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Wie die Tiere Gebundene Ausgabe – 27. Juli 2001

4.2 von 5 Sternen 47 Kundenrezensionen

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Das goldene Wienerherz liebt zwar inbrünstig, ist aber nicht sehr groß. Es kann daher nicht zwei auf einmal lieben -- also entweder Hund oder Kind. Kein Wunder, dass im Wiener Augarten die Situation eskaliert: hier die Pensionäre mit ihren Fifis, dort die Mütter mit ihren Kleinen. Die Fronten sind verhärtet, die Stimmung ist rabiat. Aber dass ein Hundehasser mit Stecknadeln präparierte Hundekekse auslegt und damit reihenweise Hunde umbringt, das geht dann doch zu weit. Deshalb wird Simon Brenner von einem Zuhälter, der die Ruhe in seinem Bezirk wiederhergestellt wissen will, beauftragt, den Täter zu finden. Oder auch die Täterin, denn der Verdacht schließt auch die "Kampfmütter" nicht aus.

Dann wird die begabteste Spendensammlerin eines Tierschutzvereines ermordet -- totgebissen von einem Kampfhund. Und die Leiterin eines Hundeheimes verschwindet. Brenner setzt sich gewohnt bedächtig in den Augarten, um nachzudenken. Und nach und nach wird ihm klar: Es geht um Geld, sehr viel Geld. Denn die Wiener lassen sich ihre Tierliebe ordentlich etwas kosten. Es kommt zum actionreichen Showdown, wie ihn Brenner noch nie erlebt hat (und wahrscheinlich hätte er gerne darauf verzichtet). Nur eins sei verraten: Der unheimliche Flakturm, ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg mitten im Park, spielt eine tragende Rolle.

Wolf Haas, Jahrgang 1960, gebürtiger Salzburger, lebt und arbeitet in Wien. Für seine Krimis mit Simon Brenner (Auferstehung der Toten, Der Knochenmann, Komm, süßer Tod, Silentium) wurde er mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet. Komm, süßer Tod wurde mit großem Erfolg für das Kino verfilmt.

Auch mit Wie die Tiere ist Haas wieder ein spannender und sehr vergnüglicher Roman gelungen, der durch die Sprache und das Lokalkolorit besticht. Der Plot mag nicht sein bester sein, aber wie Haas in Nebensätzen Dinge beschreibt und Bösartigkeiten austeilt, ist wirklich lesenswert. Und der fast schon apathisch ruhige Brenner, der -- verwirrt von den Frauen und gezwungen von den Umständen -- die Spur aufnimmt, ist einer der komischsten und interessantesten Protagonisten, die man zur Zeit in Krimis finden kann. --Luise Deml

