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A Widow for One Year: A Novel (Ballantine Reader's Circle) (Englisch) Taschenbuch – 23. März 1999

3.6 von 5 Sternen 423 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, 23. März 1999
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Produktinformation

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Dieser Titel ist in englischer Sprache.
John Irving-Fans dürfte es wohl kaum verwundern, daß A Widow for One Year eine weitläufige Mischung aus Farce und Tragödie ist, in der es nur so wimmelt von Schriftstellern. Gleich zu Beginn ertappt die 4jährige Ruth Cole ihre melancholische Mutter Marion in flagranti mit dem 16jährigen Eddie, nachdem dieser Ted -- Ruths liebestollen Vater, dessen Ehe mit Marion nur noch auf dem Papier existiert -- nach einer von Teds Sauftouren wieder einmal nach Hause gefahren hat.

Eddie schreibt den Rest seines Lebens Romane wie "Sechzig Mal", seinen Schlüsselroman über die 60 Mal, die er Marion verführt hat. Ted ist ein gescheiterter Romanschriftsteller, dem die auf Ruths Gute-Nacht-Geschichten basierenden Kindermärchen, wie z.B. "Die Maus, die zwischen den Wänden krabbelt", zu Reichtum und Ruhm verholfen haben. Marion verläßt Ruth, Ted und Eddie und entpuppt sich schließlich als erfolgreiche, unter einem Pseudonym schreibende Schriftstellerin. Von all den vorkommenden Schriftstellern ist Ruth am Ende jedoch die erfolgreichste, dank Ted, der sie frühzeitig in die Kunst des Schreibens eingeweiht hat. Er erzählt ihr nicht nur Märchen, sondern hilft ihr auch dabei, ihre eigenen Geschichten zu erfinden, die die vielen Photos in ihrem Haus erklären, auf denen ihre Brüder zu sehen sind, die in einem Autounfall ein Jahr vor ihrer Geburt ums Leben gekommen sind. Der Schmerz über den Verlust ihrer Söhne ist der Grund für Marions Unfähigkeit, Ruth zu lieben.

Äußerst gelungen ist die Figur der Ruth, Irvings erste weibliche Hauptfigur. In beiden Rollen -- der des phantasievollen Kindes, das in dem Versuch, mit seiner Familie ins reine zu kommen, stark an die Werke Salingers erinnert, und der der Erwachsenen, die die Beweggründe ihrer Mutter zu verstehen oder diese zumindest zu ergründen sucht -- ist sie eine wahre Glanzleistung. Ted ist eine beißend-lustige Karikatur, dessen finstere Art und selbstgerechtes Verhalten in den unmöglichsten Situationen mysteriös und verständlich zugleich wirken. Eddie ist ein liebenswerter Schelm, doch ohne Weichzeichner gezeichnet.

Was für gewaltige Szenen Irving immer wieder zu schaffen vermag! Die Geschichte vom Tod der Jungs ist nicht nur grauenerregend, sie stellt auch auf wirkungsvolle Weise den Charakter Teds dar, der sie erzählt. Der Mordversuch einer abgewiesenen Liebhaberin an Ted ist ebenso rasend komisch wie die VW-die-Marmortreppe-runter-Szene in Owen Meany (die von den Disney-Studios verfilmt wurde), allerdings nicht ganz auf einer Stufe mit der berühmten Episode von "Pension Grillparzer" in Garp und wie er die Welt sah (neu erschienen in einer Jubiläumsausgabe anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des Modern Library Verlags).

Mit seiner Dreistigkeit kommt Irving mit praktisch jeder Szene, die ihm in den Sinn kommt, beim Leser durch: Ruth wird in Amsterdam zufällig Zeugin des Mordes an einer Prostituierten, ein holländischer Detektiv stellt ihr nach (natürlich gerade zu dem Zeitpunkt, als Ruth Marion auf den Fersen ist), und schließlich münden die verschiedenen Handlungsstränge alle in einer Schlußszene, die beinahe mit der Anfangsszene des Buches identisch ist. Erzählt wird die Geschichte im maßlos zufälligen und dennoch absolut realistischen Stil eines Charles Dickens, begleitet von einer reflektierten Scherzhaftigkeit, die an Irvings Mentor, Kurt Vonnegut, erinnert. --Tim Appelo --Ce texte fait référence à une édition épuisée ou non disponible de ce titre.

