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Wie zerstört man eine Demokratie: Das 10-Punkte-Programm Taschenbuch – 14. Juni 2010

4,7 4,7 von 5 Sternen 15 Sternebewertungen

Eine fulminante Verteidigung der Demokratie

Demokratie muss mit Zivilcourage verteidigt werden, damit Diktaturen daran gehindert werden, auf die Bühne der Geschichte zurückzukehren. Mit Scharfblick und exzellenten historischen Analysen beschreibt Naomi Wolf zehn Schritte, die den Niedergang funktionierender Demokratien charakterisieren. In Zeiten von Bürgerüberwachung, Datenspeicherung und Sicherheitshysterie ist dieses Buch aktueller denn je.


Von der Marke

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

NAOMI WOLF ist die Tochter jüdischer Holocaust-Überlebender. Sie wurde in den 90er-Jahren durch ihren Bestseller "Mythos Schönheit" bekannt und galt damals als Vorreiterin eines neuen Feminismus. 1996 engagierte sie Bill Clinton als Beraterin für seinen Wahlkampf. Vier Jahre später beriet sie auch den Präsidentschaftskandidaten Al Gore. Heute arbeitet Naomi Wolf in der "Soros Foundation" für Friedensforschung.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Goldmann Verlag (14. Juni 2010)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 288 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442156262
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442156269
  • Abmessungen ‏ : ‎ 12.3 x 2.9 x 18.6 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,7 4,7 von 5 Sternen 15 Sternebewertungen

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Naomi Wolf
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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
4,7 von 5
15 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 20. September 2020
Auf Empfehlung habe ich mir dieses Buch gekauft. Es ist ein „Aufwecker“, man lernt aufmerksam zu beobachten , was sehr wichtig ist. Am Erhalt einer Demokratie muss man arbeiten. Es wird zwar über die USA geschrieben und ist schon vor ein paar Jahren erschienen, aber die Botschaft ist zeitlos . Schon beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses bemerkt man, dass die beschriebenen Schritte allgemein gültig sind. Das Buch ist voller Beispiele aus der Geschichte der Staaten rund um die Welt. Leider fallen dem Leser auch deutliche Parallelen zur Politik in Deutschland auf. Wirklich ein interessantes Buch.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 26. November 2013
Wirklich solide und vor allem verständlich geschrieben.
Untermauert mit zahlreichen Fakten.
Man muss kein Historiker sein, um die Vergleiche zu verstehen.

Dieses Buch regt zum Denken an - definitiv.
Wenngleich man aber versuchen sollte den objektiven Blick zu behalten.
Die Vergleiche sind wirklich toll (nicht der historische Inhalt)

Interessant ist der Aspekt, dass das Buch vor der aktuellen Überwachungsparodie verfasst worden ist.
Diese scheint mir aber die logische Konsequenz, wenn es nach den Fakten des Buches geht.
(Dieses Themendiskussion gehört jedoch nicht an diese Stelle)

Es lohnt in jedem Fall zu lesen,.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 16. Juni 2013
Wie zerstört man eine Demokratie: Das 10-Punkte-Programm es ist ein Buch die unbedingt lesen soll. Maomi Wolf macht ein excellent Analysis.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 31. Januar 2013
Kritische Befürworter der Demokratie sind der Auffassung, Demokratie wäre nur die zweitbeste Lösung. Eine bessere oder beste Lösung würde es aber nicht geben, denn dafür bräuchte man so etwas wie einen altruistischen, allwissenden, gerechten und omnipotenten Herrscher, mit anderen Worten: ein Fabelwesen wie aus einem Märchenbuch.

Begreift man zudem Demokratie nicht einfach nur als Herrschaft der Mehrheit über den Rest der Bevölkerung oder als simple Wahlfreiheit zwischen Pepsi und Coca Cola, sondern als komplexe Staatsform, die über den Ausgleich von Partikularinteressen dem Wohl der Allgemeinheit und damit am Ende allen Bürgern zugutekommt, dann müssen echte Demokraten aufpassen, dass sich die Demokratie nicht schleichend zur Scheindemokratie und am Ende zur Diktatur entwickelt. Denn nicht überall, wo Demokratie draufsteht, ist auch echte Demokratie drin, wie das Beispiel Deutsche „Demokratische“ Republik gezeigt hat.

