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Wie ein Lamm unter Löwen: Historischer Roman Taschenbuch – 31. Oktober 2000

3.7 von 5 Sternen 73 Kundenrezensionen

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Als der Knappe Lupold Kaiser Heinrich VI. die Nachricht von der bevorstehenden Geburt seines Thronerben überbringt, ist jener nicht sehr gerührt davon und seine Dankbarkeit gegenüber dem Boten und der Schwangeren hält sich in Grenzen.

Roger, der Grund für die ganzen Aufregung, Roger-Konstantin, wird am Weihnachtstag 1196 auf dem Marktplatz von Jesi geboren. Doch seinen Vater stört die Namengebung. Kalt und eigenwillig entreißt er Konstanze von Sizilien das Kind und lässt es auf den Namen des Großvaters Barbarossa taufen: Friedrich. Mit beinahe nichts außer seinem gewinnenden Charme und seiner überwältigenden Überzeugungskraft überquert der Jüngling 1212 die Alpen, um sich zum deutschen König krönen zu lassen.

Ein packender, dickleibiger historischer Wälzer, mit schönen Buchillustrationen, in den es sich wunderbar eintauchen lässt. Schade ist jedoch, dass Tilman Röhrig mit der Person Friedrich II. stellenweise etwas zu oberflächlich umgeht: Wie auch manch heutigen, machtvollen Weltpolitiker trieben extreme sexuelle Triebe den Monarchen um, aber das und Grausamkeiten bei der Bestrafung von Säumigen, Faulenzern und Feinden war sicher nicht das einzige, was die historische Figur des Barbarossa-Enkels ausmachte. Gerade sein Hang zur arabischen Welt, sein Mäzenatentum der Literatur, Malerei und Wissenschaften aller Art, seine grandiose Bauherrentätigkeit und sein politisch prägender Einfluss auf Europa bis hin zum Nahen Osten, sein Kampf gegen das dogmatisierende Papsttum, diese Facetten des Staufers kommen in diesem Buch einfach zu wenig zur Geltung. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 30. Dezember 1998
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch beschreibt das Leben und die Gesellschaft zur Zeit Kaiser Friedrichs, des letzten Stauferkaisers, einerseits aus dessen eigener, andererseits aus der Sicht seiner Kammerdiener. Ergänzend ist der historische und politische Hintergrund zusammenfassend im "Tafelbuch der Zeit niedergelegt".
Ist die Historie auch detailliert und einleuchtend beschrieben, erscheinen einige Charaktere, insbesondere der des Kaisers selbst, seltsam schematisch. Der Kaiser ist ein Mensch, der seinen Prinzipien folgt - und seinen sexuellen Bedürfnissen. Werden einerseits Jahre der Geschichte in wenigen Zeilen zusammengefasst, werden andererseits sexuelle Vorgänge und Körperfunktionen in grösster Ausführlichkeit beschrieben. Annähernd jede Gelegenheit der Handlung wird hierzu penetrant genutzt; abgesehen davon, dass diese Beschreibungen aufgesetzt und sensationsversessen wirken, erhält die Triebhaftigkeit des Kaisers als Charaktermerkmal dadurch viel zuviel Gewicht.
Nicht zuletzt deshalb folgt man dem Leben des Kammerdieners Tile mit mehr Mit-Gefühl, er ist menschlich beschrieben und als Charakter greifbarer.
Störend fällt auf, dass die Redewendung "-jährig" (der fünfzehnjährige...der sechzigjährige) regelmässig als Personalpronomen genutzt wird, was der Erzählung stellenweise den Anschein eines Sachberichtes gibt.
Abgesehen von diesen Kritikpunkten ist "Wie ein Lamm unter Wölfen" ein echter Schmöker, den ich kaum aus der Hand legen konnte, auch wenn gewisse Stellen (s.o.) überlesen werden wollten.
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Format: Taschenbuch
Für mich, als stark am Mittelalter und besonders der spätstaufischen Epoche interessierte Person, war dieser Roman natürlich ein Muss. Allerdings muss ich feststellen, dass dieses Buch mich, anders als andere historische Romane, wie zum Beispiel Gables "Das Zweite Königreich", nicht überzeugen konnte.