Pressestimmen

“BY TURNS ANTIC AND MOVING, LUSTY AND TRAGIC, A Widow for One Year is bursting with memorable moments.”
San Francisco Examiner-Chronicle

“WISELY AND CAREFULLY CRAFTED . . . Irving is among the few novelists who can write a novel about grief and fill it with ribald humor soaked in irony.”
USA Today

“IRVING’S MOST ENTERTAINING AND PERSUASIVE NOVEL SINCE . . . THE WORLD ACCORDING TO GARP.”
The New York Times

“DEEPLY AFFECTING . . . The pleasures of this rich and beautiful book are manifold. To be human is to savor them.”
Los Angeles Times Book Review

“A POWERFUL TALE TO ADD TO AN ALREADY EXTRAORDINARY BODY OF WORK FROM A GREAT AMERICAN WRITER.”
Richmond Times-Dispatch

“MASTERFUL . . . POWERFUL . . . Irving’s best books are Dickensian in their rich characters, plotting and language—and of course, in moving the reader. On the final page of A Widow for One Year . . . I literally burst out crying.”
—Orlando Sentinel

“A sprawling 19th-century production, chock full of bizarre coincidences, multiple plot lines, lengthy digressions, and stories within stories. . . . An engaging and often affecting fable, a fairy tale that manages to be old-fashioned and modern all at once.”
The New York Times

“[Irving’s] characters can beguile us onto thin ice and persuade us to dance there. His instinctive mark is the moral choice stripped bare, and his aim is impressive. What’s more, there’s hardly a writer alive who can match his control of the omniscient point of view.”
The Washington Post Book World

“In the sprawling, deeply felt A Widow for One Year, John Irving has delivered his best novel since The World According to Garp. . . . Like a warm bath, it’s a great pleasure to immerse yourself in.”
Entertainment Weekly

“Enchantingly balances the haunting tug of grief with the lure of enduring love . . . Irving’s rich narrative and his sense of play result in a delicious collusion between author and reader.”
Raleigh News & Observer

“WONDERFULLY SATISFYING . . . [Irving] tells this story with so much delight that it’s difficult for the reader not to be infected with the same kind of joy in the reading.”
The Dallas Morning News

“As compelling as Garp . . . Which is to say it’s terrific. . . . His most moving book . . . John Irving is one of America’s great storytellers.”
San Jose Mercury News

“Comic and tragic, brilliant, and moving . . . Crammed with all the wonderful characters, quirky situations and memorable coincidences that have made [Irving] so beloved by readers . . . A terrific read that will make you its willing slave, so captivating is its allure.”
Chattanooga Free Press

“A feast . . . One of this storyteller’s richest works. . . . A rich, resonant tale.”
Austin American-Statesman

“Irving is a writer whose keenest sensibilities have always fallen somewhere between Dickensian verbosity and Mad magazine mischief.”
Rocky Mountain News

“Full of humor, heartbreak and lust.”
Newsday

“POWERFUL . . . A MASTERPIECE.”
St. Louis Post-Dispatch

“[A] sprawling, complex family history . . . Wisely and carefully crafted.”
USA Today

A Widow for One Year delivers everything John Irving fans have come to expect from the beloved author of The World According to Garp: a funny, sad, sprawling saga full of oddball yet believable characters.”
Glamour

“There’s only one thing wrong with John Irving novels: They have to end. Readers won’t easily part with the characters in his latest work, A Widow for One Year. . . . [An] exhilarating talent.”
The Tennessean

“Moving and memorable . . . This novel marks a return to the deep but gentle examination of human nature that made Garp so successful.”
San Diego Union-Tribune

“May be Irving’s best book . . . A remarkable achievement.”
Sunday Advocate (Baton Rouge, LA)


