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Wie ist Jesus weiß geworden?: Mein Traum von einer Kirche ohne Rassismus Taschenbuch – 9. Januar 2024

4,6 4,6 von 5 Sternen 47 Sternebewertungen

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Von Anfang an war die Kirche für alle Menschen gedacht. Trotzdem gibt es auch in ihr rassistische Strukturen, die weißen Menschen meistens gar nicht auffallen. Sarah Vecera macht auf diese Strukturen aufmerksam und erklärt, wie jeder und jede etwas dagegen tun kann. So will sie ermutigen, im Sinne des christlichen Glaubens eine Kirche zu gestalten, in der sich jede*r willkommen und angenommen fühlt.

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

SARAH VECERA ist stellvertretende Leiterin der Abteilung Deutschland der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und Bildungsreferentin mit dem Schwerpunkt »Rassismus und Kirche«. Sie hat den Eröffnungsgottesdienst beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt gehalten. Einblicke in ihre Arbeit findet man auch auf Instagram bei moyo.me.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Patmos Verlag; 2024. Edition (9. Januar 2024)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 200 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3843613524
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3843613521
  • Abmessungen ‏ : ‎ 21.7 x 2 x 13.6 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,6 4,6 von 5 Sternen 47 Sternebewertungen

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Sarah Vecera
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Spitzenrezensionen aus Deutschland

  • Bewertet in Deutschland am 16. April 2022
    Sarah Vecera beleuchtet in ihrem im Patmos-Verlag erschienen Buch umfänglich und aus ganz persönlicher Betroffenperspektive das Thema Rassismus in Kirche und macht dabei überaus deutlich, wie sehr Antirassismusarbeit „als Querschnittsthema in den Kirchen etabliert werden“ (64) muss.

    Bei dieser Forderung bleibt sie aber nicht stehen, sondern liefert gleichzeitig zahlreiche Reflexionsanstöße, die zeigen, dass ihr Traum von einer Kirche ohne Rassismus keine Utopie bleiben muss, wenn wir uns als mehrheitlich weiße Kirche auf den rassismuskritischen Weg machen. Dabei gilt es zu erkennen, wie tief Rassismus in Narrativen, Bildern und Strukturen verwurzelt ist (die Autorin bringt es prägnant auf den Punkt, wenn sie etwa auf S. 115 festhält, Rassismus stecke „in unseren Kirchen wie Asbest in den Wänden“). Sodann gilt es, Strukturen aufzubrechen und Privilegien zu hinterfragen, diese aber auch als Chance zu nutzen. Denn – und auch das betont die Autorin: Kirche habe an sich und von Grund auf das Privileg, für mehr Diversität sorgen zu können, und das bereits in frühen Lebensjahren.

    Um Rassismus in Kirche wissen, ihn zu erkennen und zu entlarven, ihn überdenken, uns als weiße Christ*innen zurücknehmen, scheinbare Befindlichkeiten zurückstellen, Menschen of Color sichtbar machen, neue Perspektiven wagen und so letztlich gemeinsam handeln – zu all diesen Punkten (um nur einige zu nennen) erzählt, analysiert und interpretiert die Theologin und Expertin für antirassistische Bildung – offen und direkt, persönlich und in intersektionaler Perspektive.

    Das Buch füllt ein Desiderat und ist – gerade auch hinsichtlich der beindruckenden theologischen Positionen, die die Autorin vertritt – ein Gewinn! Das Buch von Sarah Vecera ist letzerer Hinsicht ein mutiges Glaubenszeugnis, welches mich als Leser demütig, dankbar und mit zahlreichen Anregungen bereichert hat.

