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Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: 18,2 x 12,6 x 1,8 cm, Taschenbuch cbt, 01.11.2002. 176 Seiten Taschenbuch in gutem Zustand. Altersbedingt sind die Seiten angegilbt. Leichte Gebrauchsspuren. ek72/cbt/30059
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Wie kommt der Hunger in die Welt?: Ein Gespräch mit meinem Sohn Taschenbuch – 1. November 2002

3.6 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Jean Ziegler ist ein engagierter Streiter gegen die Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht, ein Aufklärer und Provokateur zugleich. (Hans Koschnik)

"Kompetent, verständlich und anschaulich" (Schwäbische Zeitung)

Klappentext

Ziegler weiß, wovon er spricht. (...) Er ist Fachmann in Sachen Hunger - streitbar und umstritten. Ein Los, das er mit anderen teilt, die angesichts empörender Zustände und zynischer »Lösungen« nicht resignieren, sondern sich tatsächlich noch empören und die Welt verändern wollen.
SZ

Ziegler will - wie in fast allen seinen Büchern - provozieren, diesmal zum Wohle einer Mehrheit. Dafür legt er sich mit den Mächtigen der Welt an: mit den Rohstoffspekulanten, mit dem globalen Finanzkapital und mit dem Neoliberalismus, der das Erbe der Aufklärung zerstört. Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit!
Hessischer Rundfunk

Jean Ziegler ist ein engagierter Streiter gegen die Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht, ein Aufklärer und Provokateur zugleich.
Hans Koschnik

