Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily AmazonMusicUnlimited BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
13
Wie Nikola Tesla das 20. Jahrhundert erfand
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:19,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 21. Dezember 2013
Anfangs etwas langatmig geschrieben wird das Buch aber schnell interessant und unterhaltsam.

Der große Schwachpunkt dieses Buches sind die fehlenden Belege für viele Aussagen. Abgesehen von ein paar Einträgen aus dem US-Patentregister liefert der Autor keine Belege. Es fehlen Quellenangaben, Verweise auf andere Literatur, Auszüge aus Registern und Verzeichnissen etc. - nichts ist mit Belegen versehen.

Für technikinteressierte Leser als Unterhaltung geignet, nicht als zitierfähiges Werk.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. September 2012
Eine Biografie über einen so richtungsweisenden Erfinder wie Nikola Tesla muß aus meiner Sicht auch fundiert über seine Erfindungen berichten und diese einordnen. Leider merkt man immer dann, wenn es an die harten Fakten geht, daß der Autor wenig Einblick in die physikalischen Theorien und Hintergründe hat. So bleiben Erklärungen zum Mehrphasen-Wechselstrom auf niedrigstem Niveau und die Versuche Teslas Äther mit der Teilchenphysik zu verheiraten wirken geradezu lächerlich. Wer Fakten will, wird sie in diesem Buch nicht finden - außer die Anzahl der Glühbirnen auf einer Weltausstellung oder wieviel Dollar sich Tesla bei wem gliehen hat - das findet man in epischer Breite.

Negativ sind auch die auffallend wenigen Fotos. Ob da am Geld für Rechte gespart wurde? Es ist schon seltsam, einen kompletten Abschnitt "Teslas Blue Portrait" zu widmen und dann kein Bild davon abzudrucken. Und natürlich sind auch kaum Bilder der Erfindungen zu sehen, höchstens mal ein schlecht lesbarer Auszug aus einer Patentschrift. Da hätte man sehr viel mehr zeigen können und meines Erachtens auch müssen.

Insgesamt lernt man eine Menge über den Menschen Tesla (wenn denn alles wirklich so stimmt, denn Quellenangaben sind selten), seine Familie, seine wenigen Freunde, seine Geldgeber und Geldsorgen und sehr wenig über die Erfindungen des Genies.
22 Kommentare| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. Mai 2011
Die Lebensgeschichte des Nikola Tesla liest sich an manchen Stellen wie ein Science Fiction Film aus den 30er Jahren. Tesla hat in seinem Leben einige bahnbrechende Erfindungen und Entwicklungen auf dem Gebiet der Elektrizität geleistet, so ist es unter anderem seinem Einsatz zu verdanken, daß sich bei der Stromversorgung Wechselstrom gegen den von Edison befürworteten Gleichstrom durchsetzte.

Vor uns liegt ein wechselhaftes leben, welches in der KuK Monarchie in Kroatien beginnt und nach vielen wechselhaften Stationen in New York endet.
Tesla ist das typische Beispiel des rastlosen Erfinders, der stets Neues denkt und dabei zwischen Genie und Wahnsinn oder Misserfolg schwebt.
Seine Biographie ist - ohne daß ich Quellen geprüft habe- subjektiv solide recherchiert und meines Erachtens halten sich die Darstellungen seiner Erfindungen und die Beschreibung seines Lebens gut die Waage. Die Bilder im Text sorgen dafür, dass die Schilderungen plastischer werden.

Ob alle Schilderungen des Buches belegbar sind, ich weiß es nicht. Meines Erachtens ist ein Verdienst der Biographie, dass Menschen, die nicht Physik studiert haben, aufmerksam werden auf einen vielschichtigen Charakter, der wirklich bahnbrechende Entwicklungen für das 20. Jahrhundert eingeleitet hat. Wer das Buch gelesen hat, sollte Lust auf "mehr" bekommen, seien es die Details zur Biographie oder Einzelheiten zu den Erfindungen.

Ein Faktum bleibt: Für mich war der Beginn des Buches, der den Aufstieg Teslas beschreibt, wesentlich spannender als die späteren Lebensphasen, in denen die bahnbrechenden Erfindungen in den Hintergrund treten und der Abstieg des Genies beginnt. Aber daran kann der Autor nichts ändern.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Oktober 2014
Da ich ssh ein Fan von Nikola Tesla bin, ist jedes Buch über ihn für mich ein Gewinn. Zwar habe ich schon ausführlichere als dieses gelesen, aber es ist ziemlich gut geschrieben. Einige eher unwichtige subjektive Kommentare des Autors könnte man auslassen, aber für die Erkenntnis der Großartigkeit Nikola Teslas ist dies nicht so relevant und wichtig.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. November 2015
Eigentlich wollte ich nur wissen, wie es kam, dass wir heute alle so gut mit unserem zuverlässigen Wechselstrom aus der Steckdose versorgt sind. Gut, diese Frage beantwortet das Buch detailliert und nennt Ross und Reiter, soll heißen: Edison, Westinghouse und Tesla (Siemens und von Miller kommen etwas zu kurz, aber es ist ja auch kein Buch, das die deutschen Verhältnisse in den Mittelpunkt stellt). Die Person des Weltenbürgers Nikola Tesla ist überraschender, verstörender, faszinierender als es jede Romanfigur eines noch so hervorragenden Schriftstellers sein könnte. Und Krause gelingt es, Teslas Geschichte spannend zu erzählen, die zwischen bitterer Armut und Reichtum, zwischen kaum begreiflichem Genie und abstrusem Irrglauben hin und her schwankt. Teslas Ideen haben wir letztlich zu verdanken, dass wir heute ganz selbstverständlich Strom aus teils extrem weit entfernten Kraftwerken zuhause nutzen können - und dass es diese aufregenden Szenen in Kinofilmen gibt, bei denen geheimnisvolle Riesenapparate gleißende Lichtbögen spucken. Wer sich ein bisschen für Alltagsgeschichte und Elektrizität interessiert, sich dabei aber auch auf hohem Niveau gut unterhalten lassen will, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. März 2010
Dieses Buch ist eine umfangreiche Biografie eines der wichtigsten Pioniere der Elektrotechnik. Michael Krause schreibt lebendig und verständlich sowohl über die Persönlichkeit von Nikola Tesla als auch über seine Erfindungen und die gesellschaftlichen Verhältnisse am Ende des 19. Jahrhunderts.