"In seiner Anfangsphase offenbart sich eine Diktatur selten durch Massenerschießungen oder durch rauchende Schlote von Vernichtungslagern." heißt es im Klappentext vorn. In Ihrem "Zehn-Punkte-Programm" zeigt die Autorin daher, wie man eine freiheitliche Demokratie Schritt für Schritt zu Fall bringt, an deren Ende dann ein autoritäres System steht.

Dabei handelt es sich mitnichten um eine Fiktion. Ihre Analyse beruht auf historischen Fakten und beschränkt sich auch nicht auf eine ganz bestimmte Diktatur. Die zehn Schritte "sind historisch vielfach erprobt" und folgen immer und überall dem gleichen Strickmuster.

Autoritäre Herrschaftssysteme unterscheiden sich zwar hinsichtlich der propagierten Ideologien ganz erheblich (Stalin, Mussolini, Ostdeutschland, China, Lateinamerika, Chile unter Pinochet), trotzdem "springen in allen Fällen fundamentale taktische Übereinstimmungen ins Auge. ... Ob nun von Kapitalisten, Kommunisten oder Faschisten, es sind zehn Schritte, mittels deren offene Gesellschaften niedergerungen und demokratische Bewegungen zerschlagen werden. Diese zehn Schritte ergeben zusammen mehr als die Summe der Einzelteile. Sind erst einmal alle zehn Schritte vollzogen, verstärkt ein jeder die Macht der anderen und die des Ganzen. (Klein, S. 31)

Zu diesen 10 Punkten zählen unter anderem: Die Überwachung der Bürger, die Einschränkung der Pressefreiheit, die Diffamierung von Kritikern an berechtigten Missständen als Verräter bzw. Spione, willkürliche Verhaftungen, die gezielte Verfolgung einzelner Bürger und vor allem die Unterhöhlung des Rechtsstaates.

Im Kapitel 2 "Die Beschwörung einer äußeren und inneren Gefahr" schreibt die Autorin, Tochter jüdischer Holocaust-Überlebender und jemand, der im Holocaust Verwandte von beiden Seiten der Familie verloren hat: "Viele von uns haben die Vorstellung, die Machtergreifung der Nazis sei mit einer gewissermaßen albtraumhaften Unabwendbarkeit erfolgt. Wir neigen dazu, den Nationalsozialismus als etwas Böses von unfassbarer Dimension zu betrachten, das über Deutschland wie ein metaphysischer Sturm oder ein biblischer Fluch hereinbrach. Aber so zu denken, hilft uns nicht, die Lektionen aus der Geschichte zu ziehen, die wir ziehen müssen." Es wäre 1933 nicht zur sogenannten Machtergreifung bzw. Machtübernahme gekommen, "hätte nicht zuerst ein willfähriger, aber demokratisch gewählter Reichstag das System der Kontrollen und Gegengewichte in der Weimarer Republik geschwächt." (Klein, S. 72)

Im Buch geht es zwar vor allem um das demokratische System der Vereinigten Staaten von Amerika, die politische Entwicklung nach den Anschlägen vom 11. September 2011 und die aktuelle politische Situation in den USA. Klein, S. 32: "An jedem einzelnen Schritt wird heute in den Vereinigten Staaten gesägt." Die Autorin fordert die Bürger und Leser auf, sich wieder auf den Geist der Gründerväter der Vereinigten Staaten zu besinnen und unsere Stimme "wider alle jene zu erheben, die Verbrechen gegen die Verfassung begangen haben - und sie zur Rechenschaft zu ziehen, so, wie die Gründerväter es von uns erwarten." (Klein, S. 247)

Grundsätzlich ist jede aber Demokratie von den Gefährdungen, die Naomi Klein in ihrem Buch beschreibt, betroffen. Das Buch ist daher auch eine Aufforderung, an das Fundament unserer derzeitigen Demokratie, der Bundesrepublik Deutschland, zu erinnern und darüber nachzudenken, warum wir in Deutschland eine 'Verfassung' haben, in der z. B. die Menschenwürde, das Demokratieprinzip und die Sozialstaatsklausel von den Vätern und Müttern des Grundgesetzes rechtlich sogar unter den Schutz der "Ewigkeit" gestellt wurden. Dieses Grundgesetz ist 1949 nicht vom Himmel gefallen, sondern das Ergebnis einer schon einmal gescheiterten Demokratie, der Weimarer Republik, und des Trümmerhaufens, den die Diktatur des Dritten Reiches anschließend 1945 hinterließ.

