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Wie es war Taschenbuch – 1999

4.3 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Das zehnjährige Jubiläum des Mauerfalls ruft eine zunehmende Schar selbsternannter Helden der Wiedervereinigung auf den Plan. Wie es war, das können wir nun jedoch vom Initiator der größten weltpolitischen Umwälzung unserer Zeit höchstselbst erfahren.

Wohltuend frei von Selbstbeweihräucherung läßt Michail Gorbatschow noch einmal die wichtigsten Ereignisse Revue passieren, die zur deutschen Teilung und zum Kalten Krieg, zurück zur Einheit und zum Ende des Ost-West-Konfliktes führten. Er legt seine wahren Absichten und Motive dar, benennt die Akteure und ihre tatsächlichen Verdienste, läßt den Leser an den Verhandlungen teilhaben und zieht Bilanz: "Als ich mich in die Lösung der deutschen Frage einschaltete, handelte ich im Sinne der zwingenden Logik der Geschichte", schreibt Gorbatschow, nachdem er das Hegemoniestreben der Westalliierten und den Westintegrationskurs Adenauers als eigentliche Ursachen der deutschen Teilung ausgemacht und an die vergeblichen Bemühungen der UdSSR um einen Friedensvertrag mit einem neutralen Gesamtdeutschland erinnert hat.

"Wäre damals in Deutschland eine Zentralregierung entstanden, hätte sie gewissermaßen als Klammer im Sinne der deutschen Einheit wirken und verhindern können, daß die Deutschen in die Konfrontation der Großmächte hineingezogen wurden." Die eigentlichen Meriten für die Wiedervereinigung läßt er den Bürgern der DDR zukommen. Ihnen sei es gelungen, die antideutschen Ressentiments in Rußland beizulegen, und ihr unbändiger Wille zu Freiheit und Demokratie habe die Lawine erst ins Rollen gebracht.

Nicht ohne Tadel kommt der "Kanzler der Einheit" davon. Gorbatschow übt deutliche Kritik an der von Helmut Kohl geschürten "Wiedervereinigungsanarchie" zur Schaffung vollendeter Tatsachen und der offenkundigen Wortbrüchigkeit in Bezug auf die Wahrung der staatlichen Integrität der Sowjetunion, die NATO-Osterweiterung und die militärische Enthaltsamkeit Deutschlands.

Nicht zuletzt deshalb sieht sich der Vater der Perestroika heute in seiner Hoffnung getrügt, daß "die Bewegung, die begonnen hatte, um eine Weltordnung im positiven Sinne zu schaffen, uns vielleicht entscheidend helfen konnte, mit den riesigen Aufgaben der grundlegenden Umgestaltung unserer Gesellschaft fertig zu werden -- ohne die schrecklichen Verluste und Katastrophen, die dem Zerfall der UdSSR im ganzen Gebiet der ehemaligen Sowjetunion nachfolgten". --Roland Detsch


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich habe dieses Buch gekauft, weil Gorbatschow in seiner 2013 erschienenen Autobiografie "Alles zu seiner Zeit" das Thema Wiedervereinigung in wenigen Zeilen abhandelt. Hier habe ich mir eine ausführliche Dastellung der damaligen Abläufe aus seiner Sicht erwartet. Diese Erwartung wurde eher enttäuscht. Die ersten 60 Seiten behandeln die Zeit nach dem 2.Weltkrieg und den Kalten Krieg. Diese Ausführungen sind durchaus interessant, ahben aber mit dem eigentlichen Thema nicht viel zu tun. Danach folgen ca. 100 Seiten über den Wiedervereinigungs-Prozeß, bevor schon wieder das Nachwort beginnt. Gorbatschow erwähnt viele, aber nicht alle Meilensteine der Jahre 1989 und 1990. Die für mich spannende Frage ist: Warum? Entweder spielte die deutsche Vereinigung in der sowjetischen Politik eine untergeordnete Rolle (was ich mir nicht vorstellen kann) oder Gorbatschow will sich über das Thema aus anderen Gründen nicht auslassen. Der Gegensatz zu Umfang und Detailtreue der veröffentlichten Erinnerungen an diese Zeit von Helmut Kohl, George Bush und selbst Maggie Thatcher ist eklatant. Das hier vorliegende Buch ist, was Tiefe und Umfang angeht, eher eine Art Festschrift, aber keine detaillierte Darstellung der damaligen Zeit. Ich will nicht den Kreml-Astrologen spielen, aber vielleicht ist das, was Gorbatschow nicht schreibt, am Ende interessanter als das, was er schreibt.
Denn schreiben kann er, das zeigt er in seinen anderen Büchern. Auch "Wie es war" ist stilistisch gut geschrieben und liest sich gut weg. Die Frage bleibt, warum hält sich Gorbatschow mit seinen Erinnerungen so zurück?
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Format: Taschenbuch
Ich finde das Buch sehr interessant, vor allem, weil Gorbatschow auch sagt, dass Churchil später als Privatmann nach seiner Abwahl als Premierminister den Rest seines Lebens versuchte, sich zu rechtfertigen (ein Beispiel sei der Befehl des Bombardements auf Dresden) für sein damaliges Handeln. Meine Vorredner haben auch vergessen zu erwähnen, dass Gorbatschow erläutert, wie die Teilung Deutschlands nach westlichem Vorbild aussehen sollte (z.B. eine Süddeutsche Union mit Österreich, usw.) und dass Churchil es war, der vorschlug, alle Deutschen Ostpreußens als Kriegsverbrecher nach Sibirien zu verbannen. Die Sowjetunion hat nach Gorbatschows Recherchen in den 50er Jahren den ehemaligen Alliierten etwa 6 Vorschläge unterbreitet, Deutschland als Ganzes, ohne die kommunistische Ideologie, sondern Deutschland als kapitalistischen Staat Mitteleuropas zu erhalten. Ein Zitat von Adenauer, was gern vergessen wird in diesem Zusammenhang, lautete: "Lieber das halbe Deutschland ganz, als das ganze Deutschland halb". Die Westalliierten lehnten diese Vorschläge immer wieder ab. Man kann also nicht von einer Hauptschuld Stalins an der deutschen Teilung sprechen, der starb ja schon 1953 und war vorher schon gar nicht mehr zurechnungsfähig, wie man heute weiß.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mit dem Buch von Michail Gorbatschow kann man die Wiedervereinigung Deutschlands aus dessen Sicht miterleben. Ein spannendes Buch, aber keine leichte Lektüre. Wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigen möchte, hat hier sehr gute Hintergrundinformationen.
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Format: Taschenbuch
In diesem Buch gibt der damalige sowjetische Machthaber seine Version zur Entstehung der deutschen Einheit zu Protokoll.
Interessant ist daran, was er zu den Enteignungen schreibt, die 1945 - 49 auf besatzungsrechtlicher Grundlage (sprich: russischer Willkür) stattgefunden haben. Das war ja in den 90er Jahren bei uns ein brisantes Thema, das sogar das Bundesverfassungsgericht beschäftigt hat.
G. sagt nun, die Verbindlichkeit dieser Enteignungen sei keineswegs Bedingung einer sowjetischen Zustimmung zur Wiedervereinigung gewesen. Was aber interessant ist: Er hat seinerzeit der SED - angeblich auf deren Wunsch - einen Brief geschrieben, den man durchaus anders verstehen kann. Ein Mißverständnis der Zeitgeschichte?
Wer sich für zeitgeschichtliche Entwicklungen in dieser Zeit des Umbruchs interessiert, dem mag auch diese Darstellung von Interesse sein.
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