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Wie man unsterblich wird: Jede Minute zählt Taschenbuch – 30. Juli 2008

4.9 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eine Geschichte vom Sterben, die voller Lebensfreude ist. ... Mit scheinbar leichter Hand gelingt es Nicholls, die ganze Palette an Gefühlen von Trauer und Mitleiden, Staunen und Bewunderung bis hin zu Heiterkeit und Freude auszulösen. Besser kann man Kindern nicht erklären, dass im Leben jede Minute zählt. (Hilde Elisabeth Menzel, Die Zeit, 07.08.08)

Wie man unsterblich wird gehört zu den Büchern, die man atemlos bis zu Ende liest, um gleich noch einmal von vorne anzufangen. Jedes Wort zählt. (Tanya Lieske, Deutschlandfunk, 07.08)

Sally Nicholls ist ein bewegendes, herzzerreißendes Buch gelungen. Und das Erstaunliche: Das alles ist in keinem Satz pathetisch, sondern teilweise ziemlich witzig und oft so komisch, dass ich mich dabei ertappt habe, nein, nicht unbedingt Tränen zu lachen, aber unter Tränen zu lachen. (Ulla Schickling, Frankfurter Rundschau, 25.08.08)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sally Nicholls wurde 1983 in Stockton, England geboren. Sie studierte Philosophie und Literatur, ohne eine Vorstellung davon zu haben, wie man später Geld damit verdienen könnte. In einem Schreibseminar verfasste sie ihren Debütroman Wie man unsterblich wird – mit nur 23 Jahren. Die Geschichte wurde gleich vom ersten Verlag angenommen, an den die Autorin sie schickte. Der Roman, 2008 in England und im selben Jahr bei Hanser schienen, war für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 nominiert, wurde mit dem Waterstone Children’s Book Prize und dem Jahres-LUCHS ausgezeichnet, und in 18 Sprachen übersetzt. Nach ihrem zweiten Jugendbuch bei Hanser, Zeit der Geheimnisse (2010), erschien 2014 Keiner kommt davon - eine Geschichte vom Überleben. 2016 folgte ihr neuer Jugendroman Wünsche sind für Versager. Sally Nicholls lebt in London.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Dieses Kinder- und Jugendbuch ist auf alle Fälle auch etwas für Erwachsene. Ich hab es zufällig im Regal entdeckt und mich sofort in die nette Aufmachung verliebt und es für mich gekauft. Nachdem ich so begeistert bin werde ich es bestimmt oft verschenken.

Die Geschichte von Sam ist eine ernste, eine traurige Geschichte. Sam ist 11 Jahre alt und hat Krebs, er leidet an einer speziellen Form von Leukämie. In die Schule kann er nicht mehr gehen, daher wird er gemeinsam mit seinem Freund Felix, den er im Krankenhaus kennen lernte zu Hause unterrichtet. Einmal sollen sie dabei über sich schreiben, und Sam beginnt sein Buch. Über sich, aber keines dieser Bücher die nur auf die Tränendrüse drücken, sein Leid schildern und ihn als schrecklich und unvorstellbar bemitleidenswert darstellen sollen. Nein, ein Buch über ihn, so wie er ist, sein Leben, seinen Alltag, seine Wünsche, seine Hoffnungen, seine Träume.
In Tagebuchform begleitet der Leser Sam während seiner letzten Wochen hier auf Erden. Wir erleben mit, wie er mit seiner Krankheit umgeht, wie er sie manchmal hasst und nicht wahrhaben will, wie er dennoch Ziele und Träume hat und diese mit seinem Freund Felix verwirklicht. Aber auch wie er sich von seinem Freund verabschiedet, wie sich die Beziehungen zu seinen Eltern und seiner Schwester mit der ständigen Angst entwickeln und wie diese unter Sams Krankheit leiden.