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren und veröffentlichte 1996 mit «Auferstehung der Toten» den ersten der sieben Brenner-Krimis. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem Deutschen Krimipreis, dem Burgdorfer Krimipreis, dem Literaturpreis der Stadt Wien und dem Wilhelm-Raabe-Preis ausgezeichnet. Wolf Haas lebt als freier Autor in Wien.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Klabaaz am 25. September 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Haas verlangt sehr viel von seinen Lesern. Sie müssen sich konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren, sie müssen die zerhackte Syntax, in der der Text verfasst ist, durchschauen und als Spiegel einer gesprochenen Sprache begreifen. Sie müssen sich auf die immer wiederkehrenden Phrasen einlassen, sie müssen die zum Teil ungewöhnlichen Werturteile der Protagonisten einzuordnen verstehen. Die Literatur von Haas ist aus dieser Perspektive also sehr anspruchsvoll. Sie ist darüber hinaus auch sehr unterhaltsam, in der versteckten Ironie witzig und in den Handlungssträngen oft überraschend. So überrascht es den Leser in diesem Buch zum Beispiel, wenn zu Beginn jemand nach einem Telefongespräch eine Pistole in die Hand nimmt und seinen Hund, der treu und friedlich vor seinem Herrchen kauert, eine Kugel in den Kopf jagt. Das ist zunächst überraschend, die Ursache für diese Tat wird im Verlauf der Geschichte jedoch klar. Ähnlich verhält es sich mit ungewöhnlichen Verletzungen, die Brenner sich zuzieht, mit mit Stecknadel versehenen Hundekeksen, die eigentlich der Aufmacher der Geschichte sind, und mit einer Erbschaft eines Hundes, die dazu führt, dass der falsche Hund erschossen worden ist. Warum ist der Flakturm, der ganz Wien zu überragen scheint, für die Handlung so wichtig? Und findet Brenner endlich in dieser Geschichte seine bessere Hälfte? Fast hat es den Anschein, als sei dem so ...
Wirklich lesenswert.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das neueste Buch von Wolf Haas zeigt für mich auf, daß Haas seinen Schriftstil verfeinert.
Das Buch wirkt runder als die vorigen Bücher (ich habe alle Simon Brenner Bücher von Haas gelesen, sowie auch "das Buch zur Formel 1"), die Sprache ist die Selbe geblieben, aber der Inhalt dafür komplexer, zusammenhängender. Prinzipiell ist das ein gutes Zeichen, gleichzeitig deutet es aber auch das Ende eines Phänomens an, das Haas meiner Meinung nach mit "Auferstehung der Toten" noch voll im Griff hatte: ich habe noch nie einen Schriftstil wie den von Haas gelesen, er ist ganz anders!
Wie gesagt, die Sprache ist die selbe geblieben, aber ich befürchte daß sich Haas jetzt mehr und mehr dem Mainstream anpasst. Das wäre äußerst schade.
Fazit: ein gutes Buch, vor allem für Haas-Fans ein Muss! Allerdings: wenn jemand noch kein Haas buch gelesen hat, würde ich die Bücher in der Reihenfolge der Erscheinung empfehlen, ansonsten verliehrt man sicherlich einiges an Magie, die Haas mit seiner innovativen Schreibweise vermittelt.
Auch bei diesem Buch gilt im Prinzip: wenn man nicht gewillt ist den Schriftstil als einen eigenen hin zu nehmen, und als das Medium der Erzählung zu akzeptieren, sollte die Finger von Haas' Büchern lassen. Immer wieder lese ich Rezessionen wo sich der Verfasser über die "proletische Ausdrucksweise" beschwert. Das ist Teil von Haas' Magie, und wer das nicht versteht verschwendet seine Zeit mit diesen literarischen Juwelen.
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Format: Taschenbuch
Der schwächste der sechs alten Brenner-Krimis. Halbwelt, Tierschutz und besorgte Mütter im Augarten von Wien. Frauenfall. Zitat: "Weil du darfst eines nicht vergessen. Frauenfälle immer wahnsinnig kompliziert. Männerfälle im Prinzip einfach, da hast du einen schönen Mord und dann musst du als Detektiv den Burschen eben finden." Obwohl: Wenn Du den Haas-Sound liebst, hast Du hier sozusagen Höchstleistung. Du musst wissen, es kommt bei Haas gar nicht so sehr auf die Story an, denn die ist hier ein bisschen dünn. Dafür bietet er Wortverdreher, Sprachverballhornungen und Kalauer in rauen Mengen. So dass Du denkst: Macht nix, dass die Geschichte trotz massig Action und Hubschrauberflug nicht richtig voran gehen will. Dafür hast Du nämlich Haas-Sound pur.
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Format: Taschenbuch
"Wie die Tiere" war mein erster Wolf Haas, gelesen an einem Nachmittag und ein Buch, das bei mir einen doch zwiespältigen Eindruck hinterlassen hat.

Einerseits ist mir das "Wienerische", bzw. das "Österreichische", also der Ausgangspunkt von Wolf Haas, sehr vertraut und teilweise auch sehr sympathisch. Auch der etwas morbide, schwarze und zynische Humor ist mir nicht fremd. Ich fand mich daher beim Lesen sehr oft schmunzelnd über verschiedene Äusserungen des allwissenden Erzählers, der den Leser durch diesen Krimi in und um den Augarten führt.
Die Handlung dieses Buches, in dem Hunde, Swingerclub-Besitzer, dubiose Rechtsanwälte, hart-herzliche Mütter, Magdalena, eine Ärztin und ihr Sohn, Manu und ein alter "Freund" vom Brenner, nämlich der Berti Hauptakteure sind werde ich hier nicht verraten, da sonst der Spaß der Auflösung des Falls verloren geht.
"Wie die Tiere" ist trotz einiger Leerlaufstellen sicherlich unterhaltend und witzig. Die Spannung steigt gegen Ende hin rapide, aber doch ein wenig zu spät an.

Fazit; gute Unterhaltung mit einigen Schwachstellen. Interesse an weiteren Büchern von Wolf Haas hat "Wie die Tiere" bei mir sicherlich geweckt...
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