Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 3 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Wieviel Wahrheit braucht ... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Von Europas Nr.1 für gebrauchte Bücher und Medien. Gelesene Ausgabe in gutem Zustand, kann Gebrauchsspuren aufweisen. Abweichende Auflage möglich.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Alle 2 Bilder anzeigen

Wieviel Wahrheit braucht der Mensch ? Über das Denkbare und das Lebbare. Taschenbuch – 1. Februar 1993

4.8 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 8,95
EUR 8,95 EUR 2,57
59 neu ab EUR 8,95 9 gebraucht ab EUR 2,57

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Wieviel Wahrheit braucht der Mensch ? Über das Denkbare und das Lebbare.
  • +
  • Zeit: Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen
  • +
  • Das Böse oder Das Drama der Freiheit
Gesamtpreis: EUR 45,80
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rüdiger Safranski, geboren 1945, studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte und arbeitete danach als Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin und in der Erwachsenenbildung. Seit 1985 ist er als freier Autor tätig, dessen Werke mittlerweile in 26 Sprachen übersetzt sind. Er wurde mit dem Friedrich-Märker-Preis, dem Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik und dem Friedrich-Nietzsche-Preis ausgezeichnet.


Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
"Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?" Auf den ersten Blick eine recht verwirrende Frage. Gerade unsere vom empirischen Wissenschafts- und Wahrheitsverständnis geprägt Zeit lässt die Tatsache vergessen, dass die Wissenschaft nicht nur im beobachtbaren Raum nach Wahrheiten sucht(e), ja es aus wissenschaftlicher Perspektive nicht nur die Eine Wahrheit geben kann. Und so macht sich Rüdiger Safranski auf die Suche nach einer Wahrheit, die sich entgegen dem zeitgenössischen Verständnis nicht außerhalb als viel mehr im Inneren des Menschen befindet und beschreitet damit den Pfad des Konstruktivismus.

Safranski nimmt den Leser an die Hand und begibt sich mit ihm in die tief greifenden philosophischer Überlegungen von Rousseau, Kleist, Nietzsche und Kafka - und findet dort mehrere Wahrheiten.
Die Pluralität des Wahrheitsbegriffes bzw. die Negation einer objektiven Wahrheit, klingt heutzutage vermutlich recht spekulativ, doch beweist unsere Historie das Gegenteil. Rüdiger Safranski widmet ein ganzes Kapitel Hitler, Goebbels und damit dem Nationalsozialismus. Er zeigt wie eine Ideologie, ein konstruiertes Wahrheitsbild aus dem Inneren eines Menschen heraustreten kann, eine neue moralische Ordnung mit eigenem Gewissen schafft, die dann eine ganze Nation in ihren Bann ziehen kann und damit auch zur äußeren Wirklichkeit wird. Zwar veramt das Leben "wenn man [...] nur das zu denken wagt, was man auch glaubt leben zu können". Doch verwüstet das Leben, "wenn man [...] um jeden Preis, auch um den der Zerstörung, etwas leben will, bloß weil man es gedacht hat".

Die Frage, wie viel Wahrheit der Mensch nun braucht, wird nicht beantwortet.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 62 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch von Safranski verdankt sich einer Grundthese:
der Mensch braucht Wahrheit, um sein Leben zu ordnen und sich in der Wirklichkeit zu orientieren. Die prekäre Suche nach ihr schlägt jedoch schnell um in die feste Bindung an äußere Wahrheiten, um der Sicherheit und Geborgenheit in einer Gemeinschaft mit Menschen willen. Gleichzeitig aber will der Mensch frei sein, um nach seiner Facon glücklich zu sein. Freiheit opponiert daher immer gegen die Autorität äußerer Wahrheiten. Wahrheit und Freiheit - für Safranski Nektar für einen spannungsvollen Dualismus, aus dem das Buch reichlich saugt.

