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am 22. Mai 2017
Es gibt wenig Bücher, von denen man viel lernt, wenn man ein engagierter und fleissiger Leser ist. Dieses gehört dazu. Wie sehr ich das Buch schätze, merkte ich schon daran, dass ich es meiner Familie und guten Freunden oft empfahl und auch schenkte. Als ich mein Buch mit Notizen versehen hatte, lies ich es versehentlich im Hotel liegen. Trotz mühevoller Suche blieb es verschollen. Also erwarb ich ein weiteres und begann meine Anmerkungen erneut anzufügen - ich habe daraufhin gemerkt wie wirklich gut und fundiert die Überlegungen der Autoren sind. Chapeau!
Fazit: ein Muss!
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am 9. Juni 2017
Ein sehr gutes Buch das einen tieferen Einblick bietet und ein breiten Bogen um die historische Entwicklung unserer Gesellschaft spannt.
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am 18. November 2016
GREAT BOOK TO READ
it has so much good informations and facts
im very happy that i orderd it thanks writer
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am 10. Januar 2013
Die Argumentation, die die Autoren aufbauen, ist mehr als nur interessant. Sie regt wirklich und tiefgehend zum Nachdenken an. Aber oftmals ist es mit den Beispielen und Rückgriffen zu viel des Guten: aus dem Buch könnte man 100 Seiten kürzen, ohne dass es auffallen würde. Alle paar Seiten wird noch einmal zusammengefasst und wiederholt - puuuuh.
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am 20. Dezember 2013
Die beiden Autoren geben sehr interessante Einblicke in die Entwicklung von Nationen in geschichtlicher, kultureller, politischer und ökonomischer Hinsicht.
An vielen historischen Beispielen wird aufgezeigt, warum es für eine prosperierende Wirtschaft einer starken politischen Kraft bedarf, die von vielen Gruppen der Gesellschaft kontrolliert werden kann. Sobald eine Schicht der Gesellschaft an Einfluss dominiert, kommt es zur Monopolbildung mit exzessiver Ausbeutung und starker Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen.
Zentrales Beispiel durch das ganze Buch sind die beiden "Revolutionen" im 17. Jahrhundert in England, die einen König den Kopf kosteten und später zu einem Bürgerkrieg führten. Letzten Endes aber einen fruchtbaren Boden für die später beginnende Industrielle Revolution ausgehend von England vorbereiteten.
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am 12. September 2012
Ein mutiger neuer erklarungsansatz für missglückte Staaten, der gründlich mit den bisherigen Determinanten Religion, Kultur, Wetter oder Klima aufräumt und deutlich macht, dass Institutionen über wohl und wehe des Wohlstands entscheiden. Inklusive, d. H. Offene politische Systeme mit klaren geistigen und materiellen Eigentumsrechten sorgen für "inklusive" und damit wohlstandssteigernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Kultur als Determinante - widerlegt durch Korea und eine mexikanisch amerikanische doppelstadt und ihre jeweiligen leistungsunterschiede. Religion, protestantische Ethik? Auch Singapur ist ohne Protestantismus aufgestiegen, Südkorea, Taiwan ebenso. Der allen scheiternden Staaten gemeinsame Nenner ist die "extraktive" Wirtschaftsordnung, der Verzicht auf anreize für die Leistungen der eigenen arbeit. Was sich wie der empirische Beweis der Richtigkeit der Thesen Francis fukuyamas liest, trägt die Warnung in sich, dass auch die liberale Demokratie am Ende der Geschichte "Extraktive", leistungshemmende und wohlstandsmindernde systemische Ansätze bilden kann.

Mit Sicherheit ist den Autoren mit dem Begriffspaar extraktiv/inklusive ein großer Wurf gelungen, der deutlich mehr trennscharfe aufweist als bisherige unabhängige Variablen - nur ganz neutralisieren lassen sich kulturelle und religiöse Einflüsse nicht, da sie auf die ordnenden Institutionen rückkoppeln.
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am 19. August 2012
In diesem Buch geht es darum, wie die politische Ausrichtung eines Landes dessen wirtschaftlichen Erfolg bestimmt (und umgekehrt). Es gibt zwei Leitmotive:

BETEILIGUNG: In einer Demokratie hat jeder politische Rechte und in einer Marktwirtschaft gibt es keine Privilegien. Gewinner und Verlierer im politischen und wirtschaftlichen Bereich stehen nicht langfristig fest; Wandel ist möglich. Damit Wandel möglich ist, muss der Staat für Eigentumsrechte, Wettbewerb, Bildung, Sicherheit und Infrastruktur sorgen.

AUSBEUTUNG: Hier dient der Staat nur dazu, der herrschenden Elite zu Wohlstand zu verhelfen. Deshalb ist der wirtschaftliche Bereich durch Korruption, Privilegien und Monopole gekennzeichnet. Wandel ist nur durch eine (gewaltsame) Revolution möglich. Aber auch das nützt meist nur wenigen, weil in der Regel nur der Ausbeuter ausgetauscht wird.

Warum gibt es dann Staaten, die ihre Bevölkerung in Armut halten? Weil dies den herrschenden Eliten nützt.

