "zu viel des Guten" ist. Neben "The Loner", das man aber eher als Adaption bezeichnen muss, ist "Friday" die einzige Coverversion des Albums. Das Original stammt von den Easybeats und war Mitte der Sechziger ein Hit. Geschrieben haben ihn die beiden Easybeats-Mitglieder Harry Vanda & George Young, die in den Achtzigern als Flash & The Pan ebenfalls einige Erfolge feiern konnten. Moore änderte einige Textzeilen und machte eine überdrehte 80s-Synthie-Metal-Nummern daraus. Wie das jetzt zum Rest des Album passt, mag man sich fragen, doch eigentlich fügt es sich mit seiner ungewöhnlichen Melodie recht gut ein. Der Gänsehautmoment ist dann, wenn Moore im Fade-Out noch "Gonna have fun in the city" singt und dann nahtlos das düstere, melancholische "Strangers in the Darkness" auftaucht, in dem es eben um die dunklen Seiten der "City" geht: ein drogensüchtiger Mann; eine junge Frau, die sich als Prostituierte verkauft. Beide haben nichts miteinander zu tun, doch eint sie das eine: Die Suche nach einem besseren Leben und die Sehnsucht nach Menschlichkeit in einer gefährlichen Umgebung. Die Szene endet tragisch - der Mann wird tot auf der Straße aufgefunden. Man muss nicht weit denken, um die Parallele zu Lynott's tragischem Ende zu erkennen; dementsprechend verzweifelt wird das Stück auch von Moore gesungen.

Beim abschließenden Doppel setzt Moore dann alles auf eine Karte. "Thunder Rising" und "Johnny Boy" sind bemerkenswerte Einzelleistungen, doch im Kontext des Albums sind sie geradezu überwältigend.. "Thunder Rising", das vermutlich heftigste und brutalste Moore-Stück aller Zeiten, beginnt leise und wird immer lauter. Das ist zwar irgendwie seltsam, unterstreicht aber die Dramatik des Songs (wer sich daran stört, kann es ja am PC "beheben"). Außerdem führt es dazu, dass man zu Beginn aufdreht... Jedenfalls liefert Moore eine unfassbare Leistung ab. Das eröffnende "Kampfsignal" wirkt wie eine Umkehrung der Tonfolge von "Wild Frontier", bevor dann das Stakkato-Gitarrenriff erklingt, gegen das AC/DCs "Thunderstruck" (auch ein "Thunder" im Titel) geradezu gemütlich wirkt. Moore singt aus der Distanz vom keltischen Sagenheld Cú Chullain. Der Geniestreich besteht darin, dass Moore eine Verbindung zwischen den Mythen der Kelten und den (damals) aktuellen Feindseligkeiten zieht. Unübersehbar wird das in der Bridge, wo es heißt: "Vor langer Zeit, so geht die Legende, kämpften die mächtigen Männer von Ulster gegen den König von Connacht bis zum bitteren Ende/ Niemand weiß, aus welchem törichten Grund das Scharmützel begann, war es Verrat oder doch bloß die leeren Drohungen von besoffenen Männern?" - bevor dann Moores Gitarre die Führung übernimmt und in extrem kurzer Zeit alle Trümpfe ausspielt. Spätestens wenn er dann mehr kreischt als singt "Young men are dying, the widows are crying", hab ich Gänsehaut am ganzen Körper.

Die abschließende Idylle in "Johnny Boy" wirkt nach diesem Gitarrengewitter fast unwirklich. Doch dank Moore wird es zur logischen Schlussnummer. Er beschwört noch einmal irische Landschaften (Wicklow Mountains, River Shannon), die Sehnsucht nach Frieden und den sinnlosen Tod seines Freundes Phil (so interpretiere ich es zumindest). Ein versöhnlicher, aber auch bewegender Abschluss eines heftigen Albums. "Wild Frontier" ist in meinen Augen weitaus fokussierter und durchdachter, aber auch künstlerisch interessanter als "Run for Cover". Sicher ein Highlight in der Diskografie Moores.

Die LP bestand aus acht Songs. Da das CD-Zeitalter bereits begonnen hatte, dachte sich Moore (bzw. seine Plattenfirma) offenbar, er müsse auf der CD mehr bieten und fügte drei Bonus-Tracks hinzu: Die (etwas merkwürdige) Maxi-Version von "Over the Hills and Far Away", deren Intro Grundlage für die Live-Versionen dieses Stück werden sollte; die mit sehr vielen neuen Gitarren-Overdubs versehene Maxiversion von "Wild Frontier", und die traurige Ballade "Crying in the Shadows" (B-Seite von "Over the Hills…", bereits 1985 aufgenommen).
Als nun 2002 alle Virgin-Alben Moores in Remaster-Ausgaben wiederveröffentlicht wurden, gab es dann noch einmal drei Bonus-Tracks dazu: Der Extended Mix von "The Loner" (hier fehlt das Intro, dafür gibt es mehr Solos), die Maxi-Version von "Friday on My Mind" (echt irre) und - als besonderes Sahnehäubchen - eine Liveversion von "Out in the Fields", live in Manchester im Apollo Theater am 23. September 1985 aufgenommen. Hier singt kein geringerer als Phil Lynott himself mit - es dürfte eine seiner letzten Aufnahmen sein, denn schon gut drei Monate später lebte er nicht mehr…