Radikale Freiheit führt zur Einsamkeit und zum Außenseitertum. Wer aber will sein ganzes Leben schon als Außenseiter verbringen? Aus dieser Angst vor meiner inneren Freiheit resultieren grundsätzlich zwei Handlungsmöglichkeiten: erstens der Wille die eigenen Ideen in die Tat um- und gegen die Freiheit der anderen durchzusetzen. Die Angst vor der Einsamkeit kann aber auch zur Selbstaufgabe führen und zur Flucht unter die wärmende Decke äußerer, vorgefundener Wahrheiten.
Freiheit wird von Safranski verengt auf die Freiheit des Denkens. Die Gedanken sind frei! Der Mensch lebt also in einem Dualismus des grenzenlosen Denkens und des faktischen Lebens, das immer schon in einem gegebenen sozialen Rahmen, also in einer objektiven Wahrheit, stattfindet. Für jeden schöpferischen Menschen ist es eine empörende Provokation, wenn die Welt ihren Gang geht und sich nicht darum schert, was man selbst denkt und will.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Rüdiger Safranski nimmt den Begriff Wahrheit als Auftaktzeichen eines schön durchkomponierten Versuchs über die Frage, wieviel aus der Gedankenwelt wir im Leben gebrauchen können. Der Mittelteil über die Metaphysik ist als kleine Geschichte dieser Wissenschaft von dem Sein jenseits des Dinglichen kaum lesbarer und verständlicher zu machen. Von den Griechen über die Agonie in der Allmachtsvision der Monotheismen hin zur Krise der Metaphysik im Missbrauch der Überzeugungstäter des 20. Jahrhunderts werden die Entwicklungen im Denken des an sich schwer Denkbaren geschichtlich eingeordnet.
Auftakt und Schluss der Beweisaufnahme vor dem Schlussplädoyer bilden zwei Variationen des Scheiterns. An den Anfang werden mit Rousseau, Nietzsche und Kleist drei Denker gestellt, die mit dem Denkbaren über das Lebbare hinausgingen und so im Leben höchst unterschiedlich scheiterten. Der Schlussteil gehört Kafka- wesentlich entlang der Motive aus dem Schloss, dessen Lebens- und Schaffensthema war, sich mit dem Denkbaren nicht ins Leben zu trauen.
Die Vorarbeit stärkt für eine finale Betrachtung zur Freiheit im Umgang mit der Wahrheit. Ein duales System wird postuliert. Die Kultur dürfe fast alles denken. Für die Politik gehört da dann aber wieder einiges in den gelben Sack. Vorsicht vor Überzeugungstätern im Politischen! Politik heisse, Schmerzen zu vermeiden.
Lesen!
Kommentar 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
... kann ich alles denken, sagt Spinoza. Wallenstein in seinem Monolog beginnt: „Nicht mehr zurück wie's mir beliebt, ich muss die Tat vollbringen, weil ich sie gedacht."
Dieses ist die Natur des Menschen, die erste und die zweite Natur. Und als Quintessens sage ich, gilt die Sache Dazwischen als Synthese: Beschränke nicht dein Denken, weil du glaubst es nicht leben zu können. Zerstöre aber nicht dein Leben, weil du glaubst, um jeden Preis das Gedachte leben zu müssen.
Safranski philosophiert entlang von konkreten Beispielen und so macht er den Text leicht verständlich, nachvollziehbar und klar. Personen und deren Ziele als „zweite Natur" helfen ihm, dem interessierten Leser die Sachlage zu erklären. Hier geht es um die Hinführung eines an sich großen Themas. Rousseau, Kleist wie auch Nietzsche gelang es nicht in letzter Konsequenz, das Gedachte in das Lebbare zu transformieren. Deren Scheitern wurde deutlich an der immer kleiner werdenden Menge an Personen, die dem Gedanken folgte. Bei Rousseau war es der Gang in die Einsamkeit, Kleist inszenierte seinen Tod als letzte große Tat und Nietzsche setzte sich gleich mit der „Einsamkeit" und verlor letztendlich den Verstand. Die Freiheit, zwischen Denken und Handeln zu unterscheiden und Wallenstein folgend dieses Duo zu betrachten, wurde ihnen zum Verhängnis. Die Wahrheit des Ichs entsprach nicht der Wahrheit der Welt.
Diese Wahrheitsfindung betrachtet Safranski im Folgenden aus der Sicht der Metaphysik, beginnend mit Sokrates, den christlichen Abschnitt über Thomas v. Aquin zu Descartes über Kant zu der Form der totalitären Metaphysik des Dritten Reiches.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 64 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden