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Wie man den Bachmannpreis gewinnt von [Leinen, Angela]
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Wie man den Bachmannpreis gewinnt Kindle Edition

3.7 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 3,45

Länge: 208 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Für Autoren geht es zunächst nur darum, dem Leser etwas weniger auf den Wecker zu gehen als die Konkurrenz." (Kathrin Passig)

"Genie wird überbewertet: Zuerst einmal sollten Autoren alles richtig machen!" (Angela Leinen)

Kurzbeschreibung

In zehn Kapiteln zeigt Angela Leinen, wie Leser gute von schlechten Texten unterscheiden können und wie Autoren beim Schreiben alles richtig machen. Ein benutzerfreundlicher Leitfaden für Leser und Autoren. Die neue E-Book-Ausgabe enthält die aktuellen Kriterien des "Automatischen Literaturkritik Preises" der Riesenmaschine.

Clemens J. Setz über "Wie man den Bachmannpreis gewinnt": "Nicht eine Seite langweilig! Und es hat mich in meinem Beschluss bestärkt: Ich will Schriftsteller werden!"

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 406 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 208 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verlag: literaturcafe.de; Auflage: 1.0 (5. Juli 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B008I5CGDS
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #127.887 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Das Buch ist keine Anleitung, wie man den Bachmannpreis gewinnt, sagt die Autorin gleich am Anfang. Stattdessen soll es "Lesern helfen, die Schurken dingfest zu machen, die ihnen den Spaß an einem Buch vergällen. Dann fallen sie beim nächsten Mal vielleicht nicht mehr auf sie herein."

Bücher sind Geschmackssache und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Nicht jedes Buch, nicht jeder Klagenfurt-Text wird jedem gefallen. Aber es gibt einige Dinge, mit denen Autoren garantieren können, dass ihr Text möglichst wenigen gefällt. Darüber schreibt Angela Leinen. "Fehler, das muss man leider sagen, sind viel leichter zu entdecken und zu erklären als die Ursachen für das Gelingen."

Sie selbst war erst sehr skeptisch gegen Klagenfurt. Alle Welt lästert darüber, doch als sie dann das Festival in Natura erlebte, musste sie ihre Vorurteile revidieren. Denn hier ist alles öffentlich, was sich sonst hinter verschlossenen Türen abspielt. Weswegen jeder erlebt, dass Juroren auch nur Leser sind, mit Vorlieben und Geschmäcker. "Diese fehleranfällige, alberne, tapfere, manchmal furchtbare und regelmäßig scheiternde Auseinandersetzung mit Texten ist die beste Literaturkritik, die wir haben." (Kathrin Passig im Vorwort)

Interessant wird es, "wenn die Juroren darüber reden, wie es kommt, dass der Text so schwer verständlich ist, was speziell ein gute von einer schlechten Geburtstagsgeschichte unterscheidet".

In diesem Buch wird das zusammengefasst und mit vielen Beispielen aus Klagenfurt unterfüttert.

Die erste Hälfte beschäftigt sich mit dem A-Z der Stoffe und den Fallen, die diese bereithalten. Aber auch mit den Vorteilen.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Mit messerscharfem Blick und einem zwinkernden Auge betrachtet Angela Leinen die zeitgenössische deutsche Literatur am Beispiel der Klagenfurt-Texte. Nicht nur die Techniken der Autoren werden dabei unter die Lupe genommen, auch die Kriterien ihrer Kritiker müssen sich der Analyse stellen. Das macht die ganze Angelegenheit sehr fair. Hier geht es durchweg um die Sache, nicht um die Menschen, die sie betreiben. Und weil der Humor nicht auf Kosten anderer geht, kann man umso schallender lachen.

Ich habe viele Schreibratgeber gelesen, die in meinen Augen alle durchwachsen waren. Diesen hier, der gar keiner sein will, fand ich durchgehend sehr bedenkenswert. Und witzig.
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Format: Taschenbuch
Insgesamt hat das Buch ganz entgegen dem, was der Titel verspricht, nur sehr entfernt mit dem Gewinnen des Bachmannpreises zu tun, allerdings wurden dem Klagenfurter Wettbewerb viele Textbeispiele und Zitate entnommen. Zum Schluss werden dann noch in direkter Anlehnung an den Preis Kriterien der Automatischen Literaturkritik vorgestellt - ein Projekt des Weblogs "Riesenmaschine", in dem nach vorher festgelegten Kriterien die Wettbewerbstexte bewertet werden. Ein Beispiel für einen Pluspunkt ist: "Vorkommen von Nagetieren", ein Beispiel für einen Minuspunkt: "Bildungszitat (2 Minuspunkte für Songtextzeilen)".

Alles in allem hat Angela Leinen ein Buch über Literatur geschrieben, in dem sie auf meist unterhaltsame und lesenswerte Weise über gute und schlechte Texte spricht. Manches Mal nickt man zustimmend mit dem Kopf, weil man sich als Leser gut repräsentiert fühlt. An anderen Stellen fühlt man sich dagegen eher gegängelt oder überrumpelt, weil manche "Kriterien" allzu objektiv wirken. Vieles ist auch für Leser, die sich mit dem Schreiben schon ein wenig auseinandergesetzt haben, vertraut: Bei der Verwendung von Adjektiven Vorsicht walten zu lassen, ist für die meisten von ihnen keine wirklich neue Erkenntnis.

Nichtsdestotrotz ist "Wie man den Bachmannpreis gewinnt" aufgrund seiner amüsanten Schreibweise und der vielen Zitate und Textbeispiele ein lesenswertes Buch für Literaturliebhaber. Besonders Schreibanfänger werden hier auf kurzweilige Weise in einige grundlegende Kriterien eingeführt.
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