    Es ist das erste Buch zum Themenkomplex „Rassismus und Kirche“ – es ist ein großartiges Buch – es ist ein Buch, das jede*r von uns gelesen haben sollte.
    21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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  • Bewertet in Deutschland am 25. April 2023
    Hier wird nicht mit der Holzhammermethode eine sofortige rassismusfreie Kirche gefordert sondern einfühlsam aufgedeckt, wo die Schwächen liegen, so dass man unbedingt an dem Prozess mitwirken möchte, die Kirche weiter zu transformieren!
    5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
    Melden
  • Bewertet in Deutschland am 7. Dezember 2022
    Ich habe dieses Buch gelesen und wirklich sehr viel über Rassismus gelernt und empfehle es wirklich jeder Person, die in Kirche unterwegs ist. Veränderung ist möglich, wenn wir alle anfangen, uns mit verinnerlichtem Rassismus zu beschäftigen. :)
    4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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  • Bewertet in Deutschland am 26. September 2022
    Die Autorin, stellvertretende Leiterin der Sektion Deutschland der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), widmet ihr Buch all jenen, „die in der Kirche Schmerz erfahren mussten, obwohl ihnen das Gegenteil versprochen wurde“. Dabei spricht sie aus eigenen schmerzhaften Erfahrungen. Auch scheinbar "gut gemeinte", aber doch rassistische Äußerungen lassen bei ihr ein Gefühl von Fremdheit aufkommen und verletzen sie. Dennoch herrscht in der Kirche die verbreitete Auffassung vor, mit Rassismus nichts zu tun zu haben und zu den Guten zu gehören. Das verhindert eine ehrliche Auseinandersetzung. „Jetzt übertreibst du aber“, „Das war doch nicht so gemeint“ – solche Sätze bekam die Theologin oft zu hören, wenn sie rassistische Äußerungen ansprach. Sie möchte daher zu einer selbstkritischen Auseinandersetzung innerhalb der Kirche anregen, historische Ursachen benennen und Lösungsansätze aufzeigen. Dabei schreibt sie klar und deutlich, aber nicht konfrontativ oder moralisierend. Ihr ist bewusst, dass die Auseinandersetzung mit Rassismus Zeit braucht und mit Emotionen wie Schmerz, Schuld und Angst verbunden ist. Gerade hier sieht sie die Kirche mit ihrer seelsorgerlichen Kompetenz gefordert. Für sie ist der Glaube eine wichtige Ressource: Er ermutigt uns, Verantwortung zu übernehmen, in dem Bewusstsein, dass wir alle Sünder*innen sind. Ein dringend überfälliges Buch, das bereits ein halbes Jahr nach Erscheinen die kirchliche Diskussion vorangebracht hat.
    6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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  • Bewertet in Deutschland am 1. März 2023
    Ein wichtiger Aspekt des Buches war für mich, dass gerade die Institution Kirche Rassismus und seiner demoralisierenden Wirkung mit all ihren Kräften von sich weist. Also in dem Sinne: „Rassismus? So etwas gibt es bei uns nicht.“ Warum das so ist, hat gewiss auch historische Hintergründe. Aber gerade diese Haltung macht die Kirche extrem blind für rassistische Aspekte des alltäglichen Lebens. Deswegen ist dieses Buch auch so wichtig und bietet dementsprechend eine vielversprechende Diskussionsgrundlage, und zwar nicht nur für die Kirche, sondern auch für uns als Gesellschaft.

    Die Autorin Sarah Vecera hat das Buch sehr empathisch geschrieben, und zwar für jemanden der weiß ist und noch nie Berührungspunkte zum Rassismus-Thema hatte. Sie schreibt immer von sich, nie im vorwurfsvollem „Du“. Sie erkennt auch, so wie ich, dass sie rassistische Denkstrukturen in sich trägt und nimmt sich daher aus dem Thema auch gar nicht raus. Sie ist unheimlich reflektiert, verwendet eine sympathische Sprache und wirkt dadurch überhaupt nicht arrogant oder herablassend. Ich denke, dass genau diese Haltung gegenüber dem Lesenden den großen Erfolg des Buches ausmacht.
    4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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  • Bewertet in Deutschland am 6. Dezember 2022
    Ein wunderbares Buch, das genau die Balance findet zwischen umfassenden Belegen und Illustrationen, persönlichen Erfahrungen und - anders, als andere Bewertungen hier nahelegen - durchweg konstruktiv und lösungsorientert bleibt. Das Buch ist aus meiner Sicht längst überfällig gewesen und ich freue mich sehr, dass es mir persönlich die Grundlage gegeben hat, mir meine eigenen Verhaltens- und Denkensmuster noch mal vor Augen zu führen, dies in den Kontext meiner christlichen Erziehung zu setzen und - vielleicht das Wichtigste - über dieses Thema mit anderen weißen Menschen ins Gespräch zu kommen. Danke, liebe Sarah Vecera!
    6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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