Eine echte Schande ist es, dass das Video der Tour, live in Stockholm aufgenommen, nach wie vor nicht auf DVD oder CD erhältlich ist.
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am 3. Juni 2012
Eines vorweg: Meine fünf Sterne beziehen sich rein auf die Musik!! Sie ist unschlagbar klasse! Das Mastering ist die reine Katastrophe. Bei einem Remaster würde man sich erstklassigen Sound erwarten. Das Re-Mastering dieser Platte erfolgte 2002 und ist unter aller Würde! Der Sound ist viel zu hell und der Bassbereich kommt nicht durch. Es fehlt hinten und vorne an Druck und klingt matschig!! Gary hat dies nicht verdient!!!

Dieses Album ist ein Meilenstein des Gitarren-starken Hard Rocks der 80er! Mit irischen Folk-Elementen gewürzt, speedy und sehr melodiös fetzt es, dass man unweigerlich nach der Luftgitarre giert!! Gary ist als Gitarrist eine Macht und singen kann er, auch wenn er nicht die Oberklasse der Shouter-Riege erklimmen kann. Mich störte das nie. Gary powert volle Kanne und mehr Gefühl als er konnte niemand je in seine Songs legen! R.I.P. Gary Moore

Die "Wilde Grenze" ist ein absolutes Traum-Album für echte Hard Rock-Freaks! In dieser Version sogar aufgefettet mit drei Bonus Tracks. Wäre da nur mal nicht die besch.....e, ich meine die bescheidene Klangqualität =(
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am 30. April 2015
7.Studio-Album des nordirischen Ausnahme-Gitarristen von 1987, dass von seiner Heimat Irland in Sound/Text inspiriert und geprägt ist, und in Finnland und Norwegen Platz 1 der Album-Charts belegte. Der Überflieger der Scheibe "Over the hills and far away" konnte sich in den UK-Top-20-Single-Charts platzieren. Die weiteren Single-Auskoppelungen "Wild frontier"/"Friday on my mind"/"The Loner"/"Take a little time" sind mit das Beste was Gary Moore bis heute produzierte. 2 Maxi-Versionen von "Over the hills and far away"/"Wild frontier" und "Crying in the shadows" vervollständigen die Original-Ausgabe. 2003 veröffentlichte Virgin Records die digital remasterte Special-Edition des Albums inklusive 3 weiteren Bonus-Tracks. Das instrumentale "The Loner"(Extended-Mix), "Friday on my mind"(Maxi-Version) und "Out in the fields"(Live) werten die Veröffentlichung zusätzlich auf.
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am 19. September 2000
Das ist sicherlich Gary Moore's Geniestreich.Ich möchte gar nicht lang um den heißen Brei herumreden, was mich besonders nachhaltig beeindruckt auf dieser Platte ist das Instrumental Stück "The Loner". Nie hörte ich eine Gitarre schöner und ergreifender erklingen als auf diesem Stück. Ich bin heute noch zu Tränen gerührt wenn ich diesen Titel höre. Mit diesem Werk hat er alleine schon 5 Sterne verdient. Ich weiß nicht warum er so lange auf der Trivialbluesschiene herumgeritten ist (hat ihn da jemand dazu gezwungen, beweisen brauchte er ja auch keinem etwas), er hätte doch mehr schöne Melodien spielen sollen, denn das kann definitiv keiner so wie er. Hut ab Gary - hör dir die Platte bitte selber nochmal an und geh' in dich - bitte !!!
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am 4. Juni 2017
Beim Kauf freute ich mich auf eine kleine Reise in die Jugend. Als die Scheibe da war, wurde ich schnell ernüchtert. Was auch immer da hin- und hergeregelt wurde. Die Höhen sind so überbetont, dass es sich sowohl mit einer halbwegs ordentlichen 5.1 Anlage als auch mit recht guten Kopfhörern anhört wie Freibad-Radio.
Habe mir jetzt die alte Ausgabe gebraucht bestellt.

Der 1 Stern gilt NUR dem Produkt Wild Frontier (Remastered), die Musik ist locker 4 Sterne wert.
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am 9. Mai 2013
Diese Scheibe war in den späten 80er Jahren aus guten Gründen sehr angesagt, ist bei mir im Lauf der Jahre aber etwas in Vergessenheit geraten. Beim aktuellen Wiederhören war die Freude groß, denn Gary M. lässt in "Wild Frontier" ein phänomenales Gitarrengewitter, ja: eine akkustische Unwetterfront über uns niedergehen, die uns gnadenlos wegfegt.

Der irische Ausnahmegitarrist haut geniale Hard-Rock-Klassiker wie "Over the hills and far away" oder "Wild Frontier" raus, bis die Lautsprecher platzen, und singt sich dazu die Seele aus dem Leib. Bei Balladen wie "Johnny Boy" können wir dann ein wenig entspannen.