Frühere Erklärungen für Armut und Reichtum der Nationen (Geographie, Wetter, Bodenschätze, Kultur) gelten zumindest in der modernen Welt nicht mehr. Heute bestimmt die Politik, wie die Wirtschaft funktioniert. Dabei werden oft bestehende Verhältnisse (z. B. aus der Kolonialzeit) einfach übernommen, was die Armut endemisch macht.

Positive Beispiele sind die westlichen Industriestaaten; negative Beispiele findet man in Afrika und Lateinamerika. Ausbeuterische Systeme können kurzfristig Wirtschaftswachstum bringen; langfristig sind nur Marktwirtschaften erfolgreich. Entwicklungshilfe hilft nur den herrschenden Eliten und verbessert den allgemeinen Lebensstandard nicht.

***

Mir hat das Buch teilweise gut gefallen.

Es gibt viele historische Beispiele, Zeichnungen und Abbildungen. Es wird klar, dass die Geschichte eine wichtige Rolle spielt und dass Sklaverei und Kolonialismus einen negativen Einfluss auf Afrika und Asien hatten. Die Methodik ist jedoch auch das Problem, weil die Argumentation eben auf diesen Anekdoten beruht und eine wissenschaftliche Begründung nicht geliefert wird (man wird auf Studien verwiesen).

Darüber hinaus ist das Ganze nicht neu. Schon Adam Smith hat darauf hingewiesen, dass ein guter Staat einfach Recht und Ordnung, gutes Geld und niedrige Steuern bedeutet. Die Österreichische Schule der Volkswirtschaftslehre hat auch immer auf die Bedeutung der internationalen Arbeitsteilung hingewiesen. Damit war längst klar, dass Monopole. Korruption, Sozialismus und Protektionismus Armut bedeuten.

Die negativen Seiten der Demokratie (Tyrannei der Mehrheit) und der politischen Zentralisierung werden vernachlässigt.

Das Buch ist aber ein guter Einstieg in das Thema.
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am 30. März 2016
Die Autoren präsentieren ihre These als universelle Antwort. Dabei definieren sie nicht einmal, was die Frage überhaupt sein soll. Das Scheitern von Nationen wird vor allem durch fehlende Wirtschaftsleistung definiert. Die Autoren pflegen hier eine sehr neo-liberale Sicht auf das Thema.

Eines der Grundthemen des Buches, dass es nicht gut ist, wenn eine kleine Gruppe der "Elite" die Mehrheit der Bevölkerung ausnutzt, ist weder neu, noch überraschend. Die Autoren versuchen jedoch ihre These als allumfassende Antwort zu verkaufen und alle anderen Thesen über den Entwicklungserfolg von Nationen/Zivilisationen zu entwerten. Dabei setzen sie vor allem auf Wiederholung, handverlesene Beispiele und das Wegblenden von Gegenargumenten.

Sehr schade, da hierdurch keine differenzierte Sicht auf das Thema entsteht und das Buch dem großen Einfluss der Institutionen auf die Entwicklung einer Gesellschaft nicht gerecht wird.
Vielen spannende Fragen, warum nun eine Demokratie "erfolgreicher" ist, als die andere und wie wir dauerhaft Wohlstand und Stabilität erreichen, wird nur ungenügend -wenn überhaupt- nachgegangen.

Für eine wirklich fundierte Analyse des Buches empfehle ich die Review von Randal Samstag.
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am 8. September 2012
The central thesis of the book is quite simple: Prosperity is achieved when economical institutions are inclusive (allowing all citizens to participate and compete in markets under fair conditions) These inclusive economic institutions require inclusive political institutions, which allow different groups to participate in the political decision-making process. If that is not the case, if small elites are allowed to dominate politics, then they will manipulate economic institutions to their own benefit, extracting wealth from the other groups. Hence the labelling of these institutions as extractive. This thesis is elaborated on the 460 pages of the book, and the historical pathways of different societies leading to either inclusive or extractive institutions are analyzed.
Examples acrually range from England to Kongo, from Australia to Argentina, from the old Maya Civilisation to modern day China. It is a dizzying array of examples, and occasionally one has the feeling that the historical events described in the book must have been more complex Therefore occasionally I have wondered whether these events really fit so perfectly into the line of arguments, which the authors have developed.
And while they describe quite well what they understand as inclusive economic institutions (property rights, market access, 'level playing field' etc.) the definition of inclusive institutions remains a bit hazy. It's not democracy, but 'pluralism', 19th century Japan qualifies, Argentina does not.
ButI found it a very interesting and thought-provoking book, which I wholeheartedly recommend. As somebody who is working in the field of development I find it lamentable that development orthodoxy since the Eighties is completely dominated by economic prescriptions (which hardly have worked). The rediscovering of politics and policies (and institutions) as an important precondition for growth and development was long overdue. And even if reality is too complexe to be fully covered even on 460 pages, this book certainly provides a good starting point.
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am 17. September 2017
Sehr sehr gute politische Lektüre über genau das, was der Titel sagt.
Unbedingt lesen. Das Buch ist sehr gut geschrieben, viele anschauliche Beispiele aus interessanten Blickwinkeln.
A guide to support Organizations, Nation Building, Checks and Balances.
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