From the Paperback edition.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
„Widow for a year" ist meines Erachtens eines der besten Bücher, die John Irving bis heute geschrieben hat, und rangiert direkt neben „The world according to Garp" und „The cider house rules". Es geht um die Mitglieder einer total verkorksten Familie, die am Tod der zwei ältesten Söhne zerbricht und auch Jahrzehnte später den Dreh nicht schafft.
Dieser Roman hat alles, was ein guter Irving haben muß: groteske Szenen noch und nöcher, die trocken und fast schon sachlich erzählt werden und daher nicht in's Schlüpfrige oder Billige abrutschen; und liebenswerte Charaktere, die dank ihrer tollen Beschreibung tatsächlich plastisch wirken, und die eines gemeinsam haben: sie sind allesamt kaputt und jeder hat seine eigene Leiche im Keller. Wie so oft bei Irving ertappt man sich in den schlimmsten Szenen dabei, laut aufzulachen, wofür man sich direkt im Anschluß fast schämen möchte. Nichts ist richtig in diesem Buch- dennoch schafft Irving es, daß man sich (spätestens) zum Schluß mit sämtlichen Charakteren versöhnt und sich schon darauf freut, sich dieses Buch später noch einmal durchzulesen.
Irving auf Englisch zu lesen, lohnt sich übrigens wirklich. Zum einen liest es sich nicht allzu schwer, und zum anderen ist Irving für mich einer der Schriftsteller der heutigen Zeit, die mit der englischen Sprache wirklich meisterhaft umgehen- es macht einfach Spaß, ihn zu lesen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Garp" hat mich absolut fasziniert, aber für "Widow for One Year" hege ich gemischte Gefühle. Nur wenige Teile der langen, elaborierten und detailreichen Handlung haben mich mitgerissen, so z.B. Ruths Erfahrungen mit ihrem letzten schlimmen Freund und auch Ruths Erlebnisse im Rotlichtviertel von Amsterdam. Alles andere zog sich wie ein Kaugummi. Wie immer bei John Irving ist der Plot arg überstrapaziert, aber das hätte ich gerne in Kauf genommen, wenn es nicht so viele langatmige Passagen gegeben hätte. Das lächerliche Happy End für alle fand ich dann nur noch unglaubwürdig und eines guten Romanciers unwürdig. 2 Sterne.

PS: Das Hörbuch im Original ist gut gelesen von George Guidall, aber in der ungekürzten Fassung stechen die Längen des Romans umso deutlicher hervor. Schade.
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Format: Taschenbuch
Entgegen vieler andere Meinungen habe ich nichts gegen Wiederholungen in den Romanen eines Autoren einzuwenden. Ganz im Gegenteil - ich finde das sogar gut! Es gibt in diesem Titel auch einige Elemente, die sich immer bei einem Irving wiederfinden. Das Buch ist eine angenehm zu lesende und kurzweilige Geschichte, die sich mit gleich zwei heißen Themen befasst: der Trauerarbeit, und einer Beziehung mit großem Altersunterschied. Beides ist gefühlvoll erzählt, der Leser kann aus jeder Position Verständnis für jeden und jede der Protagonisten aufbringen.
Dennoch werden John Irving und ich nie beste Freunde werden. Seine Art Geschichten zu erzählen und dabei elendig (aber literarisch schön!) abzuschweifen, läßt mich jedes Mal wieder zu anderen Büchern greifen.
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Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 27. Januar 2006
Format: Taschenbuch
John Irving über den grünen Klee zu loben ist wohl genauso einfallsreich wie Eulen nach Athen zu tragen. Doch sein 1998 erschienender Roman „A widow for a year“ lässt einem keinen andere Wahl. 20 Jahre nach „A world according to Garp“ hat Irving nichts von seiner Kraft und Faszination verloren. Das ist umso überraschender wenn man bedenkt, dass sich seine Themen und Motive nicht sonderlich verändert haben: abwesende Eltern, alleingelassene Kinder, Männer, die auf viel ältere Frauen stehen und vor allem die aus einer verkorksten Kindheit resultierenden sexuellen Vorlieben seiner Charaktere.
Neu ist, dass diesmal eine Frau die namensgebende Protagonistin des Romans ist. Ruth Cole, deren bewegtes Leben wir in den Jahren 1958, 1990 und 1995 verfolgen, bekommt ihr Trauma verpasst, als sie, gerade vier Jahre alt, von ihrer Mutter Marion verlassen wird. Mindestens genauso geschockt sind ihr Vater, Ted Cole, ein ständig betrunkener Bestsellerautor für Kinderbücher sowie der sechzehnjährige Eddie O’Hare, Marions Liebhaber.

32 Jahre später ist Ruth eine erfolgreiche Schriftstellerin mit Bindungsängsten. Eddie ist ein ungleich weniger erfolgreicher Autor und steigt immer noch älteren Frauen nach hat aber seine erste und einzige große Liebe nie verwunden. Doch es braucht noch fünf weitere Jahre bis zum tragisch-melancholisch-schönen Finale.
Diese ist nur eine ganz grobe Plotzusammenfassung und kann nicht das vermitteln, was die Bücher von Irving eigentlich auszeichnet: schwarzer Humor, tiefe Melancholie, jede Menge Sex und nicht zuletzt das Schreiben über das Schreiben und die Leiden eines Autors während der Arbeit an einem neuen Roman.
Fazit: Mitreißend wie immer. Irving ist und bleibt einer der besten zeitgenössischen Autoren.
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