Zunächst fällt der Erzählstil ins Auge, der weit hinter den eigentlichen Fähigkeiten Röhrigs zurückbleibt und seltsam lieblos wirkt. Die Charaktere scheinen hölzern und bleiben dem Leser von der ersten bis zur letzten Seite fremd und daher recht unsympathisch. Auch werden vor allem Nebenfiguren, wie die des Anselm von Justingen, die einer Geschichte stets mehr lebendigkeit geben und auch hier großes Potential haben, sehr farblos beschrieben.
Als positiv lässt sich sicherlich die historische Richtigkeit der faktischen Abläufe festhalten. Allerdings schlägt die ganze Stimmung des Romans in die Kerbe des alten Klisches vom finsteren Mittelalter mit dem eigentlich mittlerweile aufgeräumt worden sein sollte. So kommt das Lebensgefühl und die Kultur des höfischen Rittertums, das sich zu Friedrichs Zeit auf dem Höhepunkt befand und diese Epoche ausmachte, nie wirklich zur Geltung und das Leben am Hofe des Kaisers hat nichts von dem Prunk auf den damals von Fürsten zur Unterstreichung ihres "Gottesgnadentums" großen wert gelegt wurde, sondern scheint äußerst einfach und beinahe bäurisch.
Ein Faktum das unbestreitbar ist, ist die Gewalttätigkeit dieser Epoche, die aus heutiger Sicht pervers auf uns wirken muss.
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Format: Taschenbuch
Geschichte war in der Schule eines meiner Horrorfächer, entsprechend war mein Wissen über die Stauferzeit. Dank Tilman Röhrig habe ich endlich einen Überblick über diese Zeit bekommen und die politischen Zusammenhänge, die Ränkespiele und Machtpoker der Päpste jener Jahre verstanden. Das Buch ist auch eine hervorragende Illustration des Lebens im Hochmittelalter, der Autor erzählt so dicht und spannend, daß ich das Buch oft erst weit nach Mitternacht weglegen konnte und dann intensiv weitergeträumt habe. (Und beim Erwachen am nächsten Morgen wunderte ich mich dann, daß ich nicht auf Stroh schlief...) Schade, daß es nur 800 Seiten sind! Ich habe deshalb gleich noch "Im Schatten des Staufers" gelesen, das die gleiche Geschichte aus einer ganz anderen Perspektive erzählt.
Mein Fazit: Einfach nur zu empfehlen!
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Format: Taschenbuch
Ein Wunder ist geschehen und Heinrich VI., deutscher König und römischer Kaiser, kann es kaum glauben: Seine vierzigjährige Gemahlin Konstanze von Hauteville hat ihm zu guter letzt doch noch den erhofften Sohn und Thronfolger geboren. Am Weihnachtstag des Jahres 1194 bringt sie Konstantin Roger zur Welt, der später als Friedrich II. in die Geschichte eingehen und zum Mythos werden sollte. Der Roman erzählt die Geschichte des großen Herrschers von seiner Kindheit an, über die abenteuerliche Reise nach Konstanz und den Kampf mit dem Welfen Otto IV um die Macht, die Absetzung und Verurteilung seines eigenen Sohnes Heinrich VII. bis zu seinem Tode im Jahre 1250. Das "Staunen der Welt" (stupor mundi- so wurde Friedrich genannt) hörte allerdings auch nach seinem zu frühen Dahinscheiden nicht auf im Reiche ein wichtiger Faktor zu sein: Immer wieder tauchten Scharlatane auf und gaben sich als Friedrich der Staufer aus. Ein solcher Fall ereignete sich im Jahre 1284. Ein Mann namens Tile Kollup schaffte es zuerst die Bürger von Neuss und später noch die Einwohner mehrerer anderer Reichsstädte davon zu überzeugen, dass er tatsächlich der zurückgekehrte Stauferkaiser sei und sorgte damit für einige Unruhe im Reich.
Tilman Röhrigs Roman ist was die historischen Fakten angeht weitestgehend sehr korrekt. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten schafft es der Autor den Leser in seinen Bann zu ziehen und ihm ein recht kurzweiliges Lesevergnügen zu bereiten. Die Figur Friedrichs bleibt allerdings den ganzen Roman über relativ schemenhaft und es wird dem Leser nicht gestattet ihn ein wenig näher kennen zu lernen.
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