Den Titel "Wie Nikola Tesla das 20. Jahrhundert erfand" empfand ich zunächst als übertrieben. Waren es denn nicht eher Edison (elektrisches Licht) und Bell (Telefon), deren Erfindungen das 20. Jahrhundert definierten? Doch das Buch argumentiert überzeugend: Mit Edisons Gleichstrom wäre ein flächendeckender Einsatz der Elektrizität nicht möglich gewesen. Teslas Wechselstrom war ein entscheidender Durchbruch. Das rotierende Magnetfeld in den Turbinen und im Elektromotor sowie der Transport der Energie über weite Strecken sind heute selbstverständlich. Mit jeder Steckdose nutzen wir Technik, die von Tesla stammt.

Doch auch die Funktechnik verdankt Tesla wesentliche Beiträge. Er erwartete, dass Menschen in der Zukunft mit westentaschengroßen Geräten weltweit und blitzschnell kommunizieren würden. Auch von der Atombombe hatte er eine Vorstellung. Schon vor über hundert Jahren war Tesla klar, dass die Verbrennung von Fossilien eine Sackgasse für die Menschheit bedeutet. Das war visionär und ist heute aktuell. In der Biografie wird deutlich, welch ein Technikschock auf die Menschen in den 1890ern wirkte. Nachdem Tesla das weltgrößte Stromkraftwerk an den Niagarafällen installiert hatte, erschien fast jedes Zukunftswunder möglich.

Warum kennt dann kaum jemand Tesla? Das Buch zeigt eine Reihe von Gründen:
- Tesla war zwar ehrlich, voll engagiert und hatte eine enorme Selbstdisziplin, mit der er seinen schöpferischen Geist zu immer neuen Höchstleistungen antrieb. Doch menschlich, in seinen persönlichen Beziehungen, war er ängstlich und verkrampft.
- Tesla schaffte es nicht, seine großartigen Visionen und seine ebenso großen Irrtümer, etwa vom Äther im All, auseinander zu halten.
- Als nicht-patriotischer eingewanderter Amerikaner geriet Tesla in Konflikt mit dem Militär und dem Establishment der USA, zudem verhielt er sich politisch ungeschickt
- In finanziellen Dingen und als Unternehmer taugte Tesla wenig, zudem fehlte es ihm an Selbstkritik
- Seine Stimmungsschwankungen führten zu Phasen vollen Schaffenstriebs mit anschließenden Phasen des völligen Rückzugs

Tesla hat reichlich Stoff auch für Verschwörungstheorien geliefert. Der Biograf grenzt sich glücklicherweise klar davon ab und bemüht sich, den Nebel um einige dubiose Umstände zu lichten. Der Autor Michael Krause ist weltweit einer der Top-Tesla-Fachleute und widmet sich mit Begeisterung seinem Thema, ohne wie manch andere Tesla-Biografen in unkritische Bewunderung zu verfallen. Vom gleichen Autor gibt es die DVD All About Tesla, dieser Film ist aber kein Ersatz für das Buch.

Die Biografie liest sich mitunter wie ein Krimi und ist lesenswert für alle, die sich für Technikgeschichte, die Verhältnisse am Ende des 19. Jahrhunderts und für schrullige Genies interessieren.
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. September 2012
Die Lebensgeschichte von Tesla, und die Tragik dahinter sind spannend. Das Buch von Michael Krause überzeugt jedoch nicht immer (obwohl das Thema überaus spannend ist). Jegliche Literaturhinweise fehlen. Insgesamt ist für mich das Buch einfach auf dem Niveau einer guten Website oder eines Bloggs. Der Autor fordert die Leser auf, das Gelände von Wardenclyffe Tower zu besichtigen und warnt dann auch gleich vor der Polizei dorthin, da diese oft Kontrollen machen. Dieses kleine Detail zeigt, das Buch hat für mich nicht ganz ein gutes Nivea, es ist eher passend für ein Amateur-Blogg von einem TESLA-Bewunderer. Dennoch gibt das Buch einen Überblick über das Leben von Tesla, sofern der Inhalt überhaupt stimmt.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Juli 2014
Endlich eine lesbare (deutsche) Biografie dieses genialen Physikers/Ingenieurs. Leider etwas viele Wiederholungen und manchmal nicht ganz chronologisch - vielleicht auch verständlich bei einem so chaotischen Menschen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 2. Juni 2010
Eine sehr gute Zusammenfassung über N. Teslas Leben, vor allem für Leute, die sich noch nicht mit ihm befasst haben. Auch ist das Buch gut zu lesen und nicht nur mit "trockenen" Infos vollgestopft. Ein Tipp für Physikinteressierte!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Oktober 2015
das Buch entspricht genau meinen Vorstellungen, ähnlich wie der Film über nicola tesla und seine darstellung darin über dein Erfindungen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden