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Wild Duck. Empirische Philosophie der Mensch-Computer-Vernetzung Gebundene Ausgabe – 18. September 2003

4.6 von 5 Sternen 29 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Was könnte man abschließend neben viel Lob noch über dieses Buch schreiben? Wahrscheinlich am ehesten: das hätte ich gerne selbst geschrieben - aber ich bin ja noch keine 50! also habe ich es mit viel Spaß und oftmals auch mit Zustimmung gelesen - und letzteres, d.h. das Lesen dieses Buches, kann ich allen empfehlen, die es noch nicht getan haben."
Aus: Operation Research News, März 2002

Aus den Rezensionen zur 3. Auflage:

"… Das Buch hebt sich wohltuend von denen ab, die abstrakt Kommunikation rufen und ellenlange alltagsferne ‘individuelle‘ Theorien erfinden … Dueck schafft es wie kein Zweiter, die Verhaltensweisen der jeweiligen Charaktere präzise, aus dem Leben gegriffen … zu schildern. Die fast … unvermeidbaren Probleme und Konflikte in allen menschlichen Gruppen … ergeben sich aus den nicht wahrnehmbaren und nicht nachvollziehbaren unterschiedlichen Sichtweisen von Individuen. … Ein Muss für alle Menschen, die tagtäglich zusammen- und gegeneinanderarbeiten und doch nur verschiedene Trommeln hören ... Ein seltenes Juwel, aktueller denn je!"

(www.changeX.de)

Autorenkommentar

"Computerherrschaft bringt Sinn, Freude, Vernunft, oder?"
Der Klappentext des Buches liest sich wirklich angenehm und ich war sehr beeindruckt, wie gut das Buch ist. Andererseits ist es wohl eher schwer für Sie zu erkennen, worum es darin eigentlich geht. Also: Ich wollte eigentlich eine Art Rundumschlag gegen die "vermessene Welt" schreiben, weil ich als Vater, Professor und Manager immer mehr bedrückt sehe, wie Menschen, Arbeit, Liebe, Sport, Musik als Zahlenwerte aufbereitet werden. Alles wird gemessen, in Abiturpunkten, Profiten, Weltcup-Punkten, Hitlistenzahlen. Auch vor dem Lesen dieses Buches werden Sie erst einmal den Amazon-Verkaufsrangplatz anschauen, um es angemessen beurteilen zu können. "Wie viel bringt es unter dem Strich?" fragen wir. Wie viel Punkte gibt es fürs Lernen, wie viel Geld fürs Rasenmähen? Wie viel kostet das Betriebsfest (muss das sein?), wie viel Wählerstimmen kostet eine eigene Meinung? Zunehmend nutzen wir zum Messen Computer, um graphisch zu sehen, wie es ausgehen wird: Wie viele Handschläge macht ein guter Mitarbeiter mehr als ein anderer? Wir spüren, dass die Zahlenfanatiker die Oberhand haben. Was wird aus uns werden, wenn wir nur noch aus Computerwerten bestehen? Ich selbst habe mich als Manager mit dem Aufbau des Data-Warehouse-Geschäftes beschäftigt, also mit dem Aufbau großer Datenbanken, die alle die Messdaten über uns enthalten: Wer wann was warum gekauft hat, welche Vorlieben er hat, was er im Internet anklickt, wer öfter etwas umtauscht (schrecklich!). Ich habe von Berufs wegen mit solchen Fragen zu tun und ich merke langsam, dass die Computer sich von ihren Auftraggebern lösen. Eigentlich wurden viele Programme zum Kontrollieren gebaut, zum Messen von Leistungen, Verkäufen, Umsätzen, Gewinnen, Noten, Prüfungsergebnissen. Computer sind eine Art Über-Ich, das über uns wachen soll. Und wissen Sie, was langsam herauskommt? Aus nackten Zahlen? Die Wahrheit! "Zufriedene Kunden sind die besten Kunden." - "Glückliche Menschen arbeiten am besten." - "Interessanter Unterricht führt zu den besten Noten." - "In kleinen Firmen ist der Arbeitssinn spürbarer, ein großes Plus." Dies kommt als Wahrheit oder Analyse aus den Zahlenmaschinen heraus! Computer merken, dass Freude an der eigenen Wirksamkeit, Sinngefühl, Echtheit und frischer Schwung den Ausschlag dafür geben, dass hinterher die Gewinne stimmen. Das wissen fast alle Menschen. Wir brauchen keine Computerrechnungen. Aber, und das ist mein entscheidender Gedanke in diesem Buch: Die Computerergebnisse bestimmen letztlich, was wirklich gemacht wird! Weil nämlich Manager auf Computer und Zahlen hören. Wenn also Computer aus Daten hart herausrechnen, dass im philosophischen Sinn "gute" Menschen in etwa gleichzeitig die "gewinnoptimalen" Menschen darstellen, dann werden die Kontrollcomputer im Dienste des Profites dafür Sorge tragen, dass die Menschen im philosophischen Sinne gute Menschen werden müssen, damit sie gewinnoptimal sind. Noch einmal: Es ist schon lange bekannt, dass gute Menschen gut arbeiten, aber trotz aller Propheten, Philosophen und Religionsstifter werden ziemlich viele Menschen nicht gute Menschen. Jetzt aber verstehen die Computer, was notwendig ist. Und ich tippe, dass sie es schaffen. Als starker Tobak formuliert: "Die Computer werden aus uns gute Menschen machen, weil sie auf Profitgier programmiert sind. Sie werden schaffen, wozu Menschen zu schwach waren, weil nämlich "zufällig" der profitmaximale Mensch nicht sehr vom "guten" Menschen im naiven oder philosophischen Sinne verschieden ist."

"Das meinen Sie nicht ernst, oder?" Ich habe schon etliche Festvorträge "darüber" gehalten und heiß diskutiert. Ich weiß schon, was Sie zuerst denken. Aber: Ich meine es ziemlich ernst.

Diese Thesen habe ich zum Ausgangspunkt des Buches gewählt. Herausgekommen ist eine Art Geschichte/Satire/Sachbuch/Philosophie, mit vielen Beispielen, Anekdoten, Theorien und unerschrockenen Meinungen. Was bei den Computermessungen herauskommt, ist, dass wir uns viel mehr mit der Verschiedenartigkeit der Menschen auseinandersetzen müssen. Ich habe einen guten Teil des Buches verwendet, um darzulegen, wie verschiedene Menschencharaktere auf fast alles im Leben verschieden reagieren. Beispiele: Arbeit soll Spaß machen. Oder eine Herausforderung darstellen. Oder nähren und Aufstieg gewähren. Manche wollen vor allem unter Freunden arbeiten. Viele sehen Schule als Vorbereitungsübung (die haben es gut), andere wollen tiefes Wissen erwerben, viele hoffen auf Interessantes (!). Eltern definieren Erziehung: Als Fährtenführung zur Selbstdisziplin, als Persönlichkeitswerdung und Sinnfindung, als Wissenserwerb zur Selbstständigkeit, oder als Zeit, "zum Ausleben, bevor man dafür zu groß wird". Das klingt wie: Waldorfschule, Antiautoritäre Erziehung, Wissenschaft, Gesellschaftliche Ordnung. Aus diesen Verschiedenartigkeiten ergibt sich zwingend, dass es verschiedene Arten gibt, ein guter oder glücklicher Mensch zu sein. Die Gesellschaft gönnt jedem "auf seine Art glücklich zu sein", aber man betont im selben Atemzug, dass sich die Menschen an gewisse Regeln zu halten hätten. Meist geben diese Regeln vor, dass alle Menschen ziemlich gleich sein sollen, nämlich normal. Normal ist, was Eltern, Lehrer, Politiker normalerweise wollen. Das Paradigma des Normalen sind die Kopfnoten der Schule: Noten für Fleiß, Artigkeit, Aufmerksamkeit, Disziplin, Betragen. Lesen Sie dagegen einmal in Stellenanzeigen, welche Eigenschaften wertvolle Menschen haben sollen: Kreativität, Wandlungsfähigkeit, Führungstalent, Charisma, Positives Denken, Zuversicht, Schwung, Proaktivität. So will uns die Arbeitsgesellschaft! Im Buch diskutiere ich längere Zeit über verschiedene Menschen, verschiedenes Glück, mehrere Arten von Sinn. Die Lösung des Problems der allgemeinen Glücklichkeit liegt wohl eher in der Richtung, verschiedene Arten von Menschen zu akzeptieren und damit verschiedene Glücks- und Sinnbegriffe. Menschen können das nicht. Menschen denken, "alle" sollten normal sein oder besser noch grad so wie sie. Philosophen wollen, dass alle Menschen ihr buchgewordenes Sinnverständnis tätig leben, aber sie erheben meist nur einen Sinn des Menschen zur Allgemeingültigkeit: Alle sollen "so" sein. Und nun das Hauptargument für Computer: Computer akzeptieren verschiedene Menschen, solange sie gut arbeiten! Computer könnten mir neue Computer, frische Blumen, einen Perserteppich im Büro gegen 5% Minusgehalt erlauben. Ein Chef würde garantiert sagen: "Geht nicht. Es hat einen Sinn, ja, aber jeden einzelnen besonders behandeln? Es würde jeden freuen, ist aber zu kompliziert. Wir motivieren der Einfachheit halber nur mit Geld, einer Zahl." Dafür verzeihen Menschen einander notgedrungen gewisse "Verrücktheiten" am Arbeitsplatz: Aufschneiderei, Vertuschungen, Beschönigungen, allerlei schwach Neurotisches. Das verzeihen Computer nicht. Überhaupt nicht. Wir sollen doch gut werden, oder? Von den Unvollkommenheiten des Menschen muss also mehr im Buch behandelt werden, als Ihnen lieb sein kann. Ein ganzes Kapitel handelt von der Topimierung, der Kunstfertigkeit des Menschen, sich und seinen Status Quo als bestmöglich hinzustellen. Dort ist des Pudels Kern.

Ein streitbares Nachdenkbuch. "Wild Duck" heißt im Amerikanischen: Querdenker. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

am 14. Februar 2017
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2003
Format: Gebundene Ausgabe
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am 5. Juni 2005
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2016
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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