Demokratie ist weder in Granit gemeißelt noch in Beton gegossen und mehr als ein Glaubensbekenntnis. Nur dann, wenn alle Bürger eines Landes im realen Leben erfahren, dass Demokratie tatsächlich allen nützt und nicht nur den oberen Zehntausend bzw. der herrschenden Nomenklatura und sich die Bürger auch für die Demokratie einsetzen, kann eine echte Demokratie auf Dauer Bestand haben.

Echte Demokratie ist die Aufforderung zu Zivilcourage, zum zivilgesellschaftlichen Engagement, zum Widerstand gegen Demokratie von oben, gegen den schleichenden Abbau des Sozialstaates, der als Generationengerechtigkeit, "neue soziale Marktwirtschaft" und vielen anderen neoliberalen Falschwörter getarnt wird und das Soziale darauf reduziert, bei uns müsse doch niemand verhungern. Nicht überall, wo "Demokratie" draufsteht, ist auch Demokratie drin. Und nicht überall, wo "christlich" und "sozial" draufsteht, ist auch christliche und soziale Politik drin.

Auf den Seiten 251 bis 282 findet man abschließend noch ein paar Sätze zu den Zielen der American Freedom Campaign, zahlreiche Anmerkungen und Literaturhinweise. Ein Stichwortverzeichnis fehlt allerdings.

(Die Rezension bezieht sich auf die 1. Auflage 2008 und Deutsche Erstausgabe der 2007 erschienen Originalausgabe Naomi Wolf.)
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 18. Mai 2019
Das Buch erschien im Zeitpunkt, in dem ÜBergang von BUsh zu Obama und nicht (wie aktuelle USA Trump Mainstream-Bashing Bücher) ab 2018. Es zeigt auf, was Rainer Mausfeld auch in seinen aktuellen Vorträgen und Werken zeigt, dass wir längst in einer Scheindemokratie leben, die sich zwar selbst Demokratie nennt, aber in der wenige die Staatsmacht für Ihre Belange und Agenda nutzen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 18. März 2012
Ein sehr sorgfältig recherchiertes Buch. Perspektive ist vor allem USA, auch wenn historische Beispiele aus der ganzen Welt herangezogen werden. Ich bin mir sicher, dass die Aushöhlung der Demokratie sehr unterschiedliche Gesichter haben kann, und manchmal sehr schwer erkennbar ist. Vor allem wegen unserer eigenen Egoismen und persönlicher Vorteilsnahme, die den Blick für Gesamtzusammenhänge trüben. Ein gutes Buch, um wieder mehr Achtsamkeit zu entwickeln, den Anfängen faschistoider Hoheitsverwaltungen entgegenzutreten.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 6. März 2012
Als am Anfang der amerikanische Hurra-Patriotismus und die Gründerväter beschworen wurden, wollte ich das Buch weglegen - oder gleich verbrennen? Habe durchgehalten und einen tiefen Einblick in die amerikanische Seele bekommen. Das Buch ist vom Inhalt her für kritische Europäer nichts Neues, ich habe aber ein besseres Verständnis für den "american way of life" bekommen und schüttle nur noch halb so oft den den Kopf über das, was jenseits des großen Teiches passiert.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 1. September 2012
...sollte das Buch eher lauten. Denn dann würde der Inhalt auch eher als Realität verstanden werden. Inhaltlich finde ich das Buch relativ gut, nur etwas zu mainstreammässig. Ausserdem hat die Autorin den Drang dazu, dass nur die USA nicht das ist, was sie selbst im Buch beschreibt. Aber genau das ist sie aber.