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Wider den Methodenzwang (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 26. Mai 1986

4.5 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Es ist schade, dass das ganze Potential dieses Buches nie ausgeschöpft werden konnte, da Imre Lakatos leider zu früh verstarb. Das Buch war eigentlich als ein Schlagabtausch zwischen Feyerabend und Lakatos geplant, wobei Feyerabend die Seite des Methodenpluralismus und des Anarchisten einnehmen sollte und Lakatos, als Schüler Poppers, die des kritischen Rationalismus (auch wenn er sich von Popper entfernt hatte). Da sich Lakatos Part nicht mehr aufnehmen ließ, werden vielleicht viele Leser nicht mehr die Seitenhiebe gegen den kritischen Rationalismus in Poppers Fassung oder in Lakatos Abwandlung wahrnehmen. Das trübt trotz des vorbildlichen Stils Feyerabends den Lesegenuss in meinen Augen doch ein. Ich kann daher nur empfehlen, wenigstens die ersten 100 Seiten von Poppers "Logik der Forschung" zu lesen, um das Buch noch besser nachzuvollziehen. Um Feyerabends Pluralismus zu verstehen, bzw. seine Position zum Pluralismus, ist das aber nicht nötig. Ein weiteres Highlight ist für mich auch das Kapitel über die Position der Kirche zu Galilei. Hier ist Feyerabend eine Entmystifizierung des empirischen Helden Galileis der modernen Naturwissenschaften gelungen, ohne Galileis Leistung auch nur im Geringsten Herabzuwürdigen. So war mir z.B. nicht klar, dass die Berechnungen der Kirche auf Basis des ptolemäischen Weltbildes wesentlich genauere Prognosen erlaubten als Galileis Berechnungen, da sie ein paar Rechenfehler enthielten. Nachahmenswert finde ich auch Feyerabends Inhaltsverzeichnis: Auf Überschriften verzichtet er gänzlich, stattdessen findet man nur ein kleines Abstract über jedes Kapitel, dass die Kernaussagen griffig zusammenfasst.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Dieses brilliante Buch stellt eine absolute Pflichlektüre für jeden dar, der in wissenschaftstheoretischen Diskussionen mitsprechen will. Feyerabend gibt hier eine Skizze seiner methodologisch-anarchistischen Erkenntnistheorie. Diese Skizze stellt er anhand vieler Beispiele aus der (vor allem physikalischen)Forschung dar. Daher ist das Buch an einigen Stellen für Sozialwissenschaftler und Psychologen, die mit der klassischen Physik und der Quantentheorie wenig vertraut sind, schwer zu verstehen. Feyerabend stellt die "klassischen Sichtweisen" der methodischen und erkenntnistheoretischen Ansätze dar und zeigt hierbei anschaulich Schwächen der verschieden Ansätze auf. Dabei kritisiert er auch die Kuhn'sche Phasenlehre und Lakatos' Methodologie der wissenschaftlichen Programme, die beide in der Methodologie einen hohen Stellenwert eingenommen haben. Der Ausweg, den Feyerabend anbietet erscheint sicherlich radikal, wenn er schreibt: "Der einzige Grundsatz, der den Fortschritt nicht behindert, lautet: Anything goes." Ein kleiner Tipp noch: Lest die Fussnoten, hier verstecken sich bissige Kommentare gegenüber Kritikern von Feyerabend's Buch, die zwar nicht wissenschaftlich sind, aber auf jeden Fall sehr amüsant.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch "Wider den Methodenzwang" von Paul Feyerabend und seine Kritik am Rationalismus, vor allem an Karl Popper, ist ein wichtiges Werk zur Wissenschaftstheorie. Allerdings nicht deshalb, weil es Feyerabend gelingen würde, den Rationalismus zu widerlegen, sondern deshalb, weil dieses Werk für jeden Rationalisten eine große Hilfe dabei sein kann, die Denkfallen eines allzu einfach gedachten Rationalismus zu überwinden.

Die Kritik:

Feyerabend wendet sich gegen die falsche Auffassung, dass man neue Erkenntnisse gewissermaßen zwangsläufig "ausrechnen" könnte, wenn man nur von den Gegebenheiten ausgehend rational regelgerecht - methodengerecht - weiterdenken würde. Vielmehr sind neue Erkenntnisse gerade dadurch entstanden, dass Forscher die rationalen Regeln ihrer Zeit gebrochen hatten. Rationalität sei gewissermaßen abhängig vom Sprach- und Weltansschauungssystem: Was nach dem alten Paradigma rational war, ist es nach dem neuen nicht mehr, und umgekehrt. Sehr lesenswert Feyerabends Ausführungen zum Welt- und Menschenbild der homerischen Epen. Feyerabend zeigt auch sehr überzeugend, dass die Theorie der Hexenprozesse im Rahmen der damaligen Theologie und Philosophie sehr rational war. Auch heute unterscheide sich die Wissenschaft nach Auffassung von Feyerabend im Kern nicht von der Kirche und habe ihre Dogmen.

Die rationalistische Lehre von der Falsifikation von Thesen würde zu Dogmen führen, wenn eine Falsifikation schwierig ist, auch wenn vieles für andere Thesen spräche, die genauso wenig falsifizierbar seien, aber das Pech haben, nicht etabliert zu sein oder nicht dieselbe Zeit zur Entwicklung eingeräumt bekommen zu haben.
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Format: Taschenbuch
Ein vergnügliches Buch, es macht irre Spass, Feyerabend zu lesen. Manchmal für meinen Geschmack, etwas zu tief im Detail. Aber er hat etwas zu sagen, der Autor. Eigentlich versucht er wohl die Grenzen des Realismus aufzuzeigen. Und dafür unternimmt er so Einiges: Er zeigt, dass schon die wissenschaftliche Beobachtungen eine Herausforderung ist ("Auch der einfachste Sinneseindruck enthält stets einen Bestandteil, dem die physiologische Reaktion des wahrnehmenden Organismus, aber nichts Objektives entspricht." S.86 - also subjektiv ist) . Und er demonstriert am Beispiel von Galileis Entdeckungen, wie Forschung wirklich funktioniert (u.a. viel Propaganda, S.105)
Nicht nur hätte mich die Antwort Lakatos' interessiert, auch die von Popper (dem Wiener Kreis primitive Philosophie vorzuwerfen, finde ich ... , nunja ... mutig, S.376)
Wer etwas lernen möchte und selber denken liebt, sollte das Buch lesen. Es ist unvollständig, aber jegliche Methode abzulehnen, ist ja auch eine Methode.
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