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Dieses Buch gibt eine informative Einführung in ein sehr komplexes und auch sehr kompliziertes Thema.
Wer sich schon einegehender mit den Problemen beschäftigt hat, der liest dieses Buch wohl ziemlich schnell durch.
Ich finde es aber eine nette, nicht zu erdrückende Einführung, bei der besonders die Frage nach dem "WARUM?" behandelt wird.
Jean Ziegler, Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, erzählt in einem fiktiven Gespräch mit seinem Sohn, warum es Hunger auf der Welt gibt, und warum dieser nicht weniger, sondern mehr wird.
Dies ist besonders für Kinder und Jugensliche eine gute Einführung und Meinungsbildung, da es einfach, denoch informativ geschrieben ist.
Ich fand das Buch sehr interessant und es regt zudem das Interesse an, sich in einigen der angeschnittenen Bereiche weiter zu vertiefen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist all jenen zu empfehlen, die sich mit der Ungerechtigkeit dieser Welt nicht abfinden können, aber nie ausreichend Zeit gefunden haben, sich über die Hintergründe zu informieren. Jean Ziegler macht einige der Mechnismen transparent, die die Wirtschaftsmaschinerie zu ungunsten bestimmter Menschengruppen antreiben. Das leicht lesbare Buch sorgt nicht nur für Aha-Erlebnisse, sondern stellt auch einen Wegweiser auf, der die Richtung für weitere Recherchen - und aktives Engagament - anzeigt.
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Format: Taschenbuch
Jean Ziegler ist ein bekannter Schriftsteller und arbeitet seit 2000 als Sonderberichterstatter der UNO-Menschenrechtskommission für das Recht auf Nahrung. Die Erwartungen an seine Erklärung des Hungers in der Welt und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sind daher besonders hoch. Schade, dass dieses Buch diesen Erwartungen nicht gerecht wird. Von wenigen Glanzpunkten abgesehen ist es eher eine große Enttäuschung.
Der große Verdienst Zieglers und der Wert dieses Buches liegen sicherlich darin, dass er wie kaum ein anderer den dramatischen Handlungsbedarf der globalen Hungerproblematik sowohl anschaulich als auch eindringlich darstellt. In diesem Sinne ist Ziegler ein Rufer in der Wüste, der zu Recht anklagt und bemüht ist, die (reichen) Leser unserer Wohlstandsgesellschaften für das unglaubliche Leid durch Hunger wach zu rütteln.
Ziegler hat den Hunger gesehen. Die Berichte, die er aus der jahrzehntelangen Begegnung mit Hunger in den verschiedensten Teilen der Welt heraus schreibt, beschreiben Menschenverachtung, sind dramatisch, schockierend, in die Verzweiflung treibend. Das ist gut so. Denn auch das reale Hungerleid ist in noch viel stärkerem Maße menschenverachtend, schockierend und treibt in die Verzweiflung.
Ziegler gelingt es also, die menschliche Tragödie des Hungers und den absolut akuten Handlungsbedarf zu vermitteln. Er schafft moralische Empörung - auch das ist gut so. Doch wie geht Ziegler mit dieser Empörung um? Wie lauten seine Handlungsempfehlungen?
Hier enttäuscht Ziegler auf breiter Linie.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch ist sehr informativ und enthält eine Menge interessanter Fakten und Zahlen. Dafür und für den humanitären Aufklärungscharakter hätte es durchaus 5 Sterne verdient.
Aber:
Das "Gespräch mit [seinem] Sohn" wirkt dermaßen gekünstelt (ist es ja auch) und unwirklich, daß es einfach nervt. Stattdessen hätte ein normaler Text gereicht. Kein normaler Fragesteller baut in seine Fragen Aufzählungen und sonstige Informationen ein. Rein schriftstellerisch verdient das Buch gerade mal 2 Punkte.
Und:
Der Hauptteil, also dieses sogenannte Gespräch, ist wirklich gut (inhaltlich). ABER was danach kommt, der Epilog und das Nachwort, zeugen davon, daß der Autor nicht im Mindesten die eigentlichen Mechanismen versteht. Besonders seine Hinweise auf das dümmliche und fatale Modell des Gesellschaftsvertrags nach Jean-Jaques Rousseau haben mir jegliche Begeisterung am Buch geraubt. Wer Elend sieht, sollte auch WIRKLICH die Hintergründe hinterfragen. Dazu kann ich nur das Buch "Die revolutionäre Frage - Föderalismus, Sozialismus, Antitheologismus" von Michael A. Bakunin empfehlen und dort wiederum im Hauptabschnitt Antitheologismus die ausführliche Diskussion des Gesellschaftsvertrages.
FAZIT: Sehr informative Darstellung, eher mangelhaft umgesetzt und mit katastrophal falschen (nicht logisch hinterfragten) Schlußfolgerungen!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Heute überlegt eine Konferenz in den USA, wie man den Hunger und die Armut in der Welt abstellen kann. Wer das Buch von Jean Ziegler gelesen hat weiß, dass dies nie gelingen wird. Es gibt Kriege, Naturkatastrophen, Korruption, Wassermangel, Ärztemangel, Krankheiten usw. Auch in 100 Jahren, werden diese Missstände weiter bestehen. Das ist traurig aber wahr !
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Jean Zieglers Buch soll eine Einführung in das Thema Wie kommt der Hunger in die Welt" sein. Auf einfach verständliche Weise legt Ziegler in Form eines fiktiven Gesprächs mit seinem Sohn seine Sicht dieser Frage dar.

Leider erscheint Zieglers Analyse in vielen Punkten oberflächlich und emotional getrübt. Auch gelingt es ihm nicht, seine eigene Position innerhalb des Systems der internationalen Hilfsorganisationen zugunsten einer übergeordneten Warte zu verlassen und deren Handeln kritisch zu hinterfragen. Er empört sich über die mangelnde Hilfe der reichen Staaten für die Hungernden der dritten Welt, ohne jedoch langfristige Lösungen des Problems vor Ort aufzuzeigen. Fremdhilfe kann immer nur eine kurzzeitige Lösung sein. Langfristig führt sie zu Abhängigkeit. Er beschreibt die aufopferungsvolle Arbeit der internationalen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen in heldenhaften Farben, ohne jedoch die offensichtliche, langfristige Wirkungslosigkeit dieser Arbeit aufzuzeigen und neue Ansätze zu entwickeln.
Der Bürgerkrieg als Ursache des Hungers in vielen Staaten Afrikas und Lateinamerikas wird gegeißelt. Als Auslöser dieser Kriege beschreibt Ziegler Fremdsteuerung durch die reichen Staaten oder die bösen" internationalen Konzerne. Das Opfer ist hingegen immer der edle Wilde". Diese Romantisierung der Opfer und die klare Einteilung der Welt in Gut und Böse erfolgt durch den gesamten Text. Natürlich gab und gibt es die Einflussnahme fremder Mächte und Konzerne.
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