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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Dezember 2008
M. Jürgs hat auf Grund seiner eigener Erfahrung mit dem Mauerfall - er wurde als Stern-Chefredakteur Anfang der 90er Jahre gekündigt, als seine Kolumne in Bezug auf Ost-West-Befindlichkeiten den damals gewünschten politischen Geist nicht traf - eine emotionale Beziehung zu den Neuen Bundesländern und den Menschen, die dort seit fast 20 Jahren versuchen im Guten wie im Schlechten mit der Veränderung ihrer Lebensverhältnisse klarzukommen. Dieses Buch trifft einen bestimmten Ton, es verführt zum Weiterlesen, ich habe es sehr gemocht, er bewertet nicht - naja, nur selten, dann macht es auch Sinn und er läßt Zeitzeugen zu Wort kommen, bekannte wie de Maiziére, Gysi, Jauch, Berghofer, Modrow, Merkel, aber auch ganz normale Menschen - meist natürlich Ossis, weil die Wessis hat die Wende auch nach 19 Jahren noch nicht ganz erreicht, obwohl jetzt inzwischen mehr als noch vor 10 Jahren. Es ist ein Titel, den man gern verschenkt an Menschen, die Interesse haben an diesem Prozess, der uns alle ereilt hat und das Buch ist sehr gut recherchiert und mit einer langen Titelauswahl zum Weiterlesen versehen, dankeschön. Ich kann es unbedingt weiterempfehlen, aber fast alle seine Bücher haben diesen gut recherchierten Hintergrund und dazu eine große Menschlichkeit.
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am 18. Dezember 2012
Eigentlich ganz gut recherchiert, sehr lesbar geschrieben und mit vielschichtigen Hintergründen faktisch unterlegt.
Mir fehlten zwei ganz wichtige Dinge, um mehr Sterne zu vergeben:
1. der Ost-West- Transfer ist sehr einseitig beschrieben:
Die Treuhand Ausverkäufe der ostdeutschen Wirtschaft (=Einnahmen des Bundes) stehen gegenüber den Transfers
des Bundes in den Osten etwa im Verhältnis 1:1 (mein Wissensstand 2010), dazu gibt es einschlägige Statistiken, fehlen aber hier gänzlich.
Die Transferbeschreibungen stützen stark den heute noch verbreiteten Tenor: Wir im westen haben mit unserem Geld
den Osten aufgebaut. Und das ist in dieser Simplizität einfach falsch.
2. Der Autor hinterfragt nicht, woher das Startkapital einiger seiner bewunderten erfolgreichen Gesprächspartner-Ost
so kurz nach der Wende gekommen ist. Woher wohl ?
Hat er sich nicht getraut oder einfach vergessen zu fragen ? Darum ist diese Sektion sehr oberflächlich.
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