Dieses phantastische Album hat Klassiker-Status und gehört in jedes gut sortierte CD-Regal.
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am 21. November 2009
So grimmig ist der junge Gary gar nicht, wie er da auf dem Cover dreinblickt. Denn was er auf diesem Album präsentiert ist eine ausgesprochen gute Mischung aus rockigen Folk-Songs oder folkigem Rock, je nachdem wie man es sieht. Der Schwerpunkt liegt auf der E-Gitarre, die Gary Moore meisterlich beherrscht und schon auch mal, wie in "The Loner", in endlose Höhen und Längen schraubt.

Als wir gestern Abend von der Folk-Session einer kleinen, unbekannten Band aus der Region nach Hause fuhren, hörten wir Gary Moore. Schon oft gehört dieses Album und dennoch nicht langweilig. "Take a little Time" vielleicht ein bisschen schwächer als die anderen Titel. Aber schon der Opener "Over the hills and far away" ist ein toller Song. Auf gleichem Niveau sind "Wild Frontier", das er gleich in zwei Versionen auf dem Album bringt, und "Friday on my mind". Mit "Strangers in the darkness" schlägt er ruhigere Töne an. Er lässt es fetzen in "Thunder Rising"- sehr rockig, lange Gitarrenpassagen.

Der Titel "Johnny Boy" erinnert an seinen verstorbenen Freund Phil Lynott. Die einzige Ballade auf dem Album - ein Stück, das ich mir fünfmal hintereinander anhören kann, weil es mich zu Tränen rührt. "When I look to the west, out across the River Shannon. I can still see you smiling. Johnny boy, oh Johnny boy..." Zum Abschluss kann man sich "Over the hills and far away" noch mal in einer längeren Version reinziehen und mit "Crying in the Shadows" schließt dieses Album etwas melancholisch ab: "When he's alone, she's never there". Das CD-Cover enthält leider keine Texte.
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am 14. Juli 2011
Mitte der Achtziger "boomte" der Hard-Rock und sogar der Heavy Metal in den Hitparaden der einzelnen Radiostationen. Neben Bon Jovi, Europe, den Scorpions und Van Halen, begeisterte mich damals auch der Irische Gitarrenvirtuose Gary Moore. 1985 bereits durch sein Duett - Out In The Fields - mit Phil Lynott aufmerksam geworden, zog mich damals auch - Wild Frontier - unweigerlich in seinen Bann. Im Gegensatz zu dem vorherigen - rein Hard-Rock-orientierten Album - Run For Cover - auf dem kein Geringerer als Glenn Hughes auch den einen oder anderen Titel zum Besten gibt, veränderte Gary Moore hier seinen musikalischen Stil, und mischte zu den gewohnten harten Tönen auch Irische Folklore-Elemente. Heraus kam ein sehr bombastisches Album, mit powervollen Drums und exzellenten Gitarrensoli, bei denen Gary hin und wieder seiner Gitarre auch martinshornähnliche Klänge entlockte, wie zum Beispiel bei dem Lied - Take a little Time. Neben dem hervorragenden Cover-Song - Friday On My Mind - befindet sich auch mit - The Loner - ein wunderschönes floydiges Instrumentalstück auf dem Album.

Gary Moore kann mit - Wild Frontier - durchweg überzeugen, denn nicht nur die energiegeladenen Hardrocksongs, die sich ähnlich wie schon auf - Run For Cover - überwiegend um das Thema "Sinnlosigkeit des Krieges" drehen, sondern auch die ruhigen Momente - Johnny Boy, Crying In Shadows - kommen bei mir sehr emotional rüber.

Die remasterte CD enthält zusätzlich noch drei Bonusstücke, die allesamt zu empfehlenswert sind. Wild Frontier - ist für mich eines der bisher besten Alben im "Folk-Hard-Rock-Bereich".
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am 17. Februar 2009
Jedes Mal wenn man diese Cd auf's neue einlegt wird deinem bewusst wie gut Gary Moore früher doch war. Wie hier bereits etliche schon geschrieben haben ist "Wild Frontier" auch mein Favorit aus den 80zigern. Die Platte ist musikalisch so was von gut, jeder Song schreit förmlich danach die Repeat Taste zu drücken. Die Riffs sind allesamt 1A, da merkt man sofort dass da ein Meister an der Klampfe ist.

Mich störst's auch nicht das die Drums vom Computer kommen. Klar könnten die etwas druckvoller klingen, aber das schwächt die Scheibe in keinster Weise ab. Bei den dezenten Keyboard/Synthiesizer Einsätzen verhält es sich übrigens genauso, die passen wirklich gut zu den Songs. Die Vocals klingen rockig und knackig, wie sie halt auf einer geilen Rockscheibe sein müssen.

Fazit: Für mich ist die Scheibe das Maas der Dinge von G. Moore. Empfehlenswert aus den 80zigern sind ebenfalls noch "Run for Cover", "Dirty Fingers" & "Victims of the Future". Wer mit "Ballads & Blues" nichts anfangen kann sollte diese Platten unbedingt mal hören. Eine so hohe Qualität kam von ihm danach leider nicht mehr. Von mir gibt's daher auch ganz locker 5***** für ein ausgezeichnetes Album/Werk!
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