Das Buch ist in einfachen, kindlichen Worten geschrieben, mit vielen schönen Seiten versehen, die handschriftliche Notizen darstellen sollen und besticht durch seine Natürlichkeit und Herzlichkeit. Sam lässt uns leichtherzig an seinem Leben teilhaben und zeigt uns wie eine Kindheit die von so einer schweren Krankheit überschattet ist dennoch schön sein kann. Ein tröstliches, unglaubliches liebevolles Buch!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Eine Hauslehrerin regt Sam, einen elfjährigen Jungen, dazu an, ein Buch zu schreiben. Sam tut dies. "Es ist eine Sammlung von Listen, Geschichten, Bildern, Fragen und Tatsachen. Und es ist meine Geschichte". Das Besondere: Sam ist an Leukämie unheilbar erkrankt. Sein Tagebuch umfaßt nur einen kurzen Zeitraum vom 07. Januar bis zum 12. April. Am 14. April stirbt der Junge. Sein Buch schließt mit dem Punkt 6 der "Liste Nr. 11" : "Ihr dürft traurig sein, aber nicht zu traurig. Wenn ihr immer traurig seid, wenn ihr an mich denkt, wie könnt ihr euch dann an mich erinnern?"

Die junge Engländerin Sally Nicholls nahm mit 23 Jahren an einem Schreibseminar an der Universität teil, in dessen Rahmen ihr ein Jugendbuch gelang, das mich, der ich ein professioneller und inzwischen wohl auch hartgesottener Leser bin, zutiefst berührt hat. So tief berührt, daß ich keinen weiteren Inhalt referieren oder gar den Text analysieren und interpretieren mag, um das Grundgefühl nicht zu zerstören. Lesen Sie selbst...

Unbedingt empfehlenswert!!!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der jungen Autorin ist ein wirklich erstaunliches Buch gelungen. Mit jedem Satz ist gut nachvollziehbar, wie natürlich Kinder mit dem nahenden Tod umzugehen wissen. Ich glaube, dass dieses Buch eher von Erwachsenen gelesen wird, als von Kindern und Jugendlichen. Denn intuitiv trifft die Autorin eine der größten Ängste von uns Erwachsenen: Ihr eigenes Kind durch Krankheit zu verlieren.
Die Geschichte hat mich tief bewegt und in gewisser Weise auch sehr zufrieden gemacht, da mir der glückliche Umstand bewusst wurde, wie gesegnet eine Familie ist, wenn sie gesunde KInder hat.
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Format: Taschenbuch
Was soll man machen, wenn man 11 Jahre alt ist, 2 Chemotherapien hinter sich hat und das Versprechen bekommt, nie mehr in der Klinik sein zu müssen... (weil die Leukämie nämlich nicht therapierbar ist und man in absehbarer Zeit sterben muss). Sam und sein 2 Jahre älterer Freund Felix - ebenfalls totkrank - versuchen in der ihnen verbleibende Zeit noch möglichst einige ihrer Wünsche zu realisieren.
Verblüffend, was ihnen dabei alles noch gelingt! Die beiden diskutieren und streiten über all die Fragen, die sie Erwachsenen nicht stellen können und auf die wir auch keine wirklichen Antworten haben. Man hält beim Lesen den Atem an, ob ihrer Radikalität im Denken und ihres Galgenhumors.
Beim Lesen entwickelt sich fast zwangsläufig eine Liebesgeschichte zwischen Leser/in und diesen beiden Jungs. Man trauert um sie wie die Menschen, die sie in den letzten Wochen ihres Lebens begleitet haben - ihre Eltern, Sams kleine Schwester, die geniale Privatlehrerin, die Krankenschwester, ihr Arzt....
Diese Personen lernt man nur aus der Perspektive des 11-jährigen Sam kennen. Allein diese ganz spezielle Kinder-Sicht auf die ihnen nahe stehenden Menschen, die gebeutelten Eltern und ihre unterschiedlichen Strategien mit dem Sterben ihres Kindes umzugehen, ist im wahrsten Sinne des Wortes Herz-ergreifend.
Getröstet wird man nur durch die unglaubliche Originalität der beiden Jungs, ihren Humor und ihre Freundschaft. An sonsten ist das Buch so traurig wie die Tatsache, dass Kinder unheilbar erkranken, ein 11-jähriger nicht mehr erleben wird, Teenager zu sein und Eltern ihre Kinder verlieren.
Ist es ein Kinderbuch? Ja. Jede Zeile ist aus der Perspektive eines Kindes geschrieben.
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